Atheismus in der Schweiz
«Je geringer der geistliche Einfluss der Kirchen wird, desto hartnäckiger suchen sie ihre politischen un sozialen Positionen auszubauen. Je weniger Gläubige es gibt, desto herrschsüchtiger verlangen Staat und Gesellschaft den Lippendienst der Bürger.» Rudolf Augstein, deutscher Publizist, Herausgeber des Magazins «Der Spiegel», 1923-2002

Alle Zitate

Vollständige Liste aller Zitate, die jeweils oben an den Seiten eingeblendet werden:

«Dieser Glaube aus Gewohnheit ist eine der traurigsten und verderblichsten Erscheinungen unseres Lebens; im Bereich dieses Glaubens wächst alles Neue, wie im Schatten einer steinernen Mauer, langsam, verbogen und saftlos empor…»Максим Горкий (Maxim Gorkij), russischer Schriftsteller, 1868-1936
«Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen.»Владимир Илйич Ульянов «Ленин» (Wladimir Iljitsch Uljanov «Lenin»), sowjetischer Politiker, 1870-1924, Sozialismus und Religion
«Sie glaubt an Gott, aber sie glaubt auch, dass das Radio wegen den winzigen Leuten dadrin funktioniert.»Woody Allen, amerikanischer Schauspieler und Regisseur, *1935
«Wann bist du eigentlich lieb, lieber Gott?»Wolfgang Borchert, deutscher Dichter, 1921-1947, «Draussen vor der Tür»
«Oh, wir haben dich gesucht, Gott, in jeder Ruine, in jedem Granattrichter, in jeder Nacht. Wir haben dich gerufen. Gott! Wir haben nach dir gebrüllt, geweint, geflucht! Wo warst du da, lieber Gott?»Wolfgang Borchert, deutscher Dichter, 1921-1947, «Draussen vor der Tür»
«Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache.»Winston Churchill, britischer Staatsmann, 1874-1965
«Die Kirche hat den Menschen ein grösseres Mass unverdienten Leids zugefügt als irgendeine andere Religion.»William E. H. Lecky, britischer Historiker
«Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.»Wilhelm Busch, deutscher Zeichner und Dichter, 1832-1908
«Der Segen der Natur wird vernichtet durch den Segen Roms.»Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner, 1832-1908
«Wer in Glaubensfragen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.»Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner, 1832-1882
«Religiös wäre einer, der versucht, das Nachleben nach dem Tod vor dem Tod vorzuleben.»Werner Schneyder, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller, *1937
«Es gibt mehr Religionen, als es Wahrheiten geben kann.»Werner Mitsch, deutscher Aforistiker, *1936
«Wehe dem, der ein Kind in Furcht erzieht, und wenn es die Furcht vor Gott wäre! Denn er schändet unabsehbare Menschengeschlechter.»Walther Rathenau, deutscher Politiker, 1867-1922
«Gott ist die fixe Idee von Theologen, die bei dem Verständnis der Fakten des Universums hoffnungslos überfordert sind.»Walter Schäfer
«Gebete, Auferstehung von Fleisch und Blut, ein richtend-strafendes Jenseits sind Buschzauber, Erfindungen verantwortungsloser theologischer instrumenteller Vernunft.»Walter Schäfer
Buh!
«Selbst Atombomben können in den Dienst der Nächstenliebe treten.»Walter Künneth, evangelischer Theologe, 13 Jahre nach Hiroshima
«Die Kirche ist eine ausgeflippte Braut, die mitten auf dem Marktplatz mit Bankiers und Diplomaten hurt und kleinen onanierenden Kindern das Leben sauer macht.»W. Senakowsky
«Die Päpste und ihre Helfershelfer waren so sehr davon überzeugt, dass ihre Macht ausschliesslich auf der Unwissenheit beruht, dass sie immer wieder die Lektüre des einzigen Buches verboten haben, das ihre Religion verkündet; sie sagten: Hier ist euer Gesetz, und wir verbieten euch, es zu lesen; ihr erfahrt daraus nur, was wir euch zu lehren geruhen. Diese absonderliche Tyrannei ist unbegreiflich, und trotzdem gibt es sie. Jede Bibel in lebender Sprache ist verboten; erlaubt ist sie nur in einer Sprache, die nicht mehr gesprochen wird.»Voltaire, französischer Schriftsteller, 1694-1778
«Dies ist der Gipfel des Monströsen und Lächerlichen, Gott als einen kleinlichen, unsinnigen und barbarischen Despoten zu verkünden, der einigen seiner Favoriten heimlich ein unverständliches Gesetz mitteilt und die übrigen des Volkes umbringt, weil sie dieses Gesetz nicht gekannt haben.»Voltaire, französischer Schriftsteller und Filosof, 1694-1778
«Ich bin überzeugt, dass die christliche Religion seit Konstantin mehr Menschen vernichtet hat als es heute Einwohner in Europa gibt.»Voltaire, französischer Schriftsteller und Filosof, 1694-1778
«Wird man es für möglich halten, dass es bei den Papisten Gerichtshöfe gegeben hat, die so schwachsinnig, niederträchtig und barbarisch waren, arme Bürger zum Tode zu verurteilen, die kein anderes Verbrechen begangen hatten, als in der Fastenzeit Pferdefleisch gegessen zu haben? Dieses Vorkommnis ist nur zu wahr: ich halte ein solches Urteil in Händen…»Voltaire, französischer Schriftsteller und Filosof, 1694-1778
«Seine Meinung für den Willen Gottes auszugeben, seinen Glauben unter Androhung der Todesstrafe und ewiger Seelenqualen anderen aufzuzwingen, ist bei einigen Menschen zum höchsten Grad an Geistesdespotismus geworden; diesen beiden Drohungen zu widerstehen, wurde bei anderen zur letzten Anstrengung der natürlichen Freiheit.»Voltaire, französischen Schriftsteller und Filosof, 1694-1778
«Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewusstseinserweiternde Droge.»Volker Pispers, deutscher Kabarettist, *1958
«Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor.»Uta Ranke-Heinemann, deutsche Theologin
«Der glaubwürdige Gott ist nicht denkbar, ein denkbarer Gott ist nicht glaubwürdig.»unbekannt
«Dieser Gott von dem so viel die Rede ist ­ wo ist denn seine Gerechtigkeit, wo ist seine Güte? Gefällt es ihm, Sterbende in seinem Namen verfolgt zu sehen, lacht er über seine wichtigtuerischen Priester, ist er zufrieden wenn Menschen tot umfallen, während sie Steine für seine Tempel meisseln, dieser verdrehte kleine Gott, der mit duldendem Gesichtsausdruck an einem Kreuze stirbt…?»Unbekannt
«Kindliche Wundermärchen über Wandeln auf dem Wasser und Wiederauferstehung eines Toten werden um so eher als Wunder geglaubt je weniger die eigene Bildung dazu befähigt, die tatsächlichen Wunder des Mikrokosmos des Universums und der unendlich komplizierten Systeme des Lebens auch nur annähernd als solche wahrzunehmen.»unbekannt
«Die Moral, die gut genug war für unsere Väter, ist nicht gut genug für unsere Kinder.»unbekannt
«Was Moralisten übersehen: Die Menschheit verdankt ihre Existenz den sogenannten niedrigen Instinkten.»unbekannt
«Das Neue Testament ist keine Heilige Schrift, keine Historiografie, sondern Literatur, und zwar Tendenz- und Propagandaliteratur.»unbekannt
Buh!
«Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.»Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275
Buh!
«Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.»Thomas von Aquin, Kirchenlehrer und Patron der katholischen Hochschulen
«Humanismus ist entweder die Alternative der Religion oder ihr dienend untergeordnet.»T.S. Eliot, amerikanisch-englischer Schriftsteller, 1888-1965
«Ich misstraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihnen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt.»Susan Brownell Anthony, amerikanische Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906
«Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.»Susan Brownell Anthony, amerikanische Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906
«Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.»Susan Brownell Anthony, amerikanische Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906
«Alle Götter waren unsterblich.»Stanislaw Jerzy Lec, polnischer Satiriker, 1909-1966
«Wieviel Hass und Dummheit die Menschen doch — elegant verpackt — Religion nennen können!»Sri Aurobido, indisch-englischer Filosof und Mystiker, 1872-1950
«Lass den Teufel in die Kirche, und schon steigt er auf die Kanzel.»Sprichwort aus Lettland
«Glauben ist leichter als Denken.»Sprichwort
«Das Ziel der Filosofie ist einzig und allein die Wahrheit, das Ziel des Glaubens einzig und allein Gehorsam und Frömmigkeit.»Spinoza, Theologisch-politisches Trakat 14
«Der freie Mensch denkt über nichts weniger nach, als über den Tod: seine Weisheit ist nicht ein Nachsinnen über den Tod, sondern über das Leben.»Spinoza
«Von Nichts kann man nicht leben, hört man oft, besonders vom Pfarrer. Und gerade die Pfarrer bringen es zuwege: das Christentum existiert nicht, — aber sie leben davon.»Sören Kierkegaard, dänischer Theologe und Filosof, 1813-1855
«Der Atheismus ist ein Zeichen, dass man die Religion ernst nimmt.»Sir Karl Raimund Popper, englischer Filosof und Wissenschaftslogiker, 1902-1994
«Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden.»Sir Julian Huxley, englischer Biologe, 1887-1975
«Viele Leute glauben, wenn man die Gottesvorstellung aufgäbe, müsse man notwendig allen religiösen Glauben und alle Moralbegriffe mit aufgeben. Das ist einfach nicht wahr.»Sir Julian Huxley, britischer Biologe und Schriftsteller, 1887-1975
«Ich konnte mich nur an einen Mann binden, der dasselbe verabscheute wie ich: die Rechte, die brave Gesinnung, die Religion.»Simone de Beauvoir über Jean-Paul Sartre, «Der Lauf der Dinge»
«Ich weiss nicht, mit welchem Recht die Kirche von Jugendlichen fordert, zehn Jahre lang ihre Sexualität zu ignorieren, bloss weil in unser Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung die frühe Ehe nicht mehr passt.»Sigmund Kripp, österreichischer Jesuit
«Ich kann sagen, dass ich der jüdischen Religion so ferne stehe wie allen anderen Religionen, d. h. sie sind mir als Gegenstände wissenschaftlichen Interesses hochbedeutsam, gefühlsmässig bin ich an ihnen nicht beteiligt.»Sigmund Freud, österreichischer Psychologe, 1856-1939
«Auch die Religion kann ihr Versprechen (des Glücks) nicht halten. Wenn der Gläubige sich endlich genötigt findet, von «Gottes unerforschlichem Ratschluss» zu reden, so gesteht er damit ein, dass ihm als letzte Trostmöglichkeit und Lustquelle im Leiden nur die bedingungslose Unterwerfung geblieben ist. Und wenn er zu dieser bereit ist, hätte er sich den Umweg wahrscheinlich sparen können.»Sigmund Freud, österreichischer Psychologe und Psychiater, 1856-1939, Das Unbehagen in der Kultur
«Wir sollen glauben, weil unsere Urväter geglaubt haben. Aber diese unsere Ahnen waren weit unwissender als wir, sie haben an Dinge geglaubt, die wir heute unmöglich annehmen können. Die Möglichkeit regt sich, dass auch die religiösen Lehren von solcher Art sein könnten.»Sigmund Freud, österreichischer Psychologe und Psychater, 1856-1939
«Wenn die Wahrheit der religiösen Lehren abhängig ist von einem inneren Erlebnis, das diese Wahrheit bezeugt, was macht man mit den vielen Menschen, die solch ein seltenes Erlebnis nicht haben?»Sigmund Freud, österreichischer Psychiater und Psychologe, 1856-1929
«Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die grossen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht.»Sigmund Freud, österr. Psychologe und Psychiater, 1856-1939
«Der Gläubige wird enttäuscht, der Ungläubige nur überrascht!»Sidewinder
«Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.»Seneca, römischer Filosof, 4-65 u.Z.
«Alles, was im Christentum Wahres ist, findet sich auch im Brahmanisnus und Buddhismus.»Schoppenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.»Schoppenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit.»Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Psychologische Bemerkungen
«Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht.»Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860, Über Religion
«Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen.»Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Welcher Religion ich bekenne? — Keine von allen, die du mir nennst. — Und warum keine? Aus Religion.»Schiller, Mein Glaube
«Beten? Ich? Niemals! Ich bin Atheistin.»Sarah Bernhardt, eigentlich Henrietta Rosine Bernard, französische Schauspielerin, 1844-1923
«Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.»Samuel Beckett, irischer Schriftsteller und Dramatiker, 1906-1989
«Wer seine Religion lobt, der hat keine.»Salomon Baer-Oberdorf
«Such nach dem Tapferen im Gefängnis und den Dummen bei der Geistlichkeit»Russisches Sprichwort
«Religion ist Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter.»Rudolf von Delius
«Je geringer der geistliche Einfluss der Kirchen wird, desto hartnäckiger suchen sie ihre politischen un sozialen Positionen auszubauen. Je weniger Gläubige es gibt, desto herrschsüchtiger verlangen Staat und Gesellschaft den Lippendienst der Bürger.»Rudolf Augstein, deutscher Publizist, Herausgeber des Magazins «Der Spiegel», 1923-2002
«Kinder werden zur Taufe gebracht wie zur Schluckimpfung.»Rudolf Augstein, deutscher Publizist und Herausgeber des «Spiegel», 1923-2002
«Nun lehrt eine fast zweitausendjährige Erfahrung, dass die christlichen Herrscher Verträge gebrochen, Gedanken geknechtet, die menschliche Gewissensfreiheit vergewaltigt, und das sie getötet und gefoltert und versklavt haben.»Rudolf Augstein, deutscher Publizist und Herausg. des «Spiegel», 1923-2002
«Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.»Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag IV, Über die staatsbürgerliche Religion
«Religion: Versicherung im Diesseits gegen Feuer im Jenseits.»Robert Lembke, deutscher Journalist, Quizmaster und Fernsehmoderator, 1913-1989
«Der Glaube an die Erbsünde hat die wahre Erbsünde geschaffen. Das Christentum predigte so lange die Bösheit der menschlichen Natur, bis diese wirklich böse wurde.»Richard Graf von Coudenhove-Kalergi, österreichischer Politiker und Publizist, 1894-1972
«Mehr Opfer, als in allen Kriegen der Welt
Im Namen des Herrn!
Betrogen, hintergangen und geblendet
Blossgelegtes Fundament — morsche Basis zum Vorschein kommt
Die Kirche ist reich, gewaltig
Für Macht über Leichen!»
Relatives Menschsein
«Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und fragte: «Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?»»Quentin Crisp
«Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt.»Probst Heinrich Gruber, in «Die Zeit»
«Heirate und du bist wohlauf für eine Woche! Schlachte ein Schwein und du bist wohlauf für einen Monat! Werde Priester und du bist versorgt fürs ganze Leben.»Polnisches Sprichwort
«Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- und Strafaktionen eines blindwütigen Gottes.»Peter Fürer, schweizer Autor, «Was die Kirchen verheimlichen»
«Kein Glaubenssatz wurde uneingeschränkter gelehrt — in katholischen Worten unfehlbarer -, als «die Juden sind verflucht, weil sie Gott getötet haben», eine Beschuldigung, die bis heute nicht offiziell zurückgenommen ist.»Peter de Rosa, Gottes erste Diener — die dunkle Seite des Pabsttums
«Auch Nonnen, die oft mangels Mitgift in die Klöster gezwungen wurden, waren so sittenlos, dass sich ehrliche Huren über den unlauteren Wettbewerb beschwerten.»Peter de Rosa, ehemals Dekan für Theologie am Corpus Christi College
«Es stellte sich heraus, dass die Schwestern sich männlicher Findlinge annahmen, die in das Kloster geschmuggelt wurden. Sobald die Knaben gross genug waren, nahmen die Nonnen sie zur religiösen Unterweisung mit ins Bett.»Peter de Rosa, ehemals Dekan für Theologie am Corpus Christi College
«Ich behaupte, dass die Religion das Kind des kalten Vorurteils und der egoistischen Angst ist. Liebe zu Gott, zu Christus und zum Heiligen Geist (das ist alles dasselbe) entspringt gewiss letzterem Motiv.»Percy Bysshe Shelly, englischer Dichter, 1792-1822
«Das Blut, welches die Bekenner des Gottes der Barmherzigkeit und des Friedens seit der Einführung seiner Religion vergossen haben, würde wahrscheinlich genügen, um die Anhänger aller anderen Sekten, die jetzt auf der Erdkugel wohnen, zu ersäufen.»Percy Bysshe Shelley, engl. Dichter, 1792-1822
«Barbarische und unzivilisierte Völker haben übereinstimmend, unter verschiedenen Namen, einen Gott angebetet, dessen Modell sie selber waren; rachsüchtig, blutdürstig, kriecherisch und launisch.»Percy Bysshe Shelely, englischer Dichter, 1792-1822
«Ich will zugeben, dass eine einzige Vorhersage Jesu Christi unbestreitbar eingetroffen ist: Ich komme nicht Frieden zu bringen auf Erden, sondern das Schwert.»Percy Byssche Shelley, englischer Dichter, 1792-1822
«Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche.»Paulus Gordon
«Wenn ein Atheist richtig geurteilt und seine Natur zu Rate gezogen hat, so hat er Prinzipien, die zuverlässiger und immer menschlicher sind als die des Abergläubischen, der durch eine finstere oder schwärmerische Religion entweder zur Torheit oder zur Grausamkeit geführt wird. Niemals wird man die Einbildungskraft eines Atheisten so sehr vernebeln, dass man ihm glaubhaft macht, Gewalttätigkeiten, Ungerechtigkeiten, Verfolgungen, Morde seien tugendhafte oder rechtmässige Handlungen.»Paul Thiry D'Holbach, französischer Filosof, 1723-1789
«In der Vernunft und in unserer eigenen Natur werden wir Führer haben, die viel sicherer sind als jene Götter, denen die Geistlichkeit nach ihrem Gutdünken irgendwelche Worte in den Mund legt und deren Sprache sie je nach ihren Interessen auslegt.»Paul Thiry D'Holbach
«Wem dient also der Glaube? Einzig und allein einigen Menschen, die sich des Glaubens bedienen, um die Menschheit zu unterjochen.»Paul Thiry D'Holbach
Buh!
«Was nicht der Wahrheit oder Sittennorm entspricht, hat kein Recht auf Existenz.»Papst Pius XII, 1876-1958 im Jahr 1954
Buh!
«Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle!»Papst Pius II., 1405-1464
Buh!
«Die unumschränkte Freiheit des Denkens und die öffentliche Bekanntmachung der Gedanken eines Menschen gehören nicht zu den Rechten der Bürger.»Papst Leo XIII. (richtiger Name: Gioacchino Pecci, 1878-1903)
Buh!
«Es ist die Pflicht eines jeden Katholiken, Ketzer zu verfolgen.»Papst Gregor IX., 1170-1241, organisierte die Inquisition
«Nec tempora perde precando! — Verliere keine Zeit durch Beten!»Ovid, röm. Dichter, 43 v.u.Z. - 18 u.Z.
«Glaube nicht übereilt.»Ovid, röm. Dichter, 43 v.u.Z. — 18 u.Z.
«Du willst mit nüchternem Verstand
das Göttliche beweisen?
Das heisst, nach einem Fabelland
auf Eisenbahnen reisen.»
Otto von Leixner, deutscher Schriftsteller, 1847-1907, Aus der Vogelschau
«Des grossen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiss wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament — auf der Dummheit der Menschen.»Otto von Corvin, 1812- , «Der Pfaffenspiegel»
«Es ist meine ehrliche und aufrichtige Meinung, dass das Christentum unendliches Elend über die Welt gebracht hat! Das Gute, welches es erzeugte, wäre auf anderen Wegen gewiss weit herrlicher erreicht worden, und dann steht es mit dem Bösen, dessen Ursache es war, in gar keinem Verhältnis…»Otto von Corvin, 1812- , «Der Pfaffenspiegel»
«Theologen können durch ihre Lehren den Glauben mehr gefährden als Atheisten.»Otto Heuschele, deutscher Schriftsteller, *1900
«Es ist selten, dass ein Mensch weiss, was er eigentlich glaubt.»Oswald Spengler, deutscher Kultur- und Geschichtsfilosof, 1880-1936, Gedanken
«Wer Gott definiert, ist schon Atheist.»Oswald Spengler, deutscher Geschichtsfilosof, 1880-1936, Gedanken, Von der Religion
«Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen.»Oscar Wilde, englischer Schriftsteller, 1854-1900
«Die Bücher, die von der Welt unmoralisch genannt werden, sind Bücher, die der Welt ihre eigene Schande zeigen.»Oscar Wilde, englischer Schriftsteller, 1854-1900
«Die Christen lieben ihre Nächsten nicht. Und sie lieben sie nicht, weil sie an den anderen nie wirklich geglaubt haben. Die Geschichte lehrt uns, dass sie ihn, wo sie ihm begegnet sind, bekehrt oder vernichtet haben.»Octavio Paz, mexikanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger, 1914-1998; Essays I
«Dem echt Religiösen ist nichts Sünde.»Novalis, Fragmente
«Ein einziger der in der Ustascha tätig gewesenen Angehörigen des katholischen Klerus wurde zur Verantwortung gezogen, keiner vom Vatikan seines Priesteramtes entkleidet, keiner exkommuniziert.»Nino Lo Bello, amerikanischer Soziologe und Journalist, 1921-, «Der Vatikan und die Juden»
«Allein an einem Morgen ermordeten die Ustascha in der orthodoxen Kirche des Dorfes Glina mehr als 700 Serben auf brutale Weise. Die Mordtaten wurden nicht nur von den örtlichen römisch-katholischen Priestern unterstützt, sondern von zahlreichen Priestern und Mönchen begannen, die an der Spitze von Mordkommandos standen.»Nino Lo Bello, amerikanischer Soziologe und Journalist, 1921-, «Der Vatikan und die Juden»
«Wer ihn als einen Gott der Liebe preist,
denkt nicht hoch genug von der Liebe selber.
Wollte dieser Gott nicht auch Richter sein?
Aber der Liebende liebt jenseits von Lohn und Vergeltung.»
Nietzsche, Zarathustra IV
«Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist.»Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900, Unzeitgemässe Betrachtungen
«Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.»Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900, Menschliches, Allzumenschliches
«Ist Gott eine Erfindung des Teufels?»Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900, Menschliches
«Glaube heisst nicht wissen wollen, was wahr ist.»Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900, Der Antichrist
«Man sagt nicht «Nichts!», man sagt dafür «Jenseits» oder «Gott».»Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Die Grausamkeit gehört zu den ältesten Festfreuden der Menschheit. Folglich denkt man sich auch die Götter erquickt und festlich gestimmt, wenn man ihnen den Anblick von Grausamkeit anbietet. Und so schleicht sich die Vorstellung in die Welt, dass freiwillige Leiden, die selbsterwählte Marter einen guten Sinn und Wert haben.»Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Fanatismus ist die einzige «Willensstärke», zu der auch der Schwache gebracht werden kann.»Nietzsche
«Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will.»Nietzsche
«Angesichts schwerstleidender Menschen und Tiere darf man die Behauptung «Gott ist Liebe» als ebenso beleidigend empfinden wie das berüchtigte «Arbeit macht frei» über dem Eingang zu den Konzentrationslagern.»Nelly Moia
«Es gibt keine Menschen, die sich besser verstehen als Priester und Soldaten.»Napoleon, französischer Kaiser, 1769-1821
«Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester.»Napoleon I., Maximen und Gedanken
«Ohne Kirche — keine Hölle.»Max Frisch, schweizer Schriftsteller, 1911-1991
«Wolf und Lamm haben Frieden geschlossen: Mann nennt das «Staatskirchentum», der Gefressene dabei ist leider der Mensch.»Max Brod, österreichisch-israelischer Schriftsteller, 1884-1968
«Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz.»Max Bense, Professor der Filosofie und Wissenschaftstheorie, 1910-1990
«Weshalb ich überhaupt den epd-Wochenspiegel lese? Nun — zum einen benötige ich ihn als zitierfähige Quelle. Zum anderen gibt er mir jede Woche die Gewissheit, dass die Evangelische Kirche selbst viel effektiver an ihrem eigenen Ast sägt, als ich das jemals tun könnte.»Matthias Krause, Webmaster von atheismus.de
«Religion ist eine Sammlung unbefriedigender Antworten auf nicht gestellte Fragen.»Martin S.
Buh!
«In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, dass Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.»Martin Luther über «Heilige Kriege»
«Die Kirche lehrt uns, in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Jesu Christi zu sehen.
Ich hingegen sehe in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Unzähliger, die im Namen des Kreuzes ihr Leben lassen mussten: Sei es durch das Feuer des Scheiterhaufens, durch die Hand der Folterknechte oder durch sogenannte «heilige Kriege».»
Markus Gansel
«Sollte man es glauben, dass dieser selbe gewissenlose Gott, dieser moralische Kretin, zum Lehrer der Güte, der Sitten, der Milde, der Rechtlichkeit, der Reinheit ernannt wurde? Es erscheint unmöglich und verrückt…»Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910
«Es waren Tyfusbazillen, Cholerabazillen, Starrkrampfbazillen, Schwindsuchtbazillen, Pestbazillen und einige hundert weitere Aristokraten, erlesene Schöpfungen, goldene Träger der Liebe Gottes zu den Menschen, gesegnete Gaben des zärtlichen Vaters an seine Kinder — alle mussten sie prächtig behaust und verpflegt werden.»Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910
«Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: «Glaube ist, wenn man was glaubt und weiss, es ist nicht so.»»Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1903
«Glauben heisst auf etwas zu vertrauen, von dem du weisst, dass es nicht existiert.»Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1903
«Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.»Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830-1916
«Vorurteil stützt die Throne, Unwissenheit die Altäre.»Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Erzählerin, 1830-1916
«Wer nichts weiss, muss alles Glauben.»Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Erzählerin, 1830-1916
«Da zuletzt doch alles auf den Glauben hinausläuft, müssen wir jedem Menschen das Recht zugestehen, lieber das zu glauben, was er selbst, als was andre ihm weisgemacht.»Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830-1916
«Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze.»Manfred Bosch
«Der Glaube ist eine sechste Art von Sinn, der wirksam wird, wenn die Vernunft versagt.»Mahatma Ghandi, indischer Freiheitskämpfer, 1896-1948
«Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten.»Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948
«Es ist müssig davon zu reden, dass wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, dass er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen.»Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948
«Die Wahrheit ist nicht das ausschliessliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen.»Mahatma Gandhi, indischer Politiker
«Potente Offenbarungs-Religionen kennen — wenn man ihnen den Freiraum lässt — allzu häufig nur eine Maxime, den Umgang mit dem Andersdenkenden betreffend: Du wirst dran glauben — oder: Du wirst dran glauben! Eine Maxime, die nicht nur zur Zeit der Kreuzzüge brutal umgesetzt wurde.»M.S. Salomon, deutscher Filosof, Musiker und Autor, *1967
«Ist Weltfrieden ohne religiöse Abrüstung überhaupt möglich?»M.S. Salomon, deutscher Filosof und Autor, *1967
«Die beiden Testamente zusammengenommen gaben dem Rechthaber, dem Frömmler, dem Parteigänger, dem Wortklauber, dem Bürokraten, dem Zuchtmeister und dem Sadisten die Möglichkeit, ihren Willen mit dem Schein einer Rechtfertigung zu versehen, und dies ist so bis auf den heutigen Tag geblieben.»M. Searle Bates, Professor für Geschichte an der Universität Nanking, 1897-1978
«Ich bin ein Atheist von Gottes Gnaden.»Luis Bunuel, spanischer Regisseur, 1900-1983
«Zu dem Adler sprach die Taube:
Wo das denken aufhört, da beginnt der Glaube;
Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch,
Wo du glaubst, da denk' ich noch.»
Ludwig Robert, Schriftsteller, 1780-
«Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht?»Ludwig Marcuse, deutscher Filosof, 1894-1971
«Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort.»Ludwig Marcuse, deutscher Filosof, 1894-1971
«Tue das Gute um des Menschen Willen.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Wahre Religion ist gebaut auf das Wahre, das Gute in der Menschennatur, nicht auf der Sünde Morast.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Abwärts Tyrann, nach oben ein Knecht; Verleumder des Menschen, Speichellecker des Herrn — voila des Glaubens Porträt.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Es gehört kein Mut, kein Charakter, keine Anstrengung, kein Opfer dazu, Christ zu sein. Christentum und weltlicher Vorteil sind identisch.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter. Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Filosofie nur das Wahre heilig.»Ludwig Feuerbach, deutscher Filosof, 1804-1872
«Ein Blutstrom fliesst durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.»Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller, 1786-1837
«Christentum, Religion überhaupt ist ihm nicht bloss ein Greuel, es ist ihm ein Ekel.»Ludwig Börne über Heinrich Heine, Paris, 27.10.1831
«Wenn Männer Kinder bekämen, wäre die Abtreibung längst ein Sakrament.»Lore Lorentz, deutsche Kabarettistin, 1920-1994
«Für jeden Glauben, so sahen wir, ist jeder andere Glauben Aberglauben, jede Heilige Schrift der anderen armselig, von Menschen ersonnene Vergötterung, die nicht standhält gegen undogmatische, unvoreingenommene Prüfung und gegen ungläubige, wissenschaftliche und filosofische Kritik…
So träumt jeder Gottesdienst, jeder Glauben seinen eigenen Traum, lebt in seiner eigenen Traumwelt — die er für die einzige wahre Wirklichkeit hält, die für alle ein und dasselbe bedeutet.»
Leo Polak, 1880-1941
«Und der Grund, aus dem der Kirche täglich mehr und mehr Leute fortlaufen, was nur zu begrüssen ist, liegt eben hierin: dass viele Diener dieser Kirche nur noch viel zu reden, aber wenig zu sagen haben.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Wer da schreit: «Dem Volke muss die Religion erhalten bleiben», lügt; gemeint ist: «Das Volk muss der Religion erhalten bleiben». Das Volk ist ihr in grossen Teilen weggelaufen.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen — das ist eine grosse Leistung.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Die Kirche rollt durch die neue Zeit dahin wie ein rohes Ei. So etwas von Empfindlichkeit war überhaupt noch nicht da. Ein scharfes Wort, und ein ganzes Geheul bricht über unsereinen herein: Wir sind verletzt! Wehe! Sakrileg! Unsere religiösen Empfindungen… Und die unseren—? Halten Sie es für richtig, wenn fortgesetzt eine breite Schicht des deutschen Volkes als «sittenlos», «lasterhaft», «heidnisch» hingestellt und mit Vokabeln gebrandmarkt wird, die nur deshalb nicht treffen, weil sie einer vergangenen Zeit entlehnt sind? Nehmt ihr auf unsere Empfindungen Rücksicht? Ich zum Beispiel fühle mich verletzt, wenn ich einen katholischen Geistlichen vor Soldaten sehe, munter und frisch zum Mord hetzend, das Wort der Liebe in das Wort des Staates umfälschend — ich mag es nicht hören. Wer nimmt darauf Rücksicht?»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn's ihm gut geht und eine, wenn's ihm schlecht geht. Die letzte heisst Religion.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Merk: Wer sich so mit dem Nebel des Mysteriums umgibt, wie alle diese, die es mehr oder weniger begabt der katholischen Kirche nachmachen, der zeigt, dass seine Position bei voller Klarheit viel zu fürchten hat.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Inzwischen wimmelt das in den Slums aller Länder, die Knie der glücklichen Mütter werden von Geschöpfen umspielt, die später in den Kohlenbergwerken oder in den Ackergräben für den Profit der anderen verrecken dürfen … aber: es ist nicht abgetrieben worden. Der Kranz, der Kranz ist gerettet!»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Die Katholiken terrorisieren das Land mit einer Auffassung vom Wesen der Ehe, die die ihre ist und die uns nichts angeht.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller, 1890-1935
«Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus.»Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller
«Den baren Unsinn zu glauben, ist ein Privileg des Menschen.»Konrad Lorenz, österreichische Verhaltensforscher und Nobelpreisträger, 1903-1989
«Werte müssen einen lebenspraktischen Bezug haben, wenn sie respektiert werden sollen.»Klaus Brandstetter
«Es wird offenbar, dass es die Strukturen waren, die die Kirche mächtig gemacht haben, nicht etwa ihre Botschaft. Letztere hat sie durch den geradezu zynischen Unterschied zwischen Predigt und gelebter Wirklichkeit selbst entweiht.»Klaus Brandstetter
«Die Bibel mag immer die richtige Quelle sein, um ein Zitat zu finden, mit dem literarisch oder rhetorisch Staat zu machen ist. In ihrer Gesamtheit jedoch wird sie auch von Gläubigen inzwischen als der Versuch kritisiert, Erwachsenen mit Kinderbüchern beizukommen.»Klaus Brandstetter
«Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden.»Klaus Berger, Heidelberger Theologe
Buh!
«Es gibt nur wenige Männer … und zu diesen grossen Männern gehört unstreitig der Mann, der heute seinen 52.Geburtstag feiert — Adolf Hitler -. Am heutigen Tag versprechen wir ihm, dass wir alle Kräfte zur Verfügung stellen, damit unser Volk den Platz in der Welt gewinnt, der ihm gebührt.»Katholische Kirchenzeitung der Erzdiözese Köln 20.4.1941
Buh!
«Gott hat es zugelassen, dass das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten göttlichen Willens.»Kathol.Kirchenblatt für das nördl. Münsterland 9.3.1941
«Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.»Karoline von Günderode, deutscher Schriftstellerin, 1780-1806
«Wenn das kein Wunder ist: ein toter Gott, ein totes Christentum, eine tote Kirche — und Generationen von Pfaffen, die fort und fort davon leben!»Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Historiker
«Man veranstaltet prunkvolle Autodafés, bei denen man, manchmal vor 200.000 Zuschauern, Menschen massenweise ermordet. Man steckt sie auf ihrem letzten Weg noch unter einen Narrenhut, zwickt sie mit glühenden Zangen, schlägt ihnen zuweilen die rechte Hand ab und singt dann, während sie, je nach Windrichtung, ersticken oder langsam verbrennen: «Grosser Gott, wir loben dich.»»Karlheinz Deschner, deutscher Kirchenkritiker, «Die Kirche des Unheils»
«Ein Gott, der die Hölle gemacht, verdient als einziger darin zu braten.»Karlheinz Deschner, deutscher Kirchenkritiker und Historiker, *1924
«Niemand vor Stalin und Hitler hat in Europa das menschliche Leben so unentwegt aufs äusserste verachtet und in den Staub getreten, ja, dies noch — Gipfel zynischer Perversion — als «gottgewollt» verkündet, wie die christliche Kirche.»Karlheinz Deschner, deutscher Historiker, «Die Kirche des Unheils»
«Hat eigentlich die Skepsis auf die Schlachtfelder geführt oder der Glaube?»Karlheinz Deschner, deutscher Historiker und Autor, *1924
«Im Mittelalter sühnte eine Frau mitunter schon einmalige Onanie drei Jahre lang; drei Jahre keinen Geschlechtsverkehr etwa; oder drei Jahre bloss Wasser und Brot. Für einen Mord im Krieg aber, für Mord auf Befehl im Frieden, gab's nur vierzig Tage Busse!»Karlheinz Deschner, deutscher Autor, aus: Auf hohlen Köpfen ist gut trommeln
«Viele, vielleicht die meisten Menschen scheuen sich, gröbsten Betrug gerade auf dem für sie «heiligsten» Gebiet anzunehmen. Gleichwohl wurde nie gewissenloser, nie häufiger gelogen und betrogen als im Bereich der Religion.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor, aus: «Kriminalgeschichte des Christentums»
«… Pius XII. beispielsweise, der in einem Schreiben an die katholische Hierarchie der USA Ende 1939 als Ursache des «heutigen Elends» natürlich nicht den Faschismus sah, der die Welt eben in den grössten Krieg der Geschichte gestürzt, sondern u.a. die kurzen Röcke der Damen.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Kirchenkritiker, *1924
«Die frommen Geistlichen pflegten schon im Mittelalter alles zu vögeln, was eine Vagina hatte, Ehefrauen, Jungfrauen, kleine Mädchen und wie wir nicht ohne Grund vermuten dürften, weibliche Tiere. Die Homosexualität florierte in den Klöstern seit deren Bestehen. Wo es an Männern mangelte, man den Nonnen nicht einmal die Beichtväter gönnte, mussten sie oft mit Kindern vorliebnehmen.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Kirchenkritiker, *1924
«Ein wenig Güte ohne alle Religion taugt tausendmal mehr als alle Religion ohne Güte.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, 1924-
«Es gäbe wenig Gläubige auf der Welt, kennten sie ihre Glaubensgeschichte so gut wie ihr Glaubensbekenntnis.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Fragt man sich doch überhaupt, warum der Herr nur seinen Jüngern erschien und nicht auch seinen Anklägern und Richtern, vor denen er den Glauben an seine Auferstehung ja viel wirksamer hätte begründen können.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Dass Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglauben der grösste.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Der Christ braucht Strafe, der Klerus liebt die Strafe, vom Beichtvater bis zum Himmelsvater straft alles. Und da sagt Jean Paul: Freude am Strafen hat nur der Teufel.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Einziger Grund, warum ich kein Kommunist bin: die Kommunisten. Der Grund, warum ich kein Christ bin: das Christentum.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Schicksal der Kirche? Kein Elefant verfault an einem Tag.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Sowenig man die Liebe den Prostituierten anvertrauen darf, sowenig die Religion den Pfaffen.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Wenn ein Christ wirklich kritisch ist, ist er kein Christ mehr. Er müsste ja alles über Bord werfen, was er glaubt, was ihm vorgeschrieben wird zu glauben.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Fragt man sich doch überhaupt, warum der Herr nur seinen Jüngern erschien und nicht auch seinen Anklägern und Richtern, vor denen er den Glauben an seine Auferstehung ja viel wirksamer hätte begründen können.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Missionare in der Heimat kommen mir immer wie Seeräuber auf Urlaub vor.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Denn bevor es dem Bundesverfassungsgericht gelang, die Kirche in ihre Schranken zu verweisen, scheuten diese sich nicht einmal, selbst bei sogenannten juristischen Personen (Firmen, Aktiengesellschaften) Kirchensteuer einzuziehen. Freiwillig waren die Grosskirchen nicht bereit, von (ungetauften) Firmen keine Kirchensteuer zu fordern oder einen Mohammedaner für seine christliche Frau nicht mitzahlen zu lassen. (Anmerkung von atheismus.ch: In der Schweiz zahlen Firmen noch heute Kirchensteuern, das Unrecht lebt weiter!)»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Nicht die Sexualkunde verdirbt die Minderjährigen — der Religionsunterricht!»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Weil der glückliche Mensch gewöhnlich keine Religion braucht, können Religionen gewöhnlich keine glücklichen Menschen gebrauchen.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Es gibt kaum einen traurigeren Anblick als eine junge Nonne — ausgenommen eine alte.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Lassen Wendungen wie: ins Gebet nehmen, abkapiteln, abkanzeln, die Leviten lesen, eine Strafpredigt halten generell auf das Verkünden der Frohen Botschaft schliessen?»Karlheinz Deschner, deutscher Autor und Historiker
«Es ist erstaunlich, wie dass zwei Pfaffen einander ansehen können ohne zu grinsen.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor
«Theologe — einziger Experte ohne Ahnung von seinem Forschungsobjekt.»Karlheinz Deschner, deutscher Autor
«Kein einziger deutscher Bischof aber war als Häftling in einem Hitler-KZ. Bischof Berning hat sogar einige KZs besucht, hat die Lagereinrichtungen, die Wachen gelobt, die Häftlinge zu Gehorsam und Treue gegen Volk und Führer ermahnt und seine Predigt mit einem dreifachen «Sieg Heil» beschlossen.»Karlheinz Deschner, Der Anti-Katechismus
«Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt zum Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde der Massenmord zur Praxis einer Religion. Einen zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze nennt man nicht Geisteskrankheit, das Ganze heisst Christentum.»Karlheinz Deschner, «Die Kirche des Unheils»
«Ja, die Hirten, die Ober-Hirten. «Weide meine Lämmer!».
Welch schönes Wort. Nur: «stellt Euch doch einmal die Frage», schreibt der von Hitlerschergen am Schreibtisch erschossene Theodor Lessing, «wozu und aus welchen Beweggründen der gute Hirte für seine Herde das Nachdenken besorgt? Erstens: weil er sie scheren will. Zweitens: weil er sie fressen will.»»
Karlheinz Deschner, «Die Kirche des Unheils»
«Ja, es muss ein eigentümliches Vergnügen sein, von Jahrhundert zu Jahrhundert im Blut der Menschheit zu schwimmen und Halleluja zu rufen!»Karlheinz Deschner, «Die Kirche des Unheils»
«Als Christ unter «Heiden» zu leben kann hart sein. Als Christ oder als Jude oder Heide unter Christen zu leben ist viel schlimmer.»Karlheinz Descher, deutscher Autor und Historiker, *1924
«Religion ist Opium für das Volk.»Karl Marx, deutscher Filosof, 1818-1883
«Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung.»Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874-1936, Auswahl
«Als die christliche Nacht hereinbrach und die Menschheit auf Zehen zur Liebe schleichen musste, da begann sie sich dessen zu schämen, wass sie tat.»Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874-1936
«Religion ist das als eine Lebensnotwendigkeit tief empfundene Gefühl der Abhängigkeit.»Karl Gutzkow, deutscher Schriftsteller, 1811-1878
«Ist es nicht im höchsten Grade widersinnig, wenn Gott dem Menschen, den er selbst geschaffen hat, die Kenntnis des Unterschiedes von gut und böse vorenthält? … Ein solcher Mensch wird offenbar einmal das Übel nicht meiden, und andererseits auch nicht dem Guten nachstreben. Was aber die Hauptsache ist: Gott hat nicht gewollt, dass der Mensch an vernünftiger Einsicht teilhabe, und dabei gibt es nichts, was für den Menschen grösseren Wert hätte … Wenn es so steht, muss man Gott als missgünstig bezeichnen.»Kaiser Julian, römischer Kaiser, 331-363
«Ihr seid so elend, dass ihr nicht einmal dem treu bleibt, was die Apostel euch überliefert haben … Weder Paulus noch Matthäus noch Lukas noch Markus haben Jesus Gott zu nennen gewagt. Vielmehr hat zuerst der wackere Johannes sich erdreistet, diese Bezeichnung zu gebrauchen, da er bemerkte, dass bereits eine grosse Menge in vielen hellenischen und italienischen Städten von dieser Krankheit ergriffen sei.  — Dieses eine Übel geht auf Johannes zurück. Wer aber könnte gebührend seinen Abscheu äussern über die vielen, die ihr noch erfunden habt?»Kaiser Julian der Abtrünnige, römischer Kaiser, 331-363
«Moses sagt: «Gott ist eifersüchtig»; und anderswo: «Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.» So seht ihr also etwas Göttliches darin, wenn Gott als neidisch bezeichnet wird, während ein eifersüchtiger und missgünstiger Mensch euch tadelnswert erscheint?»Kaiser Julian der Abtrünnige, römischer Kaiser, 331-363
«Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst Raubtiere dem Menschen nicht so feindlich gesinnt sind wie die Christen gegeneinander.»Julian, römischer Kaiser, 331-363, genannt: Apostata, der Abtrünnige
«Was wird uns retten? Der Glaube?
Ich will keinen Glauben haben und lege auch keinen Wert darauf, gerettet zu werden.»
Jules Renard, französischer Schriftsteller, 1864-1910, Ideen, in Tinte getaucht
«In meiner Kirche gibt es kein Gewölbe zwischen mir und dem Himmel.»Jules Renard, französischer Schriftsteller, 1864-1910, Ideen, in Tinte getaucht
«Ohne die Jahrhunderte mit christlichem Katechismus, Predigten und Schmähungen wären Hitlers Lehren, Propaganda und Schmähungen nicht möglich gewesen.»Jules Isaac, französisch-jüdischer Wissenschaftler, über den Antisemitismus des Dritten Reiches
«Religion ist die einzige Filosofie, die das Durchschnittshirn verstehen und annehmen kann.»Josef Joubert, franz. Moralist, 1754-1824
«Ich verlange nicht, dass der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, dass er mir meine lässt.»Jose Ortega y Gasset, spanischer Kulturfilosof, Soziologe und Schriftsteller, 1883-1955
«Der Glaube kann uns niemals von etwas überzeugen, was unserer Erkenntnis zuwiderläuft.»John Locke, englischer Filosof, 1832-1704
«Die beste aller möglichen Welten ist eine Welt ohne Religion.»John Adams, zweiter Präsident der V.S.A., 1735-1826
«Das Christentum hat verständlicherweise später alles zu seinen Gunsten umgedeutet, denn Geschichte wird von den Siegern geschrieben.»Johannes Lehmann
«Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.»Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832
«Vieles kann ich ertragen. Die meisten beschwerlichen Dinge duld' ich mit ruhigem Mut, wie es ein Gott mir gebeut. Wenige sind mir jedoch wie Gift und Schlange zuwider; viere: Rauch des Tabaks, Wanzen, Knoblauch und das Kreuz!»Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832
«…nennen sich Christen,
und unter ihrem Schafspelz
sind sie reissende Wölfe.»
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832
«Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, dass ich sie von keinem, ausser von ihm selbst, hören möchte.»Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832
«Mir willst du zum Gotte machen
Solch ein Jammerbild am Holze!»
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832
«Geheimnisse sind noch keine Wunder.»Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749-1832
«Strenge Moralisten sagen: Um glücklich zu sein, muss man alle Leidenschaften aus sich verdammen. Dieser Rat ist ungefähr so gut, als wie wenn man einem, der über enge Stiefel klagt, sagt, er soll sich beide Füss' amputieren lassen, damit er kein Verdruss mehr mit dem Schuster hat.»Johann Nepomuk Nestroy, österreichischer Komödiendichter und Schauspieler, 1801-1862
«Das Neue Testament ist das Produkt neurotischer Spiesser. Die menschliche Sexualität gilt nicht als Quelle von Lust, sondern als Quelle von Angst, nicht als Medium der Liebe, sondern als Medium der Sünde. Alles Naturhafte und Körperliche wird — teils offen, teils versteckt — geächtet.»Joachim Kahl, deutscher Theologe und Filosof, *1941
«Das Neue Testament ist ein Manifest der Unmenschlichkeit, ein grossangelegter Massenbetrug; es verdummt die Menschen, statt sie über ihre objektiven Interessen aufzuklären.»Joachim Kahl, deutscher Theologe und Filosof, *1941
«Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag.»Joachim Kahl, deutscher Theologe und Filosof, *1941
«Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht.»Joachim Kahl, deutscher Theologe und Filosof, *1941
«Die Notwendigkeit, Christentum und Theologie gleichwohl aufs neue zu kritisieren, ergibt sich aus der simplen Tatsache, dass sie fortbestehen. Der Strahl der Vernunft muss erneut gegen die heutigen Repräsentanten der Religion gerichtet werden, die vom universalen Trend zum Vergessen profitieren.»Joachim Kahl, Das Elend des Christentums
«Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.»Jean Paul Sartre, französischer Filosof, 1905-1980
«In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpasst zu haben.»Jean Genet, französischer Erzähler, 1910-1986
«Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan.»Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, 1889-1963
«Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man fest daran glaubt.»Japanisches Sprichwort
«Ihr könnt Menschen durch Gewinn oder Strafen dazu zwingen, dass sie sagen oder schwören, sie glauben, und dass sie so tun, als ob sie glaubten. Aber weiter könnt ihr nichts.»J. Swift, irisch-englischer Schriftsteller, 1667-1745, Gedanken über Religion
«Was hilft alle Aufklärung, alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben oder die, die sie haben, vorsätzlich verschliessen.»J. Chr. Lichtenberg, deutscher Fysiker und Schriftsteller, 1742-1799
«Die Religion, die nur auf Theologie gebaut ist, kann niemals etwas Moralisches enthalten.»Imanuel Kant, deutscher Filosof, 1724-1804
«Es gibt den Menschen guten Willens zu denken, dass eine Organisation, die damit prahlt, die wahre Hochreligion und das Gebot der Nächstenliebe zu vertreten, aus ideologischen wie wirtschaftlichen Gründen so viele Kulturen niedermachte.»Horst Herrmann, deutscher Theologe, *1940
«Religion ist für die meisten etwas, woran man glaubt, weil man glaubt, dass der andere daran glaubt.»Hjalmar Söderberg, schwedischer Schriftsteller, 1869-1941
«Die Götter der Menschheit sind eine pathetische und unzulängliche Schöpfung, tief unter dem Niveau der Menschheit.»Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller, 1900-1996
«Niemand ist ein ärgerer Feind des Christentums als das Christentum.»Hermann Kesten, deutscher Schriftsteller, 1900-1996
«Die Hölle kann auch produktiv sein, der Himmel ist nur langweilig.»Herbert Achternbusch, deutscher Schriftsteller und Schauspieler, *1938
«Es ist ein Irrtum, die Zivilisation eines Volkes der Einwirkung der Religion zuschreiben zu wollen, und eine Torheit, wenn die Regierungen eine Religion in Schutz zu nehmen suchen. Passt dieselbe für das Volk, so wird sie keinen Schutz brauchen, passt sie nicht dafür, so wird sie nichts Gutes wirken.»Henry Thomas Buckle, Kulturhistoriker, 1821-1862, Geschichte der Zivilisation 5
«Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist.»Henry Miller, amerikanischer Schriftsteller, 1891-1980, Von der Unmoral der Moral
«Friedhöfe, Friedhöfe… Bei Gott, ich weigere mich, mich auf einem Friedhof begraben zu lassen. Ich will nicht, dass Schwachsinnige mit einem Weihwasserwedel über mir stehen und ein kummervolles Gesicht machen.
Nur das nicht!»
Henry Miller, amerikan. Schriftsteller, 1891-1980
«Die Kirche ist ein Ort, wo Menschen vom Himmel Wunderdinge erzählen, die niemals dort waren, und dies Menschen gegenüber, die nie dort eintreffen werden.»Henry Louis Mencken, amerikanischer Kritiker, 1890-1956
«Wir müssen die religiösen Gefühle des anderen respektieren — aber nur in der gleichen Art, wie wir seine Ansicht respektieren, dass seine Frau schön und seine Kinder wohlerzogen sind.»Henry Lois Mencken, nordamerikanischer Schriftsteller und Literaturkritiker, 1880-1956
«Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch «gute Werke» retten.»Henry de Montherlant, französischer Dichter, 1896-1972
«Ein Glaube ist nicht wahr, nur weil er nützlich ist.»Henri Frédéric Amiel, schweizer Dichter und Filosof, 1821-1881
«Wenn man ihre Heiligenlegenden liest, findet man die Namen von tausend heiliggesprochenen Verbrechern.»Helvetius, französischer Filosof, 1715-1771
«Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht.»Helvetius, französischer Filosof, 1715-1771
«Jedes Ding hat zwei Seiten, Fanatiker sehen nur die eine.»Helmut Walters, deutscher Aforistiker, *1930
«Die Bibel, das konservativste Buch der Weltliteratur, das Buch, mit dem man Todesstrafe, Obrigkeitsstaat, ewiges Bleiben von reich und arm, Kapitalistenausbeutung und Ausgebeutet-Sein begründen kann.»Helmut Gollwitzer, deutscher evangelischer Theologe, 1908-1993
«Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird's.»Heinrich Wiesner, deutscher Aforistiker, 1925-
«Der donnernde Gott, der zürnende Gott, der rächende Gott. Was für ein Choleriker.»Heinrich Wiesner, deutscher Aforistiker, *1925
«Der hauptsächliche Wert der gemeinen Religion besteht heutzutage darin, dem Menschen die Erkenntnis seiner vollkommenen Bedeutungslosigkeit zu ersparen.»Heinrich Waggerl, österreichischer Erzähler, 1897-1973, Aforismen
«In die Kirche ging ich morgens, um Komödien zu schauen, abends ins Theater, um mich an der Predigt zu erbauen.»Heinrich Heine, deutscher Dichter, 1797-1856, Reisebilder
«Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.»Heinrich Heine, deutscher Dichter, 1797-1856
«Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, dass sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.»Heinrich Heine, deutscher Dichter, 1797-1856
«Von dem Augenblick an, wo eine Religion bei der Filosofie Hilfe begehrt, ist der Untergang unabwendlich.»Heinrich Heine, deutscher Dichter, 1797-1856
«Verfolgung der Andersdenkenden ist überall das Monopol der Geistlichkeit.»Heinrich Heine, deutscher Dichter, 1797-1856
«In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann die Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.»Heinrich Heine, deutscher Dichter, 179-1856, Aforismen und Fragmente
«Es ist üblich geworden, immer dann, wenn die Haltung der offiziellen katholischen Kirche in Deutschland während der Nazizeit angezweifelt wird, die Namen der Männer und Frauen zu zitieren, die in Konzentrationslagern und Gefängnissen gelitten haben und hingerichtet worden sind. Aber jene Männer, Prälat Lichtenberg, Pater Delp und die vielen anderen, sie handelten nicht auf kirchlichen Befehl, sondern ihre Instanz war eine andere, deren Namen auszusprechen heute schon verdächtig geworden ist: das Gewissen.»Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, 1917-1985
«In seinem Durchschnitts-«Organ» ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.»Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, 1917-1985
«Mit Fanatikern zu diskutieren heisst, mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen, die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat.»Hans Kasper, deutscher Hörspielautor
«Statt sich beim Humoristen über seine Gottlosigkeit, sollten sich manche lieber bei Gott über ihre Humorlosigkeit beklagen.»Hans Hermann Kersten, deutscher Schriftsteller, 1900-1996
«Das Kristentum ist mir ungeheuer auf die Nerven gegangen, diese Zweijahrtausende sausende Fahrt in die verkehrte Richtung.»Hans Henny Jahnn, deutscher Schriftsteller, 1894-1959
«Gott duldet keinen Widerspruch, denn Priester und Gläubige fühlen sich seinetwegen berufen. Und wessen sie fähig sind, die Kundschaft davon hat nicht einmal die Geschichte unterdrücken können. Sie sind zu allem fähig.»Hans Henny Jahnn, deutscher Schriftsteller, 1894-1959
«Wenn man lange genug gelebt hat, erkennt man, dass es am Ende doch nicht auf den Himmel, sondern auf die Menschen ankommt.»Hans Habe, deutscher Publizist und Schriftsteller, 1911-1977
«Der Atheismus ist eine Form der Religion, vielleicht sogar der echten.»Hans F. Geyer
«Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.»Hans Daiber
« Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschrein.»H.G. Wells, 1866-1946, in: «Die Zeitmaschine»
«Der entsetzliche Unsinn des Mythus von einem Gotte, der sich für den Ungehorsam eines seiner Geschöpfe durch furchtbare Martern an seinem Sohne rächt, ist viele Jahrhunderte nicht bemerkt worden. Die grössten Geister wie Galilei, Newton, Leibniz haben auch nicht einen Augenblick darüber nachgedacht, dass die Wahrheit solcher Legenden bezweifelt werden könnte.»Gustave Le Bon, französischer Psychologe, 1841-1931, Psychologie der Massen
«Die Atheisten, die Wotan und Zeus leugnen — wieso sind sie anders zu beurteilen als die Atheisten, die Jahwe leugnen?»Gregor Brand
«Viele Christen wären gewiss sehr betrübt darüber, wenn man jetzt eine neue älteste Handschrift eines der Evangelien finden würde, bei der am Anfang geschrieben stünde: Eine Komödie.»Gregor Brand
«Ich habe erkannt, dass Katholiken zum Bösen fähiger sind als irgendwer.»Graham Greene, englischer Schriftsteller, 1904-1991
«Es ist eine unbestrittene Wahrheit, dass die Päpste Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystems gestanden haben, das mehr Menschenleben geschlachtet, als irgend ein Krieg oder eine Seuche «im Namen Gottes und Christi». Der Weg des Papsttums ist ein Weg des Grauens und Entsetzens. Rechts und links ist er eingesäumt von Tausenden von Scheiterhaufen und Tausenden von Blutgerüsten. Prasselnd schlagen die Flammen zum Himmel empor.»Graf Paul von Hoensbroech, Filosof
«Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.»Goethe, zu Eckermann
«Er ist ein heller Geist und also ungläubig.»Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 15
«Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte;
Seht hin und findet mir andre Gestalt!
Es ist die ganze Kirchengeschichte
Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.»
Goethe, poetische Werke 1
«Den deutschen Mannen gereichts zum Ruhm,
Dass sie gehasst das Christentum,
Bis Herrn Karolus' leidigem Degen
Die edlen Sachsen unterlegen.
Doch haben sie lange genug gerungen,
Bis endlich die Pfaffen sie bezwungen,
Und sie sich unters Joch geduckt;
Doch haben sie immer einmal gemuckt.
Sie lagen nur im halben Schlaf,
Als Luther die Bibel verdeutscht so brav.
Sankt Paulus, wie ein Ritter derb
Erschien den Rittern minder herb.
Freiheit erwacht in jeder Brust,
Wir protestieren all mit Lust.»
Goethe, deutscher Dichter
«Du bist! du bist! sagt Lavater. Du bist!!
Du bist!! du bist!!!! Du bist, Herr Jesus Christ!!!!
Er wiederholte nicht so heftig Wort und Lehre,
wenn es ganz just mit dieser Sache wäre.»
Goethe, Auf Lavaters Lied eines Christen an Christus geschrieben
«Die Heiden haben das Leben vergöttert, die Christen den Tod.»Germaine de Staël, französische Schriftstellerin, 1755-1817
«Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas lächerliches.»Georges Bernandos, französischer Dichter, 1888-1948
«Die besten Reformer, die die Welt je gesehen hat, sind jene, welche bei sich selbst anfangen.»George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950
«Es ist für mich ebenso leicht, zu glauben, dass das Weltall sich selber geschaffen hat, als dass ein Schöpfer des Weltalls sich selber schuf, nein vielleicht sogar leichter, denn das Weltall existiert in sichtbarer Form und schafft sich selbst im Fortschreiten ständig neu, während ein Schöpfer dieses Weltalls eine Hypothese ist.»George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker und Nobelpreisträger, 1856-1950
«Alle grossen Dinge beginnen als Gotteslästerung.»George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950
«Und ich weiss, dass heute die wirkliche Religiosität erst durch die materialistischen Fysiker und die atheistischen Kritiker möglich geworden ist, die für uns die unumgängliche einleitende Operation vollzogen haben, uns gänzlich von der Unwissenheit und dem Wust von Aberglauben zu befreien, der uns, als wir hilflose Kinder waren, in die Kehlen gestopft wurde.»George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950
«Jeder vernünftige Verstand beginnt mit einem lebensbejahenden Atheismus. Er befreit die Seele von Aberglauben, Schrecken, Duckmäusertum, gemeiner Willfährigkeit und Heuchelei und schafft Raum für das Licht des Himmels.»George Bernard Shaw, britischer Dichter, 1856-1950
«Wer leichthin glaubt, wird leicht betrogen.»Georg Rollenhagen
«Unsere Welt wird noch so fein werden, dass es so lächerlich sein wird, an einen Gott zu glauben als heutzutage Gespenster.»Georg Christof Lichtenberg, deutscher Schriftsteller und Fysiker, 1742-1799
«Wie glücklich viele Menschen wären, wenn sie sich genausowenig um die Angelegenheiten anderer kümmern würden wie um die eigenen.»Georg Christof Lichtenberg, deutscher Schriftsteller und Fysiker, 1742-1799
«Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, das heisst vermutlich: Der Mensch schuf Gott nach dem seinigen.»Georg Christof Lichtenberg, deutscher Schriftsteller und Fysiker, 1742-1799
«Gern glauben die Menschen das, was sie wollen.»Gaius Julius Caesar, der Gallische Krieg
«Die Bibel ist ein Buch, von Menschen geschrieben, wie alle Bücher. Von Menschen, die etwas anders waren als wir, weil sie in etwas anderen Zeiten lebten, etwas simpler in manchen Stücken waren als wir, dafür aber auch sehr viel unwissender. Also ein Buch, worin manches Wahre und manches Falsche, manches Gute und manches Schlechte enthalten ist.»G.C. Lichtenberg, deutscher Fysiker und Schriftsteller, 1742-1799
«Man raubt, stiehlt, lügt, plündert. Wie aber nennt man's? Kolonisieren, zivilisieren, Kultur verbreiten. Man mordet, meuchelt, massakriert. Die «logificatio post festum» aber nennt es: Seelsorge, Christentum, Dienst am Ideal. So sind denn die Ideale nur Masken der Bestie Mensch. Wehe jedem, der dieses Spiel ernst nimmt. Wehe jedem, der daran glaubt.»G. Lessing, deutscher Dichter, 1729-1781
«Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, — vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten.»Fritz Bauer, deutscher Jurist und Generalstaatsanwalt, 1903-1968
«Dienen muss der faltenreiche Kirchenmantel hundert Zwecken:
Ehrsucht, Habsucht, Machtgelüste muss er decken.»
Friedrich Wilhelm Weber, Dreizehnlinden
«Die goldene Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.»Friedrich von Schiller, deutscher Schriftsteller, 1759-1805
«Man sollte sich zur heiligsten Pflicht machen, dem Kinde nicht zu früh einen Begriff von Gott beibringen zu wollen. Die Forderung muss von innen heraus geschehen, und jede Frage, die man beantwortet, ehe sie aufgeworfen ist, ist verwerflich. Das Kind hat vielleicht seine ganze Lebenszeit daran zu wenden, um jene irrigen Vorstellungen wieder zu verlieren.»Friedrich von Schiller, deutscher Schriftsteller, 1759-1805
«Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht und musste es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und wie jene sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlosigkeit ernten.»Friedrich Schiller, deutscher Dichter, 1759-1805
«Ein religiöser Mensch denkt nur an sich.»Friedrich Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Gott ist tot.»Friedrich Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Zum Christentum wird man nicht geboren, man muss dazu nur krank genug sein.»Friedrich Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Jesus ist das Gegenstück eines Genies: Er ist ein Idiot.»Friedrich Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen … sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht … Ich heisse das Christentum den einen grossen Fluch, die eine grosse innerlichste Verdorbenheit, den einen grossen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist — ich heisse es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.»Friedrich Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Ja, das Christentum ist durch unsühnbare Verbrechen geschändet worden, die sich in dieser Form und Ausdehnung in keiner der anderen hohen Religionen nachweisen lassen. Weder der Islam noch der Buddhismus, noch der Hinduismus haben auch nur entfernt so viele Menschen um ihren Glaubens willen getötet wie die christlichen Kirchen.»Friedrich Heiler, Religionswissenschaftler
«Die Offenbarung Gottes in der Bibel folgt nicht einmal aus christlichen Begriffen. Wenn er sich offenbaren wollte, so hätte er vermöge seiner Liebe, die es ihm nicht erlaube, die Menschen irre zu führen, und vermöge seiner Allmacht, die es ihm möglich machte, ein Buch liefern zu müssen, welches über alle Missdeutung erhaben war und von jedem erfasst werden konnte.»Friedrich Hebbel, deutscher Schriftsteller und Dichter, 1813-1863, Tagebücher
«Es ist am Ende der Religion das beste, dass sie Ketzer hervorruft.»Friedrich Hebbel, deutscher Dichter 1813-63
«Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.»Friedrich Georg Jünger, Schriftsteller, 1898-1977
«Wer an einen Glauben glaubt,
der lässt andere für sich glauben.»
Friedrich Georg Jünger, deutscher Schriftsteller, 1898-1977
«Die Hohlheit ist längst dagewesen, denn die Religion ist der Akt der Selbstaushöhlung des Menschen; und ihr wundert euch, dass sie jetzt, nachdem der Purpur, der sie verdeckte, verblichen, nachdem der Dunst, der sie einhüllte, gestorben ist, dass sie jetzt zu eurem Schrecken ans Tageslicht tritt?»Friedrich Engels, Die Lage Englands
«Es ist höchste Zeit, sich wieder zum Atheismus zu bekennen.»Friedrich Dürrenmatt, schweizer Dramatiker und Erzähler, 1921-1990
«Sollten Sie dabei sein, wenn ich sterbe, so werden Sie sehen, dass ich ruhig dahinscheide; denn ich glaube, dass nach dem Tode alles zu Ende ist.»Friedrich der Grosse, preussischer König, 1712-1786
«Wer sähe nicht, wenn er die Geschichte der Kirche durchläuft, dass sie Menschenwerk ist! Welch eine erbärmliche Rolle lässt man Gott darin spielen!»Friedrich der Grosse, preussischer König, 1712-1786
«Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt.»Friedrich der Grosse, Politisches Testament
«Was ist Ketzerei?
— Die Meinung aller, die nicht so denken wie wir.»
Friedrich der Grosse, König von Preussen, 1712-1786
«Abgesehen davon aber bin ich fest überzeugt, dass man jedem die Freiheit lassen muss, das zu glauben, was er für glaubhaft hält. Die Menschen mögen also an die Unsterblichkeit glauben; ich habe nichts dagegen, vorausgesetzt, dass sie mich nicht verfolgen.»Friedrich der Grosse, König von Preussen, 1712-1786
«Ein jeder kann bei mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangsbücher angeht, so steht einem jeden frei zu singen: «Nun ruhen alle Wälder» oder dergleichen dummes oder törichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.»Friedrich der Grosse, Entscheidung über einen Gesangsbuchstreit
«Übrigens stellen die Priester uns nur darum als Stellvertreter Gottes hin, um sich selbst als Werkzeuge und Dolmetscher der Gottheit auszugeben.»Friedrich der Grosse, 1712-1786 an Prinz Wilhelm von Braunschweig
«Der menschliche Geist ist schwach. Mehr als drei Viertel der Menschen sind für die Sklaverei des absurdesten Fanatismus geboren. Die Furcht vor dem Teufel und vor der Hölle macht sie blind, und sie verwünschen den Weisen, der sie aufklären will. Der grosse Haufe unseres Geschlechts ist dumm und boshaft. Vergebens suche ich in ihm jenes Ebenbild Gottes, von dem es nach der Versicherung der Theologen den Abdruck in sich tragen soll.»Friedrich der Grosse an Voltaire
«Die erste Tugend jedes ehrenwerten Menschen und, wie ich glaube, auch jedes Christen, muss die Humanität sein. Die Stimme der Natur, die die Grundlage der Humanität ist, will, dass wir uns alle lieben und wechselseitig unser Wohlergehen fördern. Das ist meine Religion.»Friedrich der Grosse an Kardinal v. Sinzendorff
«Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen.»Freiin Gertrud von Le Fort, deutsche Schriftstellerin, 1876-1971
Buh!
«Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen.»Franz von Assisi, Ordensstifter und Heiliger, 1181-1226
«Die Irreligiösen sind religiöser, als sie es selbst wissen, und die religiösen sind's weniger, als sie meinen.»Franz Grillparzer, österreichische Dichter, 1791-1872
«Die Kirchengeschichte ist die beste Schule, um an dem Dasein eines Gottes als Weltenlenkers zu zweifeln.»Franz Camille Overbeck, deutscher protestantischer Theologe, 1837-1905
«Die moderne Theologie ist die Schminke auf den erbleichenden Wangen des Christentums der Gegenwart und darum nur ein Symptom des Alterns.»Franz Camille Overbeck, deutscher protestantischer Theologe, 1837-1905
«Die Bibel — und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament — ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet.»Franz Buggle, deutscher Psychologe, *1933
«Die Realität ist das, was übrig bleibt, wenn man aufhört zu glauben.»Filip K. Dick, amerikanischer Science-fiction Autor, 1928-1982
«Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber.»Fatima Mernissi, marokkanische Schriftstellerin und Soziologin
«Ich würde ja gerne an die Erlösung glauben — wenn die Erlösten nur etwas erlöster aussehen würden.»F. W. Nietzsche
«Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.»F. Nietzsche, deutscher Filosof, 1844-1900
«Gott ist die gewinnendste Maske des Teufels.»Ernst Wilhelm Eschmann, deutscher Schriftsteller, 1904-1987
«…Einzig das Christentum hat das Folter- und Hinrichtungswerkzeug des Kreuzes zu seinem Symbol erhoben, das Wohn-, Schul-, Kranken- und Gerichtsräume «schmückt». … Das Christentum zog dann auch von Anfang an eine blutige Spur durch die Geschichte, wie keine andere Religion.»Ernst von Xylander, Psychologe
«Alle in theologischen Werken üblichen Verherrlichungen des Christentums, dass es im Mittelalter wenigstens die Sklaverei abgeschafft habe, beruhen auf krasser Unwissenheit oder verlogender Apologetik. Ungefähr das Gegenteil ist wahr … Wo sie in Europa aufhörte, sind politische und ökonomische Verhältnisse die Ursache; niemals aber ein Verbot der Kirche. Ja, die Sklaverei nimmt in Südeuropa gegen Ende des Mittelalters einen Aufschwung, und die Kirche ist nicht bloss am Sklavenbesitz beteiligt, sondern verhängt auch geradezu Versklavung als Strafe in den verschiedensten Fällen.»Ernst Troeltsch, evangelischer Theologe, Filosof und Historiker, 1865-1923
«Der Klerus schützt das keimende Leben. Wenn Hunderttausende junger Menschen zu Dreck und Brei zerfetzt werden, tritt der Klerus nicht dagegen auf … Aber Fahnen und Kanonen segnen.»Ernst Kreuder, deutscher Schriftsteller, 1903-1972
«Mit dem Ende des «Dritten Reiches» schlägt die Stunde der Reinwäscher. … Die Weisswäscherei gelingt meist so vollkommen, dass sich braune Uniformen zu weissen Westen verwandeln.»Ernst Klee, «Die SA Jesu Christi»
«Der Spiesser: Gegen alles, was er nicht gewohnt ist, ist er zur Stelle, jederzeit.»Ernst Bloch, deutscher Filosof, 1885-1977, Tübinger Einleitung in die Filosofie
«Das Beste was das Christentum hervorgebracht hat sind seine Ketzer.»Ernst Bloch, deutscher Filosof, 1885-1977
«In einer Gesellschaft von Menschen gleichen Glaubens genügt es, dass einer behauptet, etwas Übernatürliches zu sehen oder zu hören, damit die anderen es auch sehen oder hören.»Ernest Renan, französischer Religionshistoriker und Schriftsteller, 1823-1892
«Glaube ist eine Krücke für jene, die Gewissheit wünschen, die einen Sinn im Leben finden wollen, ohne den Mut zu haben, diesen eigenständig zu suchen.»Erich Fromm, amerikanischer Psychoanalytiker deutscher Herkunft, 1900-1980
«Glauben heisst nicht wissen. Aber Religion heisst nichts wissen wollen.»Erhard Blanck
«Gott muss tot sein, schliesslich kann er sich in 2000 Jahren Christentum nur zu Tode geärgert haben.»Erhard Blanck
«Niemand ist weiter von der wahren Religion entfernt, als wer sich selbst für sehr religiös hält.»Erasmus von Rotterdam, niederländischer Theologe und Humanist, Gegner Luthers
«Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.»Epikur, griechischer Filosof, 341-270 v.u.Z.
«Es ist ungefährlicher, die Macht Gottes in Frage zu stellen, als die Macht des Papstes.»Ein Opfer der Inquisition um 1300
«Gott ist ein Wort, welches Menschen benutzen, wenn sie zu Müde zum Denken sind.»Edward Abbey, amerikanischer Schriftsteller und Humorist, 1927-1989
«Aus der Sicht eines Bandwurms wurde der Mensch von Gott erschaffen, um den Hunger der Bandwürmer zu stillen.»Edward Abbey, amerikanischer Schriftsteller und Humorist, 1927-1989
«Was ist der Unterschied zwischen dem «Lone Ranger» und Gott? — Den «Lone Ranger» gibt es tatsächlich. (Anmerkung von atheismus.ch: «The Lone Ranger» war eine langjährige Radio- und Fernsehserie)»Edward Abbey, amerikanischer Schriftsteller und Humorist, 1927-1989
«Wenn es einen Gott gibt, muss der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion.»Edmund und Jules de Goncourt, französische Schriftsteller, 1822-1896/1830-1870
«Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder.
Töte Millionen, und du bist ein Eroberer.
Töte alle, und du bist Gott.»
Edmond Rostand, französischer Dramatiker, 1868-1918
«Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, dass alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher.»Dietrich Bonhoeffer, deutscher evangelischer Theologe, 1906-1945
Buh!
«Ein erhebendes Schauspiel sozialer Vollkommenheit.»Die vatikanische Jesuitenzeitschrift 1853 zur Inquisition
Buh!
«Gottgläubig war ich im Leben, und gottgläubig sterbe ich.»Die letzten Worte des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmanns vor seiner Hinrichtung im Jahre 1962
«Pfaffen haben zwei Hände: eine zum nehmen und eine zum festhalten.»Deutsches Sprichwort
«Wer sich an die Kirche lehnt, dem fällt leicht ein Götze auf den Kopf.»Deutsches Sprichwort
«Christen, die ihren Kriegsdienst unter den Augen Gottes ableisten, haben ihr Handwerk des Tötens immer so verstanden, dass sie es im Namen der Liebe übten.»Der protestantische Theologe Thielicke nach dem zweiten Weltkrieg
«In den ersten Jahrhunderten gab es sechzig Evangelien, die fast alle gleich unverdaulich waren. Man verfarf sechsundfünfzig wegen ihrer Kindlichkeit und Albernheit. Gäbe es hierfür keinerlei Anhaltspunkte bei denjenigen, die man behalten hat?»Denis Diderot, französischer Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Dass Jesus Christus, der Gott ist, vom Teufel versucht worden sei, ist ein Märchen, dass aus «Tausendundeiner Nacht» stammen könne.»Denis Diderot, französischer Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Es gibt wohl keinen guten Vater, der unserem himmlischen Vater gleichen möchte.»Denis Diderot, französischer Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Ich habe mich in einem riesigen Wald verirrt und habe nur ein kleines Licht, um mich zurechtzufinden. Da kommt ein Unbekannter hinzu und sagt mir: «Lieber Freund, blas deine Kerze aus, um deinen Weg besser zu finden.» Dieser Unbekannte ist ein Theologe.»Denis Diderot, französischer Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Man fragte einmal jemanden, ob es wahre Atheisten gäbe. Glauben Sie, erwiderte er, dass es wahre Christen gibt?»Denis Diderot, franz. Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Wenn man mir sagt, es gebe Dinge, die über unsere Vernunft hinausgehen, so kann mich das nicht veranlassen, Unsinn zu glauben. Zweifellos gibt es Dinge, die über unsere Vernunft gehen; aber ich verwerfe kühn alles, was ihr widerstreitet, und alles, was gegen sie verstösst.»Denis Diderot, franz. Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.»Denis Diderot, franz. Schriftsteller und Filosof, 1713-1784
«Eifersucht, Mord, Selbstmord, Perversionen jeglicher Art, Heuchelei, zahlreiche Frustrationen und Aggressionen, totale Verdinglichung der Frau … Entwertung der Lebensgemeinschaft von zwei Personen zu lebenslänglichem Gefängnis und Vernachlässigung der Hauptaufgaben der Ehe und der Familie bzw. der verantwortungsvollen Sorge für die Kinder sind einige der zahllosen Früchte der sexualfeindlichen Moral der Kirchen, die ihr destruktives Werk im sexuellen Bereich des Menschen noch heute im Namen Christi und mit allen Mitteln gegen alle Menschen verteidigen…»Demosthenes Savramis, Theologe
«Gibt es einen Gott?
Das kommt darauf an, ob man Anhänger der These ist, dass für jeden Mist irgend jemand verantwortlich sein muss.»
Das Usenet Orakel
«Schon in vorchristlicher Zeit haben heidnische Völker zwei oberste Grundsätze im Leben erkannt: Achte die Naturgesetze und nimm dein Leben selbst in die Hand! Nichts davon ist den Christen gemein. Sie meinen im Gegensatz dazu, sich auf ebenso kurzsichtige wie überhebliche Weise die Erde untertan machen zu müssen und legen dabei ihr eigenes Schicksal in die «Hände» einer Fantasievorstellung.»Claus Nordbruch
«Und um die Menschen in harter Knechtschaft zu halten, verbietet ihnen der Priester den Vernunftgebrauch. Der Priester ist ehrgeizig, aber der Ehrgeiz beim Laien ist ihm verhasst; denn dieser durchkreuzt seine Pläne.»Claude Adrien Helvetius, französischer Filosof, 1715-1771
«Der Mensch ist als ein vernünftiges Wesen definiert worden; ich bezeichne ihn als ein leichtgläubiges Wesen. Was kann man ihn nicht alles glauben machen?»Claude Adrien Helvetius, französischer Filosof, 1715-1771
«Was kümmert die Kirche die Tyrannei missratener Könige, sofern sie an deren Macht teilhat!»Claude Adrien Helvetius, franz. Filosof, 1715-1771
«Man nennt nicht einen Menschen verrückt, der glaubt, den lieben Gott zu essen, sondern denjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt.»Claude Adrien Helvetius, 1715-1771
«Gott ist die aufs Lächerlichste vermenschlichte Erfindung der ganzen Menschheit. In den Jahrmilliarden, die unsere Erde alt ist, sollte sich Gott erst vor 4000 Jahren den Juden und vor knapp 2000 Jahren den Christen offenbart haben, mit deutlicher Bevorzugung der weissen Rasse unter Vernachlässigung der Schwarzen, der Gelben und der Rothäute? Auf solche Märchen kann ich mühelos verzichten.»Claire Goll, französisch-deutsche Schriftstellerin, 1891-1977
«Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der, der alle Antworten weiss.»Chuang Tsu
Buh!
«Zur selben Stunde, in der Unser Herr Jesus Christ es zuliess, dass er für und den Kreuzestod erlitt, flohen die Verteidiger von den Mauern durch die Stadt, und die Unsrigen folgten ihnen und trieben sie vor sich her, sie tötend und niedermetzelnd, bis zum Tempel Salomos, wo es ein solches Blutbad gab, dass die Unsrigen bis zu den Knöcheln im Blut wateten…
Nachdem die Unsrigen die Heiden endlich zu Boden geschlagen hatten durcheilten die Kreuzfahrer die ganze Stadt und rafften Gold und Silber. Dann, glücklich und vor Freude weinend, gingen die Unsrigen hin, um das Grab Unseres Erlösers zu verehren, und entledigten sich Ihm gegenüber ihrer Dankesschuld.»
Chronist über die Eroberung Jerusalems
«Nur zu oft sind die Götter blosse Drahtpuppen ihrer Priester.»Christof Martin Wieland, deutscher Schriftsteller, 1733-1813
«Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.»Charles-Lois Baron de Montesquieu, französischer Filosof, 1689-1755
«Ich war aber in dieser Zeit allmählich dahin gekommen, einzusehen, dass dem alten Testament — mit seiner offensichtlich falschen Weltgeschichte, mit seinem babylonischen Turm, mit dem Regenbogen als Zeichen usw. und seiner Art, Gott Gefühle eines rachedurstigen Tyrannen zuzuschreiben — nicht mehr Glauben zu schenken sei als den heiligen Schriften der Hindus oder dem Glauben irgendeines Wilden.»Charles Darwin, englischer Naturforscher, 1809-1882
«Heutzutage wird als häufigstes Argument für die Existenz eines intelligenten Gottes die tiefe innere Überzeugung und das innere Erlebnis der meisten Menschen angeführt. Aber es kann nicht bezweifelt werden, dass Hindus, Mohammedaner und andere in derselben Weise und mit der gleichen Hartnäckigkeit für die Existenz eines Gottes oder von vielen Göttern oder, wie bei den Buddhisten, für gar keinen Gott eintreten können.»Charles Darwin, britischer Naturforscher, 1809-1882
«Ich kann auch wirklich nicht einsehen, wie jemand wünschen kann, dass das Christentum wahr wäre, denn wäre es das, so würde die klare Sprache des Textes erweisen, dass Menschen die nicht glauben, auf ewig bestraft würden, und das würde meinen Vater, meinen Bruder und beinahe alle meine besten Freunde einschliessen. — Dies ist eine verdammungswürdige Doktrin.»Charles Darwin, britischer Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie, 1809-1882
«Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht.»Charles Baudelaire, französischer Dichter, 1821-1867
«Wenn die Pfaffen nicht Tyrannen der Fürsten sein können, begnügen sie sich damit, ihre Schmeichler zu werden.»Charles Baron de Montesquieu, französischer Filosof und Staatswissenschaftler, 1689-1755
«Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muss, nur nicht bald selbst verdampft!»Ch. D. Grabbe, deutscher Dramatiker, 1801-1836
«Vor dem Sieg des Christentums verlangt man, dass der Staat keinen zu einer bestimmten Gottesverehrung zwingen darf, dann aber verlangt man im dem gleichen Ton, dass er alle zur eigenen Gottesverehrung der Christen zwingen muss, und zwar mit Anwendung aller Gewalt.»Carl Schneider, Theologe
«Fanatismus findet sich nur bei solchen, die einen inneren Zweifel zu übertonen versuchen.»Carl Gustav Jung, schweizer Psychoanalytiker, 1875-1961
«Besser mit Klugen in die Hölle, als mit Narren ins Paradies.»Bulgarisches Sprichwort
«Besser mit Klugen in die Hölle als mit Narren ins Paradies.»Bulgarisches Sprichwort
«Glaube nichts auf blosses Hörensagen hin; glaube nicht an Überlieferungen, weil sie alt sind.»Buddha, Religionsstifter, 560-480 v.u.Z.
«Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben — oder weil man es Euch seit Eurer Kindheit hat glauben lassen.»Buddha, Religionsstifter, 560-480 v.u.Z.
«Keine Religion hat so viele Menschenopfer gefordert und auf eine so schmähliche Weise hingeschlachtet als diejenige, die sich rühmt, sie für immer abgeschafft zu haben.»Bruno Bauer, deutscher evangelischer Theologe und Filosof, 1809-1882
«Nehmt euch vor einem Ochsen vorn, vor einem Esel hinten und vor einem Mönch von allen Seiten in acht!»Britisches Sprichwort
«Heute beim Aufstehen kam mir der Gedanke, wie es doch recht merkwürdig ist, dass gerade die Völker, denen die Sonne besonders heiss auf den Schädel brennt, sie als Gott verehren. Alle Sonnen- und Feueranbeter wohnten im heissen Süden, wie die Assyrer, Fönizier, Perser. Den Völkern des Nordens ist dieser Kult nicht in den Sinn gekommen, und doch hat man in unserem Klima gewiss mehr Grund zur Dankbarkeit und Freude, wenn die seltene Sonne am Himmel sich zeigt, als da, wo sie sengende Glut und oft Gefahr und Verderben bringt. Aber die alten Germanen verehrten nicht die Sonne, sondern den Blitz und den Donner. Auch hierin zeigt sich die Hundenatur der Menschen. Sie lieben und verehren den, vor dem sie sich fürchten.»Bismarck, preussisch-deutscher Staatsmann, 1815-1898, zu Arthur von Brauer
«Kirche — Abonnement auf Gott?»Birgit Berg
«Es ist möglich, dass sich die Menschheit an der Schwelle eines goldenen Zeitalters befindet, wenn dies jedoch der Fall ist, muss zuerst der Drache getötet werden, der den Eingang bewacht, und dieser Drache ist die Religion.»Bertrand Russell, Warum ich kein Christ bin
«Moralisten sind Leute, die sich jedes Vergnügen versagen, ausser jenem, sich in das Vergnügen anderer Leute einzumischen.»Bertrand Russell, Filosof, Mathematiker und Sozialkritiker, 1872-1970
«Als Benjamin Franklin den Blitzableiter erfand, verdammte ihn der Klerus sowohl in England wie in Amerika, leidenschaftlich unterstützt von Georg III, als einen frevelhaften Versuch, den Willen Gottes zu besiegen. Denn alle rechtdenkenden Menschen wussten, der Blitzschlag wird von Gott geschickt, um die Gottlosigkeit oder eine andere schwere Sünde zu bestrafen…»Bertrand Russell, Essays in skepticism
«Was die Welt braucht, ist nicht ein Dogma, sondern eine Bejahung der wissenschaftlichen Forschung zusammen mit dem Glauben, dass die Qualen von Millionen nicht wünschenswert sind, ob sie nun von Stalin oder einer Gottheit, die sich der Gläubige als sein Ebenbild vorstellt, verhängt werden.»Bertrand Russell, englischer Filosof, Religion und Moral
«Was das Glück betrifft, so haben weder Erfahrung noch Beobachtung in mir den Eindruck erweckt, dass Gläubige im Durchschnitt glücklicher oder unglücklicher seien als Glaubenslose.»Bertrand Russell, englischer Filosof, 1872-1970, Religion und Moral
«Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität.»Bertrand Russell, englischer Filosof, 1872-1970, «Warum ich kein Christ bin»
«Alles wohl erwogen glaube ich nicht, dass religiöser Glaube eine Kraft zum Guten gewesen ist.»Bertrand Russell, englischer Filosof, 1872-1970
«Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muss man feststellen, dass jedes bisschen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Massnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, dass die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.»Bertrand Russell, englischer Filosof, 1872-1970
«Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.»Bertrand Russell, englischer Filosof, 1872-1970
«Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.»Bertrand Russell, englischer Filosof, 1872-1970
«Soweit ich weiss, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.»Bertrand Russell, englischer Filosof und Sozialkritiker, 1872-1970
«Die Regeln der Moral sollten so sein, das sie nicht das natürliche Glück unmöglich machen.»Bertrand Russell, englischer Filosof und Sozialkritiker, 1872-1970
«Das ist der Grundgedanke: dass wir alle schlecht wären, hielten wir uns nicht an die christliche Religion. Mir scheint es, dass der grösste Teil der Menschen, die sich daran gehalten hatte, ausserordentlich schlecht war. Es ergibt die seltsame Tatsache, dass die Grausamkeit um so grösser und die allgemeine Lage um so schlimmer waren, je stärker die Religion in ihrer vollen einer Zeit und je fester der dogmatische Glaube war.»Bertrand Russell, britischer Filosof, Mathematiker und Sozialkritiker, 1872-1970; Warum ich kein Christ bin
«Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrechterhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht.»Bertrand Russell, britischer Filosof, Mathematiker und Sozialkritiker, 1872-1970, «Warum ich kein Christ bin»
«Die gängige Moral will stets unterdrücken.»Bertrand Russell, britischer Filosof und Mathematiker, 1872-1970, Anleitungen zur Skepsis
«Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine grössere Bereitschaft zu Verfolgungen.»Bertrand Russell, britischer Filosof und Mathematiker, 1872-1970
«Wir brauchen eine Sittlichkeit, die sich auf Liebe zum Leben, auf Freude am Wachstum und wirklichen Erfolgen, nicht aber auf Unterdrückung und Verbote gründet.»Bertrand Russell, Anleitungen zur Skepsis
«Unsere Instinkte wirken nach zwei Richtungen — die eine strebt die Förderung unseres eigenen Lebens und das unserer Nachkommen an, die andere will das Dasein vermeintlicher Konkurrenten beeinträchtigen. Die erste umfasst Lebensfreude, Liebe und Kunst, die, psychologisch gesehen, in der Liebe wurzelt. Zur zweiten gehören Wetteifer, Patriotismus und Krieg. Die herkömmliche Moral tut alles, um die erste zu unterdrücken und die zweite zu fördern.»Bertrand Russell, Anleitungen zur Skepsis
«Was wirklich gebraucht wird, ist nicht der Wille zu glauben, sondern der Wunsch, es herauszufinden – was das genaue Gegenteil ist.»Bertrand Russell
«Eine gute Welt braucht Wissen, Güte und Mut; sie braucht keine schmerzliche Sehnsucht nach der Vergangenheit, keine Fesselung der freien Intelligenz durch Worte, die vor langer Zeit von unwissenden Männern gesprochen wurden.»Bertrand Russel
«Von denen, die dazu ersehen,
Des Himmels Segen zu erflehen, War selten einer ernst-gelehrt,
Viel öfter hitzig und verkehrt.
Doch glückt's den meisten zu verhüllen,
Wie Stolz und Habgier sie erfüllen.

Wenn nur das mindeste geschah,
Worin man eine Schädigung sah,
Sogleich erhob man ein Gezeter:
«Wo ist die Tugend hin, ihr Götter!»
Merkur ergötzte dieser Streit,
Die andern nannten's Albernheit»
Bernard Mandeville, 1670-1733, «Die Bienenfabel»
«…vor kurzem hätte ich gern noch jeden Menschen für den Atheismus gewonnen, weil, wie ich vermeinte, nur die Freiheit des Gedankens glücklich macht! Und jetzt — mag doch jeder tun, was er will, was geht mich das an. Schlimm aber wird es sein, wenn die Gottgläubigen mir auf den Hals rücken und mich gesetzlich zu allerhand verpflichten wollen…»Béla Bartók, 1907, in einem Brief an Stefi Geyer
«Ich weiss nicht, wie ich Filosofie lehren soll, um nicht zum Störer herbeigebrachter Religion zu werden.»B. de Spinoza, niederländischer Filosof, 1662-1677
Buh!
«Was hat man denn gegen den Krieg? Etwa dass Menschen, die doch einmal sterben müssen, dabei umkommen?»Augustinus, 354-430, abendländischer Theologe und Kirchenlehrer
«Die Religion der Liebe, die christliche, ist seit mehr als achtzehn Jahrhunderten gegen alle Andersdenkenden eine Religion des Hasses, der Verfolgung, der Unterdrückung gewesen. Keine Religion der Welt hat der Menschheit mehr Blut und Tränen gekostet als die christliche, keine hat mehr zu Verbrechen der scheusslichsten Art Veranlassung gegeben; und wenn es sich um Krieg und Massenmord handelt, sind die Priester aller christlichen Konfessionen noch heute bereit, ihren Segen zu geben, und hebt die Priesterschaft der einen Nation gegen die feindlich ihr gegenüberstehende Nation flehend die Hände um Vernichtung des Gegners zu einem und demselben Gott, dem Gott der Liebe, empor.»August Bebel, deutscher Politiker und Mitbegründer der SPD, 1840-1913
«Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion: Die Wissenschaft sucht nach der Wahrheit, die Religion bekämpft sie!»atheismus.ch
«Den verwesenden Leichnam eines verurteilten und hingerichteten Verbrechers anzubeten, ist absurd.»atheismus.ch
«Das Christentum ist die dunkle Religion, die Tod und Martyrium verehrt und Freude und Erhabenheit verachtet.»atheismus.ch
«Das schöne am einzig richtigen Glauben ist, dass es soviele davon gibt.»atheismus.ch
«Du weisst es, die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Um zu leuchten, bedürfen sie der Dunkelheit.»Arthur Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Endlich kommt noch hinzu, dass der Gott, welcher Nachsicht und Vergebung jeder Schuld, bis zur Feindesliebe, vorschreibt, keine übt, sondern vielmehr ins Gegenteil verfällt … bis auf jene wenigen Ausnahmen, welche durch die Gnadenwahl, man weiss nicht warum, gerettet werden. Diese aber beiseite gesetzt, kommt heraus, als hätte der liebe Gott die Welt geschaffen, damit der Teufel sie holen solle; wonach er denn viel besser getan haben würde es zu unterlassen.»Arthur Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Masse, als die eine steigt, sinkt die andere»Arthur Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Religion ist die Metafysik des Volkes.»Arthur Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben.»Arthur Schopenhauer, deutscher Filosof, 1788-1860
«Wenn ich aber suche, mir vorstellig zu machen, dass ich vor einem individuellen Wesen stände, zu dem ich sagte: ""mein Schöpfer! ich bin einst nichts gewesen: du aber hast mich hervorgebracht, so dass ich jetzt etwas und zwar ich bin;"" — und dazu noch: «ich danke dir für diese Wohltat;» — und am Ende gar: «wenn ich nichts getaugt habe, so ist das meine Schuld;» — so muss ich gestehn, dass in Folge filosofischer und indischer Studien mein Kopf unfähig geworden ist, einen solchen Gedanken auszuhalten.»Arthur Schopenhauer Parerga und Paralipomena II, Kapitel XV: Über Religion
«Man weiss von manchem Strenggläubigen, dass er Gott irre ward, weil ihn ein grosses Unglück traf — mochte er es auch selbst verschuldet haben; doch man hat noch keinen gesehen, der seinen Glauben darum verlor, weil ihm ein unverdientes Glück zuteil wurde.»Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller und Arzt, 1862-1931, Buch der Sprüche und Bedenken
«Ein Hauch von Zweifel schon macht den Glauben zum Unsinn, ja hebt ihn gewissermassen auf, während gelegentliche Anfälle von Gläubigkeit dem Zweifel im Wesentlichen kaum etwas anhaben können, ja ihn eigentlich erst recht zu bestätigen scheinen.»Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller und Arzt, 1862-1931
«Solange jeder Narr, jeder Theolog, jeder Betbruder und jeder Feuilletonist sich erlauben darf, das Wort Gott so zu verstehen und anzuwenden, wie es ihm gerade genehm ist, wird jede Diskussion über religiöse Fragen unfruchtbar bleiben.»Arthur Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken
«80% der Amerikaner glauben, dass sie in den Himmel kommen. Aber die meisten von ihnen glauben ebenso, dass sie dort niemanden treffen werden, den sie kennen. Sie sehen, Religion hat in den Vereinigten Staaten die geistige Tiefe eines Comicstrips.»Arthur Miller, Stern-Interview im März 2000
«Der Name Gott sollte nicht länger über die Lippen des Menschen kommen. Dieses seit langem durch den Gebrauch entwürdigte Wort bedeutet nichts mehr… Das Wort Gott zu verwenden, ist mehr als Bequemlichkeit, es ist eine Absage an das Denken, ein Beschleunigungsverfahren, eine Art scheusslicher Kurzschrift…»Arthur Adamov, französischer Dramatiker russischer Herkunft, 1908-1970
«Die Religion ist ein System von Wunschfantasien, die sich über die harte Wirklichkeit wie eine Decke legen soll.»Arnulf Øverland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und Literatur
«… Wenn ich aber nun den christlichen Glauben so wiedergebe, genau wie er ist — und die Leute fangen an zu lachen, ist es dann so sicher, dass ich daran schuld bin?»Arnulf Øverland, norwegischer Schriftsteller, 1889-1968, Rede im Gericht
«Die neunte Landplage, die Gott den Menschen schickte, war eine dichte Finsternis. Sie brütete über Ägypten drei Tage lang. Die zehnte Landplage war eine Finsternis, die sich über ganz Europa und Amerika verbreitete, und sie hat 1900 Jahre gedauert. Das dürfte genug sein.»Arnulf Øverland, norweg. Schriftsteller, 1889-1968, Das Christentum, die zehnte Landplage
«Wenn die Kinder nicht nach dem fragen dürfen, was sie interessiert, was sie seltsam oder unwahrscheinlich finden, wenn ihre Fragen ausweichend, zweideutig oder verlogen beantwortet werden, wenn ihre geistige Arbeitskraft dazu ausgenutzt wird, ihnen Kenntnisse beizubringen, die weder kritisiert noch bezweifelt werden dürfen — dann wirkt dies alles direkt und effektiv verdummend.
Die Kinder werden «Arm im Geiste», sie werden feige, schläfrig, gehorsam: — sie werden Christen!»
Arnulf Øverland, Das Christentum, die zehnte Landplage
«Unsere abendländische Kultur, auf Altertum und Renaissance beruhend, ist im härtesten Kampf gegen die ausgesprochen kulturhemmenden Kräfte des Christentums entstanden!»Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller, 1914-1979
«Gibt denn niemand die Tatsache zu denken, dass von unserem grossen Sechsfachgestirn — Goethe, Herder, Klopstock, Lessing, Schiller, Wieland: nie sah die Welt gleichzeitig ihresgleichen! -, dass von diesen Sechsen nicht einer katholisch war; dafür aber drei — die besseren Drei! — erklärte Feinde jeder positiven Religion, deutlicher: des Christentums?!»Arno Schmidt, deutscher Schriftsteller, 1914-1979
«Erst schielt dies christlich frömmelnde Geschmeiss
nach vollen Brüstchen und nach drallen Wädchen
und dann — schreibts Andachtsbücher und Traktätchen!»
Arno Holz, deutscher Schriftsteller, 1863-1929
«Ein Blutsumpf seine ganze «Geschichte»!
Der elendeste aller elenden Wichte!
Tierischer noch, als das tierischste Tier!
Bitte, «erlöse» uns von dir!»
Arno Holz, deutscher Schriftsteller, 1863-1929
«Die Menschen stellen sich sowohl die Gestalt als auch die Lebensweise der Götter ähnlich ihrer eigenen vor.»Aristoteles, Politik
«Keine Religion hat der, der keine Humanität hat.»Arabisches Sprichwort
«Scheisse bleibt Scheisse, selbst wenn sie vom Papst ist.»anonym
«Religion ist der Sammelbegriff für alle Konfessionen, von denen jede den Anspruch erhebt, uns den besten Weg zeigen zu können.»anonym
«Glaube: Denkart, die versucht, die vermeintlichen Lücken zwischen den Naturgesetzen zu überbrücken.»anonym
«Keine Filosofie, keine Religion hat jemals eine so frohe Botschaft in die Welt gebracht wie die gute Nachricht des Atheismus.»Annie Wood Besant, englische Filosofin und Theosofin, 1847-1933
«Es gibt keine Götter, keine Teufel, keine Engel, keinen Himmel und keine Hölle. Es existiert nur die rein materielle Welt. Die Religion ist nichts als Mythos und Aberglaube, der die Herzen verhärtet und den Geist versklavt.»Anne Nicol Gaylor, amerikanische Separatistin und Mitgründerin der «Freedom From Religion Foundation»
«Ich glaube, dass Gott in der Geschichte nicht anwesend ist. Andernfalls müsste ich ihn belasten mit Auschwitz und mit dem Stalinismus. Aber jeder von uns hat den eigenen Engel und den eigenen Teufel. Nur sind die Engel faul und machen oft Urlaub, während die Teufel stets fleissig sind.»Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller
«Meiner Meinung nach ist Gott ein Pole, denn er hat die Schöpfung ein bisschen verpfuscht.»Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller
«Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.»André Gide, französischer Schriftsteller, 1869-1951
«Vor allem andern tröstet das Christentum; aber es gibt Seelen, die von Natur aus glücklich sind und die Trost nicht nötig haben. Diese aber macht das Christentum unglücklich und weiter hat es keinen Einfluss auf sie.»Andre Gide, französischer Schriftsteller, 1869-1951
«Der Teufel und der liebe Gott sind eins; sie verstehen einander. Wir bemühen uns, zu glauben, alles Üble auf der Welt komme vom Teufel; aber dies geschieht nur, weil wir sonst nicht die Kraft in uns fänden, Gott zu verzeihen. Er spielt mit uns … Und er verlangt nach alledem noch von uns, ihm dankbar zu sein. Dankbar für was?»Andre Gide, franz. Schriftsteller, 1869-1951
«Das Christentum ist die Religion der Sklaven; der Priester ist der Sklavenhalter, und die Sklaven sind die armen Sünder, die niederknieen und zu einem Gott beten, der auf ihre Gebete nicht hören wird.»Anagãrika Dharmapãla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933
«Ein anderer verderblicher Brauch, der mein Kindergemüt in Aufruhr versetzte, war das beständige Beten zum arabischen Gott Jehovah. Ich kniete nieder, um zu beten, ebenso, wie die christlichen Knaben es taten, aber meine innere Stimme verbot mir, ein Kriecher zu sein, und jetzt bin ich glücklich, dass ich mein Gewissen nicht an eine despotische Gottheit versklavt habe.»Anagãrika Dharmapãla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933
«Die Christen werden mit Volksmärchen aus Arabien, Chaldäa, Assyrien, Ägypten, Babylon, Persien, Kanaan aufgezogen.»Anagãrika Dharmapãla, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933
«[…] die Kinder armer Eltern wurden durch Bestechung zum Christentum bekehrt; und nun versucht man, die armen Leute durch das Angebot medizinischer Hilfe zu bekehren. Es ist schimpflich und höchst verächtlich, Religion für weltlichen Gewinn zu verkaufen.»Anagãrika Dharmapãla, Bedeutender Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933
«Als menschliches Individuum war Jesus ein ausgesprochener Versager. Während der drei Jahre seines öffentlichen Wirkens hat er keinen Eindruck auf das Publikum gemacht. Kein Denker oder Filosof nahm die geringste Notiz von seiner Filosofie, die nur dazu beitrug, Schwachköpfe hervorzubringen.»Anagãrika Dharmapãla, 1864-1933
«Wie erbarmungslos ist doch die Lehre Jesu, die Menschen auf ewig zur Hölle gehen lässt, weil sie es nicht fertiggebracht haben, zu glauben, dass er der Sohn des arabischen Gottes Jehovah sei. Weder er noch sein Gott(-Vater) könnte als gnädig bezeichnet werden … Kein liebender Gott würde zahllose Millionen auf ewig zur Hölle senden, selbst wenn er die Macht dazu hätte.»Anagãrika Dharmapãla, 1864-1933
Buh!
«Die Frau muss das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist.»Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397
«Glauben heisst: Dinge für wahr halten, für die es keine Parallele und keinen Beweis gibt und die jemand verkündet, der über kein Wissen verfügt.»Ambrose Bierce, amerikanischer Schriftsteller, 1841-1914
«Messgewänder sind das Kostüm der Narren am himmlischen Hof.»Ambrose Bierce, amerikanischer Journalist und Schriftsteller, 1842-1914
«Bibel: Das heilige Buch unserer Religion, im Unterschied zu den falschen und profanen Schriften, auf denen alle anderen Glaubenslehren beruhen.»Ambrose Bierce, amerikanischer Journalist und Schriftsteller, 1842-1914
«Wenn wir die Geschichte des Islam objektiv betrachten, dann stellen wir fest, dass sie nichts ausser einer Aufeinanderfolge von Machtkämpfen ist, von permanenten Bemühungen der Machthungrigen um Herrschaft und Führung. Die Religion Islam wird nur als Mittel behandelt, und nicht als Zweck.»Ali Dashti, 1896-1981
«Der grösste Einwand gegen jede Lehre sind die Lehrer.
Religionsstifter wählen deshalb gern die Methode der göttlichen Offenbarung. Da ist dann die Lehre vom Himmel gefallen, was alle Kritik an ihr ausschliesst.»
Alfred Polgar, österr. Schriftsteller, 1873-1955
«Religion wird ihre alte Macht nicht wiedergewinnen, bis sie Änderungen ebenso ins Gesicht sehen kann wie die Wissenschaft.»Alfred North Whiteshead, englisch-amerikanischer Filosof und Mathematiker, 1861-1947
«Gott ist nur ein erdachtes Wort, die Welt uns zu erklären.»Alfonse de Lamartine, Lyriker der französischen Romantik, 1790-1869
«Die erlaubte Bösartigkeit Andersgläubigen, Heiden, Atheisten gegenüber ist ein fester Bestandteil der Regulative dieser Kultur, die sich bei uns auf Christus beruft.»Alexander Mitscherlich, deutscher Psychoanalytiker, 1908-1982
«Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die «Problematisierung» der Sexualität… Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein «Problem», sondern ein «Vergnügen» sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit — und oft auch die Liebe.»Alex Comfort, englischer Biologe, *1920
«Wenn Heiligkeit genügen würde, um die Welt zu erlösen, dann wäre die Welt offenbar schon längst erlöst worden.»Aldous Huxley, englischer Schriftsteller und Kulturhistoriker, 1894-1963, «Geblendet in Gaza»
«Möglicherweise ist diese Welt die Hölle eines anderen Planeten.»Aldous Huxley, englischer Schriftsteller und Kulturhistoriker, 1894-1963
«Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde.»Albert Schweitzer, deutscher Theologe, Mediziner und Filosof, 1875-1965
«Es kommt fast für jeden Menschen der Augenblick, wo die überkommene und angelernte Religion von ihm abfällt wie der Mörtel von der Wand. Erziehung, Haus und Familie, religiöses Milieu, alles kann nichts helfen, denn es muss so kommen, damit der Mensch er selbst wird.»Albert Schweitzer, deutscher Theologe, Mediziner und Filosof, 1875-1965
«Einen Gott, der die Objekte seines Schaffens belohnt und bestraft, der überhaupt einen Willen hat nach Art desjenigen, den wir an uns selbst erleben, kann ich mir nicht einbilden. Auch ein Individuum, das seinen körperlichen Tod überdauert, mag und kann ich mir nicht denken (…).»Albert Einstein, Mein Weltbild
«Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten.»Albert Einstein, «Mein Weltbild»
«Und ich werde mich bis in den Tod hinein weigern, die Schöpfung zu lieben, in der Kinder gemartert werden.»Albert Camus, französischer Schriftsteller, 1913-1960
«Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich.»Albert Camus, französischer Schriftsteller und Nobelpreisträger, 1913-1960
«Die Werke von Kopernikus und Galilei standen bis 1822 auf dem Index. Drei Jahrhunderte Starrsinn, das ist hübsch.»Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960
Buh!
«Wir haben Soldaten nötig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein.»Adolf Hitler zu Bischof Wilhelm Berning von Osnabrück
Buh!
«So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.»Adolf Hitler
Buh!
«Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen … Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat … und vielleicht erweise ich dem Christentum den grössten Dienst.»Adolf Hitler
Buh!
«Ich tat reinen Gewissens und gläubigen Herzens meine Pflicht.»Adolf Eichmann, SS-Obersturmbannführer und Massenmörder
«In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen — intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz.»Abu'l-Ala-Al-Ma'arri, arabischer Dichter und Schriftsteller, 973-1057
«Welche Religion ist die Wahre? Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich selbst aufbaut.»A.O. Weber
«Es ist eine Tatsache, dass niemals eine Verurteilung, niemals eine Exkommunizierung gegen das Regime Hitlers ausgesprochen worden ist, nicht einmal, als dieser und seine Partei in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen umbrachten.»A. Tondi, ehemals Jesuit und Professor an der päpstlichen Gregoriana
«In früheren Jahrhunderten war die Religion ein Wald, hinter welchem Heere halten und sich decken konnten. Aber nach so vielen Fällungen ist sie nur noch ein Buschwerk, hinter welchem gelegentlich Gauner sich verstecken.»A. Schopenhauer, deutscher Filosof, Über Religion
«Gott ist Coder mit einer krassen 4 Bit Sprache, offenem Quellcode aber verdammt schlampiger Doku. Zeigt mir die Kommentare in der DNA und wir können darüber reden, dass der Mensch geschaffen wurde.»(gefunden in der Signatur des Nutzers «sono» auf «unixboard.de»)
«Der Glaube an Gott ist nur ein Ersatzglaube, für diejenigen, die zu schwach sind an sich selbst zu glauben.»Gast «Timo irgendwas» auf aheismus.ch

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