Atheismus in der Schweiz
«Der Jesus von Nazareth, der als Messias auftrat, die Sittlichkeit des Gottesreiches verkündete, das Himmelreich auf Erden gründete und starb, um seinem Werke die Weihe zu geben, hat nie existiert. Es ist eine Gestalt, die vom Rationalismus entworfen, vom Liberalismus belebt und von der modernen Theologie in ein geschichtliches Gewand gekleidet wurde.» Albert Schweitzer, deutscher Theologe, Mediziner und Filosof, 1875-1965

2008 «Agentur-C»

In der Schweiz gibt es einen Geschäftsmann namens Heinrich Rohrer, ehemaliger Inhaber der Sipuro AG in Münsingen, der 1985 den Verein Agentur C gründete aufgrund seiner persönlichen Schläfenlappenepilepsie. Sein Ziel: «Menschen sollen auf die wertvollen Aussagen der Bibel aufmerksam werden.» Dazu lässt er Bibeltexte verbreiten, unter anderem an Plakatwänden und in Zeitungen.

Unter Plakate drucken findet sich die Antwort von atheismus.ch auf eine seiner früheren Kampagnen.

Antwort von atheismus.ch auf die Werbeschlacht im Sommer 2008

Hier nun die Antwort auf seine Provokationen vom Sommer 2008, atheismus.ch hat die Plakate sinngemäss ergänzt, um so die christliche Heuchelei zu entlarven.

Plakat mit der Aufschrift: «Gott zeigt uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns starb.» (Die Bibel: Römer 5,8) Ergänzt von atheismus.ch um den Text: «… also durch einen gottgewollten Mord. — Die christliche Ethik ist grauenvoll!» Die aufmerksamen Leser von atheismus.ch wissen es längst:
Jesus ist umsonst gestorben.

Das Märchen mit dem Kreuztod basiert auf einer grausamen und unbarmherzigen Moral der Rache. Es gibt keinen objektiven Grund, weshalb ein allmächtiger Gott den Menschen nicht vergeben könnte, ohne dafür ein grausames Menschenopfer in Form einer Hinrichtung am Kreuz zu fordern. Nur die Blutrünstigkeit des Gottes aus dem alten Testament, der schon viele Massaker beging, kann diesen absurden Blutrausch erklären.

Der ethisch verwerfliche Kreuztod brachte nur Unterdrückung, Elend, Verfolgung und Intoleranz. Erst der Kampf gegen die Religion, geführt von Wissenschaft, Humanismus und Aufklärung, brachten uns unsere Freiheit und Werte.
Plakat mit der Aufschrift: «Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.» (Die Bibel: Johannes 8,12) Ergänzt von atheismus.ch um den Text: «… und brachte das finstere Mittelalter.» Jesus versprach das Himmelreich, gekommen ist die grausame Herrschaft der Kirchen.

Die Welt wurde nicht besser durch das Christentum, sondern im Kampf um Menschenrechte. Ein Kampf der lange Zeit (oft noch heute) gegen das Christentum und gegen die Kirchen geführt wurde.
Plakat mit der Aufschrift: «Es ist besser, Gott zu vertrauen, als sich auf Menschen zu verlassen.» (Die Bibel: Psalm 118,8) Ergänzt von atheismus.ch um den Text: «… sprach der Inquisitor und entzündete den Scheiterhaufen.» Nur der blinde Glaube an einen grausamen tyrannischen Herrscher im Himmel kann die Verbrechen erklären, welche von den Christen begangen wurden, ohne sie zu entschuldigen.

Wer an Gott glaubt, ist von allen guten Geistern verlassen.
Plakat mit der Aufschrift: «Lasst Christus, den Herrn, Mittelpunkt eures Lebens sein.» (Die Bibel: 1. Petrus 3,15) Ergänzt von atheismus.ch um den Text: «Denn ich bin ein eifersüchtiger Gott und vernichte jede Konkurrenz!» Der biblische Gott ist ein eifersüchtiger Tyrann, der keinerlei Widerspruch duldet. Konkurrenz durch andere Götter schon gar nicht. Dieser Gott richtete gemäss Bibel zahlreiche Massaker an und verlangte die Steinigung für selbst kleinste Abweichungen von seinen Geboten. Dieser Gott ist eine Schande für die Menschheit und die moralische Bankrotterklärung des Christentums.
Plakat mit der Aufschrift: «Der Herr ist nahe allen, die ihn ehrlich anrufen.» (Die Bibel: Psalm 145,18) Ergänzt von atheismus.ch um den Text: «Die Nummer lautet: 044/384'21'11 (Psychiatrische Universitätsklinik)» Der Glaube an Gott resultiert aus einer Überreaktion des Schläfenlappens. Wer vom Glauben nicht lassen kann, sollte sich psychiatrisch behandeln lassen.
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