Atheismus in der Schweiz
«Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- und Strafaktionen eines blindwütigen Gottes.» Peter Fürer, schweizer Autor, «Was die Kirchen verheimlichen»

Glaube an Gott und Glaube an Nikolaus ist dasselbe!

Wer als erwachsener Mensch an einen Gott glaubt, gehört in die Klappsmühle!

Kein erwachsener Mensch glaubt an den Nikolaus1). Tut er es doch, wird er unweigerlich als kindisch, geistig behindert oder gar wahnsinnig eingestuft. Er landet in der Irrenanstalt. Glaubt er aber an einen Gott, so findet er sich wieder im grossen Kreis der Erleuchteten, statt in der Klappsmühle landet er in einer staatlich subventionierten Kirche. Das ist schizofren!

Liebe Christen, hier dürft Ihr gern mitdiskutieren. Was bitteschön ist der Unterschied zwischen dem Glauben an Gott und dem Glauben an den Nikolaus? Warum ist es normal, an einen Gott zu glauben, aber niemand glaubt an den Weihnachtsmann? Warum darf man an Gott, Geister, Engel und Teufel glauben, wird aber in die Irrenanstalt eingeliefert, wenn man nachts Vampire jagt?

Der Glaube an Gott ist natürlich viel komplexer, als der einfache Kinderglauben an den Nikolaus oder an den Osterhasen. Das macht ihn aber dennoch nicht wahrer, nur komplizierter zu widerlegen. Den Glauben an den Nikolaus ist aus zwei Gründen rasch widerlegt: Erstens gibt es keinen sozialen Widerstand, der einem dazu nötigen würde, an einen Nikolaus zu glauben, denn es glaubt ohnehin niemand von den Erwachsenen an den Nikolaus. Damit entfällt der äusserliche Druck, den Glauben unbedingt und gegen alle Beweise weiterpflegen zu müssen. Zweitens hat man den Mechanismus sehr schnell durchschaut: Die Eltern kaufen die Geschenke und ein bezahlter, verkleideter Mann bringt sie nach Hause. Weder bringt dieser einen Esel mit, noch wohnt er im Wald oder gar am Nordpol.

Viel schwieriger ist es natürlich, den Glauben an Götter und andere Geistwesen zu widerlegen, was ja nicht zuletzt auch der Umfang dieser Seiten zeigt, die eigentlich im Wesentlichen nur sammeln, was längst hinreichend bekannt ist. Seit der Renaissance bröckelt der Glaube und mit jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis wird wieder ein Stück Glaube widerlegt. Dieser Prozess dauert bis heute an. Nicht nur in der Hirnforschung kommen bis in die heutige Zeit immer wieder neue Erkenntnisse dazu, die nicht nur die Glaubensinhalte widerlegen, sondern gar den Glauben an sich als natürliches Ereignis erklären. Auch die historischen Fundamente sind hinreichend bekannt. Trotzdem ist der christliche Glaube voll im Trend, und zeitgemäss basteln sich viele auf Basis des Christentums unter Zuhilfnahme östlicher Mystik ihre eigene persönliche Weltanschauung. Nur, wer glaubt, so zu Wahrheit und Erkenntnis zu gelangen, der ist endgültig irre geworden. Eine moderne Christlich-Esoterische-Flickenprivatreligion ist genauso weit von jeglicher Wahrheit entfernt, wie ein psychedelischer Drogentripp. Dienten die alten Religionen noch vorwiegend der Kontrolle und Unterwerfung der Massen, so sind die neuen, auch die fundamental christlichen, mehr eine Massengottesorgie unter Schläfenlappenepileptikern, die ihren Kick statt in illegalen Drogen lieber in legalen Religionen suchen. Letzlich geht es um Gefühle und eine Form der Selbstbefriedigung, nicht um die Suche nach der Wahrheit über unser Sein und unseren Ursprung. Dieses Thema musste die Religion schon längst an die Wissenschaft abtreten!

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