Atheismus in der Schweiz
«Glaubt nicht bedingungslos den alten Manuskripten, glaubt überhaupt nicht an etwas, nur weil die Leute daran glauben — oder weil man es Euch seit Eurer Kindheit hat glauben lassen.» Buddha, Religionsstifter, 560-480 v.u.Z.

Zeichen setzen am Tag des Kirchenaustritts

Unsere österreichischen Kollegen von http://meinkirchenaustritt.at haben einen Tag des Kirchenaustritts ernannt. Daher rufen sie für den 30. April auf zum Tag des Kirchenaustritts als Zeichen gegen den Kindsmissbrauch durch die Kirche. Wenn Du also noch nicht ausgetreten bist, dann ist der 30. April ein gutes Datum dafür, fast so gut, wie heute. Der allerbeste Austrittstermin ist allerdings zu jeder Zeit noch immer heute: Was man mit wenig Aufwand sofort erledigen kann, sollte man auch sofort tun.

Für alle, die in der Schweiz wohnen, ist der Austritt noch immer am einfachsten mit unserem Kirchenaustrittsbriefgenerator.

Mögliche weitere Gründe für den Kirchenaustritt sind unter Steuern Sparen durch Kirchenaustritt!.

Wer zusätzlich dem Christentum abschwören will, kann sich zum Spass (und weil Christen den Hokuspokus ernst nehmen) entchristianisieren lassen.


Pressemitteilung von http://meinkirchenaustritt.at und http://kirchenaustritt.at:

30. April zum Tag des Kirchenaustritts ausgerufen

(Wien 28.4.2010) Jahrzehntelanger Missbrauch von Kindern, systematische Vertuschung durch Bischöfe und den Papst und nun eine kirchliche Kommission, die die kirchlichen Vergehen aufklären will. Dies alles in einer Kirche, welche sich immer mehr vom Leben der Menschen entfernt hat, wie die weltfremde Sexualmoral beispielhaft aufzeigt. Angesichts der Missstände sind immer mehr Menschen mit der katholischen Kirche unzufrieden, setzen ein Zeichen und treten aus. Daher wird der 30. April in Österreich von einer Gruppe kirchenkritischer Bürgerinnen und Bürger zum Tag des Kirchenaustritts ausgerufen. "Austreten ist so einfach wie noch nie“, sagt DDr.Christian Fiala, Betreiber der Internet-Plattform www.meinkirchenaustritt.at. Die Plattform hat eine neues Formular für den Austritt ins Netz gestellt. Damit ist ein Austritt rasch und unkompliziert möglich.

Entscheiden Sie selbst wen sie unterstützen
Statt des vorgeschriebenen Kirchenbeitrages enscheiden immer mehr Menschen selbsständig wen Sie unterstützen. Dies kann die ‚Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt’ sein, www.betroffen.at oder andere soziale Einrichtungen. Mit einer Umwidmung der Beträge, die bisher für die Institution der Kirche gezahlt wurden, können sie einen wichtigen Beitrag für das soziale Leben in diesem Land leisten.

Aufruf wird zur internationalen Bewegung
Deutschland und die Schweiz folgen nun auch dem Beispiel Österreichs, und werden ebenfalls einen Tag des Kirchenaustritts ausrufen. Die neue Austrittsbewegung hat auch auf Facebook eine Plattform mit rasch steigenden Mitgliederzahlen gefunden.

Warum gerade der 30. April?
Das Gesetz zum Kirchenbeitrag wurde am 1. Mai 1939 vom damaligen NS-Reichsstatthalter in Österreich in Kraft gesetzt. Basierend auf diesem Gesetz stellt der Staat den christlichen Kirchen auch heute noch seine Infrastruktur auf Kosten der Steuerzahler zur Verfügung, um Beiträge einzuheben. "Diese Vermischung untergräbt nicht nur die offizielle Trennung von Kirche und Staat, sondern erlaubt es der Kirche auch, entgegen den Bedürfnissen der Menschen zu agieren. Mit dem Kirchenaustritt haben die Menschen eine demokratische Möglichkeit dieses überholte System der Bevormundung zu ändern.“, so Fiala abschließend.

Der Kirchenaustritt ist ein so brandaktuelles Thema, dass die simple Tatsache, dass bereits Abzocker auf den Markt getreten sind und Austrittsschreiben für hundert Franken verkaufen, in vielen Zeitungen erschienen ist (Baslerzeitung, Bernerzeitung, Tagesanzeiger, Facts, Thurgauerzeitung, Der Bund).

Schweizweit am erfolgreichsten ist aber immer noch unser Generator hier, der bereits im März die Schwelle von 20.000 Austrittsschreiben überstiegen hat. Bereits öfters haben sich Gemeinden und Kirchgemeinden beschwert, dass sie von unseren Austrittsschreiben regelrecht überhäuft werden, z.B. hier im St.Margrether Kirchenboten. Und immer wieder haben wir unseren Kirchenaustrittsbriefgenerator an die neuen Wünsche und Erkenntnisse angepasst. Dadurch können wir den besten Service bieten.

Wer sich beispielsweise fragt, warum gerade bei den Katholiken der Austritt oft erst nach Nachfragen und auch dann nur zögerlich angenommen wird, der kann in diesem Dokument die Antworten finden. Selbstverständlich wurde der Austrittsbriefgenerator mittlerweile so angepasst, dass es auch für die katholische Kirche klar sein sollte, wenn jemand nicht mehr bei ihr dazugehören will, und zwar gar nicht mehr. Am besten, man kreuzt im Generator gleich die entsprechenden Optionen an, z.B. «Dieser Austritt begründet das vollständige und freiwillige Aufgeben des christlichen Glaubens oder «Ich wünsche keine Bekehrungsversuche …» und gibt seinem Schreiben damit den vom Pfarrer in St.Margrethen vermissten persönlichen Anstrich.

Diskussion

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5.188.211.40, %2017/%05/%18 %16:%May:

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