Atheismus in der Schweiz
«Sollten Sie dabei sein, wenn ich sterbe, so werden Sie sehen, dass ich ruhig dahinscheide; denn ich glaube, dass nach dem Tode alles zu Ende ist.» Friedrich der Grosse, preussischer König, 1712-1786
Das Buch des Bösen
Die Bibel Version 0.99b, Die Völkermörder-Edition.

Der zweite Brief an die Thessalonicher.

Verfasser, Empfänger und Gruss.

1.1 Paulus und Silvanus und Timotheus der Gemeinde der Thessalonicher in Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus: 1.2 Gnade euch und Friede von Gott, dem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

Dank und Fürbitte für die Gemeinde.

1.3 Wir müssen Gott allezeit für euch danken, Brüder, wie es angemessen ist, weil euer Glaube reichlich wächst und die Liebe jedes einzelnen von euch allen gegeneinander zunimmt, 1.4 so dass wir selbst uns euer rühmen in den Gemeinden Gottes wegen eures Ausharrens und Glaubens in allen euren Verfolgungen und Drangsalen, die ihr erduldet; 1.5 sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichts Gottes, dass ihr würdig geachtet werdet des Reiches Gottes, um dessentwillen ihr auch leidet, 1.6 so gewiss es bei Gott gerecht ist, denen zu vergelten, die euch durch Drangsal bedrängen, 1.7 und euch, den Bedrängten, durch Ruhe, zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit den Engeln seiner Macht, 1.8 in flammendem Feuer. Dabei übt er Vergeltung an denen, die Gott nicht kennen, und an denen, die dem Evangelium unseres Herrn Jesus nicht gehorchen; 1.9 sie werden Strafe leiden, ewiges Verderben vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 1.10 wenn er kommt, um an jenem Tag in seinen Heiligen verherrlicht und in allen denen bewundert zu werden, die geglaubt haben; denn unser Zeugnis an euch ist geglaubt worden. 1.11 Deshalb beten wir auch allezeit für euch, dass unser Gott euch würdig erachte der Berufung und dass er alles Wohlgefallen an der Güte und das Werk des Glaubens in Kraft vollende, 1.12 damit der Name unseres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde und ihr in ihm nach der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

Die Ankunft Christi und der ihr vorausgehende grosse Verführer.

2.1 Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm, 2.2 dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn erschüttern lasst noch erschreckt werdet, weder durch Geist, noch durch Wort, noch durch Brief, als seien sie von uns, als ob der Tag des Herrn da wäre. 2.3 Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; 2.4 der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heisst oder ein Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott sei. 2.5 Erinnert ihr euch nicht, dass ich dies zu euch sagte, als ich noch bei euch war? 2.6 Und jetzt wisst ihr, was zurückhaelt, damit er zu seiner Zeit geoffenbart wird. 2.7 Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam; nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt zurückhaelt, aus dem Weg ist; 2.8 und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft; 2.9 ihn, dessen Ankunft gemäss der Wirksamkeit des Satans erfolgt, mit jeder Machttat und mit Zeichen und Wundern der Lüge 2.10 und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Errettung nicht angenommen haben. 2.11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, 2.12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.

Ermahnung zum Festhalten an der Wahrheit.

2.13 Wir aber sind schuldig, Gott allezeit für euch zu danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Errettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit, 2.14 wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus. 2.15 Also nun, Brüder, steht fest und haltet die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch Wort oder durch unseren Brief. 2.16 Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat, 2.17 tröste eure Herzen und befestige sie in jedem guten Werk und Wort.

Gegenseitige Fürbitte.

3.1 Übrigens, Brüder, betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde wie auch bei euch 3.2 und dass wir errettet werden von den schlechten und bösen Menschen! Denn die Treue ist nicht aller Teil. 3.3 Treu ist aber der Herr, der euch befestigen und vor dem Bösen bewahren wird. 3.4 Wir haben aber im Herrn das Vertrauen zu euch, dass ihr, was wir gebieten, sowohl tut als auch tun werdet. 3.5 Der Herr aber richte eure Herzen auf die Liebe Gottes und auf das Ausharren des Christus!

Verhalten gegenüber unordentlichen Gliedern der Gemeinde.

3.6 Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich und nicht nach der Überlieferung wandelt, die er von uns empfangen hat. 3.7 Denn ihr selbst wisst, wie man uns nachahmen soll; denn wir haben unter euch nicht unordentlich gelebt, 3.8 noch haben wir von jemand Brot umsonst gegessen, sondern wir haben mit Mühe und Beschwerde Nacht und Tag gearbeitet, um keinem von euch beschwerlich zu fallen. 3.9 Nicht, dass wir nicht das Recht dazu haben, sondern damit wir uns euch zum Vorbild gäben, damit ihr uns nachahmt. 3.10 Denn auch als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen. 3.11 Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. 3.12 Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie im Herrn Jesus Christus, dass sie in Stille arbeiten und ihr eigenes Brot essen. 3.13 Ihr aber, Brüder, ermattet nicht, Gutes zu tun! 3.14 Wenn aber jemand unserem Wort durch den Brief nicht gehorcht, den bezeichnet, habt keinen Umgang mit ihm, damit er beschämt werde; 3.15 und seht ihn nicht als einen Feind an, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.

Gruss und Segenswunsch.

3.16 Er selbst aber, der Herr des Friedens, gebe euch den Frieden allezeit auf alle Weise! Der Herr sei mit euch allen!

3.17 Der Gruss mit meiner, des Paulus, Hand. Das ist ein Zeichen in jedem Brief; so schreibe ich. 3.18 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen!

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