Atheismus in der Schweiz
«Abgesehen davon aber bin ich fest überzeugt, dass man jedem die Freiheit lassen muss, das zu glauben, was er für glaubhaft hält. Die Menschen mögen also an die Unsterblichkeit glauben; ich habe nichts dagegen, vorausgesetzt, dass sie mich nicht verfolgen.» Friedrich der Grosse, König von Preussen, 1712-1786

Argumente gegen die Bibel

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Ein Gott schafft Menschen. Er schafft sie, so wie sie sind, mit all ihren Fehlern. Dann verurteilt er die Menschen dafür, dass sie so sind, wie er sie geschaffen hat und weist sie aus dem Paradies aus. So ein hanebüchener Unsinn!

Hinzu kommt, dass Adam und Eva juristisch gesehen gar nicht schuldfähig waren. Wie hätten sie wissen sollen, was Gut ist und was Böse, vor dem Genuss der Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse?

Die Bibel ist kein göttliches Werk, sie ist eine von Menschen zusammengestellte Sammlung von verschiedenen Schriften und Überlieferungen, eine Sammlung von Legenden, literarischen Werken, Gedichten, (oft geschönten) historischen Ereignissen, u.s.w.. Die Texte wurden mehrfach redigiert, überarbeitet, aneinander angeglichen, korrigiert und umgeschrieben. Noch in der aktuell gültigen Fassung sind kleinere Fehler und Ungereimtheiten zu finden, als Hinweise darauf, dass die Bearbeitung der Texte nicht göttlich und perfekt war.

Die Bibel ist ein Kanon, eine Sammlung verscheidener Geschichten und Legenden aus unterschiedlichen Quellen. Dadurch werden manche Begebenheiten doppelt, aber nicht identisch erzählt. Wie oft bei Märchen, gibt es verschiedne Erzähltraditionen. So auch beim berühmten Schöpfungsmythos. Dieser existiert in zwei widersprüchlichen Fassungen. Allein dieser Widerspruch genügt, die Behauptung zu widerlegen, die Bibel sei göttlichen Ursprungs.

Die Bibel ist voller unmenschlichen Grausamkeiten. Eines der schlimmsten ist das Massaker, welches Gott höchstpersönlich in Ägypten angerichtet hat. Jeder moralisch denkende Mensch muss den biblischen Gott dafür auf das Schärfste verurteilen. Es ist tragisch, dass Christen versuchen, ein solches Verbrechen zu rechtfertigen. Ein Mensch, der hinter einem solchen Gott steht, hat keine Moral, Christen sind Menschen mit einer abscheulichen Unmoral.


Siehe auch:

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