Atheismus in der Schweiz
«Die Kirche lehrt uns, in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Jesu Christi zu sehen.
Ich hingegen sehe in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Unzähliger, die im Namen des Kreuzes ihr Leben lassen mussten: Sei es durch das Feuer des Scheiterhaufens, durch die Hand der Folterknechte oder durch sogenannte «heilige Kriege».»
Markus Gansel

Die zehn Gebote sind gut

Die zehn Gebote müssen oft als Beispiel hinhalten für die «guten» Seiten am Christentum, dabei sind die zehn Gebote so gut gar nicht.

Gebote des Egoismus

Wenn man davon ausgeht, das die wichtigsten Gebote zuerst kommen, so sind die zehn Gebote ein Armutszeugnis für den biblischen Glauben. Allein die ersten vier Gebote beschäftigen sich mit dem eitlen Egoismus des biblischen Gottes! Das erste, und damit das wichtigste aller Gebote lautet nicht etwa «Du sollst nicht töten», wie man vernünftigerweise annehmen würde, sondern «Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.» Das ist purer Egoismus des biblischen Gottes, er duldet niemanden neben sich, und das ist ihm das allerwichtigste! Aber diese Aussage hat auch noch einen interessanten Nebeneffekt: Wenn Gott sagt: «Du sollst keine anderen Götter haben neben mir», so ist das gleichbedeutend mit der Aussage: «Es gibt andere Götter, ausser mir!» Der biblische Gott ist also ganz und gar nicht einzigartig. Auch das zweite und dritte und vierte Gebot befriedigt nur den göttlichen Egoismus.

Was ist wichtig?

Das Gebot, man solle Vater und Mutter ehren kommt noch vor dem Gebot, welches ein normaldenkender Mensch als das wichtigste, und somit erste Gebot einstufen würde, das Gebot: «Du sollst nicht töten.»

Auch die restlichen Gebote sind ein seltsames Sammelsurium von wesentlichem, unwesentlichem und unwichtigem. Sicher unter die zehn wichtigsten Gebote gehören das sechste, das achte und das neunte, wovon man das neunte noch etwas umformulieren müsste zu: «Du sollst nicht zum Nachteil anderer Lügen.» Der Rest ist mindestens fragwürdig und gehört kaum unter die wichtigsten zehn Gebote. Nehmen wir das fünfte Gebot: Vater und Mutter soll man zwar durchaus ehren, aber nur wenn Vater und Mutter ihren Pflichten auch nachkommen und sich um das beste für das Kind bemühen! Eltern, die ihre Kinder vernachlässigen oder misshandeln, soll man nicht verehren, sondern einsperren. Und ehren soll man seine Eltern nicht, um lange zu leben, sondern weil sie es verdient haben. Ob das achte Gebot, «Du sollst nicht ehebrechen», wirklich in den Kanon der zehn wichtigsten Gebote gehört, wage ich zumindest mal zu bezweifeln, besonders wenn man das gestörte Verhältnis der biblisch- christlichen Religion zu Sexualität und Frauen in Betracht zieht. Und das zehnte Gebot ist auch Quatsch. Nur den Besitz (wozu die Bibel auch seine Frau zählt) eines andern zu begehren ist noch kein Verbrechen, solange man nicht Schritte unternimmt, sich widerrechtlich fremden Besitz anzueignen. Das aber ist schon in den Geboten sechs, sieben, acht und neun geregelt.

Du sollst nicht töten, ausser…

Das sechste Gebot lautet «Du sollst nicht töten.» Das ist sehr unspezifisch! Was soll man wann und weshalb nicht töten? Darf man Tiere töten, oder Pflanzen? Oder muss man verhungern, weil man sich nicht ernähren darf? Wenn man aber Tiere und Pflanzen zur eigenen Ernährung töten darf, darf man dann auch Menschen töten, in Notwehr? Die Bibel sagt dazu ganz klar: «Ja, man darf nicht nur, man muss sogar Menschen töten», die Bibel schreibt nämlich die Todesstrafe vor! Gleich nach den zehn Geboten gibt es Vorschriften über Sklavenhaltung, die gemäss der Bibel erlaubt ist, man darf sogar seine eigenen Töchter in die Sklaverei verkaufen, sowie Vorschriften über die Todesstrafe. Weiter unten sind diese Vorschriften aufgelistet und erläutert.

Trauriges Fazit

Von den zehn Geboten bleibt also nur übrig:

  1. Du sollst nicht töten.
  2. Du sollst nicht stehlen.
  3. Du sollst nicht zum Nachteil anderer Lügen.

…und von denen wird «Du sollst nicht töten» gleich darauf durch die Vorschrift der Todesstrafe wieder relativiert!

Eine magere Ausbeute für gottgegebene Gebote!

Aber das schlimmste kommt noch! Die zehn Gebote waren nicht alles, was Moses seinem Volk brachte, nein da waren noch mehr Gesetzestexte!

Viel besser als die zehn Gebote zu befolgen ist es, die freien und vernunftbegründeten Gebote des Humanismus, sowie die Gesetze des eigenen Staates und natürlich die Menschenrechte zu befolgen.

Die zehn Gebote

Alle Zitate sind aus Kapitel zwanzig des «Zweiten Buch Mose» mit dem Titel «Exodus» der Bibel, sowie aus Kapitel fünf des «Fünften Buch Mose» mit dem Titel «Deuteronomium».1)

Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der
HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem
Sklavenhaus herausgeführt habe. — «Exodus 20.1-2»
Und Mose rief ganz Israel herbei und sprach zu ihnen: Höre,
Israel, die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen, die ich heute vor
euren Ohren rede! Lernt sie und achtet darauf, sie zu tun! Der
HERR, unser Gott, hat am Horeb einen Bund mit uns geschlossen.
Nicht mit unsern Vätern hat der HERR diesen Bund geschlossen,
sondern mit uns, die wir heute hier alle am Leben sind. Von
Angesicht zu Angesicht hat der HERR auf dem Berg mitten aus dem
Feuer mit euch geredet - ich stand zwischen dem HERRN und euch
zu jener Zeit, um euch das Wort des HERRN zu verkünden; denn ihr
fürchtetet euch vor dem Feuer und stieget nicht auf den Berg -,
indem er sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus
dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus herausgeführt habe. — «Deuteronomium 5.1-6»

Das erste Gebot

Du sollst keine andern Götter haben neben mir. — «Exodus 20.3»
Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. — «Deuteronomium 5.7»

Das erste Gebot ist diesem selbstsüchtigen Gott das wichtigste. Es ist sowohl in der Variante aus dem Exodus, wie auch in der Variante aus dem Deuteronomium identisch. Wie gesagt, andere Götter neben diesem Gott kann man nur haben, wenn es auch andere Götter gibt. Der biblische Gott ist natürlich ein Produkt, eine Erfindeung, der Menschen der damaligen Zeit. Die meisten anderen Völker hatten viele Götter. Nur die armen Juden konnten sich lediglich einen leisten…

Das zweite Gebot

Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild
dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in
den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht
niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott,
bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an
den Kindern, an der dritten und vierten [Generation] von denen, die
mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden [von
Generationen] von denen, die mich lieben und meine Gebote halten. — «Exodus 20.4-6»
Du sollst dir kein Götterbild machen, irgendein Abbild dessen,
was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den
Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht
niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott,
bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an
den Kindern und an der dritten und vierten [Generation] von denen,
die mich hassen, der aber Gnade erweist auf Tausende hin denen,
die mich lieben und meine Gebote halten. — «Deuteronomium 5.8-10»

Wie man auch hier sieht, ist dieser Gott sehr selbstverliebt, eifersüchtig und egoistisch, was er sogar selbst zugibt! Auch wird hier nochmals betont, dass er nicht nur diejenigen verfolgen will, die ihn hassen, sondern auch ihre unschuldigen Kinder und Kindeskinder bis in die vierte Generation. Dieser primitive archaische Wüstengott betont auch hier wiedereinmal die Sippenhaft, etwas was nach der modernen internationalen Rechtssprechung klar verboten ist. Auch hier wieder hat der moderne Mensch viel bessere und gerechtere Gesetze geschaffen, als der biblische Gott, und auch hier stehen sich Gerechtigkeit und Bibel unversönlich gegenüber.

Das dritte Gebot

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu
Nichtigem aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft
lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht. — «Exodus 20.7»
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu
Nichtigem aussprechen. Denn der HERR wird den nicht ungestraft
lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht. — «Deuteronomium 5.11»

Auch hier wieder, zweimal Wort für Wort identisch, frönt der biblische Gott in eitler Selbstverliebtheit.

Das vierte Gebot

Denke an den Sabbattag, um ihn heilig zu halten. Sechs
Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun,
aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott.
Du sollst [an
ihm] keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein
Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der
innerhalb deiner Tore [wohnt]. Denn in sechs Tagen hat der
HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in
ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR
den Sabbattag und heiligte ihn. — «Exodus 20.8-11»
Beachte den Sabbattag, um ihn heilig zu halten, so wie der
HERR, dein Gott, es dir geboten hat! Sechs Tage sollst du
arbeiten und all deine Arbeit tun; aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst [an ihm] keinerlei
Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Sklave und
deine Sklavin und dein Rind und dein Esel und all dein Vieh und der
Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore [wohnt], damit dein Sklave
und deine Sklavin ruhen wie du. Und denke daran, dass du Sklave
warst im Land Ägypten und dass der HERR, dein Gott, dich mit starker
Hand und mit ausgestrecktem Arm von dort herausgeführt hat! Darum
hat der HERR, dein Gott, dir geboten, den Sabbattag zu feiern. — «Deuteronomium 5.12-15»

Auch beim freien Tag, der Gott netterweise den Menschen zugesteht, tut er das wiederum aus Selbstverliebtheit: Die Menschen sollen den freien Tag gefälligst dazu nutzen, dem grausamen biblischen Gott zu huldigen. Die Begründung für den freien Tag: erstens hat Gott selbst am siebten Tag geruht, also sollen die Menschan das auch so tun, und zweitens gehört der tag Gott. Also hat dieser Gott wieder nur egoistische Motive für seine Grosszügigkeit. Die Menschen sollen Zeit haben, ihn zu huldigen, dass er nicht vergessen wird.

Das fünfte Gebot

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange
währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. — «Exodus 20.12»
Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie der HERR, dein Gott,
[es] dir geboten hat, damit deine Tage lange währen und damit es
dir gutgeht in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! — «Deuteronomium 5.16»

Hier ist zum einen die Begründung dämlich: Vater und Mutter (warum nicht Mutter und Vater) soll man nicht ehren, um lange zu leben, sondern weil sie es verdient haben — und nur wenn sie es verdient haben! Eltern, die ihre Kinder misshandeln oder vernachlässigen, verdienen keine Ehre, sondern Verachtung. Dies gilt auch für Eltern, die gegen das Interesse ihrer Kinder handeln, ihnen beispielsweise eine angemessene und vom Kind gewünschte Ausbildung nicht ermöglichen (obschon sie es könnten), oder ihre Kinder zwangsverheiraten.

Was aber soll mit Kindern geschehen, die Vater und Mutter nicht ehren? In diesem Punkt ist die Bibel ebenso grausam wie eindeutig: Diese Kinder müssen ermordet werden! Bei Ungehorsam sind die Kinder erst zu schlagen, dann zu steinigen (siehe Deuteronomium 21.18-21). Selbst Jesus verlangte die Todesstrafe für Kinder, die Vater und Mutter nicht ehren, als er sprach: «Warum übertretet auch ihr das Gebot Gottes […]? Denn Gott hat geboten und gesagt: Ehre den Vater und die Mutter! und: Wer Vater und Mutter flucht, soll des Todes sterben. […]» (Matthäus 15.3-9)

Das sechste Gebot

Du sollst nicht töten. — «Exodus 20.13»
Du sollst nicht töten. — «Deuteronomium 5.17»

Gegen dieses Gebot wäre an sich nichts auszusetzen, wenn es nur nicht so unspezifisch wäre, und in der Bibel selbst immer wieder gebrochen würde. Wenn man nicht töten soll, warum verlangt Gott dan von seinem Volk, dass es Kriege führt und seine Feinde vernichtet, auch Frauen und Kinder. Wenn man nicht töten soll, warum schreibt der biblische Gott dann unmittelbar nach den zehn Geboten die Todesstrafe vor?

Das siebte Gebot

Du sollst nicht ehebrechen. — «Exodus 20.14»
Und du sollst nicht ehebrechen. — «Deuteronomium 5.18»

Na ja, nicht ganz falsch aber auch nicht ganz richtig. So für sich allein gestellt, ohne weitere Erläuterung würde ich dieses Gebot nicht stehen lassen. Man sollte auch nicht vergessen, dass alle semitischen Religionen sehr sexualfeindlich sind! In einer glücklichen Ehe sollten die Parten ganz bestimmt aufeinander Rücksicht nehmen, und sich nicht betrügen. Wie aber ist es in einer zerstrittenen Ehe, oder wenn die Ehepartner zwangsverheiratet wurden?

Das achte Gebot

Du sollst nicht stehlen. — «Deuteronomium 20.15»
Und du sollst nicht stehlen. — «Deuteronomium 5.19»

Dieses Gebot ist in Ordnung.

Das neunte Gebot

Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge
aussagen. — «Exodus 20.16»
Und du sollst kein falsches Zeugnis gegen deinen Nächsten
ablegen. — «Deuteronomium 5.20»

Dieses Gebot ist in Ordnung. Man soll nicht anderen durch eine Falschaussage oder eine Lüge schaden zufügen. Dies gilt selbstverständlich nicht nur für «den Nächsten», sondern auch für Menschen, die einem nicht nahe stehen!

Das zehnte Gebot

Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst
nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch
seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgend etwas, was
deinem Nächsten [gehört]. — «Exodus 20.17»
Und du sollst die Frau deines Nächsten nicht begehren. Und du
sollst dich nicht gelüsten lassen nach dem Haus deines Nächsten
[noch] nach seinem Feld, noch nach seinem Knecht, noch nach seiner
Magd, [noch] nach seinem Rind, noch nach seinem Esel, noch nach
allem, was dein Nächster hat. — «Deuteronomium 5.21»

Das reine Begehren von Dingen, die anderen Menschen gehören, ist nicht weiter schlimm, solange man nicht widerrechtliche Schritte unternimmt, sich diese Dinge anzueignen. Warum soll man nicht z.B. das Auto des Nachbarn begehren, und entsprechend sparen, um sich auch so eines zu kaufen? Ein Begehren an sich ist nicht unbedingt etwas schlechtes!

Die Todesstrafe

Nur damit keine Zweifel aufkommen, was zu tun ist, wenn sich einer nicht an diese Gebote hält: In der Regel ist muss er gesteinigt werden. Da gilt das Tötungsverbot nicht.

Haltet also den Sabbat, denn heilig ist er euch. Wer ihn entweiht, muss getötet werden, ja, jeder, der an ihm eine Arbeit verrichtet, eine solche Seele soll aus der Mitte seiner Völker ausgerottet werden. Sechs Tage soll man seine Arbeit verrichten, aber am siebten Tag ist Sabbat, ein Tag völliger Ruhe, heilig dem Herrn. Jeder, der am Tag des Sabbats eine Arbeit verrichtet, muss getötet werden. — «Exodus 31.14-15»
Und als die Söhne Israel in der Wüste waren, da fanden sie einen Mann, der am Sabbattag Holz auflas. Und die ihn gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu Mose und zu Aaron und zu der ganzen Gemeinde. Und sie legten ihn in Gewahrsam, denn es war nicht genau bestimmt, was mit ihm getan werden sollte. Da sprach der Herr zu Mose: Der Mann soll unbedingt getötet werden; die ganze Gemeinde soll ihn ausserhalb des Lagers steinigen. Da führte ihn die ganze Gemeinde vor das Lager hinaus, und sie steinigten ihn, dass er starb, so wie der Herr dem Mose geboten hatte. — «Numeri 15.32-36»

Und so wird noch an vielen anderen Stellen die Todesstrafe selbst für kleinste Vergehen gefordert. Moralisch gesehen ist die Bibel, inklusive der zehn Gebote, unter aller Sau.

Weitere Gesetze

Nach den zehn Geboten ist die Bibel noch nicht zu Ende. Es geht unmittelbar weiter mit zusätzlichen Vorschriften.

Und das ganze Volk nahm den Donner wahr, die Flammen, den
Hörnerschall und den rauchenden Berg. Als nun das Volk [das]
wahrnahm, zitterten sie, blieben von ferne stehen und sagten
zu Mose: Rede du mit uns, dann wollen wir hören! Aber Gott soll
nicht mit uns reden, damit wir nicht sterben. Da sagte Mose
zum Volk: Fürchtet euch nicht! Denn [nur] um euch zu prüfen, ist
Gott gekommen, und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei,
damit ihr nicht sündigt. So blieb denn das Volk von ferne
stehen. Mose aber näherte sich dem Dunkel, wo Gott war. — «Exodus 20.18-21»

Vorschrift für den Altar

Da sprach der HERR zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israel
sprechen: Ihr habt selbst gesehen, dass ich vom Himmel her mit euch
geredet habe. Ihr sollt neben mir keine Götter aus Silber
machen, auch Götter aus Gold sollt ihr euch nicht machen.
Einen Altar aus Erde sollst du mir machen und darauf deine
Brandopfer und Heilsopfer, deine Schafe und deine Rinder
darbringen. An jedem Ort, wo ich meines Namens werde gedenken
lassen, werde ich zu dir kommen und dich segnen. Wenn du mir
aber einen Altar aus Steinen machst, dann darfst du sie nicht als
behauene [Steine] aufbauen, denn du hättest deinen Meissel darüber
geschwungen und ihn entweiht. Du sollst auch nicht auf Stufen
zu meinem Altar hinaufsteigen, damit nicht deine Blösse an ihm
aufgedeckt wird. — «Exodus 20.22-26»

Nochmals wird betont, wie wichtig diesem egozentrischen Gott die eigene Verehrung ist. Vermutlich wurden Götter aus Gold und Silber deshalb verboten, weil die Juden damals ein sehr armes Volk waren, und sich goldene und silberne Götter gar nicht lesten konnten…

Verordnungen zum Schutz der Sklaven

Anstatt die Sklavenhaltung als unethisch zu verbieten, mach die Bibel vielmehr Vorschriften, wie genau man mit Sklaven umzugehen habe!

Und dies sind die Rechtsbestimmungen, die du ihnen vorlegen
sollst: — «Exodus 21.1»
Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre
dienen, im siebten aber soll er umsonst frei ausziehen. Falls
er allein gekommen ist, soll er [auch] allein ausziehen. Falls er
Ehemann einer Frau war, soll seine Frau mit ihm ausziehen.
Falls ihm sein Herr eine Frau gegeben und sie ihm Söhne oder Töchter
geboren hat, sollen die Frau und ihre Kinder ihrem Herrn gehören,
und er soll allein ausziehen. Falls aber der Sklave sagt: Ich
liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder, ich will nicht als
Freier ausziehen!, so soll ihn sein Herr vor Gott bringen und
ihn an die Tür oder an den Türpfosten stellen, und sein Herr soll
ihm das Ohr mit einem Pfriem durchbohren; dann soll er ihm für ewig
dienen. — «Exodus 21.2-6»

Hier wird unterschieden zwischen hebräischen (jüdischen) Sklaven und Sklaven aus fremden Völkern. Dies ist rassistisch! Unmenschlich ist auch, dass der Sklave zwar nach einer gewissen Zeit freikommen soll, aber seine Frau und Kinder nur mitnehmen darf, wenn er schon verheiratet in die Sklaverei gekommen ist. Auffallend ist auch, dass offenbar nur männliche Sklaven freigelassen werden. Weibliche Sklavinnen können nur freikommen, wenn sie verheiratet versklavt wurden!

Wenn jedoch jemand seine Tochter als Sklavin verkauft, soll sie
nicht ausziehen, wie die Sklaven ausziehen. Falls sie ihrem
Herrn missfällt, der sie für sich vorgesehen hatte, lasse er sie
loskaufen: er soll nicht Macht haben, sie an einen Ausländer zu
verkaufen, indem er sie treulos entlässt. Und falls er sie
seinem Sohn bestimmt, soll er nach dem Töchterrecht an ihr
handeln. Falls er sich [noch] eine andere nimmt, soll er ihre
Nahrung, ihre Kleidung und den ehelichen Verkehr mit ihr nicht
verkürzen. Falls er aber diese drei Dinge nicht an ihr tut,
soll sie umsonst ausziehen, ohne Geld. — «Exodus 21.7-11»

Man darf seine eigenen Töchter in die Sklaverei verkaufen! Was braucht es mehr, um zu beweisen, dass die Bibel ein moralisch abscheuliches Buch ist?!?

Verordnungen zum Schutz von Leib und Leben

Hier kommt zum ersten Mal die Todesstrafe ins Spiel:

Wer einen Menschen [so] schlägt, dass er stirbt, muss getötet
werden. Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern Gott hat
es seiner Hand widerfahren lassen, dann werde ich dir einen Ort
bestimmen, wohin er fliehen soll. Doch wenn jemand an seinem
Nächsten vermessen handelt, indem er ihn hinterlistig umbringt - von
meinem Altar sollst du ihn wegnehmen, damit er stirbt. Wer
seinen Vater oder seine Mutter schlägt, muss getötet werden. — «Exodus 21.12-15»

Wer einen anderen Menschen todschlägt, muss getötet werden. Selbst wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt (ohne dass Vater oder Mutter daran sterben, oder auch nur verletzt werden), muss getötet werden.

Kein Wunder sind es in den Vereinigten Staaten von Amerika vor allem die christlichen Extremisten, die sich immer wieder für die Todesstrafe aussprechen. Moralisch jedenfalls kann uns die Bibel kein Vorbild sein!

Wer einen Menschen raubt, sei es, dass er ihn verkauft, sei
es, dass er in seiner Gewalt gefunden wird, [der] muss getötet
werden. — «Exodus 21.16»

Auch Entführung wird mit dem Tod bestraft.

Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, muss getötet
werden. — «Exodus 21.17»

Selbst über seine Eltern zu schimpfen, ist ein todeswürdiges Verbrechen. Die Bibel hat keinerlei Mass, um Vergehen angemessen zu beurteilen.

Wenn Männer [miteinander] streiten und einer den andern mit
einem Stein oder mit einer Hacke schlägt, so dass er [zwar] nicht
stirbt, aber bettlägerig wird: falls er aufsteht und draussen
an seinem Stab umhergeht, soll der Schläger straffrei bleiben. Nur
muss er ihn für [die Zeit] seines Daheimsitzens entschädigen und für
seine völlige Heilung sorgen. — «Exodus 21.18-19»
Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock
schlägt, so dass er ihm unter der Hand stirbt, muss er gerächt
werden. Nur falls er einen Tag oder zwei Tage [am Leben]
bleibt, soll er nicht gerächt werden, denn er ist sein Geld. — «Exodus 21.20-21»

Auch hier wieder pure Menschenverachtung. Man darf ungestraft seine Sklaven schlagen, sodass sie einen Tag später daran sterben, denn ein Sklave ist nicht weiter wert, als das Geld, das für ihn bezahlt wurde.

Wenn Männer sich raufen und [dabei] eine schwangere Frau
stossen, so dass ihr die Leibesfrucht abgeht, aber kein [weiterer]
Schaden entsteht, so muss dem Schuldigen eine Geldbusse auferlegt
werden, je nachdem, [wieviel] ihm der Eheherr der Frau auferlegt,
und er soll nach dem Ermessen von Schiedsrichtern geben. Falls
aber ein [weiterer] Schaden entsteht, so sollst du geben Leben um
Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuss um Fuss,
Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme. — «Exodus 21.22-25»

Hier haben wir eine pure Frauenverachtung. Wer im Streit (unter Männen) das Kind einer schwangeren Frau tötet soll nur eine Busse zahlen. Andererseit muss getötet werden, wer seine Eltern flucht. Hier fehlt jegliches vernünftiges Mass. Hinzu kommt noch, dass der Ehemann (der Herr) der Frau bestimmt, wie hoch die Busse sein soll. Die eigentlich betroffene Frau hat gar nichts dazu zu sagen (und eine unverheiratete schwangere Frau ist ohnehin rechtlos).

Wenn jemand in das Auge seines Sklaven oder in das Auge seiner
Sklavin schlägt und es zerstört, soll er ihn [zur Entschädigung] für
sein Auge als Freien entlassen. Auch falls er den Zahn seines
Sklaven oder den Zahn seiner Sklavin ausschlägt, soll er ihn [zur
Entschädigung] für seinen Zahn als Freien entlassen. — «Exodus 21.26-27»
Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau stösst, so dass sie
sterben, dann muss das Rind gesteinigt werden, und sein Fleisch darf
nicht gegessen werden; aber der Besitzer des Rindes soll straffrei
bleiben. Falls jedoch das Rind schon vorher stössig war, und
sein Besitzer ist gewarnt worden, hat es aber nicht verwahrt: falls
es [dann] einen Mann oder eine Frau tötet, soll das Rind gesteinigt
und auch sein Besitzer getötet werden. Falls ihm aber ein
Sühngeld auferlegt wird, so soll er als Lösegeld für sein Leben
alles geben, was ihm auferlegt wird. [Auch] falls es einen
Sohn oder eine Tochter stösst, soll mit ihm nach dieser
Rechtsordnung verfahren werden. Falls das Rind einen Sklaven
oder eine Sklavin stösst, soll sein Besitzer ihrem Herrn dreissig
Schekel Silber geben, das Rind aber soll gesteinigt werden. — «Exodus 21.28-32»

Sogar Tiere sollen gesteinigt werden. Die Bibel ist einfach nur dämlich!

Verordnungen über Ersatzleistungen nach Schädigung anderer

Wenn jemand eine Zisterne öffnet oder wenn jemand eine
Zisterne gräbt und sie nicht zudeckt, und es fällt ein Rind oder ein
Esel hinein, dann soll es der Besitzer der Zisterne erstatten:
Geld soll er seinem Besitzer zahlen, aber das tote [Tier] soll ihm
gehören. … — «Exodus 21.33-34»

Diese Vorschriften bewegen sich im normalen Rahmen der damaligen archaischen Rechtssprechung. Dazu ist nichts weiter zu sagen.

Wenn jemand eine Jungfrau betört, die nicht verlobt ist, und
liegt bei ihr, muss er sie sich gegen das Heiratsgeld zur Frau
erwerben. Falls sich ihr Vater hartnäckig weigert, sie ihm zu
geben, soll er Geld abwiegen nach dem Heiratsgeld für Jungfrauen. — «Exodus 22.15-16»

Da sind wir wieder bei der seltsamen Sexualmoral der alten Juden…

Todeswürdige Vergehen

Obschon oben bereits einige «Verbrechen» gelistet wurden, auf die die Todesstrafe steht, folgt hier eine ausdrückliche Liste von «todeswürdigen Verbrechen.»

Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen. — «Exodus 22.17»

Hier ist die biblische Basis der Hexenverbrennungen! Die Hexenverfolgungen im europäischen Mittelalter waren nicht etwa eine Fehlleitung von einigen selbstsüchtigen Kirchenoberen, sondern sie wird durch die Bibel begründet. Dies wird umso klarer, wenn man weiss, dass «Zauberinnen» in englischen Ausgaben der Bibel mit «witches» übersetzt wird (was «Hexe» heisst)!

Jeder, der bei einem Tier liegt, muss getötet werden. — «Exodus 22.18»

Sex mit Tieren ist sicherlich nicht gerade fein, aber muss man dafür gleich getötet werden? Auf der einen Seite haben Tiere in der Bibel absolut keine Rechte und Tierschutz ist nie ein Thema, auf der anderen Seite wird Sex mit Tieren mit dem Tod bestraft. Auch hier wieder geht es nicht um den Schutz der Tiere, sondern um die brutale Bestrafung jeglicher Sexualität, die von eng gesteckten Normen abweicht.

Wer den Göttern opfert, ausser dem HERRN allein, soll mit dem
Bann belegt werden. — «Exodus 22.19»

Auch hier wieder: Gott ist selbstsüchtig und egoistisch. Wer einem anderen Gott opfert, muss getötet werden. Dies ist die pure Intoleranz!

Aufforderung zum Schutz der Schwachen

Hier endlich eine moralisch hochstehende Norm: Man soll Fremde weder unterdrücken noch bedrängen:

Den Fremden sollst du weder unterdrücken noch bedrängen, denn
Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Keine Witwe oder
Waise dürft ihr bedrücken. Falls du sie in irgendeiner Weise
bedrückst, dann werde ich, wenn sie wirklich zu mir schreien [muss],
ihr Geschrei gewiss erhören, und mein Zorn wird entbrennen,
und ich werde euch mit dem Schwert umbringen, so dass eure Frauen
Witwen und eure Kinder Waisen werden. - Falls du [einem aus]
meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst, dann sei gegen ihn
nicht wie ein Gläubiger; ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen. -
Falls du wirklich den Mantel deines Nächsten zum Pfand nimmst,
sollst du ihm diesen zurückgeben, ehe die Sonne untergeht;
denn er ist seine einzige Decke, seine Umhüllung für seine Haut.
Worin soll er [sonst] liegen? Wenn er dann zu mir schreit, wird es
geschehen, dass ich ihn erhören werde, denn ich bin gnädig. - — «Exodus 22.20-26»

Pflichten gegen Gott

Gott sollst du nicht lästern, und einem Fürsten in deinem Volk
sollst du nicht fluchen. — «Exodus 22.27»

Auch hier wieder, es ist Gott wirklich sehr wichtig, dass er verehrt wird. Dieser Gott ist selbstgefällig, egozentrisch, egoistisch.

Mit der Fülle deines Getreides und dem Ausfluss deiner Kelter
sollst du nicht zögern. - Den Erstgeborenen unter deinen Söhnen
sollst du mir geben. Ebenso sollst du es mit deinem Rind [und]
deinen Schafen halten; sieben Tage mag es bei seiner Mutter bleiben,
am achten Tag sollst du es mir geben. - Heilige Menschen sollt
ihr mir sein: so dürft ihr Fleisch, das auf dem Feld zerrissen
worden ist, nicht essen; den Hunden sollt ihr es vorwerfen. — «Exodus 22.28-30»

Aufforderung zum gerechten Verhalten und zur Nächstenliebe

Endlich, so weit unten, kommt die Nächstenliebe — wohlgemerkt: nach der Liste der todeswürdigen Verbrechen, nach den Vorschriften über die Sklavenhaltung, nach den Vorschriften, wie Gott zu verehren ist!

Du sollst kein falsches Gerücht aufnehmen. Du sollst deine Hand
nicht dem Schuldigen reichen, um als falscher Zeuge
aufzutreten. Du sollst der Menge nicht folgen zum Bösen. Und
du sollst bei einem Rechtsstreit nicht antworten, indem du dich nach
der Mehrheit richtest und so [das Recht] beugst. Auch den
Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht begünstigen. - — «Exodus 23.1-3»

Diese Vorschrift kann, als eine der wenigen, unverändert in die heutige Zeit übernommen werden.

Wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel umherirrend
antriffst, sollst du sie ihm auf jeden Fall zurückbringen. — «Exodus 23.4»

Auch diese Vorschrift ist gut.

Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last
zusammengebrochen siehst, dann lass ihn nicht ohne Beistand; du
sollst ihn mit ihm zusammen aufrichten. - Du sollst das Recht
eines Armen deines Volkes in seinem Rechtsstreit nicht beugen.
Von einer betrügerischen Angelegenheit halte dich fern. Und den
Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht umbringen, denn ich werde
dem Schuldigen nicht recht geben. Ein Bestechungsgeschenk nimm
nicht an; denn das Bestechungsgeschenk macht Sehende blind und
verdreht die Sache der Gerechten. Und den Fremden sollst du
nicht bedrücken. Ihr wisst ja selbst, wie es dem Fremden zumute
ist, denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. — «Exodus 23.5-9»

Auch diese Vorschriften sind in Ordnung.

Bestimmungen für Sabbatjahre, Sabbat und Opfer an den Jahresfesten

Es folgen ein paar abstruse Vorschriften, an die sich die heutigen Juden immernoch halten:

Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seinen Ertrag
einsammeln. Aber im siebten sollst du es brachliegen lassen
und nicht bestellen, damit die Armen deines Volkes davon essen. Und
was sie übriglassen, mögen die Tiere des Feldes fressen. Ebenso
sollst du es mit deinem Weinberg [und] mit deinem Ölbaum[garten]
halten. — «Exodus 23.10-11»
Sechs Tage sollst du deine Arbeiten verrichten. Aber am
siebten Tag sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen
und der Sohn deiner Magd und der Fremde Atem schöpfen. Habt
acht auf euch in allem, was ich euch gesagt habe! Den Namen anderer
Götter aber dürft ihr nicht bekennen; er soll in deinem Mund nicht
gehört werden. — «Exodus 23.12-13»
Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern. Das Fest
der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du
ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur festgesetzten
Zeit im Monat Abib, denn in diesem bist du aus Ägypten gezogen. Und
man soll nicht mit leeren Händen vor meinem Angesicht
erscheinen. Ferner das Fest der Ernte, der Erstlinge [vom
Ertrag] deiner Arbeit, dessen, was du auf dem Feld säen wirst; und
das Fest des Einsammelns am Ende des Jahres, wenn du deinen
Arbeitsertrag vom Feld einsammelst. Dreimal im Jahr soll
alles unter euch, was männlich ist, vor dem Angesicht des Herrn
HERRN erscheinen. — «Exodus 23.14-17»
Du darfst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit
Gesäuertem darbringen; und das Fett meines Festopfers soll nicht
über Nacht bleiben bis zum nächsten Morgen. Das Erste von den
Erstlingen deines Ackers sollst du in das Haus des HERRN, deines
Gottes, bringen. Du sollst ein Böckchen nicht in der Milch seiner
Mutter kochen. — «Exodus 23.18-19»

Gebot zur Ausrottung der Kanaaniter - Verheissungen für Gehorsam

«Tue was ich will, und wehe Du gehorchst mir nicht!»:

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich auf
dem Weg bewahrt und dich an den Ort bringt, den ich [für dich]
bereitet habe. Hüte dich vor ihm, höre auf seine Stimme und
widersetze dich ihm nicht! Denn er wird euer Vergehen nicht
vergeben, denn mein Name ist in ihm. Doch wenn du willig auf
seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich
Feind deiner Feinde sein und deine Bedränger bedrängen. Denn
mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich bringen zu den
Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hewitern und
Jebusitern; und ich werde sie austilgen. Du sollst dich vor
ihren Göttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen, und du
sollst nicht nach ihren Taten tun, sondern du sollst sie ganz und
gar niederreissen und ihre Gedenksteine völlig zertrümmern.
Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen: so wird er dein Brot
und dein Wasser segnen, und ich werde [alle] Krankheit aus deiner
Mitte entfernen. Keine [Frau] in deinem Land wird eine
Fehlgeburt haben oder unfruchtbar sein; die Zahl deiner Tage werde
ich erfüllen. Meinen Schrecken werde ich vor dir hersenden und
alle Völker, zu denen du kommst, in Verwirrung bringen, und ich
werde dir den Rücken all deiner Feinde zukehren. Auch werde
ich Angst vor dir hersenden, damit sie die Hewiter, Kanaaniter und
Hetiter vor dir vertreibt. Nicht in einem Jahr werde ich sie
vor dir vertreiben, damit das Land nicht eine Öde wird und die
wilden Tiere zu deinem Schaden überhandnehmen. Nach und nach
werde ich sie vor dir vertreiben, bis du so fruchtbar geworden bist,
dass du das Land in Besitz nehmen kannst. Und ich werde deine
Grenze festsetzen: [sie soll reichen] vom Schilfmeer bis an das Meer
der Philister und von der Wüste bis an den Strom, denn ich werde die
Bewohner des Landes in deine Hand geben, so dass du sie vor dir
vertreiben wirst. Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern
keinen Bund schliessen. Sie sollen nicht in deinem Land wohnen
bleiben, damit sie dich nicht zur Sünde gegen mich verführen; denn
[dann] würdest du ihren Göttern dienen, und es würde dir zu einer
Falle sein. — «Exodus 23.20-33»

Gott führt Krieg und vernichtet Völker! Gott ist ein Völkermörder, ein Kriegsverbrecher!

Die Bibel ist der moralische Abschaum der Menschheit!

Bewertung (03 argumente: 010 populäre irrtümer: 04 christentum: die zehn gebote sind gut)
Findest Du den Text überzeugend?
Ja, sehr. Ich war vorher anderer Meinung und habe diese Meinung nun geändert.5%(7)
Ja. Vorher war ich anderer Meinung, jetzt zweifle ich.1%(2)
Ja. Ich war vorher schon dieser Meinung und der Text hat mich darin bestärkt.53%(79)
Teilweise, er regt mich zum denken an.7%(10)
Nein. Ich war vorher schon der gleichen Meinung und bleibe dies auch.5%(7)
Nein. Ich war vorher schon anderer Meinung und bleibe dies auch.13%(20)
Nein. Der Text hat mich in meiner gegenteiligen Ansicht bestärkt.16%(24)
1) Wie vieles in der Bibel, sind auch die zehn Gebote doppelt aufgeführt. Der Grund ist der, dass die Bibel nicht etwa das einmal bekanntgegebene Wort Gottes ist, sondern eine Sammlung, ein Kanon von mehr oder weniger willkürlich ausgewählten Schriften. Wenn dieselbe Geschichte in verschiedenen Schriften nacherzählt wurde, kam es öfters vor, dass sie in verschiedenen Versionen Einzug in die Bibel hielt.

Diskussion

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