Atheismus in der Schweiz
«Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: «Glaube ist, wenn man was glaubt und weiss, es ist nicht so.»» Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1903

Ein Atheist in der Hölle

Ein frisch verstorbener Atheist findet sich wieder in einem dunkeln Gang mit einem Wegweiser «Hölle». Da wird ihm etwas mulmig. Weil es keinen anderen Weg gibt, begibt er sich zur Hölle.

Zu seinem grossen Erstaunen kommt er an einem sonnigen aber dennoch nicht zu heissen Sandstrand unter Palmen am Meer. Alle hundert Meter befindet sich eine Strandbar wo gratis Drinks abgegeben werden. Im Sand tummeln sich reihenweise fröhliche Menschen. Der Atheist schlendert dem Strand entlang, bis er auf eine dunkle Gestalt mit Hörner, Schwanz und Pferdefuss trifft.

«Bist Du der Teufel?», fragt der Atheist. «Der bin ich. Willkommen in der Hölle! Nimm Dir einen Drink und setze Dich zu mir.» Der Atheist holt sich einen kühlen Drink und beginnt mit dem Teufel zu plaudern. «Fühle Dich frei, gehe hin, wohin Du willst und tue, was Dir Spass macht», fordert ihn der Teufel auf. Neugierig begibt sich der Atheist auf Erkundungstour.

Nach einer Weile entdeckt er zwischen zwei Felsen einen tiefen Spalt, aus dem gedämpfte Schreie aufdringen. Er geht hin und blickt hinunter. Tief unten sieht er glühende Lava, in die nackte Menschen unter Schlägen von grässlichen Dämonen eingetaucht werden. Verstört läuft er zum Strand zurück und bestürmt den Teufel mit Fragen. Dieser versteht nicht auf Anhieb, so begibt er sich zusammen mit dem Atheisten zu diesem seltsamen Ort.

Der Teufel blickt in die Tiefe und schüttelt den Kopf. «Ach weisst Du», sagt er, «das ist nur für die Christen. Die wollen die Hölle unbedingt so haben!»

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