«Gott schuf das Leben»
Christen glauben, dass Gott das Leben schuf, doch wer schuf Gott?
Offenbar «lebt» dieser Gott ja auch. Wird er nicht von den der Bibel gar «der lebendige Gott» genannt?
Also hat nicht Gott das Leben geschaffen, sondern das Leben war vor Gott schon da. Verehren wir also lieber «Das Leben», als einen fiktiven Gott, denn im Gegensatz dazu existiert das Leben offensichtlich.
Die Antwort in einer Diskussion an einen Christen
Du bist also der Meinung, das Leben, das Universum sei von «Gott» geschaffen?
Woher würdest Du sagen, dass Gott kommt?
Du kannst Dir also das Leben nicht erklären, also erfindest Du dafür Gott?!? Beziehungsweise Du stützt Dich auf die Erfindung eines brutalen und tyrannischen, aber angeblich trotzdem liebenden Gottes von einem dummen alten Wüstenvolk ab, dessen Legende durch historische Umstände bis heute erhalten blieb.
Das finde ich ein bisschen, na ja, sind wir mal ganz höflich, ein bisschen unüberlegt.
Selbst wenn ich keine Ahnung hätte, woher das Leben käme, würde ich es nicht auf einen Gott zurückführen, schon gar nicht auf den christlichen, weil diese Erklärung so ziemlich offensichtlich unüberlegt und falsch ist.
Die erste Frage, die sich stellt ist die, wäre die, woher dann Gott kommt. Wenn es immer etwas grösseres braucht, um etwas zu schaffen, warum soll das mit einem Gott enden? Unlogisch.
Die zweite Frage ist die, warum ausgerechnet den Christengott? Es gibt auf dieser Welt so viele Religionen mit keinem, einem oder vielen Göttern, mit Geistern und Dämonen, sodass es unmöglich ist zu sagen, welche davon richtig sei und welche nicht.
Im weiteren ist es ebendeshalb viel logischer, anzunehmen, dass die Religionen das Produkt der Wünsche, Ängste und Erklärungsversuche der Menschen sind. Diese Erklärung ist als einziges widerspruchsfrei!
Ein weiterer Punkt wäre dann, den Christengott genauer zu untersuchen. Siehe z.B. die Texte «Bibel», «Massaker» und «Kreuztod» auf diesen Seiten.
Die dritte und ebensowichtige Frage ist, wieso müssen wir an einen Gott glauben? Wenn es einen Gott gäbe (der ja offenbar den Wunsch verspürt, sich zu offenbaren und verehrt zu werden), dann wüssten wir das und müssten es nicht glauben, denn: Glaube ist minderwertig.
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