Statistik
Kirchenaustritte auf http://atheismus.ch
| Kirchenaustritte pro Jahr | Kirchenaustritte pro Monat | Kirchenaustritte pro Tag |
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Gezählt wird, wie oft der Kirchenaustrittsbriefgenerator benutzt wurde. Mehr Details siehst Du beim Klick auf das Bild. Die Statistik wird in unregelmässigen Abständen aktualisiert.
«Am wenigsten glauben die Schweizer an die EU und an die Kirche...»
20min vom 20.04.2005
Laut einer jährlichen Konsumentenumfrage von «Reader's Digest» sind öffentlicher Verkehr (80%), Radio (77%) und Polizei (72%) die Institutionen, denen am meisten Schweizer vertrauen. Am wenigsten vertrauen sie den Kirchen (36%) und der EU (28%). Allerdings glauben 77% an einen Gott (welchen?) und 64% an ein Leben nach dem Tod. Positiv formuliert heisst das, 23% glauben nicht an einen Gott, 36% nicht an ein Leben nach dem Tod und 64% vertrauen den Kirchen nicht. Gesamteuropäisch gingen die Ehe und das Radio mit je 72% als Sieger aus dieser Umfrage hervor.
Jeder Achte ist konfessionslos
Zürich und Region im Tages Anzeiger vom 23.03.2003
Im Kanton Zürch bekennen sich immer weniger Menschen zu einer Landeskirche. Bezeichnend ist, dass nebst den Konfessionslosen, deren Zahl durch Kirchenaustritte zunimmt, auch die Zahl der Muslime und Christlich-Orthodoxen stark zugenommen hat. Letztere allerdings aufgrund von Zuwanderung aus Mittel- und Osteuropäischen Ländern. Ebenfalls durch Zuwanderung konnte sich die römisch-katholische Kirche halten. Interessantes Fazit: Die Zahl der Religionslosen nimmt zu durch eine bewusste Willensäusserung, während die Verschiebung innerhalb der Religionen auf äusseren Faktoren beruht. Allerdings geht aus dem Artikel nicht hervor, ob auch die Anhänger von Freikirchen unter «konfessionslos» eingeteilt wurden. Eine weitere Schlussfolgerung ist die, dass uns Atheisten in der Schweiz noch viel Arbeit zu tun bleibt: Während in Deutschland ca. ein Drittel konfessionslos ist, ist es im Kanton Zürich nur ein Achtel.
Leider ist das Zahlenmaterial im Artikel ebenso unvollständig, wie eine Quellenangabe fehlt. Kursiv geschriebene Werte wurden aus den Angaben im Artikel errechnet, Fragezeichen zeigen Felder an, die nicht errechnet werden konnten, weil eine wichtige Angabe fehlt, die Bevölkerungszahl von 1970.
| Religion | 1970 | 2000 | Δ | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| absolut | relativ | absolut | relativ | absolut | relativ | |
| Kursiv geschriebene Werte sind aus den Zahlen im Tages Anzeiger errechnet. Zahlen mit Fragezeichen gehen aus dem Artikel auch indirekt nicht hervor. | ||||||
| Bevölkerung total | ? | 100% | 1'240'000 | 100% | ? | ? |
| religionsfrei, konfessionslos | ? | 1,6% | 165'000 | 13,3% | ? | ? |
| evangelisch - reformiert | ? | 57% | <500'000 | <40% | ? | ? |
| römisch - katholisch | 380'000 | ? | 380'000 | 30% | ±0 | ? |
| islamisch | <4000 | ? | 67'000 | 5,4% | +63'000 | +1675% |
| christlich - orthodox | 6'000 | ? | 30'000 | 2,4% | +24'000 | +500% |
Was glauben Sie, Herr Pfarrer?
Sonntagsblick vom 23.04.2000
Eine Umfrage der Isopublic unter reformierten Pfarrkräften im Auftrag der «Reformierten Presse», förderte ein für die Kirchen bedenkliches Resultat zutage. Nur jeder sechste oder gut 500 traute sich, die ihm vorgelegten Fragen zu beantworten. Hier die Resultate:
| Glauben Sie, dass Jesus leiblich in Fleisch und Blut auferstanden ist? | |||
|---|---|---|---|
| Alle Antworten | Ja-Anteil | ||
| Ja | 37,5% | bis 44 jährig | 43,1% |
| Nein | 34,3% | ab 45 jährig | 34% |
| vielleicht | 9,1% | männlich | 39,5% |
| unwichtig | 5,8% | weiblich | 29,8% |
| k.A. | 13,3% | ||
| Glauben Sie an Ihre eigene Auferstehung in Fleisch und Blut? | |||
|---|---|---|---|
| Alle Antworten | Ja-Anteil | ||
| Ja | 25,8% | bis 44 jährig | 29,8% |
| Nein | 51% | ab 45 jährig | 23,4% |
| unwichtig | 4,8% | männlich | 28,8% |
| k.A. | 18,5% | weiblich | 14,4% |
Glaube in der Schweiz 1989 - 1999
Die ursprünglichen Aussagen lauteten: «Es gibt einen Gott», «Es gibt einen Gott, der sich in Jesus Christus zu erkennen gegeben hat», «Es gibt eine Reinkarnation der Seele» und «Wissenschaft und Technik füren die Menschheit in eine bessere Zukunft». Ich habe die Sätze für die grafische Darstellung derart angepasst, dass die Antwort «Einverstanden» immer den atheistischen Standpunkt wiedergibt. Dies aus rein darstellunstechnischen Gründen.







