Atheismus in der Schweiz
«Die beiden Testamente zusammengenommen gaben dem Rechthaber, dem Frömmler, dem Parteigänger, dem Wortklauber, dem Bürokraten, dem Zuchtmeister und dem Sadisten die Möglichkeit, ihren Willen mit dem Schein einer Rechtfertigung zu versehen, und dies ist so bis auf den heutigen Tag geblieben.» M. Searle Bates, Professor für Geschichte an der Universität Nanking, 1897-1978

Argumente für Gott

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Blaise Pascal schlug vor, aus diesen Überlegungen «sicherheitshalber» an einen Gott zu glauben:

  • Wenn Gott existiert, und man glaubt an ihn, kommt man in den Himmel.
  • Wenn Gott existiert, und man glaubt nicht an ihn, kommt man in die Hölle.
  • Wenn Gott nicht existiert, hat man in beiden Fällen nichts verloren.

Es ist schade, dass ein intelligenter Mensch wie Pascal nicht bemerkt hat, welch fundamentalem Irrtum er bei der Formulierung dieser «Wette» unterlag.

Wenn einem Gläubigen etwas Gutes geschieht, so war es sein Gott, dem er es zu verdanken hat. Andererseits verflucht er nicht denselben Gott, wenn ihm ein Unglück geschieht. Den Gläubigen geschieht genausoviel Gutes und Schlechtes, wie den Ungläubigen. Nur nehmen sie das durch die Voreingenommenheit ihres Glaubens verzerrt wahr.

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