Atheismus in der Schweiz
«Ihr seid so elend, dass ihr nicht einmal dem treu bleibt, was die Apostel euch überliefert haben … Weder Paulus noch Matthäus noch Lukas noch Markus haben Jesus Gott zu nennen gewagt. Vielmehr hat zuerst der wackere Johannes sich erdreistet, diese Bezeichnung zu gebrauchen, da er bemerkte, dass bereits eine grosse Menge in vielen hellenischen und italienischen Städten von dieser Krankheit ergriffen sei.  — Dieses eine Übel geht auf Johannes zurück. Wer aber könnte gebührend seinen Abscheu äussern über die vielen, die ihr noch erfunden habt?» Kaiser Julian der Abtrünnige, römischer Kaiser, 331-363

Weihnachtsgedichte

Christkind
Denkt Euch, ich habe das Christkind gesehn,
ich hab's überfahren - es war ein Versehn,
ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh.
Das Christkind hat in dieser heiligen Nacht
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er führte gerad seine Rentiere an.
Ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rummsen und er klebte am Manta.
Am Ende sah ich auch Nikolaus,
er stürmte grad aus dem Freudenhaus.
Er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollt am Automaten nen Präser sich kaufen.
Mein Auto und mich hat er wohl nicht gesehn,
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehn.
So ist die Moral von dem Gedicht,
fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Denn als ich zu Haus war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen.
Vom Niklaus, vom Christkind und vom Santa Claus,
nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus…
Seitenzugriffe seit 19.01.2009: hier: 1662, atheimus.ch insgesamt: 1218635
Wiki-Verweis auf diese Seite: [[:06_lebenshilfen:witze_und_humor:weihnachtsgedichte]]
Nächste Seite