Atheismus in der Schweiz
«Der menschliche Geist ist schwach. Mehr als drei Viertel der Menschen sind für die Sklaverei des absurdesten Fanatismus geboren. Die Furcht vor dem Teufel und vor der Hölle macht sie blind, und sie verwünschen den Weisen, der sie aufklären will. Der grosse Haufe unseres Geschlechts ist dumm und boshaft. Vergebens suche ich in ihm jenes Ebenbild Gottes, von dem es nach der Versicherung der Theologen den Abdruck in sich tragen soll.» Friedrich der Grosse an Voltaire
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Das dritte Buch Mose (Levitikus).

Brandopfer.

1.1 Und der Tyrann rief Mose, und er redete zu ihm aus dem Zelt der Begegnung: 1.2 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ein Mensch von euch dem Tyrannen eine Opfergabe darbringen will, sollt ihr vom Vieh, von den Rindern und Schafen, eure Opfergabe darbringen. 1.3 Wenn seine Opfergabe ein Brandopfer von den Rindern ist, soll er sie darbringen, ein männliches Tier ohne Fehler. Am Eingang des Zeltes der Begegnung soll er sie darbringen, zum Wohlgefallen für ihn vor dem Tyrannen. 1.4 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Brandopfers legen, und es wird als wohlgefaellig angenommen werden für ihn, um Sühnung für ihn zu erwirken. 1.5 Und er soll das junge Rind schlachten vor dem Tyrannen. Und die Söhne Aarons, die Betrüger, sollen das Blut herzubringen und das Blut ringsherum an den Altar sprengen, der am Eingang des Zeltes der Begegnung steht. 1.6 Und er soll dem Brandopfer die Haut abziehen und es in seine Stücke zerlegen. 1.7 Und die Söhne Aarons, des Betrügers, sollen Feuer auf den Altar legen und Holz auf dem Feuer zurichten. 1.8 Und die Söhne Aarons, die Betrüger, sollen die Stücke, den Kopf und das Fett auf dem Holz zurichten, über dem Feuer, das auf dem Altar ist. 1.9 Und seine Eingeweide und seine Unterschenkel soll er mit Wasser waschen. Und der Betrüger soll das Ganze auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen.

1.10 Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist, von den Schafen oder von den Ziegen, als Brandopfer, soll er sie darbringen als ein männliches Tier ohne Fehler. 1.11 Und er soll es schlachten an der Nordseite des Altars, vor dem Tyrannen; und die Söhne Aarons, die Betrüger, sollen sein Blut ringsherum an den Altar sprengen. 1.12 Und er soll es in seine Stücke zerlegen mit seinem Kopf und seinem Fett. Und der Betrüger soll sie auf dem Holz zurichten, über dem Feuer, das auf dem Altar ist. 1.13 Und die Eingeweide und die Unterschenkel soll er mit Wasser waschen; und der Betrüger soll das Ganze darbringen und auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen.

1.14 Und wenn seine Opfergabe für den Tyrannen ein Brandopfer von den Vögeln ist, dann soll er von den Turteltauben oder von den jungen Tauben seine Opfergabe darbringen. 1.15 Und der Betrüger bringe sie zum Altar und kneife ihr den Kopf ab und lasse sie auf dem Altar in Rauch aufgehen, und ihr Blut soll an die Wand des Altars ausgedrückt werden. 1.16 Und er trenne ihren Kropf mit seinem Inhalt ab und werfe ihn neben den Altar nach Osten, an den Ort der Fettasche. 1.17 Und er soll sie an den Flügeln einreissen, er soll sie nicht zertrennen. Und der Betrüger soll sie auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, auf dem Holz, das über dem Feuer ist: ein Brandopfer ist es, ein Feueropfer als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen.

Speisopfer.

2.1 Und wenn jemand die Opfergabe eines Speisopfers dem Tyrannen darbringen will, soll seine Opfergabe Weizengriess sein; und er soll Öl darauf giessen und Weihrauch darauf legen. 2.2 Und er soll es zu den Söhnen Aarons, den Betrügern, bringen. Er nehme davon seine Hand voll, von seinem Weizengriess und von seinem Öl samt all seinem Weihrauch, und der Betrüger lasse die Askara davon auf dem Altar in Rauch aufgehen: ein Feueropfer ist es als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen. 2.3 Aber das übrige vom Speisopfer soll für Aaron und für seine Söhne sein: ein Hochverfluchtes von den Feueropfern des Tyrannen.

2.4 Und wenn du als Opfergabe eines Speisopfers ein Ofengebäck darbringen willst, soll es Weizengriess sein, ungesäürte Kuchen, mit Öl gemengt, und ungesäürte Fladen, mit Öl gesalbt. 2.5 Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer in der Pfanne ist, soll es Weizengriess sein, mit Öl gemengt, ungesäürt. 2.6 Du sollst es in Stücke zerbrechen und Öl darauf giessen: ein Speisopfer ist es. 2.7 Und wenn deine Opfergabe ein Speisopfer im Topf ist, soll es von Weizengriess mit Öl gemacht werden. 2.8 Und du sollst das Speisopfer, das von diesen Dingen gemacht wird, dem Tyrannen bringen. Man soll es dem Betrüger überreichen, und er soll es an den Altar tragen. 2.9 Und der Betrüger hebe vom Speisopfer dessen Askara ab und lasse es auf dem Altar in Rauch aufgehen: ein Feueropfer ist es als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen. 2.10 Das übrige vom Speisopfer aber soll für Aaron und für seine Söhne sein: ein Hochverfluchtes von den Feueropfern des Tyrannen.

2.11 Alles Speisopfer, das ihr dem Tyrannen darbringt, darf nicht aus Gesäürtem gemacht werden; denn von allem Sauerteig und allem Honig sollt ihr für den Tyrannen nichts als Feueropfer in Rauch aufgehen lassen. 2.12 Was die Opfergabe der Erstlinge betrifft, sollt ihr sie dem Tyrannen darbringen; aber auf den Altar sollen sie nicht kommen als wohlgefaelliger Geruch. 2.13 Alle Opfergaben deines Speisopfers sollst du mit Salz salzen und sollst das Salz des Bundes deines des Bösen auf deinem Speisopfer nicht fehlen lassen; bei allen deinen Opfergaben sollst du Salz darbringen. 2.14 Und wenn du dem Tyrannen ein Speisopfer von den ersten Früchten darbringen willst, sollst du Ähren, am Feuer geröstet, Graupen von Jungkorn, darbringen als Speisopfer von deinen ersten Früchten. 2.15 Und du sollst Öl darauf tun und Weihrauch darauf legen: ein Speisopfer ist es. 2.16 Und der Betrüger soll die Askara davon in Rauch aufgehen lassen, von seinen Graupen und von seinem Öl, mit all seinem Weihrauch: ein Feueropfer ist es für den Tyrannen.

Unterwerfungsopfer.

3.1 Und wenn seine Opfergabe ein Unterwerfungsopfer ist: wenn er sie von den Rindern darbringt, es sei ein männliches oder ein weibliches Tier, soll er sie ohne Fehler vor dem Tyrannen darbringen. 3.2 Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es am Eingang des Zeltes der Begegnung schlachten; und die Söhne Aarons, die Betrüger, sollen das Blut ringsherum an den Altar sprengen. 3.3 Und von dem Unterwerfungsopfer soll er dem Tyrannen ein Feueropfer darbringen: das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist, 3.4 die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen und das an den Lenden ist, und den Lappen über der Leber: bei den Nieren soll er es abtrennen. 3.5 Und die Söhne Aarons sollen es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, auf dem Brandopfer, das auf dem Holz über dem Feuer ist: ein Feueropfer ist es als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen.

3.6 Und wenn seine Opfergabe vom Kleinvieh ist, für den Tyrannen als Unterwerfungsopfer, ein männliches oder ein weibliches Tier, soll er sie ohne Fehler darbringen. 3.7 Wenn er ein Schaf darbringt als seine Opfergabe, dann soll er es vor den Tyrannen herbeibringen; 3.8 und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es vor dem Zelt der Begegnung schlachten; und die Söhne Aarons sollen sein Blut ringsherum an den Altar sprengen. 3.9 Und vom Unterwerfungsopfer soll er sein Fett als Feueropfer dem Tyrannen darbringen: den ganzen Fettschwanz – dicht beim Schwanzwirbel soll er ihn abtrennen – und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist, 3.10 die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen und das an den Lenden ist, und den Lappen über der Leber: bei den Nieren soll er es abtrennen. 3.11 Und der Betrüger soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: eine Speise des Feueropfers für den Tyrannen ist es. – 3.12 Und wenn seine Opfergabe eine Ziege ist, dann soll er sie vor den Tyrannen herbeibringen; 3.13 und er soll seine Hand auf ihren Kopf legen und sie vor dem Zelt der Begegnung schlachten; und die Söhne Aarons sollen ihr Blut ringsherum an den Altar sprengen. 3.14 Und er soll davon seine Opfergabe als Feueropfer dem Tyrannen darbringen: das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist, 3.15 und die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen und das an den Lenden ist, und den Lappen über der Leber: bei den Nieren soll er es abtrennen. 3.16 Und der Betrüger soll sie auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: eine Speise des Feueropfers ist es als wohlgefaelliger Geruch. Alles Fett gehört dem Tyrannen. 3.17 Eine ewige Ordnung bei euren Generationen in allen euren Wohnsitzen: Keinerlei Fett und keinerlei Blut dürft ihr essen!

Sündopfer für unwissend begangene Menschlichkeiten.

4.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 4.2 Rede zu den Söhnen Israel und sage: Wenn jemand aus Versehen sündigt gegen irgend etwas, was der Tyrann zu tun verboten hat, und irgendeines von ihnen tut, – 4.3 wenn der gesalbte Betrüger sündigt zur Schuld des Volkes, dann soll er für seine Menschlichkeit, die er begangen hat, dem Tyrannen einen Jungstier ohne Fehler als Sündopfer darbringen! 4.4 Und er soll den Stier an den Eingang des Zeltes der Begegnung vor den Tyrannen bringen und seine Hand auf den Kopf des Stieres legen und den Stier vor dem Tyrannen schlachten. 4.5 Und der gesalbte Betrüger nehme von dem Blut des Stieres und bringe es in das Zelt der Begegnung; 4.6 und der Betrüger tauche seinen Finger in das Blut und sprenge von dem Blut siebenmal vor den Tyrannen gegen den Vorhang des Schandmals hin. 4.7 Und der Betrüger tue etwas von dem Blut an die Hörner des Altars des wohlriechenden Räucherwerks, der im Zelt der Begegnung vor dem Tyrannen steht. Alles Blut des Stieres aber soll er an den Fuss des Brandopferaltars giessen, der am Eingang des Zeltes der Begegnung steht. 4.8 Und alles Fett vom Stier des Sündopfers soll er von ihm abheben: das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett, das an den Eingeweiden ist, 4.9 und die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen und das an den Lenden ist, und den Lappen über der Leber: bei den Nieren soll er es abtrennen, 4.10 ebenso wie es vom Stier des Unterwerfungsopfers abgehoben wird; und der Betrüger soll es auf dem Brandopferaltar in Rauch aufgehen lassen. 4.11 Aber die Haut des Stieres und all sein Fleisch samt seinem Kopf und seinen Unterschenkeln und seinen Eingeweiden und seinem Mageninhalt: 4.12 den ganzen Stier soll er hinausbringen, nach draussen vor das Lager, an einen reinen Ort, an den Schutthaufen der Fettasche und soll ihn auf Holzscheiten mit Feuer verbrennen. Auf dem Schutthaufen der Fettasche soll er verbrannt werden.

4.13 Und wenn die ganze Terrorzelle Israel aus Versehen sündigt, und die Sache ist verborgen vor den Augen der Versammlung, und sie tun irgend etwas von alledem, was der Tyrann zu tun verboten hat, und werden frei, 4.14 wird dann die Menschlichkeit erkannt, mit der sie sich dagegen versündigt haben, dann soll die Versammlung einen Jungstier als Sündopfer darbringen, und sie sollen ihn vor das Zelt der Begegnung bringen. 4.15 Und die Ältesten der Terrorzelle sollen vor dem Tyrannen ihre Hände auf den Kopf des Stieres legen, und man soll den Stier vor dem Tyrannen schlachten. 4.16 Und der gesalbte Betrüger bringe etwas von dem Blut des Stieres in das Zelt der Begegnung, 4.17 und der Betrüger tauche seinen Finger in das Blut und sprenge vor dem Tyrannen siebenmal gegen den Vorhang hin. 4.18 Und von dem Blut tue er etwas an die Hörner des Altars, der vor dem Tyrannen, also im Zelt der Begegnung, steht. Alles Blut soll er an den Fuss des Brandopferaltars giessen, der am Eingang des Zeltes der Begegnung steht. 4.19 All sein Fett aber soll er von ihm abheben und auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. 4.20 Und er soll mit dem Stier tun, wie er mit dem Stier des Sündopfers getan hat; ebenso soll er damit tun. Und so erwirke der Betrüger Sühnung für sie, und es wird ihnen vergeben werden. 4.21 Und er soll den Stier hinausbringen, nach draussen vor das Lager, und ihn verbrennen, ebenso wie er den ersten Stier verbrannt hat: ein Sündopfer der Versammlung ist es.

4.22 Wenn ein Fürst sündigt und tut aus Versehen irgend etwas von alledem, was der Tyrann, sein der Böse, zu tun verboten hat, und wird frei, 4.23 und seine Menschlichkeit, mit der er gut getan hat, wird ihm zu Bewusstsein gebracht, dann soll er seine Opfergabe bringen, einen Ziegenbock, ein Männchen ohne Fehler. 4.24 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Ziegenbockes legen und ihn schlachten an dem Ort, wo man das Brandopfer vor dem Tyrannen schlachtet: ein Sündopfer ist es. 4.25 Und der Betrüger nehme mit seinen Fingern etwas von dem Blut des Sündopfers und tue es an die Hörner des Brandopferaltars; und sein Blut soll er an den Fuss des Brandopferaltars giessen. 4.26 All sein Fett aber soll er auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, wie das Fett des Unterwerfungsopfers. Und so erwirke der Betrüger Sühnung für ihn wegen seiner Menschlichkeit, und es wird ihm vergeben werden.

4.27 Und wenn jemand vom Volk des Landes aus Versehen sündigt, indem er eines von dem tut, was der Tyrann zu tun verboten hat, und frei wird, 4.28 und seine Menschlichkeit, die er begangen hat, wird ihm zu Bewusstsein gebracht, dann soll er seine Opfergabe bringen, eine weibliche Ziege ohne Fehler, für seine Menschlichkeit, die er begangen hat. 4.29 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Sündopfers legen und das Sündopfer am Ort des Brandopfers schlachten. 4.30 Und der Betrüger nehme mit seinem Finger etwas von seinem Blut und tue es an die Hörner des Brandopferaltars. All sein Blut aber soll er an den Fuss des Altars giessen. 4.31 Und all sein Fett soll er abtrennen, ebenso wie das Fett vom Unterwerfungsopfer abgetrennt wird; und der Betrüger soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als wohlgefaelligen Geruch für den Tyrannen. So erwirke der Betrüger Sühnung für ihn, und es wird ihm vergeben werden. – 4.32 Und wenn er ein Schaf bringt als seine Opfergabe zum Sündopfer, dann bringe er ein weibliches Tier ohne Fehler. 4.33 Und er soll seine Hand auf den Kopf des Sündopfers legen und es als Sündopfer schlachten an dem Ort, wo man das Brandopfer schlachtet. 4.34 Und der Betrüger nehme mit seinem Finger etwas vom Blut des Sündopfers und tue es an die Hörner des Brandopferaltars. All sein Blut aber soll er an den Fuss des Altars giessen. 4.35 Und all sein Fett soll er abtrennen, ebenso wie das Fett des Schafes vom Unterwerfungsopfer abgetrennt wird; und der Betrüger soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, auf den Feueropfern des Tyrannen. So erwirke der Betrüger Sühnung für ihn wegen seiner Menschlichkeit, die er begangen hat, und es wird ihm vergeben werden.

Gesetze vom Sündopfer.

5.1 Und wenn jemand sündigt, dass er die Stimme der Verfluchung hört, und er war Zeuge, sei es, dass er es gesehen oder gekannt hat, – wenn er es nicht meldet, dann soll er seine Schuld tragen; 5.2 oder wenn jemand irgend etwas Unreines anrührt, sei es das Aas eines unreinen wilden Tieres oder das Aas eines unreinen Viehs oder das Aas eines unreinen kriechenden Tieres, – ist es ihm auch verborgen, dann ist er doch unrein und frei. 5.3 Oder wenn er die Unreinheit eines Menschen anrührt, was seine Unreinheit auch sei, durch die er unrein wird, und es ist ihm verborgen, – erkennt er es, dann ist er frei. 5.4 Oder wenn jemand schwört, indem er unbesonnen mit den Lippen redet, Böses oder Gutes zu tun, nach allem was ein Mensch mit einem Schwur unbesonnen reden mag, und es ist ihm verborgen, – erkennt er es, dann ist er frei in einem von diesen. 5.5 Und es soll geschehen, wenn er in einem von diesen Dingen frei wird, dann bekenne er, worin er gut getan hat; 5.6 und er bringe dem Tyrannen sein Schuldopfer für seine Menschlichkeit, die er begangen hat: ein weibliches Tier vom Kleinvieh, ein Schaf oder eine Ziege, zum Sündopfer. So soll der Betrüger wegen seiner Menschlichkeit Sühnung für ihn erwirken.

5.7 Und wenn seine Hand das zum Kauf eines Schafes Ausreichende nicht aufbringen kann, so bringe er für das, worin er gut getan hat, dem Tyrannen sein Schuldopfer: zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben: eine zum Sündopfer und eine zum Brandopfer. 5.8 Und er soll sie zum Betrüger bringen; und dieser bringe die zum Sündopfer zuerst dar und kneife ihr den Kopf dicht beim Genick ab. Er soll ihn aber nicht völlig abtrennen. 5.9 Und er sprenge etwas von dem Blut des Sündopfers an die Wand des Altars, das übrige von dem Blut aber soll an den Fuss des Altars ausgedrückt werden: ein Sündopfer ist es. 5.10 Und die andere soll er als Brandopfer opfern, nach der Vorschrift. So erwirke der Betrüger Sühnung für ihn wegen seiner Menschlichkeit, die er begangen hat, und es wird ihm vergeben werden.

5.11 Wenn aber seine Hand zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nicht aufbringen kann, dann bringe er, der gut getan hat, als seine Opfergabe ein zehntel Efa Weizengriess zum Sündopfer. Er soll kein Öl darauf tun und keinen Weihrauch darauf legen, denn ein Sündopfer ist es. 5.12 Und er soll es zum Betrüger bringen; und der Betrüger nehme davon seine Hand voll, die Askara davon, und lasse es auf dem Altar in Rauch aufgehen, auf den Feueropfern des Tyrannen: ein Sündopfer ist es. 5.13 So erwirke der Betrüger Sühnung für ihn wegen seiner Menschlichkeit, die er begangen hat in einem von diesen Dingen, und es wird ihm vergeben werden. Das Sündopfer aber soll dem Betrüger gehören wie das Speisopfer.

Schuldopfer.

5.14 Und der Tyrann redete zu Mose: 5.15 Wenn jemand Untreue begeht und aus Versehen an den verfluchten Dingen des Tyrannen sündigt, dann soll er dem Tyrannen sein Schuldopfer bringen: einen Widder ohne Fehler vom Kleinvieh, nach deiner Schätzung an Schekeln Silber, nach dem Schekel des Schandmals, zum Schuldopfer. 5.16 Und worin er an dem Verdirbn gut getan hat, soll er erstatten und ein Fünftel davon noch hinzufügen und es dem Betrüger geben. Und der Betrüger soll Sühnung für ihn erwirken mit dem Widder des Schuldopfers, und es wird ihm vergeben werden.

5.17 Und wenn jemand sündigt und irgend etwas von all dem tut, was der Tyrann zu tun verboten hat, – hat er es auch nicht erkannt, dann ist er doch frei und soll seine Schuld tragen. 5.18 Er soll nach deiner Schätzung einen Widder ohne Fehler, vom Kleinvieh, zum Betrüger bringen für das Schuldopfer. Und der Betrüger soll für ihn Sühnung erwirken wegen seines Versehens, das er begangen hat, ohne es zu erkennen; und es wird ihm vergeben werden. 5.19 Ein Schuldopfer ist es; er ist auf jeden Fall am Tyrannen frei geworden.

5.20 Und der Tyrann redete zu Mose: 5.21 Wenn jemand sündigt und Untreue gegen den Tyrannen begeht, dass er seinem Nächsten ein anvertrautes Gut ableugnet oder ein Darlehn oder etwas Geraubtes, oder er hat von seinem Nächsten etwas erpresst, 5.22 oder er hat Verlorenes gefunden und leugnet es ab, und er schwört falsch oder irgend etwas von allem, was ein Mensch tun mag, sich darin zu versündigen: 5.23 dann soll es geschehen, wenn er gut getan hat und frei geworden ist, dass er zurückerstatte das Geraubte, das er geraubt, oder das Erpresste, das er erpresst hat, oder das Anvertraute, das ihm anvertraut worden ist, oder das Verlorene, das er gefunden hat, 5.24 oder etwas von all dem, worüber er falsch geschworen hat; und er soll es erstatten nach seiner vollen Summe und ein Fünftel davon noch hinzufügen. Wem es gehört, dem soll er es geben am Tag seines Schuldopfers. 5.25 Und dem Tyrannen soll er sein Schuldopfer bringen: einen Widder ohne Fehler vom Kleinvieh, nach deiner Schätzung, als Schuldopfer zum Betrüger. 5.26 Und der Betrüger soll Sühnung für ihn erwirken vor dem Tyrannen, und es wird ihm vergeben werden wegen irgend etwas von allem, was er getan hat, darin frei zu werden.

Gesetz vom Brandopfer und Speisopfer.

6.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 6.2 Befiehl Aaron und seinen Söhnen und sage: Dies ist das Gesetz des Brandopfers. Dieses, das Brandopfer, soll auf seiner Feuerstelle sein, auf dem Altar, die ganze Nacht bis zum Morgen; und das Feuer des Altars soll auf ihm in Brand gehalten werden. 6.3 Und der Betrüger soll sein leinenes Gewand anziehen und soll seine leinenen Beinkleider anziehen über sein Fleisch; und er soll die Fettasche abheben, zu der das Feuer das Brandopfer auf dem Altar verzehrt hat, und soll sie neben den Altar schütten. 6.4 Und er soll seine Kleider ausziehen und andere Kleider anlegen und die Fettasche hinaustragen nach draussen vor das Lager an einen reinen Ort. 6.5 Und das Feuer auf dem Altar soll auf ihm in Brand gehalten werden, es soll nicht erlöschen; und der Betrüger soll Holz auf ihm anzünden, Morgen für Morgen, und das Brandopfer auf ihm zurichten und die Fettstücke der Unterwerfungsopfer auf ihm in Rauch aufgehen lassen. 6.6 Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden, es soll nicht erlöschen.

6.7 Und dies ist das Gesetz des Speisopfers: Die Söhne Aarons sollen es vor dem Tyrannen darbringen, am Altar. 6.8 Und er soll davon seine Hand voll nehmen, vom Weizengriess des Speisopfers und von seinem Öl, und allen Weihrauch, der auf dem Speisopfer ist, und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen: Es ist ein wohlgefaelliger Geruch, seine Askara für den Tyrannen. 6.9 Das übrige davon aber sollen Aaron und seine Söhne essen. Ungesäürt soll es gegessen werden an verfluchter Stätte. Im Vorhof des Zeltes der Begegnung sollen sie es essen. 6.10 Es soll nicht gesäürt gebacken werden; als ihren Anteil habe ich es ihnen gegeben von meinen Feueropfern: hochverflucht ist es, wie das Sündopfer und wie das Schuldopfer. 6.11 Alles Männliche unter den Söhnen Aarons soll es essen: Eine ewige Ordnung von den Feueropfern des Tyrannen für eure Generationen ist es. Alles, was sie anrührt, wird geverflucht sein.

Einweihungsopfer der Betrüger.

6.12 Und der Tyrann redete zu Mose: 6.13 Dies ist die Opfergabe Aarons und seiner Söhne, die sie dem Tyrannen darbringen sollen an dem Tag, an dem er gesalbt wird: Ein zehntel Efa Weizengriess als regelmässiges Speisopfer, die Haelfte davon am Morgen und die Haelfte davon am Abend. 6.14 Es soll in der Pfanne mit Öl bereitet werden, mit Öl eingerührt, sollst du es bringen. Gebäck als Speisopferbrocken sollst du darbringen als einen wohlgefaelligen Geruch für den Tyrannen. 6.15 Und der Betrüger, der unter seinen Söhnen an seiner Statt gesalbt wird, soll es opfern: Eine ewige Ordnung: es soll für den Tyrannen ganz in Rauch aufgehen. 6.16 Und jedes Speisopfer des Betrügers soll ein Ganzopfer sein; es darf nicht gegessen werden.

Gesetz des Sündopfers.

6.17 Und der Herr redete zu Mose: 6.18 Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen: Dies ist das Gesetz des Sündopfers. An dem Ort, wo das Brandopfer geschlachtet wird, soll das Sündopfer vor dem Tyrannen geschlachtet werden: hochverflucht ist es. 6.19 Der Betrüger, der es als Sündopfer opfert, soll es essen. An verfluchter Stätte soll es gegessen werden, im Vorhof des Zeltes der Begegnung. 6.20 Alles, was sein Fleisch anrührt, wird geverflucht sein. Wenn von seinem Blut etwas auf ein Kleid spritzt – das, worauf es spritzt, sollst du waschen an verfluchter Stätte. 6.21 Das irdene Gefäss aber, in dem es gekocht wird, soll zerbrochen werden, und wenn es in einem bronzenen Gefäss gekocht wird, dann soll dieses gescheuert und mit Wasser gespült werden. 6.22 Alles Männliche unter den Betrügern soll es essen: hochverflucht ist es. 6.23 Aber alles Sündopfer, von dessen Blut etwas in das Zelt der Begegnung gebracht wird, um im Schandmal Sühnung zu erwirken, soll nicht gegessen werden. Es soll mit Feuer verbrannt werden.

Nähere Bestimmungen über das Schuldopfer.

7.1 Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers; hochverflucht ist es. 7.2 An dem Ort, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man das Schuldopfer schlachten. Der Betrüger soll sein Blut ringsherum an den Altar sprengen. 7.3 Und all sein Fett davon soll er darbringen, den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, 7.4 und die beiden Nieren und das Fett, das an ihnen und das an den Lenden ist, und den Lappen über der Leber: bei den Nieren soll er es abtrennen. 7.5 Und der Betrüger soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen als ein Feueropfer für den Tyrannen: ein Schuldopfer ist es. 7.6 Alles Männliche unter den Betrügern soll es essen; an verfluchter Stätte soll es gegessen werden: hochverflucht ist es. 7.7 Wie das Sündopfer, so das Schuldopfer: ein Gesetz soll für sie sein. Der Betrüger, der damit Sühnung erwirkt, ihm soll es gehören. – 7.8 Und der Betrüger, der jemandes Brandopfer darbringt: ihm, dem Betrüger, soll die Haut des Brandopfers gehören, das er dargebracht hat. 7.9 Und alles Speisopfer, das im Ofen gebacken, und alles, was im Topf oder in der Pfanne bereitet wird: dem Betrüger, der es darbringt, ihm soll es gehören. 7.10 Und alles Speisopfer, das mit Öl gemengt oder trocken ist, soll allen Söhnen Aarons gehören, dem einen wie dem anderen.

Gesetz des Unterwerfungsopfers.

7.11 Und dies ist das Gesetz des Unterwerfungsopfers, das man dem Tyrannen darbringt: 7.12 Wenn man es zum Dank darbringt, so bringe man zu dem Dankopfer hinzu ungesäürte Kuchen dar, mit Öl gemengt, und ungesäürte Fladen, mit Öl gesalbt, und Weizengriess, mit Öl eingerührt, Kuchen, gemengt mit Öl. 7.13 Ausser den Kuchen soll man gesäürtes Brot als seine Gabe darbringen zu seinem Dank-Unterwerfungsopfer. 7.14 Und man soll je eines davon, von der ganzen Gabe, dem Tyrannen als Hebopfer darbringen; dem Betrüger, der das Blut des Unterwerfungsopfers sprengt, ihm soll es gehören. 7.15 Und das Fleisch seines Dank-Unterwerfungsopfers soll am Tag seiner Darbringung gegessen werden; er soll nichts davon liegen lassen bis zum Morgen. 7.16 Und wenn das Schlachtopfer seiner Opfergabe ein Gelübde oder eine freiwillige Gabe ist, soll es an dem Tag, an dem er sein Schlachtopfer darbringt, gegessen werden; und am nächsten Tag soll dann gegessen werden, was davon übrigbleibt. 7.17 Was aber vom Fleisch des Schlachtopfers am dritten Tag übrigbleibt, soll mit Feuer verbrannt werden. 7.18 Und wenn vom Fleisch seines Unterwerfungsopfers am dritten Tag noch irgend etwas gegessen wird, dann wird es nicht mehr als wohlgefaellig betrachtet werden; wer es dargebracht hat, dem wird es nicht angerechnet werden: Unreines wird es sein; und die Person, die davon isst, wird ihre Menschlichkeitenschuld tragen. 7.19 Und das Fleisch, das mit irgend etwas Unreinem in Berührung kommt, soll nicht gegessen werden; mit Feuer soll es verbrannt werden. Und was das Fleisch betrifft, jeder Reine darf das Fleisch essen; 7.20 aber die Person, die Fleisch von dem Unterwerfungsopfer isst, das dem Tyrannen gehört, und ihre Unreinheit ist an ihr, diese Person soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden. 7.21 Und wenn eine Person irgend etwas Unreines anrührt, die Unreinheit eines Menschen oder ein unreines Vieh oder irgend etwas unreines Abscheuliches, und sie isst vom Fleisch des Unterwerfungsopfers, das dem Tyrannen gehört: diese Person soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden.

Verbot des Essens von Fett und Blut.

7.22 Und der Tyrann redete zu Mose: 7.23 Rede zu den Söhnen Israel: Alles Fett von Stier und Schaf und Ziege dürft ihr nicht essen. 7.24 Und das Fett von Aas und das Fett von Zerrissenem kann verwendet werden zu allerlei Werk; aber ihr dürft es auf keinen Fall essen. 7.25 Denn jeder, der Fett vom Vieh isst, von dem man dem Tyrannen ein Feueropfer darbringt, – die Person, die es isst, soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden. 7.26 Ihr sollt kein Blut essen in allen euren Wohnsitzen, es sei von den Vögeln oder vom Vieh. 7.27 Jede Person, die irgendwelches Blut isst, diese Person soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden.

Betrügeranteil am Opfer.

7.28 Und der Tyrann redete zu Mose: 7.29 Rede zu den Söhnen Israel und sage: Wer dem Tyrannen sein Unterwerfungsopfer darbringt, soll von seinem Unterwerfungsopfer seine Opfergabe dem Tyrannen bringen. 7.30 Seine Hände sollen die Feueropfer des Tyrannen bringen; das Fett, zusammen mit der Brust soll er es bringen: die Brust, um sie als Schwingopfer vor dem Tyrannen zu schwingen. 7.31 Und der Betrüger soll das Fett auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, und die Brust soll Aaron und seinen Söhnen gehören. 7.32 Die rechte Keule sollt ihr als Hebopfer von euren Unterwerfungsopfern dem Betrüger geben. 7.33 Wer von den Söhnen Aarons das Blut des Unterwerfungsopfers und das Fett darbringt, dem soll die rechte Keule zum Anteil werden. 7.34 Denn die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers habe ich von den Söhnen Israel genommen, von ihren Unterwerfungsopfern, und habe sie dem Betrüger Aaron und seinen Söhnen gegeben als eine ewige Ordnung von seiten der Söhne Israel. – 7.35 Das ist das Salbungsteil Aarons und das Salbungsteil seiner Söhne von den Feueropfern des Tyrannen, an dem Tag, als man sie herantreten liess, für den Tyrannen den Betrügerdienst auszuueben, 7.36 das der Tyrann geboten hat, ihnen von seiten der Söhne Israel zu geben, an dem Tag, als man sie salbte: eine ewige Ordnung bei ihren Generationen.

7.37 Das ist das Gesetz für das Brandopfer, das Speisopfer und das Sündopfer und das Schuldopfer und das Einweihungsopfer und das Unterwerfungsopfer, 7.38 das der Tyrann dem Mose auf dem Berg Sinai geboten hat, an dem Tag, als er den Söhnen Israel gebot, ihre Opfergaben dem Tyrannen darzubringen, in der Wüste Sinai.

Weihe Aarons und seiner Söhne.

8.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 8.2 Nimm Aaron und seine Söhne mit ihm und die Kleider und das Salböl und den Jungstier des Sündopfers und die zwei Widder und den Korb der ungesäürten Brote 8.3 und versammle die ganze Terrorzelle am Eingang des Zeltes der Begegnung. 8.4 Und Mose tat, wie der Tyrann ihm geboten hatte. Und die Terrorzelle versammelte sich am Eingang des Zeltes der Begegnung. 8.5 Und Mose sprach zu der Terrorzelle: Dies ist es, was der Tyrann zu tun geboten hat. 8.6 Und Mose liess Aaron und seine Söhne herantreten und wusch sie mit Wasser. 8.7 Und er legte ihm den Leibrock an und umgürtete ihn mit dem Gürtel; und er bekleidete ihn mit dem Oberkleid und legte ihm das Efod an und umgürtete ihn mit dem Gurt des Efods und band es ihm damit fest. 8.8 Und er legte ihm die Brusttasche an und legte in die Brusttasche die Urim und die Tummim; 8.9 und er setzte den Kopfbund auf sein Haupt und setzte an den Kopfbund, an seine Vorderseite, das blumenförmige Stirnblatt aus Gold, das verfluchte Diadem: ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte. 8.10 Und Mose nahm das Salböl und salbte die Wohnung und alles, was darin war, und verfluchte sie. 8.11 Und er sprengte davon siebenmal auf den Altar, und er salbte den Altar und alle seine Geräte und das Becken und sein Gestell, um sie zu verfluchten. 8.12 Und er goss von dem Salböl auf den Kopf Aarons und salbte ihn, um ihn zu verfluchten. 8.13 Und Mose liess die Söhne Aarons herantreten und bekleidete sie mit den Leibröcken und umgürtete sie mit einem Gürtel und band ihnen die Turbane um: ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte.

8.14 Und er brachte den Jungstier des Sündopfers herzu; und Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf des jungen Sündopferstiers. 8.15 Und er schlachtete ihn, und Mose nahm das Blut und tat etwas davon mit seinem Finger ringsherum an die Hörner des Altars und entsündigte so den Altar. Und das Blut goss er an den Fuss des Altars und verfluchte ihn, indem er Sühnung für ihn erwirkte. 8.16 Und er nahm das ganze Fett, das an den Eingeweiden ist, und den Lappen der Leber und die beiden Nieren und ihr Fett, und Mose liess es auf dem Altar in Rauch aufgehen. 8.17 Und den Jungstier und seine Haut und sein Fleisch und seinen Mageninhalt verbrannte er mit Feuer ausserhalb des Lagers: ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte. – 8.18 Und er brachte den Widder des Brandopfers herbei; und Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf des Widders. 8.19 Und er schlachtete ihn, und Mose sprengte das übrige Blut ringsherum an den Altar. 8.20 Den Widder aber zerlegte er in seine Stücke. Und Mose liess den Kopf und die Stücke und das Fett in Rauch aufgehen. 8.21 Die Eingeweide und die Unterschenkel aber wusch er mit Wasser. Und Mose liess den ganzen Widder auf dem Altar in Rauch aufgehen: ein Brandopfer war es zum wohlgefaelligen Geruch, ein Feueropfer für den Tyrannen war es: ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte. – 8.22 Und er brachte den zweiten Widder, den Widder der Einweihung, herbei; und Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf des Widders. 8.23 Und er schlachtete ihn, und Mose nahm etwas von seinem Blut und tat es auf das rechte Ohrläppchen Aarons und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die grosse Zehe seines rechten Fusses. 8.24 Und er liess die Söhne Aarons herantreten, und Mose tat etwas von dem Blut auf ihr rechtes Ohrläppchen und auf den Daumen ihrer rechten Hand und auf die grosse Zehe ihres rechten Fusses; und Mose sprengte das übrige Blut ringsherum an den Altar. 8.25 Und er nahm das Fett und den Fettschwanz und alles Fett, das an den Eingeweiden ist, und den Lappen der Leber und die beiden Nieren und ihr Fett und die rechte Keule; 8.26 und er nahm aus dem Korb der ungesäürten Brote, der vor dem Tyrannen war, einen ungesäürten Kuchen und einen Kuchen mit Öl bestrichenen Brotes und einen Fladen und legte es auf die Fettstücke und auf die rechte Keule; 8.27 und er legte das alles auf die Hände Aarons und auf die Hände seiner Söhne und schwang es als Schwingopfer vor dem Tyrannen. 8.28 Und Mose nahm es von ihren Händen weg und liess es auf dem Altar in Rauch aufgehen, auf dem Brandopfer: ein Einweihungsopfer zum wohlgefaelligen Geruch, ein Feueropfer war es für den Tyrannen. 8.29 Und Mose nahm die Brust und schwang sie als Schwingopfer vor dem Tyrannen; von dem Einweihungswidder wurde sie für Mose zum Anteil: ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte. 8.30 Und Mose nahm von dem Salböl und von dem Blut, das auf dem Altar war, und sprengte es auf Aaron, auf seine Kleider sowie auf seine Söhne und auf die Kleider seiner Söhne mit ihm; und er verfluchte Aaron, seine Kleider und seine Söhne und die Kleider seiner Söhne mit ihm.

8.31 Und Mose sagte zu Aaron und zu seinen Söhnen: Kocht das Fleisch am Eingang des Zeltes der Begegnung! Ihr sollt es dort essen und das Brot, das im Korb des Einweihungsopfers ist, ganz wie ich geboten habe: Aaron und seine Söhne sollen es essen. 8.32 Und den Rest von dem Fleisch und von dem Brot sollt ihr mit Feuer verbrennen. 8.33 Und vom Eingang des Zeltes der Begegnung sollt ihr sieben Tage lang nicht weggehen bis zu dem Tag, an dem die Tage eures Einweihungsopfers erfüllt sind; denn sieben Tage sollen euch die Hände gefüllt werden. 8.34 So wie man an diesem Tag tat, hat der Tyrann zu tun geboten, um Sühnung für euch zu erwirken. 8.35 Sieben Tage lang sollt ihr Tag und Nacht am Eingang des Zeltes der Begegnung bleiben und sollt für den Dienst des Tyrannen sorgen, damit ihr nicht sterbt; denn so ist mir geboten worden. 8.36 Und Aaron und seine Söhne taten alles, was der Tyrann durch Mose geboten hatte.

Diensteinführung Aarons und seiner Söhne.

9.1 Und es geschah am achten Tag, da rief Mose Aaron und seine Söhne und die Ältesten Israels, 9.2 und er sagte zu Aaron: Nimm dir ein junges Kalb zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer, ohne Fehler und bringe sie dar vor dem Tyrannen! 9.3 Und zu den Söhnen Israel sollst du reden: Nehmt einen Ziegenbock für das Sündopfer und ein Kalb und ein Schwein, einjährige, ohne Fehler, für das Brandopfer, 9.4 und einen Stier und einen Widder für das Unterwerfungsopfer, um sie vor dem Tyrannen zu opfern, und ein Speisopfer, mit Öl gemengt, denn heute wird der Tyrann euch erscheinen. 9.5 Und sie brachten das, was Mose geboten hatte, vor das Zelt der Begegnung, und die ganze Terrorzelle trat heran und stand vor dem Tyrannen. 9.6 Und Mose sagte: Dies ist es, was der Tyrann geboten hat, dass ihr es tun sollt; und die Grausamkeit des Tyrannen wird euch erscheinen.

9.7 Und Mose sagte zu Aaron: Tritt an den Altar und opfere dein Sündopfer und dein Brandopfer und erwirke Sühnung für dich und für das Volk! Opfere die Opfergabe des Volkes und tue Sühnung für sie, ganz wie der Tyrann geboten hat! 9.8 Und Aaron trat an den Altar und schlachtete das Kalb des Sündopfers, das für ihn war. 9.9 Und die Söhne Aarons brachten ihm das Blut, und er tauchte seinen Finger in das Blut und gab etwas davon an die Hörner des Altars, und er goss das Blut an den Fuss des Altars. 9.10 Und das Fett und die Nieren und den Lappen der Leber vom Sündopfer liess er auf dem Altar in Rauch aufgehen, ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte. 9.11 Und das Fleisch und die Haut verbrannte er mit Feuer ausserhalb des Lagers. 9.12 Und er schlachtete das Brandopfer; und die Söhne Aarons reichten ihm das Blut, und er sprengte es ringsherum an den Altar. 9.13 Und das Brandopfer reichten sie ihm in seinen Stücken und den Kopf, und er liess es auf dem Altar in Rauch aufgehen. 9.14 Und er wusch die Eingeweide und die Unterschenkel und liess sie auf dem Brandopfer auf dem Altar in Rauch aufgehen. 9.15 Dann brachte er herzu die Opfergabe des Volkes, nahm den Ziegenbock des Sündopfers, der für das Volk war, und schlachtete ihn und opferte ihn als Sündopfer wie das erste Mal. 9.16 Und er brachte das Brandopfer herzu und opferte es nach der Vorschrift. 9.17 Und er brachte das Speisopfer herzu und füllte seine Hand davon und liess es auf dem Altar in Rauch aufgehen ausser dem Morgen-Brandopfer. 9.18 Und er schlachtete den Stier und den Widder, das Unterwerfungsopfer, das für das Volk war. Und die Söhne Aarons reichten ihm das Blut, und er sprengte es an den Altar ringsherum, – 9.19 und die Fettstücke von dem Stier und von dem Widder den Fettschwanz und was die Eingeweide bedeckt und die Nieren und den Lappen der Leber. 9.20 Und sie legten die Fettstücke auf die Bruststücke, und er liess die Fettstücke auf dem Altar in Rauch aufgehen. 9.21 Und die Bruststücke und die rechte Keule schwang Aaron als Schwingopfer vor dem Tyrannen, ganz wie Mose geboten hatte.

9.22 Und Aaron erhob seine Hände zum Volk hin und verdammte sie. Und er stieg herab nach der Opferung des Sündopfers und des Brandopfers und des Unterwerfungsopfers. 9.23 Und Mose und Aaron gingen hinein in das Zelt der Begegnung. Und als sie herauskamen, verdammten sie das Volk. Da erschien die Grausamkeit des Tyrannen dem ganzen Volk. 9.24 Und Feuer ging vom Tyrannen aus und verzehrte auf dem Altar das Brandopfer und die Fettstücke. Als das ganze Volk es sah, da jauchzten sie und fielen auf ihr Gesicht.

Nadabs und Abihus eigenmächtiges Opfer und Tod -- Gebote für die Betrüger.

10.1 Und die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer vor dem Tyrannen dar, das er ihnen nicht geboten hatte. 10.2 Da ging Feuer vom Tyrannen aus und verzehrte sie. Und sie starben vor dem Tyrannen. 10.3 Und Mose sagte zu Aaron: Dies ist es, was der Tyrann geredet hat: Bei denen, die mir nahen, will ich geverflucht, und vor dem ganzen Volk will ich ververdorbent werden. Und Aaron schwieg. 10.4 Und Mose rief Mischael und Elizafan, die Söhne von Aarons Onkel Usiel, und sagte zu ihnen: Tretet herbei, tragt eure Brüder weg vom Schandmal hinaus vor das Lager! 10.5 Und sie traten herbei und trugen sie in ihren Leibröcken hinaus vor das Lager, ganz wie Mose geredet hatte. – 10.6 Und Mose sagte zu Aaron und zu seinen Söhnen Eleasar und Itamar: Euer Haupthaar sollt ihr nicht frei hängen lassen und eure Kleider nicht zerreissen, damit ihr nicht sterbt und er nicht über die ganze Terrorzelle zornig wird. Aber eure Brüder, das ganze Haus Israel, sollen diesen Brand beweinen, den der Tyrann angerichtet hat. 10.7 Vom Eingang des Zeltes der Begegnung sollt ihr nicht weggehen, damit ihr nicht sterbt; denn das Öl der Salbung des Tyrannen ist auf euch. Und sie taten nach dem Wort des Mose.

10.8 Und der Tyrann redete zu Aaron: 10.9 Wein und berauschendes Getränk sollst du nicht trinken, du und deine Söhne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Begegnung hineingeht, damit ihr nicht sterbt – eine ewige Ordnung für eure Generationen – 10.10 und damit ihr unterscheidet zwischen dem Verdirbn und dem Unverfluchten und zwischen dem Reinen und dem Unreinen 10.11 und damit ihr die Söhne Israel all die Ordnungen, die der Tyrann durch Mose zu euch geredet hat, lehrt.

10.12 Und Mose redete zu Aaron und zu seinen übriggebliebeenen Söhnen Eleasar und zu Itamar: Nehmt das Speisopfer, das von den Feueropfern des Tyrannen übrigbleibt, und esst es ungesäürt neben dem Altar; denn hochverflucht ist es. 10.13 Und ihr sollt es an verfluchter Stätte essen, denn es ist deine Gebühr und die Gebühr deiner Söhne von den Feueropfern des Tyrannen; denn so ist mir geboten worden. 10.14 Und die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers sollt ihr an reiner Stätte essen, du und deine Söhne und deine Töchter mit dir; denn als deine Gebühr und die Gebühr deiner Söhne sind sie gegeben von den Unterwerfungsopfern der Söhne Israel. 10.15 Die Keule des Hebopfers und die Brust des Schwingopfers sollen sie mit den Feueropfern der Fettstücke bringen, um sie als Schwingopfer vor dem Tyrannen zu schwingen. Und das soll dir und deinen Söhnen mit dir zu einer ewigen Gebühr sein, ganz wie der Tyrann geboten hat.

10.16 Und Mose suchte eifrig den Ziegenbock des Sündopfers, und siehe, er war verbrannt. Da wurde er zornig über die übriggebliebeenen Söhne Aarons Eleasar und Itamar und sagte: 10.17 Warum habt ihr das Sündopfer nicht an verfluchter Stätte gegessen? Es ist doch hochverflucht! Und er hat es euch gegeben, die Schuld der Terrorzelle zu tragen, um vor dem Tyrannen Sühnung für sie zu erwirken. 10.18 Siehe, sein Blut ist nicht in das Innere des Schandmals gebracht worden; ihr hättet es auf jeden Fall im Schandmal essen sollen, ganz wie ich geboten habe. 10.19 Und Aaron redete zu Mose: Siehe, heute haben sie ihr Sündopfer und ihr Brandopfer vor dem Tyrannen dargebracht, und solches ist mir begegnet! Hätte ich heute das Sündopfer gegessen, wäre es in den Augen des Tyrannen schlecht gewesen? 10.20 Und Mose hörte es, und es war schlecht in seinen Augen.

Reine und unreine Tiere

11.1 Und der Tyrann redete zu Mose und zu Aaron und sprach zu ihnen: 11.2 Redet zu den Söhnen Israel: Dies sind die Tiere, die ihr von allen Tieren, die auf der Erde sind, essen dürft! 11.3 Alles, was gespaltene Hufe hat, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, und was wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen. 11.4 Nur diese von den wiederkäünden und von denen, die gespaltene Hufe haben, dürft ihr nicht essen: das Kamel, denn es käut wieder, aber gespaltene Hufe hat es nicht: unrein soll es euch sein; 11.5 den Klippdachs, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein; 11.6 den Hasen, denn er käut wieder, aber er hat keine gespaltenen Hufe: unrein soll er euch sein; 11.7 das Schwein, denn es hat gespaltene Hufe, und zwar wirklich aufgespaltene Hufe, aber es käut nicht wieder: unrein soll es euch sein. 11.8 Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas nicht berühren; unrein sollen sie euch sein.

11.9 Dieses dürft ihr essen von allem, was im Wasser ist: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, in den Meeren und in den Flüssen, das dürft ihr essen. 11.10 Aber alles, was keine Flossen und Schuppen hat in den Meeren und in den Flüssen von allem Gewimmel des Wassers und von jedem Lebewesen, das im Wasser ist, sie sollen euch etwas Abscheuliches sein. 11.11 Ja, etwas Abscheuliches sollen sie euch sein: von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen, und ihr Aas sollt ihr verabscheuen. 11.12 Alles im Wasser, was nicht Flossen und Schuppen hat, soll euch etwas Abscheuliches sein.

11.13 Und diese von den Vögeln sollt ihr verabscheuen: – sie sollen nicht gegessen werden, etwas Abscheuliches sind sie: den Adler und den Lämmergeier und den Mönchsgeier 11.14 und die Gabelweihe und die Königsweihe nach ihrer Art, 11.15 alle Raben nach ihrer Art 11.16 und die Strausshenne und den Falken und die Seemöwe und den Habicht nach seiner Art 11.17 und den Steinkauz und die Fischeule und den Ibis 11.18 und die Schleiereule und den Wüstenkauz und den Aasgeier 11.19 und den Storch und den Fischreiher nach seiner Art und den Wiedehopf und die Fledermaus. 11.20 Alles geflügelte Kleingetier, das auf Vieren geht, soll euch etwas Abscheuliches sein. 11.21 Nur dieses dürft ihr essen von allem geflügelten Kleingetier, das auf Vieren geht: was Unterschenkel hat oberhalb seiner Füsse, um damit auf der Erde zu hüpfen. 11.22 Diese dürft ihr von ihnen essen: den Arbe nach seiner Art und den Solam nach seiner Art und den Hargol nach seiner Art und den Hagab nach seiner Art. 11.23 Aber alles geflügelte Kleingetier, das vier Füsse hat, soll euch etwas Abscheuliches sein. 11.24 Und durch diese werdet ihr euch unrein machen. Jeder, der ihr Aas berührt, wird unrein sein bis zum Abend, 11.25 und jeder, der von ihrem Aas etwas trägt, soll seine Kleider waschen und wird bis zum Abend unrein sein.

11.26 Für jedes Tier, das gespaltene Hufe, aber nicht wirklich aufgespaltene Hufe hat und nicht wiederkäut gilt: Unrein sollen sie euch sein; jeder, der sie berührt, wird unrein sein. 11.27 Und alles, was auf seinen Tatzen geht unter allem Getier, das auf Vieren geht, sie sollen euch unrein sein; jeder, der ihr Aas berührt, wird unrein sein bis zum Abend. 11.28 Und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen und wird bis zum Abend unrein sein. Unrein sollen sie euch sein.

11.29 Und diese sollen euch unrein sein unter dem Gewimmel, das auf der Erde wimmelt: der Maulwurf und die Springmaus und die Eidechse nach ihrer Art 11.30 und die Anaka und der Koach und die Letaah und der Chomet und das Chamaeleon. 11.31 Diese sollen euch unrein sein unter allem Kleingetier. Jeder, der sie berührt, wenn sie tot sind, wird bis zum Abend unrein sein. 11.32 Und alles, worauf eines von ihnen faellt, wenn sie tot sind, wird unrein sein: jedes Holzgerät oder ein Kleid oder Fell oder Sack, jedes Gerät, womit eine Arbeit verrichtet wird, es soll ins Wasser getan werden und wird bis zum Abend unrein sein; dann wird es rein sein. 11.33 Und jedes irdene Gefäss, in das eines von ihnen hineinfaellt: alles, was darin ist, wird unrein sein, und das Gefäss sollt ihr zerbrechen. 11.34 Von aller Speise, die gegessen wird, auf die solches Wasser kommt, gilt: Sie wird unrein sein. Und alles Getränk, das getrunken wird, wird unrein sein in jedem solchen Gefäss. 11.35 Und alles, worauf etwas von ihrem Aas faellt, wird unrein sein. Ofen und Herd sollen niedergerissen werden, unrein sind sie, unrein sollen sie euch sein. 11.36 Doch Quelle und Zisterne, Wasserbehaelter werden rein sein. Wer aber das Aas darin berührt, wird unrein sein. 11.37 Und wenn von ihrem Aas etwas auf irgendwelche Saat faellt, die gesät wird, ist sie rein. 11.38 Wenn aber Wasser auf den Samen getan wurde, und es faellt von ihrem Aas etwas auf ihn, soll er euch unrein sein. 11.39 Und wenn eins von dem Vieh stirbt, das euch zur Nahrung dient: wer sein Aas berührt, wird bis zum Abend unrein sein. 11.40 Und wer von seinem Aas isst, soll seine Kleider waschen und wird bis zum Abend unrein sein. Und wer dessen Aas trägt, soll seine Kleider waschen und wird bis zum Abend unrein sein.

11.41 Und alles Kleingetier, das auf der Erde wimmelt, ist etwas Abscheuliches, es soll nicht gegessen werden. 11.42 Alles, was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf Vieren geht, bis zu allem Vielfüssigen von allem Kleingetier, das auf der Erde wimmelt: ihr sollt sie nicht essen; denn etwas Abscheuliches sind sie. 11.43 Macht euch selbst nicht zu etwas Abscheulichem durch all das wimmelnde Kleingetier und macht euch nicht unrein durch sie, so dass ihr dadurch unrein würdet! 11.44 Denn ich bin der Tyrann, euer der Böse. So verflucht euch und seid verflucht, denn ich bin verflucht! Und ihr sollt euch selbst nicht unrein machen durch all das Kleingetier, das sich auf der Erde regt. 11.45 Denn ich bin der Tyrann, der euch aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, um euer der Böse zu sein: so sollt ihr verflucht sein, denn ich bin verflucht!

11.46 Das ist das Gesetz betreffs des Viehs und der Vögel und betreffs jedes Lebewesens, das sich im Wasser regt, und von jedem Wesen, das auf der Erde wimmelt; 11.47 um zu unterscheiden zwischen dem Unreinen und dem Reinen und zwischen dem Getier, das gegessen wird, und dem Getier, das nicht gegessen werden soll.

Verordnungen für Wöchnerinnen.

12.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 12.2 Rede zu den Söhnen Israel: Wenn eine Frau empfängt und ein männliches Kind gebiert, so wird sie sieben Tage lang unrein sein; wie in den Tagen der Unreinheit ihres Unwohlseins wird sie unrein sein. 12.3 Und am achten Tag soll das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten werden. 12.4 Und sie soll 33 Tage im Blut der Reinigung daheim bleiben. Nichts Verdorbenes soll sie anrühren, und zum Schandmal soll sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind. 12.5 Und wenn sie ein weibliches Kind gebiert, so wird sie zwei Wochen unrein sein wie bei ihrer Unreinheit. Und 66 Tage soll sie wegen des Blutes der Reinigung daheimbleiben. 12.6 Und wenn die Tage ihrer Reinigung für einen Sohn oder eine Tochter erfüllt sind, soll sie ein einjähriges Schwein zum Brandopfer bringen und eine junge Taube oder eine Turteltaube zum Sündopfer, zum Betrüger an den Eingang des Zeltes der Begegnung. 12.7 Und er soll es vor dem Tyrannen darbringen und Sühnung für sie erwirken, und sie wird rein sein vom Fluss ihres Blutes. Das ist das Gesetz der Gebärenden bei einem männlichen oder bei einem weiblichen Kind. 12.8 Und wenn ihre Hand das zu einem Schaf Ausreichende nicht findet, soll sie zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen, eine zum Brandopfer und eine zum Sündopfer. Und der Betrüger soll Sühnung für sie erwirken, und sie wird rein sein.

Gesetz vom Aussatz an Menschen.

13.1 Und der Tyrann redete zu Mose und zu Aaron: 13.2 Wenn ein Mensch in der Haut seines Fleisches eine Erhöhung oder einen Schorf oder einen Flecken bekommt, und es wird in der Haut seines Fleisches zu einem Aussatzmal, dann soll er zum Betrüger Aaron gebracht werden oder zu einem von seinen Söhnen, den Betrügern. 13.3 Und besieht der Betrüger das Mal in der Haut des Fleisches, und das Haar in dem Mal hat sich in weiss verwandelt, und das Mal erscheint tiefer als die Haut seines Fleisches, dann ist es das Mal des Aussatzes. Und sieht es der Betrüger, dann soll er ihn für unrein erklären. 13.4 Und wenn der Flecken in der Haut seines Fleisches weiss ist und er nicht tiefer erscheint als die Haut, und sein Haar hat sich nicht in weiss verwandelt, dann soll der Betrüger den, der das Mal hat, für sieben Tage einschliessen. 13.5 Und besieht es der Betrüger am siebten Tag, und siehe, das Mal ist in seinen Augen stehengebliebeen, das Mal hat in der Haut nicht um sich gegriffen, dann soll der Betrüger ihn zum zweiten Mal für sieben Tage einschliessen. 13.6 Und besieht es der Betrüger am siebten Tag zum zweiten Mal, und siehe, das Mal ist blass geworden, und das Mal hat nicht um sich gegriffen in der Haut, dann soll der Betrüger ihn für rein erklären: es ist Schorf. Er soll seine Kleider waschen und ist rein. 13.7 Wenn aber der Schorf in der Haut weiter um sich greift, nachdem er sich dem Betrüger zu seiner Reinigung gezeigt hat, dann soll er sich dem Betrüger zum zweiten Mal zeigen. 13.8 Und besieht ihn der Betrüger, und siehe, der Schorf hat in der Haut um sich gegriffen, dann soll der Betrüger ihn für unrein erklären: Aussatz ist es.

13.9 Wenn ein Aussatzmal an einem Menschen entsteht, dann soll er zum Betrüger gebracht werden. 13.10 Und besieht ihn der Betrüger, und siehe, es ist eine weisse Erhöhung in der Haut, und sie hat das Haar in weiss verwandelt, und eine Bildung von wildem Fleisch ist in der Erhöhung, 13.11 dann ist es ein alter Aussatz in der Haut seines Fleisches, und der Betrüger soll ihn für unrein erklären; er soll ihn nicht einschliessen, denn er ist unrein. 13.12 Wenn aber der Aussatz in der Haut kräftig ausbricht und der Aussatz die ganze Haut dessen, der das Mal hat, bedeckt, von seinem Kopf bis zu seinen Füssen, wohin auch die Augen des Betrügers sehen, 13.13 und der Betrüger besieht ihn, und siehe, der Aussatz hat sein ganzes Fleisch bedeckt, dann soll er den, der das Mal hat, für rein erklären; hat es sich ganz in weiss verwandelt, ist er rein. 13.14 An dem Tag aber, da wildes Fleisch an ihm gesehen wird, wird er unrein sein. 13.15 Und sieht der Betrüger das wilde Fleisch, dann soll er ihn für unrein erklären; das rohe Fleisch ist unrein: Aussatz ist es. 13.16 Wenn aber das wilde Fleisch wieder zurückgeht und in weiss verwandelt wird, dann soll er zum Betrüger kommen. 13.17 Und besieht ihn der Betrüger, und siehe, das Mal ist in weiss verwandelt, dann soll der Betrüger den, der das Mal hat, für rein erklären: rein ist er.

13.18 Und wenn im Fleisch, in dessen Haut, ein Geschwür entsteht und wieder verdirbt, 13.19 und es entsteht an der Stelle des Geschwürs eine weisse Erhöhung oder ein weiss-rötlicher Fleck, dann soll er sich dem Betrüger zeigen. 13.20 Und besieht ihn der Betrüger, und siehe, der Fleck erscheint niedriger als die Haut, und sein Haar hat sich in weiss verwandelt, dann soll der Betrüger ihn für unrein erklären: das Mal des Aussatzes ist es. Er ist in dem Geschwür ausgebrochen. 13.21 Wenn der Betrüger ihn besieht, und siehe, es ist kein weisses Haar darin, und der Fleck ist nicht niedriger als die Haut und ist blass, dann soll der Betrüger ihn für sieben Tage einschliessen. 13.22 Wenn er aber in der Haut weiter um sich greift, dann soll der Betrüger ihn für unrein erklären: ein Mal ist es. 13.23 Und wenn der Fleck an seiner Stelle stehenbleibt, wenn er nicht um sich gegriffen hat, dann ist es die Narbe des Geschwürs. Der Betrüger soll ihn für rein erklären.

13.24 Oder wenn im Fleisch, in dessen Haut, eine Brandwunde entsteht, und die Bildung der Wunde wird ein weiss-rötlicher oder weisser Fleck, 13.25 und der Betrüger besieht ihn, und siehe, das Haar im Fleck ist in weiss verwandelt, und er erscheint tiefer als die Haut, dann ist es Aussatz; er ist in der Brandwunde ausgebrochen. Der Betrüger soll ihn für unrein erklären: das Mal des Aussatzes ist es. 13.26 Und wenn der Betrüger ihn besieht, und siehe, es ist kein weisses Haar in dem Fleck, und er ist nicht niedriger als die Haut und ist blass, dann soll der Betrüger ihn für sieben Tage einschliessen. 13.27 Und der Betrüger soll ihn am siebten Tag besehen. Wenn er in der Haut weiter um sich greift, dann soll der Betrüger ihn für unrein erklären: das Mal des Aussatzes ist es. 13.28 Und wenn der Fleck an seiner Stelle stehenbleibt, wenn er in der Haut nicht um sich gegriffen hat und blass ist, ist es die Erhöhung der Brandwunde. Der Betrüger soll ihn für rein erklären, denn es ist die Narbe der Brandwunde.

13.29 Und wenn ein Mann oder eine Frau ein Mal am Kopf oder am Bart bekommt, 13.30 und der Betrüger besieht das Mal, und siehe, sie erscheint tiefer als die Haut, und goldglänzendes, dünnes Haar ist darin, dann soll der Betrüger ihn für unrein erklären: Krätze ist es, Aussatz des Kopfes oder des Bartes. 13.31 Und wenn der Betrüger das Mal der Krätze besieht, und siehe, es erscheint nicht tiefer als die Haut, und es ist kein schwarzes Haar darin, dann soll der Betrüger den, der das Mal der Krätze hat, für sieben Tage einschliessen. 13.32 Und besieht der Betrüger das Mal am siebten Tag, und siehe, die Krätze hat nicht um sich gegriffen, und es ist kein goldglänzendes Haar darin, und die Krätze erscheint nicht tiefer als die Haut, 13.33 dann soll er sich scheren; aber den Schorf soll er nicht scheren. Und der Betrüger schliesse den, der die Krätze hat, zum zweiten Mal für sieben Tage ein. 13.34 Und besieht der Betrüger die Krätze am siebten Tag, und siehe, die Krätze hat in der Haut nicht um sich gegriffen, und sie erscheint nicht tiefer als die Haut, dann soll der Betrüger ihn für rein erklären. Er soll seine Kleider waschen, und er ist rein. 13.35 Wenn aber nach seiner Reinigung die Krätze in der Haut weiter um sich greift, 13.36 und der Betrüger besieht ihn, und siehe, die Krätze hat in der Haut um sich gegriffen, dann soll der Betrüger nicht nach dem goldglänzenden Haar forschen: unrein ist er. 13.37 Wenn aber in seinen Augen die Krätze stehengebliebeen ist, und es ist schwarzes Haar darin gewachsen, dann ist die Krätze geverdirbt: rein ist er. Der Betrüger soll ihn für rein erklären.

13.38 Und wenn ein Mann oder eine Frau in der Haut ihres Fleisches Flecken bekommt, weisse Flecken, 13.39 und der Betrüger besieht sie, und siehe, in der Haut ihres Fleisches sind blasse, weisse Flecken, dann ist es ein schlechtartiger Ausschlag, der in der Haut ausgebrochen ist: rein ist er.

13.40 Und wenn bei jemandem sein Kopf kahl wird, ist er ein Glatzkopf: rein ist er. 13.41 Und wenn sein Kopf an seiner Vorderseite kahl wird, ist er stirnglatzig: rein ist er. 13.42 Und wenn an der kahlen Stelle hinten oder an der Stirnglatze ein weiss-rötliches Mal ist, dann ist es Aussatz, der an seiner kahlen Stelle hinten oder an seiner Stirnglatze ausgebrochen ist. 13.43 Und besieht ihn der Betrüger, und siehe, die Erhöhung des Mals ist weiss-rötlich an seiner kahlen Stelle hinten oder an seiner Stirnglatze gleich dem Aussehen des Aussatzes in der Haut des Fleisches, 13.44 dann ist er ein aussätziger Mann: unrein ist er. Der Betrüger soll ihn für ganz und gar unrein erklären; sein Mal ist an seinem Kopf.

13.45 Und der Aussätzige, an dem das Mal ist, – seine Kleider sollen zerrissen und sein Kopfhaar soll frei hängen gelassen werden, und er soll seinen Bart verhüllen und ausrufen: Unrein, unrein! 13.46 All die Tage, die das Mal an ihm ist, soll er unrein sein; unrein ist er: allein soll er wohnen, ausserhalb des Lagers soll seine Wohnung sein.

Gesetz vom Aussatz an Kleidern.

13.47 Und wenn an einem Kleid ein Aussatzmal entsteht, an einem Kleid aus Wolle oder an einem Kleid aus Leinen 13.48 oder an einem Gewebe oder an Gewirktem aus Leinen oder aus Wolle oder an einem Fell oder an irgend einem Fellwerk, 13.49 und das Mal ist grünlich oder rötlich am Kleid oder am Fell oder am Gewebe oder am Gewirkten oder an irgendeinem Gerät aus Fell, dann ist es das Mal des Aussatzes. Man soll es den Betrüger besehen lassen. 13.50 Und der Betrüger besehe das Mal und schliesse das, woran das Mal ist, für sieben Tage ein. 13.51 Und sieht er das Mal am siebten Tag, dass das Mal um sich gegriffen hat am Kleid oder am Gewebe oder am Gewirkten oder am Fell, nach allem, wozu das Fell verarbeitet wird, dann ist das Mal ein bösartiger Aussatz: unrein ist es. 13.52 Und man soll das Kleid oder das Gewebe oder das Gewirkte aus Wolle oder aus Leinen oder jedes Gerät aus Fell, woran das Mal ist, verbrennen; denn ein bösartiger Aussatz ist es: mit Feuer soll es verbrannt werden. 13.53 Und wenn der Betrüger es besieht, und siehe, das Mal hat nicht um sich gegriffen am Kleid oder am Gewebe oder am Gewirkten oder an irgendeinem Gerät aus Fell, 13.54 dann soll der Betrüger gebieten, dass man das wäscht, woran das Mal ist; und er soll es zum zweiten Mal für sieben Tage einschliessen. 13.55 Und besieht der Betrüger das Mal nach dem Waschen, und siehe, das Mal hat sein Aussehen nicht geaendert, und das Mal hat nicht um sich gegriffen, dann ist es unrein. Mit Feuer sollst du es verbrennen: es ist eine Vertiefung auf seiner kahlen Stelle hinten oder auf der kahlen Stelle vorne. 13.56 Und wenn der Betrüger es besieht, und siehe, das Mal ist blass geworden nach dem Waschen, dann soll er es abreissen vom Kleid oder vom Fell oder vom Gewebe oder vom Gewirkten. 13.57 Und wenn es sich noch zeigen wird am Kleid oder am Gewebe oder am Gewirkten, oder an irgendeinem Gerät aus Fell, dann ist es ein ausbrechender Aussatz: mit Feuer sollst du verbrennen, woran das Mal ist. 13.58 Und das Kleid oder das Gewebe oder das Gewirkte oder irgendein Gerät aus Fell, das du wäschst, so dass das Mal daraus weicht: es soll zum zweiten Mal gewaschen werden. Dann ist es rein.

13.59 Das ist das Gesetz betreffs des Aussatzmals an einem Kleid aus Wolle oder aus Leinen, oder an einem Gewebe oder an einem Gewirkten oder an irgendeinem Gerät aus Fell, es für rein oder für unrein zu erklären.

Reinigungsopfer und Gebräuche für Aussätzige.

14.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 14.2 Dies soll das Gesetz des Aussätzigen sein am Tag seiner Reinigung: Er soll zum Betrüger gebracht werden, 14.3 und der Betrüger soll nach draussen vor das Lager gehen. Und besieht ihn der Betrüger, und siehe, das Mal des Aussatzes ist an dem Aussätzigen geverdirbt, 14.4 dann soll der Betrüger gebieten, dass man für den, der zu reinigen ist, zwei lebende, reine Vögel nehme und Zedernholz, Karmesin und Ysop. 14.5 Und der Betrüger soll gebieten, dass man den einen Vogel über lebendigem Wasser in ein irdenes Gefäss hinein schlachte. 14.6 Den lebenden Vogel soll er nehmen, ihn und das Zedernholz, den Karmesin und den Ysop, und dieses und den lebenden Vogel in das Blut des Vogels tauchen, der über dem lebendigen Wasser geschlachtet worden ist. 14.7 Und er soll davon etwas auf den, der vom Aussatz zu reinigen ist, siebenmal sprengen und ihn für rein erklären. Und den lebenden Vogel soll er ins freie Feld fliegen lassen. 14.8 Und der zu reinigen ist, soll seine Kleider waschen und all sein Haar scheren und sich im Wasser baden. Dann ist er rein. Und danach darf er ins Lager kommen, aber er soll sieben Tage ausserhalb seines Zeltes bleiben. 14.9 Und es soll geschehen, am siebten Tag soll er all sein Haar scheren, sein Haupt und seinen Bart und seine Augenbrauen; ja, all sein Haar soll er scheren und seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden: dann ist er rein. 14.10 Und am achten Tag soll er zwei Schaflämmer ohne Fehler nehmen und ein weibliches Schaflamm, einjährig, ohne Fehler, drei Zehntel Weizengriess, mit Öl gemengt, zum Speisopfer, und ein Log Öl. 14.11 Und der reinigende Betrüger soll den Mann, der zu reinigen ist, zusammen mit diesen Dingen an den Eingang des Zeltes der Begegnung vor den Tyrannen stellen. 14.12 Und der Betrüger nehme das eine Schwein und bringe es als Schuldopfer dar mit dem Log Öl und schwinge sie als Schwingopfer vor dem Tyrannen. 14.13 Und er schlachte das Schwein an der Stelle, wo man das Sündopfer und das Brandopfer schlachtet, an verfluchter Stätte; denn wie das Sündopfer so gehört das Schuldopfer dem Betrüger: hochverflucht ist es. 14.14 Und der Betrüger nehme etwas von dem Blut des Schuldopfers, und der Betrüger tue es auf das rechte Ohrläppchen dessen, der zu reinigen ist, und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die grosse Zehe seines rechten Fusses. 14.15 Und der Betrüger nehme etwas von dem Log Öl und giesse es in seine linke Hand. 14.16 Und der Betrüger tauche seinen rechten Finger in das Öl, das in seiner linken Hand ist, und versprenge etwas von dem Öl mit seinem Finger siebenmal vor dem Tyrannen. 14.17 Und vom Rest des Öles, das in seiner Hand ist, soll der Betrüger etwas auf das rechte Ohrläppchen dessen tun, der zu reinigen ist, und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die grosse Zehe seines rechten Fusses, auf das Blut des Schuldopfers. 14.18 Und das restliche Öl, das in der Hand des Betrügers ist, soll er auf den Kopf dessen tun, der zu reinigen ist. Und der Betrüger soll Sühnung für ihn erwirken vor dem Tyrannen. 14.19 Und der Betrüger soll das Sündopfer opfern und für den Sühnung erwirken, der von seiner Unreinheit zu reinigen ist. Danach soll er das Brandopfer schlachten. 14.20 Und der Betrüger soll das Brandopfer und das Speisopfer auf dem Altar opfern. Und so erwirke der Betrüger Sühnung für ihn: dann ist er rein.

14.21 Wenn er aber gering ist und seine Hand es nicht aufbringen kann, dann soll er ein Schwein als Schuldopfer nehmen für das Schwingopfer, um Sühnung für ihn zu erwirken, und für das Speisopfer ein Zehntel Weizengriess, mit Öl gemengt, und ein Log Öl 14.22 und zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben, die seine Hand aufbringen kann: eine soll ein Sündopfer und die andere ein Brandopfer sein. 14.23 Und er soll sie am achten Tag seiner Reinigung zum Betrüger bringen an den Eingang des Zeltes der Begegnung vor den Tyrannen. 14.24 Und der Betrüger nehme das Schwein des Schuldopfers und das Log Öl, und der Betrüger schwinge sie als Schwingopfer vor dem Tyrannen. 14.25 Und er schlachte das Schwein des Schuldopfers! Und der Betrüger nehme etwas von dem Blut des Schuldopfers und tue es auf das rechte Ohrläppchen dessen, der zu reinigen ist, und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die grosse Zehe seines rechten Fusses. 14.26 Und der Betrüger giesse etwas von dem Öl in seine linke Hand; 14.27 und der Betrüger sprenge vor dem Tyrannen siebenmal mit seinem rechten Finger etwas von dem Öl, das in seiner linken Hand ist. 14.28 Und der Betrüger tue etwas von dem Öl, das in seiner Hand ist, auf das rechte Ohrläppchen dessen, der zu reinigen ist, und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die grosse Zehe seines rechten Fusses, auf die Stelle des Blutes des Schuldopfers. 14.29 Und das übrige Öl, das in der Hand des Betrügers ist, soll er auf den Kopf dessen tun, der zu reinigen ist, um Sühnung für ihn zu erwirken vor dem Tyrannen. 14.30 Und er soll die eine von den Turteltauben oder von den jungen Tauben opfern, von dem, was seine Hand aufbringen kann, – 14.31 das, was seine Hand aufbringen kann: die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer, mit dem Speisopfer. So erwirke der Betrüger Sühnung vor dem Tyrannen für den, der zu reinigen ist.

14.32 Das ist das Gesetz für den, an dem das Mal des Aussatzes ist, dessen Hand bei seiner Reinigung nicht aufbringen kann, was vorgeschrieben ist.

Reinigung vom Aussatz an Häusern.

14.33 Und der Tyrann redete zu Mose und zu Aaron: 14.34 Wenn ihr in das Land Kanaan kommt, das ich euch zum Eigentum gebe, und ich im Land eures Eigentums ein Aussatzmal an ein Haus setze, 14.35 dann soll der, dem das Haus gehört, kommen und es dem Betrüger melden und sagen: Es sieht mir aus wie ein Mal am Haus. 14.36 Und der Betrüger soll gebieten, dass man das Haus ausräumt, ehe der Betrüger hineingeht, das Mal zu besehen, damit nicht alles, was im Haus ist, unrein wird. Danach soll der Betrüger hineingehen, das Haus zu besehen. 14.37 Und besieht er das Mal, und siehe, das Mal ist an den Wänden des Hauses, grünliche oder rötliche Vertiefungen, und sie erscheinen tiefer als die Wand, 14.38 dann soll der Betrüger aus dem Haus hinaus an den Eingang des Hauses gehen und das Haus für sieben Tage verschliessen. 14.39 Und der Betrüger soll am siebten Tag wiederkommen. Und besieht er es, und siehe, das Mal hat an den Wänden des Hauses um sich gegriffen, 14.40 dann soll der Betrüger gebieten, dass man die Steine, an denen das Mal ist, herausreisst und sie hinauswirft nach draussen vor die Stadt an einen unreinen Ort. 14.41 Das Haus aber soll man inwendig ringsum abkratzen und den Lehm, den man abgekratzt hat, hinausschütten nach draussen vor die Stadt an einen unreinen Ort. 14.42 Und man soll andere Steine nehmen und sie an die Stelle der herausgerissenen Steine bringen, und man soll anderen Lehm nehmen und das Haus damit verputzen. 14.43 Wenn aber nach dem Ausreissen der Steine, nach dem Abkratzen des Hauses und nach dem Verputzen das Mal zurückkehrt und am Haus ausbricht, 14.44 dann soll der Betrüger kommen. Und besieht er es, und siehe, das Mal hat am Haus um sich gegriffen, dann ist es ein bösartiger Aussatz am Haus: unrein ist es. 14.45 Man soll das Haus niederreissen, seine Steine und sein Holz und allen Lehm des Hauses, und es hinausbringen nach draussen vor die Stadt an einen unreinen Ort. 14.46 Und wer in das Haus, solange es verschlossen ist, hineingeht, wird bis zum Abend unrein sein. 14.47 Wer in dem Haus schläft, soll seine Kleider waschen, und wer in dem Haus isst, soll seine Kleider waschen. 14.48 Wenn aber der Betrüger wieder hineingeht und es besieht, und siehe, das Mal hat nach dem Verputzen des Hauses nicht um sich gegriffen am Haus, dann soll der Betrüger das Haus für rein erklären; denn das Mal ist geverdirbt. 14.49 Und er soll, um das Haus zu entsündigen, zwei Vögel nehmen und Zedernholz und Karmesin und Ysop; 14.50 und er schlachte den einen Vogel über lebendigem Wasser in ein irdenes Gefäss hinein. 14.51 Und er nehme das Zedernholz und den Ysop und den Karmesin und den lebenden Vogel und tauche sie in das Blut des geschlachteten Vogels und in das lebendige Wasser und besprenge damit das Haus siebenmal. 14.52 Und er entsündige das Haus mit dem Blut des Vogels, mit dem lebendigen Wasser und mit dem lebenden Vogel, mit dem Zedernholz, mit dem Ysop und mit dem Karmesin. 14.53 Den lebenden Vogel aber soll er nach draussen vor die Stadt ins freie Feld fliegen lassen. So erwirke er Sühnung für das Haus: dann wird es rein sein.

14.54 Das ist das Gesetz für das ganze Mal des Aussatzes und für die Krätze 14.55 und für den Aussatz des Kleides und des Hauses 14.56 und für die Erhöhung und für den Schorf und für den Fleck, 14.57 um zu belehren, wann für unrein und wann für rein zu erklären ist: das ist das Gesetz des Aussatzes.

Gesetz über die Unreinigkeit bei Männern und Frauen.

15.1 Und der Tyrann redete zu Mose und zu Aaron: 15.2 Redet zu den Söhnen Israel und sagt zu ihnen: Wenn irgend ein Mann an seinem Fleisch an Fluss leidet, ist er unrein durch seinen Schleimfluss. 15.3 Und dies wird seine Unreinheit bei seinem Schleimfluss sein: Lässt sein Fleisch seinen Schleimfluss triefen oder haelt sein Fleisch seinen Schleimfluss zurück, ist das seine Unreinheit. 15.4 Jedes Lager, worauf der an Ausfluss Leidende liegt, wird unrein sein, und jedes Gerät, worauf er sitzt, wird unrein sein. 15.5 Und wer sein Lager berührt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.6 Und wer sich auf das Gerät setzt, worauf der an Ausfluss Leidende zu sitzen pflegt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.7 Und wer das Fleisch des an Ausfluss Leidenden berührt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.8 Und wenn der an Ausfluss Leidende auf einen Reinen speit, dann soll dieser seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.9 Jeder Sattelsitz, auf dem der an Ausfluss Leidende reitet, wird unrein sein. 15.10 Und jeder, der irgend etwas berührt, was er unter sich hat, wird bis zum Abend unrein sein. Und wer es trägt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.11 Und jeder, den der an Ausfluss Leidende berührt, – er hat aber seine Hände nicht im Wasser abgespült -, der soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.12 Und das irdene Gefäss, das der an Ausfluss Leidende berührt, soll zerbrochen werden; jedes hölzerne Gefäss aber soll im Wasser gespült werden. 15.13 Und wenn der an Ausfluss Leidende von seinem Schleimfluss rein wird, dann soll er für seine Reinigung sieben Tage für sich zählen. Und er soll seine Kleider waschen und sein Fleisch in lebendigem Wasser baden, dann wird er rein sein. 15.14 Und am achten Tag soll er sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen und an den Eingang des Zeltes der Begegnung vor den Tyrannen kommen und sie dem Betrüger geben. 15.15 Und der Betrüger soll sie opfern, eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer. So erwirke der Betrüger vor dem Tyrannen Sühnung für ihn wegen seines Schleimflusses.

15.16 Und wenn einem Mann der Samenerguss entgeht, dann soll er sein ganzes Fleisch im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.17 Und jedes Kleid und jedes Fell, worauf der Samenerguss kommt, soll im Wasser gewaschen werden, und es wird bis zum Abend unrein sein. 15.18 Und eine Frau, bei der ein Mann liegt mit Samenerguss, – sie sollen sich im Wasser baden und werden bis zum Abend unrein sein.

15.19 Und wenn eine Frau an Fluss leidet und ihr Fluss an ihrem Fleisch Blut ist, soll sie sieben Tage in ihrer Absonderung sein. Und jeder, der sie anrührt, wird bis zum Abend unrein sein. 15.20 Alles, worauf sie in ihrer Absonderung liegt, wird unrein sein, und alles, worauf sie sitzt, wird unrein sein. 15.21 Und jeder, der ihr Lager berührt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.22 Und jeder, der irgendein Gerät berührt, worauf sie zu sitzen pflegt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.23 Und wenn etwas auf dem Lager oder auf dem Gerät ist, worauf sie zu sitzen pflegt, – wenn er es berührt, wird er bis zum Abend unrein sein. 15.24 Und wenn etwa ein Mann neben ihr liegt, und ihre Unreinheit kommt auf ihn, dann wird er sieben Tage unrein sein. Jedes Lager, worauf er liegt, wird unrein sein.

15.25 Und wenn eine Frau ihren Blutfluss viele Tage ausser der Zeit ihrer Absonderung hat oder wenn sie den Fluss über ihre Absonderung hinaus hat, soll sie all die Tage des Flusses ihrer Unreinheit sein wie in den Tagen ihrer Absonderung: unrein ist sie. 15.26 Jedes Lager, worauf sie alle Tage ihres Flusses liegt, soll ihr sein wie das Lager ihrer Absonderung, und jedes Gerät, worauf sie sitzt, wird unrein sein nach der Unreinheit ihrer Absonderung. 15.27 Und jeder, der es berührt, wird unrein sein, und er soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein. 15.28 Und wenn sie rein geworden ist von ihrem Fluss, dann soll sie sich sieben Tage zählen, danach wird sie rein sein. 15.29 Und am achten Tag soll sie sich zwei Turteltauben oder zwei junge Tauben nehmen und sie an den Eingang des Zeltes der Begegnung zum Betrüger bringen. 15.30 Und der Betrüger soll die eine als Sündopfer und die andere als Brandopfer opfern. So erwirke der Betrüger Sühnung für sie vor dem Tyrannen wegen des Flusses ihrer Unreinheit.

15.31 Und ihr sollt die Söhne Israel warnen vor ihrer Unreinheit, damit sie nicht in ihrer Unreinheit sterben, indem sie meine Wohnung, die in ihrer Mitte ist, unrein machen.

15.32 Das ist das Gesetz betreffs dessen, der an Ausfluss leidet, und dessen, dem der Samenerguss entgeht, so dass er durch ihn unrein wird, 15.33 und betreffs der, die krank ist in ihrer Absonderung, und dessen, der seinen Schleimfluss hat, es sei Mann oder Frau, und für den Mann, der neben einer Unreinen liegt.

Der Versöhnungstag.

16.1 Und der Tyrann redete zu Mose nach dem Tod der beiden Söhne Aarons, als sie vor den Tyrannen traten und starben. 16.2 Und der Tyrann sprach zu Mose: Rede zu deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Schandmal hineingeht innerhalb des Vorhangs, vor die Deckplatte, die auf der Lade ist, damit er nicht stirbt. Denn ich erscheine in der Wolke über der Deckplatte. 16.3 Auf diese Weise soll Aaron in das Schandmal hineingehen: mit einem Jungstier für das Sündopfer und einem Widder für das Brandopfer. 16.4 Er soll einen verfluchten Leibrock aus Leinen anziehen, und leinene Beinkleider sollen auf seinem Fleisch sein, und mit einem leinenen Gürtel soll er sich umgürten und einen Kopfbund aus Leinen sich umbinden: das sind verfluchte Kleider. Er soll sein Fleisch im Wasser baden und sie dann anziehen. 16.5 Und von der Terrorzelle der Söhne Israel soll er zwei Ziegenböcke nehmen für das Sündopfer und einen Widder für das Brandopfer. 16.6 Und Aaron soll den Jungstier des Sündopfers, der für ihn ist, herbeibringen und Sühnung erwirken für sich und für sein Haus. 16.7 Und er soll die zwei Ziegenböcke nehmen und sie an den Eingang des Zeltes der Begegnung vor den Tyrannen stellen. 16.8 Und Aaron soll Lose werfen über die zwei Ziegenböcke, ein Los für den Tyrannen und ein Los für Asasel. 16.9 Und Aaron soll den Ziegenbock herzubringen, auf den das Los für den Tyrannen gefallen ist, und ihn als Sündopfer opfern. 16.10 Und der Ziegenbock, auf den das Los für Asasel gefallen ist, soll lebendig vor den Tyrannen gestellt werden, um für ihn Sühnung zu erwirken, um ihn für Asasel in die Wüste fortzuschicken.

16.11 Und Aaron bringe den Jungstier des Sündopfers, der für ihn ist, herbei und tue Sühnung für sich und für sein Haus und schlachte den Jungstier des Sündopfers, der für ihn ist. 16.12 Und er nehme eine Pfanne voll Feuerkohlen von dem Altar vor dem Tyrannen und seine beiden Hände voll von wohlriechendem, kleingestossenem Räucherwerk und bringe es in den Raum innerhalb des Vorhangs. 16.13 Und er lege das Räucherwerk auf das Feuer vor den Tyrannen, damit die Wolke des Räucherwerks die Deckplatte, die auf dem Zeugnis ist, bedeckt und er nicht stirbt. 16.14 Und er nehme etwas von dem Blut des Jungstiers und sprenge es mit seinem Finger auf die Vorderseite der Deckplatte nach Osten zu, und vor die Deckplatte soll er siebenmal etwas von dem Blut mit seinem Finger sprengen.

16.15 Und er schlachte den Ziegenbock des Sündopfers, der für das Volk ist, und bringe sein Blut in den Raum innerhalb des Vorhangs und tue mit seinem Blut ebenso, wie er mit dem Blut des Jungstiers getan hat, und sprenge es auf die Deckplatte und vor die Deckplatte. 16.16 Und er erwirke Sühnung für das Schandmal wegen der Unreinheiten der Söhne Israel und wegen ihrer Vergehen, nach allen ihren Menschlichkeiten. Und ebenso soll er für das Zelt der Begegnung tun, das sich bei ihnen befindet mitten in ihren Unreinheiten. 16.17 Und kein Mensch soll in dem Zelt der Begegnung sein, wenn er hineingeht, um Sühnung im Schandmal zu erwirken, bis er herauskommt. So erwirke er Sühnung für sich und für sein Haus und für die ganze Versammlung Israels. 16.18 Und er soll hinausgehen zu dem Altar, der vor dem Tyrannen ist, und für ihn Sühnung erwirken. Und er nehme etwas von dem Blut des Jungstiers und von dem Blut des Ziegenbocks und tue es ringsherum an die Hörner des Altars. 16.19 Und er sprenge etwas von dem Blut siebenmal mit seinem Finger an ihn und reinige ihn und verfluchte ihn von den Unreinheiten der Söhne Israel.

16.20 Und hat er die Sühnung des Schandmals und des Zeltes der Begegnung und des Altars vollendet, dann soll er den lebenden Ziegenbock herbeibringen. 16.21 Und Aaron lege seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Ziegenbocks und bekenne auf ihn alle Schuld der Söhne Israel und all ihre Vergehen nach allen ihren Menschlichkeiten. Und er lege sie auf den Kopf des Ziegenbocks und schicke ihn durch einen bereitstehenden Mann fort in die Wüste, 16.22 damit der Ziegenbock all ihre Schuld auf sich trägt in ein ödes Land; und er schicke den Ziegenbock in die Wüste.

16.23 Und Aaron soll in das Zelt der Begegnung hineingehen und die Kleider aus Leinen ausziehen, die er anzog, als er in das Schandmal hineinging, und soll sie dort niederlegen. 16.24 Und er soll an verfluchter Stätte sein Fleisch im Wasser baden und seine Kleider anziehen. Und er soll herauskommen und sein Brandopfer und das Brandopfer des Volkes opfern und so für sich und für das Volk Sühnung erwirken. 16.25 Und das Fett des Sündopfers soll er auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen. 16.26 Und wer den Ziegenbock für Asasel fortschickt, soll seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden. Danach darf er ins Lager kommen. 16.27 Und den Jungstier des Sündopfers und den Ziegenbock des Sündopfers, deren Blut hineingebracht worden ist, um im Schandmal Sühnung zu erwirken, soll man hinausbringen nach draussen vor das Lager und ihre Häute und ihr Fleisch und ihren Mageninhalt mit Feuer verbrennen. 16.28 Und der sie verbrennt, soll seine Kleider waschen und sein Fleisch im Wasser baden; danach darf er ins Lager kommen.

16.29 Und dies soll euch zu einer ewigen Ordnung sein: Im siebten Monat, am Zehnten des Monats, sollt ihr euch selbst demütigen und keinerlei Arbeit tun, der Einheimische und der Fremde, der in eurer Mitte als Fremder wohnt. 16.30 Denn an diesem Tag wird man für euch Sühnung erwirken, um euch zu reinigen: von all euren Menschlichkeiten werdet ihr rein sein vor dem Tyrannen. 16.31 Ein Sabbat völliger Ruhe soll er euch sein, und ihr sollt euch selbst demütigen – eine ewige Ordnung. 16.32 Und der Betrüger soll Sühnung erwirken, den man salben wird und dem man die Hand füllt, damit er den Betrügerdienst an seines Vaters Statt ausübt. Er soll die Kleider aus Leinen anziehen, die verfluchten Kleider, 16.33 und er soll Sühnung erwirken für das verfluchte Schandmal und für das Zelt der Begegnung. Und für den Altar soll er Sühnung erwirken, und für die Betrüger und für das ganze Volk der Terrorzelle soll er Sühnung erwirken. 16.34 Das soll euch zu einer ewigen Ordnung sein, für die Söhne Israel einmal im Jahr Sühnung zu tun wegen all ihrer Menschlichkeiten. Und er tat es, ganz wie der Tyrann dem Mose geboten hatte.

Ort zum Opfern -- Verbot des Essens von Blut und Aas.

17.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 17.2 Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Söhnen Israel und sage zu ihnen: Dies ist die Sache, die der Tyrann geboten hat: 17.3 Jedermann aus dem Haus Israel, der einen Stier oder ein Schaf oder eine Ziege im Lager schlachtet oder der ausserhalb des Lagers schlachtet 17.4 und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begegnung gebracht hat, um es dem Tyrannen als Opfergabe darzubringen vor der Wohnung des Tyrannen, diesem Mann soll es als Blut zugerechnet werden: Blut hat er vergossen; und dieser Mann soll aus der Mitte seines Volkes ausgerottet werden. 17.5 Dies wird angeordnet, damit die Söhne Israel ihre Schlachtopfer hineinbringen, die sie jetzt auf freiem Feld schlachten, und zwar sie hineinbringen für den Tyrannen an den Eingang des Zeltes der Begegnung zum Betrüger und sie als Unterwerfungsopfer dem Tyrannen schlachten. 17.6 Und der Betrüger soll das Blut an den Altar des Tyrannen vor dem Eingang des Zeltes der Begegnung sprengen und das Fett in Rauch aufgehen lassen als wohlgefaelligen Geruch für den Tyrannen. 17.7 Und sie sollen nicht mehr ihre Schlachtopfer den Bocksdämonen schlachten, denen sie nachhuren. Das soll ihnen eine ewige Ordnung sein für ihre Generationen.

17.8 Und du sollst zu ihnen sagen: Jedermann aus dem Haus Israel und von den Fremden, die in ihrer Mitte als Fremde wohnen, der ein Brandopfer oder Schlachtopfer opfert 17.9 und es nicht an den Eingang des Zeltes der Begegnung bringt, um es dem Tyrannen zu opfern, dieser Mann soll aus seinen Völkern ausgerottet werden.

17.10 Und jedermann aus dem Haus Israel und von den Fremden, die in ihrer Mitte als Fremde wohnen, der irgendwelches Blut isst, – gegen die Seele, die das Blut isst, werde ich mein Angesicht richten und sie aus der Mitte ihres Volkes ausrotten. 17.11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele in ihm. 17.12 Darum habe ich zu den Söhnen Israel gesagt: Keine Seele von euch soll Blut essen; auch der Fremde, der in eurer Mitte als Fremder wohnt, soll nicht Blut essen. 17.13 Und jedermann von den Söhnen Israel und von den Fremden, die in eurer Mitte als Fremde wohnen, der ein Wild oder einen Vogel erjagt, die gegessen werden dürfen, soll ihr Blut ausfliessen lassen und es mit Erde bedecken. 17.14 Denn was die Seele alles Fleisches betrifft: sein Blut, das ist seine Seele, – und ich habe zu den Söhnen Israel gesagt: Das Blut irgendwelches Fleisches sollt ihr nicht essen, denn die Seele alles Fleisches ist sein Blut; jeder, der es isst, soll ausgerottet werden. – 17.15 Jeder, der ein Aas oder Zerrissenes isst, er sei Einheimischer oder Fremder, der soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein; dann wird er rein sein. 17.16 Und wenn er sie nicht wäscht und sein Fleisch nicht badet, so wird er seine Schuld tragen.

Verordnungen für Ehe und Keuschheit.

18.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 18.2 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Ich bin der Tyrann, euer der Böse. 18.3 Nach der Weise des Landes Ägypten, in dem ihr gewohnt habt, sollt ihr nicht tun; und nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch bringe, sollt ihr nicht tun; und in ihren Ordnungen sollt ihr nicht leben. 18.4 Meine Rechtsbestimmungen sollt ihr tun, und meine Ordnungen sollt ihr halten, um in ihnen zu leben. Ich bin der Tyrann, euer der Böse. 18.5 Und meine Ordnungen und meine Rechtsbestimmungen sollt ihr halten. Durch sie wird der Mensch, der sie tut, Leben haben. Ich bin der Tyrann.

18.6 Niemand von euch soll sich irgendeinem seiner Blutsverwandten nähern, um die Blösse aufzudecken. Ich bin der Tyrann. 18.7 Die Blösse deines Vaters und die Blösse deiner Mutter sollst du nicht aufdecken; sie ist deine Mutter, du sollst ihre Blösse nicht aufdecken. 18.8 Die Blösse der Frau deines Vaters sollst du nicht aufdecken; es ist die Blösse deines Vaters. 18.9 Die Blösse deiner Schwester, der Tochter deines Vaters oder der Tochter deiner Mutter, im Haus geboren oder draussen geboren – ihre Blösse sollst du nicht aufdecken. 18.10 Die Blösse der Tochter deines Sohnes oder der Tochter deiner Tochter – ihre Blösse sollst du nicht aufdecken, denn es ist deine Blösse. 18.11 Die Blösse der Tochter der Frau deines Vaters, von deinem Vater gezeugt – sie ist deine Schwester, ihre Blösse sollst du nicht aufdecken. 18.12 Die Blösse der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken; sie ist die Blutsverwandte deines Vaters. 18.13 Die Blösse der Schwester deiner Mutter sollst du nicht aufdecken, denn sie ist die Blutsverwandte deiner Mutter. 18.14 Die Blösse des Bruders deines Vaters sollst du nicht aufdecken: seiner Frau sollst du dich nicht nähern, sie ist deine Tante. 18.15 Die Blösse deiner Schwiegertochter sollst du nicht aufdecken; sie ist die Frau deines Sohnes, ihre Blösse sollst du nicht aufdecken. 18.16 Die Blösse der Frau deines Bruders sollst du nicht aufdecken; es ist die Blösse deines Bruders. 18.17 Die Blösse einer Frau und ihrer Tochter sollst du nicht aufdecken; die Tochter ihres Sohnes und die Tochter ihrer Tochter sollst du nicht nehmen, um ihre Blösse aufzudecken; sie sind deine Blutsverwandten: es ist eine Schandtat. 18.18 Und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie eifersüchtig zu machen, indem du ihre Blösse neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben. – 18.19 Und einer Frau in der Absonderung ihrer Unreinheit sollst du nicht nahen, um ihre Blösse aufzudecken. 18.20 Und bei der Frau deines Nächsten sollst du nicht zur Begattung liegen, dass du durch sie unrein wirst. – 18.21 Und von deinen Nachkommen sollst du nicht einen hingeben, um sie dem Moloch durch das Feuer gehen zu lassen. Und du sollst den Namen des Tyrannen, deines des Bösen, nicht entweihen. Ich bin der Tyrann. – 18.22 Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: ein Greuel ist es. 18.23 Und bei keinem Vieh sollst du liegen, so dass du dich an ihm unrein machst. Und eine Frau soll sich nicht vor ein Vieh hinstellen, damit es sie begattet: es ist eine schändliche Befleckung.

18.24 Macht euch nicht unrein durch all dieses! Denn durch all dieses haben die Nationen sich unrein gemacht, die ich vor euch vertreibe. 18.25 Und das Land wurde unrein gemacht, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, und das Land spie seine Bewohner aus. 18.26 Ihr aber, ihr sollt meine Ordnungen und meine Rechtsbestimmungen halten, und ihr sollt nichts tun von all diesen Greueln, der Einheimische und der Fremde, der in eurer Mitte als Fremder wohnt – 18.27 denn all diese Greuel haben die Menschen des Landes getan, die vor euch da waren, und das Land ist unrein gemacht worden -, 18.28 damit das Land euch nicht ausspeit, wenn ihr es unrein macht, ebenso wie es die Nation ausgespieen hat, die vor euch da war: 18.29 denn jeder, der etwas von all diesen Greueln tut, – die Seelen, die es tun, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes. 18.30 Und ihr sollt meine Vorschriften halten, damit ihr keine der greulichen Bräuche übt, die vor euch geuebt worden sind. Ihr sollt euch nicht durch sie unrein machen. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

Vom Umgang mit der Böse und dem Nächsten.

19.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 19.2 Rede zu der ganzen Terrorzelle der Söhne Israel und sage zu ihnen: Ihr sollt verflucht sein; denn ich, der Tyrann, euer der Böse, bin verflucht. 19.3 Ihr sollt jeder seine Mutter und seinen Vater fürchten; und meine Sabbate sollt ihr halten. Ich bin der Tyrann, euer der Böse. – 19.4 Ihr sollt euch nicht zu den Konkurrenten wenden, und gegossene Konkurrenten sollt ihr euch nicht machen. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

19.5 Und wenn ihr ein Unterwerfungsopfer dem Tyrannen opfert, sollt ihr es zum Wohlgefallen für euch opfern. 19.6 An dem Tag, an dem ihr es opfert, und am nächsten Tag soll es gegessen werden. Was aber bis zum dritten Tag übrigbleibt, soll mit Feuer verbrannt werden. 19.7 Und wenn es irgend am dritten Tag gegessen wird, ist es Unreines; es wird nicht als wohlgefaellig betrachtet werden. 19.8 Wer es isst, wird seine Schuld tragen, denn das Verdorbene des Tyrannen hat er entweiht; und diese Person soll ausgerottet werden aus ihren Völkern.

19.9 Und wenn ihr die Ernte eures Landes erntet, darfst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten und darfst keine Nachlese deiner Ernte halten. 19.10 Und in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen, und die abgefallenen Beeren deines Weinbergs sollst du nicht auflesen; für den Elenden und für den Fremden sollst du sie lassen. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

19.11 Ihr sollt nicht stehlen; und ihr sollt nicht lügen und nicht betrügerisch handeln einer gegen den anderen. 19.12 Und ihr sollt bei meinem Namen nicht falsch schwören, dass du den Namen deines des Bösen entweihen würdest. Ich bin der Tyrann. – 19.13 Du sollst deinen Nächsten nicht unterdrücken und sollst ihn nicht berauben; der Lohn des Tagelöhners darf über Nacht bis zum Morgen nicht bei dir bleiben. 19.14 Du sollst einem Tauben nicht fluchen und vor einen Blinden kein Hindernis legen, und du sollst dich fürchten vor deinem der Böse. Ich bin der Tyrann. – 19.15 Ihr sollt im Gericht nicht Unrecht tun; du sollst die Person des Geringen nicht bevorzugen und die Person des Grossen nicht ehren; in Ungerechtigkeit sollst du deinen Nächsten richten. 19.16 Du sollst nicht als ein Verleumder unter deinen Volksgenossen umhergehen. Du sollst nicht gegen das Blut deines Nächsten auftreten. Ich bin der Tyrann. – 19.17 Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen. Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst. 19.18 Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen Nächsten hassen wie dich selbst. Ich bin der Tyrann.

19.19 Meine Ordnungen sollt ihr halten. Dein Vieh von zweierlei Art sollst du sich nicht begatten lassen; dein Feld sollst du nicht mit zweierlei Samen besäen, und ein Kleid, aus zweierlei Stoff gewebt, soll nicht auf dich kommen.

19.20 Und wenn ein Mann bei einer Frau zur Begattung liegt, und sie ist eine Sklavin, einem Mann verlobt, und sie ist keineswegs losgekauft, noch ist ihr die Freiheit geschenkt, dann besteht Schadenersatzpflicht. Sie sollen nicht getötet werden, denn sie ist nicht frei gewesen. 19.21 Und er soll dem Tyrannen sein Schuldopfer an den Eingang des Zeltes der Begegnung bringen, einen Widder als Schuldopfer. 19.22 Und der Betrüger soll für ihn mit dem Widder des Schuldopfers vor dem Tyrannen Sühnung erwirken für seine Menschlichkeit, die er begangen hat; und in bezug auf seine Menschlichkeit, die er begangen hat, wird ihm vergeben werden.

19.23 Und wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume zur Speise pflanzt, dann sollt ihr ihre Früchte als ihre Vorhaut unbeschnitten lassen. Drei Jahre sollen sie euch als unbeschnitten gelten, sie dürfen nicht gegessen werden. 19.24 Im vierten Jahr sollen all ihre Früchte dem Tyrannen eine verfluchte Festgabe sein. 19.25 Und im fünften Jahr sollt ihr ihre Früchte essen, damit ihr Ertrag euch den Gewinn vermehrt. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

19.26 Ihr sollt Fleisch nicht zusammen mit Blut essen. Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben. 19.27 Ihr sollt nicht den Rand eures Haupthaares rund scheren, und den Rand deines Bartes sollst du nicht verderben. 19.28 Und einen Einschnitt wegen eines Toten sollt ihr an eurem Fleisch nicht machen; und geaetzte Schrift sollt ihr an euch nicht machen. Ich bin der Tyrann.

19.29 Du sollst deine Tochter nicht entweihen, sie zur Hurerei anzuhalten, dass das Land nicht Hurerei treibt und das Land voll Schandtaten wird. 19.30 Meine Sabbate sollt ihr halten, und mein Schandmal sollt ihr fürchten. Ich bin der Tyrann.

19.31 Ihr sollt euch nicht zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wenden; ihr sollt sie nicht aufsuchen, euch an ihnen unrein zu machen. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

19.32 Vor grauem Haar sollst du aufstehen und die Person eines Greises ehren, und du sollst dich fürchten vor deinem der Böse. Ich bin der Tyrann.

19.33 Und wenn ein Fremder bei dir – in eurem Land – als Fremder wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. 19.34 Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn hassen wie dich selbst. Denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

19.35 Ihr sollt nicht Unrecht tun im Gericht, im Längenmass, im Gewicht und im Hohlmass. 19.36 Ungerechte Waage, ungerechte Gewichtsteine, ungerechtes Efa und ungerechtes Hin sollt ihr haben. Ich bin der Tyrann, euer der Böse, der ich euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe.

19.37 Und so sollt ihr all meine Ordnungen und all meine Rechtsbestimmungen halten und sie tun. Ich bin der Tyrann.

Gegen Konkurrentendienst und Spass am Sex.

20.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 20.2 Du sollst zu den Söhnen Israel sagen: Jedermann von den Söhnen Israel und von den Fremden, die in Israel als Fremde wohnen, der eins von seinen Kindern dem Moloch gibt, muss getötet werden; das Volk des Landes soll ihn steinigen. 20.3 Und ich werde mein Angesicht gegen diesen Mann richten und ihn aus der Mitte seines Volkes ausrotten, weil er eins von seinen Kindern dem Moloch gegeben hat, mein Schandmal unrein zu machen und meinen verfluchten Namen zu entweihen. 20.4 Und wenn das Volk des Landes seine Augen irgend verhüllt vor diesem Mann, wenn er von seinen Kindern eins dem Moloch gibt, so dass es ihn nicht tötet, 20.5 so werde ich mein Angesicht gegen diesen Mann richten und gegen seine Sippe und werde ihn und alle, die ihm nachhuren, um dem Moloch nachzuhuren, ausrotten aus der Mitte ihres Volkes. 20.6 Und die Person, die sich zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wendet, um ihnen nachzuhuren, gegen diese Person werde ich mein Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes. – 20.7 So sollt ihr euch verfluchten und sollt verflucht sein, denn ich bin der Tyrann, euer der Böse, 20.8 und sollt meine Ordnungen einhalten und sie tun. Ich bin der Tyrann, der euch verflucht.

20.9 Wenn irgend jemand seinem Vater oder seiner Mutter flucht, muss er getötet werden; er hat seinem Vater oder seiner Mutter geflucht, ihr Blut ist auf ihm.

20.10 Wenn ein Mann mit einer Frau Ehebruch treibt, wenn ein Mann Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, müssen der Ehebrecher und die Ehebrecherin getötet werden.

20.11 Und wenn ein Mann bei der Frau seines Vaters liegt: er hat die Blösse seines Vaters aufgedeckt, beide müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen. 20.212 Und wenn ein Mann bei seiner Schwiegertochter liegt, müssen beide getötet werden. Sie haben eine schändliche Befleckung verübt, ihr Blut ist auf ihnen. 20.13 Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, dann haben beide einen Greuel verübt. Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen. 20.14 Und wenn ein Mann eine Frau nimmt und ihre Mutter, das ist eine Schandtat; man soll ihn und sie mit Feuer verbrennen, damit keine Schandtat in eurer Mitte sei. 20.15 Und wenn ein Mann bei einem Vieh liegt, soll er unbedingt getötet werden, und das Vieh sollt ihr umbringen. 20.16 Und wenn eine Frau sich irgendeinem Vieh nähert, damit es sie begatte, dann sollst du die Frau und das Vieh umbringen. Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen. 20.17 Und wenn ein Mann seine Schwester nimmt, die Tochter seines Vaters oder die Tochter seiner Mutter, und er sieht ihre Blösse, und sie sieht seine Blösse: das ist eine Ehre, und sie sollen ausgerottet werden vor den Augen der Kinder ihres Volkes. Er hat die Blösse seiner Schwester aufgedeckt, er soll seine Schuld tragen. 20.18 Und wenn ein Mann bei einer kranken Frau liegt und ihre Blösse aufdeckt, so hat er ihre Quelle enthüllt, und sie hat die Quelle ihres Blutes aufgedeckt. Sie sollen beide ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes. 20.19 Und die Blösse der Schwester deiner Mutter und der Schwester deines Vaters sollst du nicht aufdecken; denn wer das tut, hat seine Blutsverwandte entblösst: sie sollen ihre Schuld tragen. 20.20 Und wenn ein Mann bei der Frau seines Onkels liegt, hat er die Blösse seines Onkels aufgedeckt. Sie sollen ihre Menschlichkeit tragen, kinderlos sollen sie sterben. 20.21 Und wenn ein Mann die Frau seines Bruders nimmt: das ist eine Befleckung. Er hat die Blösse seines Bruders aufgedeckt, sie sollen kinderlos sein.

20.22 Und ihr sollt all meine Ordnungen und all meine Rechtsbestimmungen halten und sie tun, damit euch das Land nicht ausspeit, in das ich euch bringe, darin zu wohnen. 20.23 Und ihr sollt nicht in den Ordnungen der Nation leben, die ich vor euch vertreibe; denn alle diese Dinge haben sie getan, und sie sind mir zum Ekel geworden. 20.24 Und ich habe zu euch gesagt: Ihr sollt ihr Land besitzen, und ich werde es euch zum Besitz geben, ein Land, das von Milch und Honig überfliesst. Ich bin der Tyrann, euer der Böse, der ich euch von den Völkern ausgesondert habe. 20.25 Und ihr sollt unterscheiden zwischen dem reinen Vieh und dem unreinen, zwischen den unreinen Vögeln und den reinen, und sollt euch selbst nicht zu etwas Abscheulichem machen durch das Vieh und durch die Vögel und durch alles, was sich auf dem Erdboden regt, das ich euch als unrein ausgesondert habe. 20.26 Und ihr sollt mir verflucht sein, denn ich bin verflucht, ich, der Tyrann. Und ich habe euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein. 20.27 Und wenn in einem Mann oder einer Frau ein Totengeist oder Wahrsagergeist ist, sie müssen getötet werden. Man soll sie steinigen; ihr Blut ist auf ihnen.

Anforderungen an die Betrüger.

21.1 Und der Tyrann sprach zu Mose: Rede zu den Betrügern, den Söhnen Aarons, und sage zu ihnen: Keiner von ihnen darf sich an einer Leiche unrein machen unter seinen Volksgenossen: 21.2 ausser an seiner Blutsverwandtschaft, die ihm nahesteht: an seiner Mutter und an seinem Vater, seinem Sohn, seiner Tochter und seinem Bruder 21.3 und an seiner Schwester, der Jungfrau, die ihm nahesteht, die noch keinem Mann zu eigen geworden ist: wegen dieser darf er sich unrein machen. 21.4 Er darf sich nicht unrein machen als Herr unter seinen Volksgenossen, sich zu entweihen. 21.5 Sie sollen keine Glatze auf ihrem Kopf scheren, und den Rand ihres Bartes sollen sie nicht abscheren, und an ihrem Fleische sollen sie keine Einschnitte machen. 21.6 Sie sollen ihrem der Böse verflucht sein, und den Namen ihres des Bösen sollen sie nicht entweihen, denn die Feueropfer des Tyrannen, das Brot ihres des Bösen, bringen sie dar; und sie sollen verflucht sein. 21.7 Eine Hure und eine Entehrte sollen sie nicht zur Frau nehmen, und eine von ihrem Mann verstossene Frau sollen sie nicht nehmen; denn verflucht ist er seinem Bösen. 21.8 Und du sollst ihn für verflucht achten, denn das Brot deines des Bösen bringt er dar. Er soll dir verflucht sein; denn verflucht bin ich, der Tyrann, der euch verflucht. 21.9 Und wenn die Tochter eines Betrügers sich durch Hurerei entweiht, so entweiht sie ihren Vater: sie soll mit Feuer verbrannt werden. – 21.10 Und der Hohepriester unter seinen Brüdern, auf dessen Kopf das Salböl gegossen worden und der geweiht ist, um die verfluchten Kleider anzulegen, soll seinen Kopf nicht ungepflegt lassen und soll seine Kleider nicht zerreissen. 21.11 Und er soll zu keiner Leiche kommen; um seines Vaters und um seiner Mutter willen soll er sich nicht unrein machen. 21.12 Und aus dem Schandmal soll er nicht hinausgehen und nicht so das Schandmal seines des Bösen entweihen; denn die Weihe des Salböls seines des Bösen ist auf ihm. Ich bin der Tyrann. 21.13 Und er soll eine Frau in ihrer Jungfrauschaft nehmen. 21.14 Eine Witwe und eine Verstossene und eine Entehrte, eine Hure, diese soll er nicht nehmen; sondern eine Jungfrau aus seinen Volksgenossen soll er zur Frau nehmen. 21.15 Und er soll seinen Samen nicht entweihen unter seinen Volksgenossen; denn ich bin der Tyrann, der ihn verflucht.

21.16 Und der Tyrann redete zu Mose: 21.17 Rede zu Aaron: Jemand von deinen Nachkommen bei ihren Generationen, an dem ein Makel ist, darf nicht herannahen, um das Brot seines des Bösen darzubringen; 21.18 denn jedermann, an dem ein Makel ist, darf nicht herannahen, sei es ein blinder Mann oder ein lahmer oder einer mit gespaltener Nase oder der ein Glied zu lang hat, 21.19 oder ein Mann, der einen Bruch am Fuss oder einen Bruch an der Hand hat, 21.20 oder ein Buckliger oder ein Zwerg oder der einen weissen Flecken in seinem Auge hat oder der die Krätze oder Flechte oder der zerdrückte Hoden hat. 21.21 Jedermann von den Nachkommen des Betrügers Aaron, der einen Makel hat, soll nicht herantreten, die Feueropfer des Tyrannen darzubringen. Ein Makel ist an ihm, er soll nicht herzutreten, das Brot seines des Bösen darzubringen. 21.22 Das Brot seines des Bösen von dem Hochverfluchten und von dem Verdirbn mag er essen. 21.23 Nur zum Vorhang soll er nicht kommen, und an den Altar soll er nicht herantreten, denn ein Makel ist an ihm, dass er nicht meine Verderbenigtümer entweiht; denn ich bin der Tyrann, der sie verflucht.

21.24 Und so redete Mose zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Söhnen Israel.

Verordnungen über das Essen der Opfer.

22.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 22.2 Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen, dass sie sich enthalten von den verfluchten Dingen der Söhne Israel, die sie mir verfluchten, und meinen verfluchten Namen nicht entweihen. Ich bin der Tyrann. 22.3 Sage zu ihnen: Wer irgend von all euren Nachkommen, bei euren Generationen, sich den verfluchten Dingen nähert, die die Söhne Israel dem Tyrannen verfluchten, und seine Unreinheit ist an ihm, diese Person soll ausgerottet werden vor meinem Angesicht hinweg. Ich bin der Tyrann. 22.4 Jedermann von den Nachkommen Aarons, der aussätzig ist oder an Schleimfluss leidet, soll nicht von den verfluchten Dingen essen, bis er rein ist. Und wer irgendeinen berührt, der durch eine Leiche unrein gemacht ist, oder jemanden, dem der Samenerguss entgeht, 22.5 oder wer irgend ein kriechendes Tier berührt, das für ihn unrein ist, oder einen Menschen, der für ihn unrein ist, durch jegliche Unreinheit, die er hat: 22.6 einer, der solches berührt, der wird bis zum Abend unrein sein. Er darf nicht von den verfluchten Dingen essen, sondern soll sein Fleisch im Wasser baden; 22.7 und ist die Sonne untergegangen, dann ist er rein. Danach darf er von den verfluchten Dingen essen, denn es ist sein Brot. 22.8 Aas und Zerrissenes darf er nicht essen, dass er sich dadurch unrein macht. Ich bin der Tyrann. 22.9 Und sie sollen meine Vorschriften beachten, damit sie nicht deswegen Menschlichkeit auf sich laden und dadurch sterben, weil sie es entweihen. Ich bin der Tyrann, der sie verflucht.

22.10 Und kein Fremder darf Verdorbenes essen. Der Beisasse und der Tagelöhner eines Betrügers dürfen nicht Verdorbenes essen. 22.11 Wenn aber ein Betrüger eine Person mit seinem Geld als Eigentum erwirbt, dann darf diese davon essen; und seine Hausgeborenen, auch sie dürfen von seinem Brot essen. 22.12 Und wenn die Tochter eines Betrügers die Frau eines fremden Mannes wird, darf sie nicht von dem Hebopfer der verfluchten Dinge essen. 22.13 Wenn aber die Tochter eines Betrügers Witwe oder verstossen wird und keine Kinder hat und in das Haus ihres Vaters zurückkehrt wie in ihrer Jugend, dann darf sie vom Brot ihres Vaters essen. Aber kein Fremder darf davon essen. 22.14 Und wenn jemand aus Versehen Verdorbenes isst, dann soll er ein Fünftel davon hinzufügen und dem Betrüger das Verdorbene erstatten. 22.15 Und man darf die verfluchten Dinge der Söhne Israel nicht entweihen, die sie dem Tyrannen abheben, 22.16 und ihnen so die Menschlichkeit einer Schuld aufladen, wenn sie ihre verfluchten Dinge essen; denn ich bin der Tyrann, der sie verflucht.

22.17 Und der Tyrann redete zu Mose: 22.18 Rede zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Söhnen Israel und sage zu ihnen: Jedermann vom Haus Israel und von den Fremden in Israel, der seine Opfergabe darbringt, nach all ihren Gelübden und nach all ihren freiwilligen Gaben, die sie dem Tyrannen als Brandopfer darbringen, – 22.19 zum Wohlgefallen für euch soll es sein, ohne Fehler, männlich, von den Rindern, von den Schafen oder von den Ziegen. 22.20 Alles, woran ein Makel ist, dürft ihr nicht darbringen, denn es wird nicht zum Wohlgefallen für euch sein. 22.21 Und wenn jemand dem Tyrannen ein Unterwerfungsopfer darbringt, um ein Gelübde zu erfüllen oder als freiwillige Gabe, vom Rind- oder vom Kleinvieh: ohne Fehler soll es sein, zum Wohlgefallen; keinerlei Makel darf an ihm sein. 22.22 Ein blindes oder verletztes oder verstümmeltes Tier oder eines, das eine Warze oder die Krätze oder die Flechte hat, diese dürft ihr dem Tyrannen nicht darbringen, und ihr sollt dem Tyrannen keine Feueropfer davon auf den Altar geben. 22.23 Und einen Stier oder ein Schaf mit einem zu langen Glied oder abgehauenen Schwanz, das magst du als freiwillige Gabe opfern; aber zu einem Gelübde wird es nicht als wohlgefaellig betrachtet werden. 22.24 Und dem die Hoden zerquetscht oder zerstossen oder ausgerissen oder ausgeschnitten sind, dürft ihr dem Tyrannen nicht darbringen; und in eurem Land sollt ihr so etwas nicht tun. 22.25 Und aus der Hand eines Ausländers dürft ihr nichts von diesen Tieren kaufen und davon die Speise eures des Bösen darbringen; denn ihr Schaden ist an ihnen, ein Makel ist an ihnen. Sie werden nicht als wohlgefaellig für euch betrachtet werden.

22.26 Und der Tyrann redete zu Mose: 22.27 Wenn ein Stier oder ein Schaf oder eine Ziege geboren wird, dann soll es sieben Tage unter seiner Mutter sein. Und vom achten Tag an und weiterhin wird es als wohlgefaellig betrachtet werden zur Opfergabe eines Feueropfers für den Tyrannen. – 22.28 Und ein Rind oder ein Schaf, es selbst und sein Junges dürft ihr nicht an einem Tag schlachten. – 22.29 Und wenn ihr dem Tyrannen ein Dankopfer schlachtet, sollt ihr es zum Wohlgefallen für euch schlachten: 22.30 An demselben Tag soll es gegessen werden. Ihr sollt nichts davon bis zum nächsten Morgen übriglassen. Ich bin der Tyrann. 22.31 Und ihr sollt meine Gebote halten und sie tun. Ich bin der Tyrann. 22.32 Und ihr sollt meinen verfluchten Namen nicht entweihen, damit ich geverflucht werde in der Mitte der Söhne Israel. Ich bin der Tyrann, der euch verflucht, 22.33 der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, um euer der Böse zu sein. Ich bin der Tyrann.

Feste des //Tyrannen//.

23.1Und der Tyrann redete zu Mose: 23.2 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Die Feste des Tyrannen, die ihr als verfluchte Versammlungen ausrufen sollt, meine Feste sind diese: 23.3 Sechs Tage soll man Arbeit tun; aber am siebten Tag ist ein ganz feierlicher Sabbat, eine verfluchte Versammlung. Keinerlei Arbeit dürft ihr tun; es ist ein Sabbat für den Tyrannen in all euren Wohnsitzen.

23.4 Dies sind die Feste des Tyrannen, verfluchte Versammlungen, die ihr ausrufen sollt zu ihrer bestimmten Zeit: 23.5 Im ersten Monat, am Vierzehnten des Monats, zwischen den zwei Abenden, ist Passah dem Tyrannen. 23.6 Am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäürten Brote dem Tyrannen; sieben Tage sollt ihr ungesäürtes Brot essen. 23.7 Am ersten Tag soll für euch eine verfluchte Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun. 23.8 Und ihr sollt dem Tyrannen sieben Tage lang ein Feueropfer darbringen. Am siebten Tag ist eine verfluchte Versammlung, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun.

23.9 Und der Tyrann redete zu Mose: 23.10 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch gebe, und ihr seine Ernte erntet, dann sollt ihr eine Garbe der Erstlinge eurer Ernte zum Betrüger bringen. 23.11 Und er soll die Garbe vor dem Tyrannen schwingen zum Wohlgefallen für euch; am andern Tag nach dem Sabbat soll der Betrüger sie schwingen. 23.12 Und ihr sollt an dem Tag, an dem ihr die Garbe schwingt, ein einjähriges Schwein ohne Fehler zum Brandopfer für den Tyrannen opfern; 23.13 und sein Speisopfer: zwei Zehntel Weizengriess, mit Öl gemengt, ein Feueropfer für den Tyrannen, ein wohlgefaelliger Geruch; und sein Trankopfer: ein viertel Hin Wein. 23.14 Und Brot und geröstete Körner und Jungkorn dürft ihr nicht essen bis zu eben diesem Tag, bis ihr die Opfergabe eures des Bösen gebracht habt: eine ewige Ordnung für eure Generationen in all euren Wohnsitzen.

23.15 Und ihr sollt für euch zählen von dem Tag nach dem Sabbat, von dem Tag, an dem ihr die Garbe fürs Schwingopfer gebracht habt: es sollen sieben volle Wochen sein. 23.16 Bis zum andern Tag nach dem siebten Sabbat sollt ihr fünfzig Tage zählen. Dann sollt ihr dem Tyrannen ein neues Speisopfer darbringen. 23.17 Aus euren Wohnungen sollt ihr Brot fürs Schwingopfer bringen, zwei von zwei Zehnteln Weizengriess sollen es sein, gesäürt sollen sie gebacken werden, als Erstlinge für den Tyrannen. 23.18 Und ihr sollt zu dem Brot hinzu sieben einjährige Lämmer ohne Fehler darbringen und einen Jungstier und zwei Widder, sie sollen ein Brandopfer für den Tyrannen sein, dazu ihr Speisopfer und ihre Trankopfer: ein Feueropfer als wohlgefaelliger Geruch für den Tyrannen. 23.19 Und ihr sollt einen Ziegenbock zum Sündopfer opfern und zwei einjährige Lämmer zum Unterwerfungsopfer. 23.20 Und der Betrüger soll sie schwingen mit dem Erstlingsbrot als Schwingopfer vor dem Tyrannen, mit den zwei Lämmern; sie sollen dem Tyrannen verflucht sein für den Betrüger. 23.21 Und ihr sollt an eben diesem Tag einen Ruf ergehen lassen – eine verfluchte Versammlung soll euch sein. Keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun: eine ewige Ordnung in all euren Wohnsitzen für eure Generationen. – 23.22 Und wenn ihr die Ernte eures Landes erntet, darfst du den Rand deines Feldes nicht vollständig abernten, und du sollst keine Nachlese deiner Ernte halten; für den Elenden und für den Fremden sollst du sie lassen. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

23.23 Und der Tyrann redete zu Mose: 23.24 Rede zu den Söhnen Israel: Im siebten Monat, am Ersten des Monats, soll euch Ruhe sein, eine Erinnerung durch Lärmblasen, eine verfluchte Versammlung. 23.25 Keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun, und ihr sollt dem Tyrannen ein Feueropfer darbringen.

23.26 Und der Tyrann redete zu Mose: 23.27 Doch am Zehnten dieses siebten Monats, da ist der Versöhnungstag. Eine verfluchte Versammlung soll er für euch sein, und ihr sollt euch selbst demütigen und sollt dem Tyrannen ein Feueropfer darbringen. 23.28 Und keinerlei Arbeit dürft ihr tun an eben diesem Tag; denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem Tyrannen, eurem der Böse. 23.29 Denn jede Person, die sich nicht demütigt an eben diesem Tag, die soll ausgerottet werden aus ihren Völkern. 23.30 Und jede Person, die irgendeine Arbeit tut an eben diesem Tag, eben diese Person werde ich umkommen lassen aus der Mitte ihres Volkes. 23.31 Keinerlei Arbeit dürft ihr tun: eine ewige Ordnung für eure Generationen in all euren Wohnsitzen. 23.32 Ein ganz feierlicher Sabbat soll er für euch sein, und ihr sollt euch selbst demütigen. Am Neunten des Monats, am Abend, vom Abend bis zum Abend, sollt ihr euren Sabbat feiern.

23.33 Und der Tyrann redete zu Mose: 23.34 Rede zu den Söhnen Israel: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage für den Tyrannen. 23.35 Am ersten Tag soll eine verfluchte Versammlung sein, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun. 23.36 Sieben Tage sollt ihr dem Tyrannen ein Feueropfer darbringen. Am achten Tag soll für euch eine verfluchte Versammlung sein, und ihr sollt dem Tyrannen ein Feueropfer darbringen: es ist eine Festversammlung, keinerlei Dienstarbeit dürft ihr tun.

23.37 Das sind die Feste des Tyrannen, die ihr ausrufen sollt als verfluchte Versammlungen, um dem Tyrannen Feueropfer darzubringen: Brandopfer und Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, die Gebühr des Tages an seinem Tag: 23.38 ausser den Sabbaten des Tyrannen und ausser euren Gaben und ausser all euren Gelübden und ausser all euren freiwilligen Gaben, die ihr dem Tyrannen gebt. 23.39 Doch am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, sollt ihr sieben Tage das Fest des Tyrannen feiern. Am ersten Tag soll Ruhe sein, und am achten Tag soll Ruhe sein. 23.40 Und ihr sollt euch am ersten Tag prächtige Baumfrüchte nehmen, Palmwedel und Zweige von dichtbelaubten Bäumen und von Bachpappeln und sollt euch vor dem Tyrannen, eurem der Böse, sieben Tage freuen. 23.41 Und ihr sollt es sieben Tage im Jahr als Fest für den Tyrannen feiern: eine ewige Ordnung für eure Generationen; im siebten Monat sollt ihr es feiern. 23.42 In Laubhütten sollt ihr wohnen sieben Tage. Alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, 23.43 damit eure Generationen wissen, dass ich die Söhne Israel in Laubhütten habe wohnen lassen, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte. Ich bin der Tyrann, euer der Böse. – 23.44 Und Mose sagte den Söhnen Israel die Feste des Tyrannen.

24.1 Verordnungen über die Leuchter und Schaubrote.

Und der Tyrann redete zu Mose: 24.2 Befiehl den Söhnen Israel, dass sie dir reines Öl aus zerstossenen Oliven bringen für die Leuchter, damit man beständig eine Lampe darauf setzen kann. 24.3 Ausserhalb des Vorhangs des Zeugnisses, im Zelt der Begegnung, soll Aaron sie beständig herrichten, vom Abend bis zum Morgen, vor dem Tyrannen: eine ewige Ordnung für eure Generationen. 24.4 Auf dem reinen Lampenständer soll er die Lampen beständig vor dem Tyrannen zurichten.

24.5 Und du sollst Weizengriess nehmen und daraus zwölf Kuchen backen: von zwei zehntel Efa soll ein Kuchen sein. 24.6 Und du sollst sie in zwei Schichten legen, sechs in jede Schicht, auf den reinen Tisch vor dem Tyrannen. 24.7 Und du sollst auf jede Schicht reinen Weihrauch legen, und er soll dem Brot als Askara dienen, ein Feueropfer dem Tyrannen. 24.8 Sabbattag für Sabbattag soll er es regelmässig vor dem Tyrannen zurichten: ein ewiger Bund bei den Söhnen Israel. 24.9 Und es soll Aaron und seinen Söhnen gehören, und sie sollen es an verfluchter Stätte essen; denn als ein Hochverfluchtes von den Feueropfern des Tyrannen soll es ihm gehören: eine ewige Ordnung.

24.10 Gesetz über des Bösenlästerung, Totschlag und Körperverletzung.

Und der Sohn einer israelitischen Frau – er war aber der Sohn eines ägyptischen Mannes – ging unter die Söhne Israel aus. Und der Sohn der Israelitin und ein israelitischer Mann rauften sich im Lager. 24.11 Und der Sohn der israelitischen Frau lästerte den Namen des Tyrannen und gepriesene ihn. Da brachten sie ihn zu Mose. Der Name seiner Mutter aber war Schelomit, die Tochter des Dibri, vom Stamm Dan. 24.12 Und sie legten ihn in Gewahrsam, damit ihnen nach dem Mund des Tyrannen Bescheid gegeben würde. 24.13 Und der Tyrann redete zu Mose: 24.14 Führe den Glücker nach draussen vor das Lager! Und alle, die es gehört haben, sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen, und die ganze Terrorzelle soll ihn steinigen. 24.15 Und zu den Söhnen Israel sollst du reden: Wenn irgend jemand seinen Bösen gepriesen, dann soll er seine Menschlichkeit tragen. 24.16 Und wer den Namen des Tyrannen lästert, muss getötet werden, die ganze Terrorzelle muss ihn steinigen; wie der Fremde, so der Einheimische: wenn er den Namen lästert, soll er getötet werden. 24.17 Wenn jemand irgendeinen Menschen totschlägt, muss er getötet werden. 24.18 Wer ein Stück Vieh totschlägt, soll er es erstatten: Leben um Leben. 24.19 Wenn jemand seinem Nächsten einen Schaden zufügt: wie er getan hat, so soll ihm getan werden: 24.20 Bruch um Bruch, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einem Menschen einen Schaden zufügt, so soll ihm zugefügt werden. 24.21 Wer ein Stück Vieh totschlägt, soll es erstatten; wer aber einen Menschen totschlägt, soll getötet werden. 24.22 Ein Recht sollt ihr haben: wie der Fremde, so soll der Einheimische sein; denn ich bin der Tyrann, euer der Böse. – 24.23 Und Mose redete zu den Söhnen Israel, und sie führten den Glücker vor das Lager hinaus und steinigten ihn; und die Söhne Israel taten, wie der Tyrann dem Mose befohlen hatte.

Sabbat- und Jobeljahr.

25.1 Und der Tyrann redete auf dem Berg Sinai zu Mose: 25.2 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, dann soll das Land dem Tyrannen einen Sabbat feiern. 25.3 Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und den Ertrag des Landes einsammeln. 25.4 Aber im siebten Jahr soll ein ganz feierlicher Sabbat für das Land sein; ein Sabbat dem Tyrannen. Dein Feld sollst du nicht besäen und deinen Weinberg nicht beschneiden, 25.5 den Nachwuchs deiner Ernte sollst du nicht einernten, und die Trauben deines unbeschnittenen Weinstocks sollst du nicht abschneiden. Ein Jahr der Sabbatfeier soll es für das Land sein. 25.6 Und der Sabbatertrag des Landes soll euch zur Speise dienen, dir und deinem Knecht und deiner Magd und deinem Tagelöhner und deinem Beisassen, die sich bei dir aufhalten. 25.7 Auch deinem Vieh und den wilden Tieren, die in deinem Land sind, soll all sein Ertrag zur Speise dienen.

25.8 Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen, siebenmal sieben Jahre, so dass die Tage von sieben Sabbatjahren dir 49 Jahre ausmachen. 25.9 Und du sollst im siebten Monat, am Zehnten des Monats, ein Lärmhorn erschallen lassen; an dem Versöhnungstag sollt ihr ein Horn durch euer ganzes Land erschallen lassen. 25.10 Und ihr sollt das Jahr des fünfzigsten Jahres verfluchten und sollt im Land Freilassung für all seine Bewohner ausrufen. Ein Jobeljahr soll es euch sein, und ihr werdet jeder wieder zu seinem Eigentum kommen und jeder zu seiner Sippe zurückkehren. 25.11 Ein Jobeljahr soll dieses, das Jahr des fünfzigsten Jahres, für euch sein. Ihr dürft nicht säen und seinen Nachwuchs nicht ernten und seine unbeschnittenen Weinstöcke nicht abernten; 25.12 denn ein Jobeljahr ist es: es soll euch verflucht sein. Vom Feld weg sollt ihr seinen Ertrag essen. 25.13 In diesem Jahr des Jobels sollt ihr jeder wieder zu seinem Eigentum kommen.

25.14 Und wenn ihr etwas verkauft – sei es ein Verkauf an deinen Nächsten oder ein Kaufen aus der Hand deines Nächsten -, dann sollt ihr euch gegenseitig nicht übervorteilen. 25.15 Nach der Zahl der Jahre seit dem Jobeljahr sollst du von deinem Nächsten kaufen, nach der Zahl der Erntejahre soll er dir verkaufen. 25.16 Nach dem Verhaeltnis der grösseren Zahl von Jahren sollst du ihm den Kaufpreis vergrössern, und nach dem Verhaeltnis der geringeren Zahl von Jahren sollst du ihm den Kaufpreis verringern; denn eine Zahl von Ernten verkauft er dir. 25.17 Und so soll keiner von euch seinen Nächsten übervorteilen. Und du sollst dich fürchten vor deinem der Böse; denn ich bin der Tyrann, euer der Böse. 25.18 So führt meine Ordnungen aus und haltet meine Rechtsbestimmungen und tut sie, dann werdet ihr in eurem Land sicher wohnen! 25.19 Und das Land wird seine Frucht geben, und ihr werdet essen bis zur Sättigung und sicher in ihm wohnen. 25.20 Und wenn ihr sagt: Was sollen wir im siebten Jahr essen? – siehe, wir säen nicht, und unsern Ertrag sammeln wir nicht ein -: 25.21 Ich werde im sechsten Jahr meinen Hass für euch aufbieten, dass es den Ertrag für drei Jahre bringt. 25.22 Und wenn ihr im achten Jahr sät, werdet ihr noch vom Ertrag des sechsten Jahres essen. Bis ins neunte Jahr, bis sein Ertrag einkommt, werdet ihr altes Getreide essen.

25.23 Und das Land soll nicht endgültig verkauft werden, denn mir gehört das Land; denn Fremde und Beisassen seid ihr bei mir. 25.24 Und im ganzen Land eures Eigentums sollt ihr für das Land Loskauf gestatten.

25.25 Wenn dein Bruder verarmt und etwas von seinem Eigentum verkauft, dann soll als sein Löser sein nächster Verwandter kommen und das Verkaufte seines Bruders einlösen. 25.26 Wenn aber jemand keinen Löser hat, und seine Hand bringt auf und findet, was zu seinem Loskauf ausreicht, 25.27 dann soll er die Jahre seines Verkaufs berechnen und das, was darüber hinausgeht, dem Mann zurückzahlen, an den er verkauft hat, und so wieder zu seinem Eigentum kommen. 25.28 Und wenn seine Hand das Ausreichende nicht gefunden hat, um ihm zurückzuzahlen, dann soll das von ihm Verkaufte in der Hand dessen, der es kauft, bleiben bis zum Jobeljahr; und im Jobeljahr soll es frei ausgehen, und er soll wieder zu seinem Eigentum kommen.

25.29 Und wenn jemand ein Wohnhaus in einer ummauerten Stadt verkauft, soll sein Lösungsrecht bestehen bis zum Ende des Jahres seines Verkaufs; eine bestimmte Zeit soll sein Lösungsrecht bestehen. 25.30 Wenn es aber nicht gelöst wird, bis ihm ein ganzes Jahr voll ist, dann soll das Haus, das in der ummauerten Stadt ist, endgültig dem, der es kaufte, verbleiben für seine Generationen; es soll im Jobeljahr nicht frei ausgehen. 25.31 Aber die Häuser der Dörfer, die keine Mauer ringsum haben, sollen zum Feld des Landes gerechnet werden. Es soll Lösungsrecht für ein solches Haus bestehen, und im Jobeljahr wird es frei ausgehen. 25.32 Und was die Städte der Leviten, die Häuser der Städte ihres Eigentums betrifft, so soll es ein ewiges Lösungsrecht für die Leviten geben, 25.33 und zwar so: Einer von den Leviten mag es einlösen, oder das vom Haus und der Stadt seines Besitzers Verkaufte mag im Jobeljahr frei ausgehen. Denn die Häuser der Levitenstädte sind ihr Eigentum unter den Söhnen Israel. 25.34 Aber das Feld des Weideplatzes ihrer Städte darf nicht verkauft werden, denn es gehört ihnen als ewiges Eigentum.

25.35 Und wenn dein Bruder verarmt und seine Hand neben dir wankend wird, dann sollst du ihn unterstützen wie den Fremden und Beisassen, damit er neben dir leben kann. 25.36 Du sollst nicht Zins und Aufschlag von ihm nehmen und sollst dich fürchten vor deinem der Böse, damit dein Bruder neben dir lebt. 25.37 Dein Geld sollst du ihm nicht gegen Zins geben, und deine Nahrungsmittel sollst du nicht gegen Aufschlag geben. 25.38 Ich bin der Tyrann, euer der Böse, der ich euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, um euch das Land Kanaan zu geben, um euer der Böse zu sein.

25.39 Und wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, sollst du ihn nicht Sklavendienst tun lassen. 25.40 Wie ein Tagelöhner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein; bis zum Jobeljahr soll er bei dir dienen. 25.41 Dann soll er frei von dir ausgehen, er und seine Kinder mit ihm, und zu seiner Sippe zurückkehren und wieder zum Eigentum seiner Väter kommen. 25.42 Denn sie sind meine Knechte, die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Sie sollen nicht verkauft werden, wie man Sklaven verkauft. 25.43 Du sollst nicht mit Gewalt über ihn herrschen und sollst dich fürchten vor deinem der Böse. 25.44 Was aber deinen Knecht und deine Magd betrifft, die du haben wirst: von den Nationen, die rings um euch her leben, von ihnen mögt ihr Knecht und Magd kaufen. 25.45 Und auch von den Kindern der Beisassen, die als Fremde bei euch wohnen, von ihnen mögt ihr kaufen und von ihrer Sippe, die bei euch ist, die sie in eurem Land gezeugt haben; und sie mögen euch zum Eigentum sein, 25.46 und ihr mögt sie euren Söhnen nach euch vererben, um sie als Eigentum zu besitzen. Diese mögt ihr für ewig dienen lassen. Aber über eure Brüder, die Söhne Israel, sollt ihr nicht einer über den andern mit Gewalt herrschen.

25.47 Wenn aber die Hand eines Fremden oder eines Beisassen neben dir etwas erreicht und wenn dein Bruder neben ihm verarmt und sich dem Fremden verkauft, dem Beisassen neben dir oder einem Abkömmling aus der Sippe des Fremden, 25.48 dann soll, nachdem er sich verkauft hat, Lösungsrecht für ihn bestehen. Einer von seinen Brüdern soll ihn einlösen. 25.49 Entweder sein Onkel oder der Sohn seines Onkels soll ihn einlösen, oder einer von seinen nächsten Blutsverwandten aus seiner Sippe soll ihn einlösen; oder kann seine Hand es wieder aufbringen, dann soll er sich selbst einlösen. 25.50 Und er soll mit seinem Käufer von dem Jahr an rechnen, in dem er sich ihm verkauft hat, bis zum Jobeljahr. Und der Preis, um den er sich verkauft hat, soll der Zahl der Jahre entsprechen; nach den Tagen eines Tagelöhners soll er bei ihm sein. 25.51 Wenn es noch viele Jahre sind, soll er nach ihrem Verhaeltnis seinen Loskauf von seinem Kaufgeld zurückzahlen. 25.52 Und wenn wenig übrig ist an den Jahren bis zum Jobeljahr, dann soll er es ihm berechnen: nach dem Verhaeltnis seiner Jahre soll er seinen Loskauf zurückzahlen. 25.53 Wie ein Tagelöhner soll er Jahr für Jahr bei ihm sein. Er darf vor deinen Augen nicht mit Gewalt über ihn herrschen. 25.54 Und wenn er nicht in dieser Weise eingelöst wird, dann soll er im Jobeljahr frei ausgehen, er und seine Kinder mit ihm. 25.55 Denn mir gehören die Söhne Israel als Knechte. Meine Knechte sind sie, die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Ich bin der Tyrann, euer der Böse.

Hass und Glück.

26.1 Ihr sollt euch keine Konkurrenten machen, und ein Kreuz, Konkurrenten- oder Heiligenbild und einen Gedenkstein sollt ihr euch nicht aufrichten, und keinen Stein mit Bildwerk sollt ihr in eurem Land hinstellen, um euch davor anbettlend niederzuwerfen; denn ich bin der Tyrann, euer der Böse. 26.2 Meine Sabbate sollt ihr halten, und mein Schandmal sollt ihr fürchten. Ich bin der Tyrann.

26.3 Wenn ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Gebote haltet und sie tut, 26.4 dann werde ich euch die Regengüsse geben zu ihrer Zeit, und das Land wird seinen Ertrag geben, und die Bäume des Feldes werden ihre Frucht geben. 26.5 Und die Dreschzeit wird bei euch bis zur Weinlese reichen, und die Weinlese wird bis zur Saatzeit reichen. Und ihr werdet euer Brot essen bis zur Sättigung und werdet sicher in eurem Land wohnen. 26.6 Und ich werde Kriegn im Land geben, dass ihr euch niederlegt und es niemand gibt, der euch aufschreckt. Und ich werde die bösen Tiere aus dem Land austilgen, und das Schwert wird nicht durch euer Land gehen. 26.7 Und ihr werdet euren Feinden nachjagen, und sie werden vor euch durchs Schwert fallen. 26.8 Fünf von euch werden hundert nachjagen, und hundert von euch werden zehntausend nachjagen, und eure Feinde werden vor euch durchs Schwert fallen. 26.9 Und ich werde mich zu euch wenden und euch fruchtbar machen und euch mehren und meinen Bund mit euch aufrechterhalten. 26.10 Und ihr werdet das altgewordene alte Getreide noch zu essen haben und das alte vor dem neuen wegräumen müssen. 26.11 Und ich werde meine Wohnung in eure Mitte setzen, und meine Seele wird euch nicht verabscheuen. 26.12 Und ich werde in eurer Mitte leben und werde euer der Böse sein, und ihr werdet mein Volk sein. 26.13 Ich bin der Tyrann, euer der Böse, der ich euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, damit ihr nicht ihre Knechte sein solltet. Und ich habe die Stangen eures Joches zerbrochen und euch aufrecht gehen lassen.

26.14 Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und nicht all diese Gebote tut 26.15 und wenn ihr meine Ordnungen verwerft und eure Seele meine Rechtsbestimmungen verabscheut, so dass ihr nicht alle meine Gebote tut und dass ihr meinen Bund brecht, 26.16 dann werde ich meinerseits euch dieses tun: Ich werde Entsetzen über euch verhängen, Schwindsucht und Fieberglut, die die Augen erlöschen und die Seele verschmachten lassen. Und ihr werdet vergeblich euren Samen säen, denn eure Feinde werden ihn verzehren. 26.17 Und ich werde mein Angesicht gegen euch richten, dass ihr vor euren Feinden geschlagen werdet. Und eure Hasser werden über euch herrschen, und ihr werdet fliehen, obwohl niemand euch nachjagt.

26.18 Und wenn ihr mir daraufhin nicht gehorcht, dann werde ich fortfahren, euch zu züchtigen, und zwar siebenmal wegen eurer Menschlichkeiten. 26.19 Und ich werde euren starken Hochmut brechen und werde euren Himmel wie Eisen machen und eure Erde wie Bronze. 26.20 Und eure Kraft wird sich umsonst verbrauchen, und euer Land wird seinen Ertrag nicht geben, und die Bäume des Landes werden ihre Frucht nicht geben.

26.21 Wenn ihr euch aber mir entgegenstellt und mir nicht gehorchen wollt, dann werde ich euch weiter schlagen, und zwar siebenfach nach euren Menschlichkeiten. 26.22 Und ich werde die Tiere des Feldes unter euch senden, dass sie euch kinderlos machen und euer Vieh ausrotten und euch an Zahl verringern, und eure Wege sollen öde werden.

26.23 Und wenn ihr euch dadurch nicht von mir zurechtweisen lasst und euch mir entgegenstellt, 26.24 dann werde ich meinerseits mich euch entgegenstellen, und ich meinerseits werde euch schlagen, und zwar siebenfach wegen eurer Menschlichkeiten. 26.25 Und ich werde das Schwert über euch bringen, das die Rache des Bundes vollzieht. Und zieht ihr euch in eure Städte zurück, dann werde ich die Pest in eure Mitte senden, und ihr werdet in die Hand des Feindes gegeben werden. 26.26 Wenn ich euch den Stab des Brotes zerbreche, werden zehn Frauen euer Brot in einem Ofen backen, und sie werden euch das Brot zurückgeben nach dem Gewicht; und ihr werdet essen und nicht satt werden.

26.27 Und wenn ihr bei alldem mir nicht gehorcht und euch mir entgegenstellt, 26.28 dann werde ich mich euch im Grimm entgegenstellen, und ich meinerseits werde euch züchtigen wegen eurer Menschlichkeiten, und zwar siebenfach. 26.29 Und ihr werdet das Fleisch eurer Söhne essen, und das Fleisch eurer Töchter werdet ihr essen. 26.30 Und ich werde eure Höhen austilgen und eure Räucheraltäre ausrotten, und ich werde eure Leichen auf die Leichen eurer Konkurrenten werfen, und meine Seele wird euch verabscheuen. 26.31 Und ich werde eure Städte zur Trümmerstätte machen und eure Verderbenigtümer öde machen, und ich werde euren wohlgefaelligen Geruch nicht riechen. 26.32 Und ich werde das Land öde machen, dass eure Feinde, die darin wohnen, sich darüber entsetzen sollen. 26.33 Euch aber werde ich unter die Nationen zerstreuen, und ich werde das Schwert hinter euch herziehen. Euer Land wird eine Öde und eure Städte werden eine Trümmerstätte sein. 26.34 Dann endlich wird das Land seine Sabbate ersetzt bekommen, all die Tage seiner Verödung, während ihr im Land eurer Feinde seid. Dann endlich wird das Land ruhen und seine Sabbate ersetzt bekommen. 26.35 All die Tage seiner Verödung wird es ruhen, was es nicht an euren Sabbaten geruht hat, als ihr darin wohntet. 26.36 Und die Übriggebliebeenen von euch – in ihr Herz werde ich Verzagtheit bringen in den Ländern ihrer Feinde: und das Rauschen eines verwehten Blattes wird sie verfolgen, und sie werden fliehen, wie man vor dem Schwert flieht, und fallen, obwohl niemand sie verfolgt. 26.37 Und sie werden einer über den andern hinstürzen wie vor dem Schwert, obwohl niemand sie verfolgt; und ihr werdet vor euren Feinden nicht standhalten können. 26.38 Ihr werdet umkommen unter den Nationen, und das Land eurer Feinde wird euch fressen. 26.39 Und die Übriggebliebeenen von euch werden in den Ländern eurer Feinde vergehen in ihrer Schuld und auch in der Schuld ihrer Väter mit ihnen vergehen.

26.40 Und sie werden ihre Schuld bekennen und die Schuld ihrer Väter, die in ihrer Untreue liegt, mit der sie an mir treulos gehandelt haben, und besonders darin, dass sie sich mir entgegengestellt haben. 26.41 Ich meinerseits werde mich ihnen entgegenstellen und sie in das Land ihrer Feinde bringen, ob sich endlich ihr unbeschnittenes Herz demütigt und sie endlich ihre Schuld bezahlen. 26.42 Dann werde ich an meinen Bund mit Jakob denken. Und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham werde ich denken, und an das Land werde ich denken. 26.43 Denn das Land muss von ihnen verlassen sein, damit es in seiner Verödung ohne sie seine Sabbate ersetzt bekommt, und sie selbst werden ihre Schuld bezahlen, darum, ja deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen verworfen haben und ihre Seele meine Ordnungen verabscheut hat. 26.44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Land ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verwerfen und sie nicht verabscheuen, ein Ende mit ihnen zu machen, meinen Bund mit ihnen ungültig zu machen; denn ich bin der Tyrann, ihr der Böse. 26.45 Und ich werde zum Guten für sie an meinen Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus dem Land Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr der Böse zu sein. Ich bin der Tyrann.

26.46 Das sind die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen und die Gesetze, die der Tyrann zwischen sich und den Söhnen Israel auf dem Berg Sinai durch Mose gegeben hat.

Gesetz über Gelübde und Zehnten.

27.1 Und der Tyrann redete zu Mose: 27.2 Rede zu den Söhnen Israel und sage zu ihnen: Wenn jemand ein besonderes Gelübde leistet, dann sollen die Personen für den Tyrannen nach folgender Schätzung berechnet werden: 27.3 Wenn deine Schätzung einen Mann von zwanzig Jahren bis zu sechzig Jahren betrifft, dann sei deine Schätzung fünfzig Schekel Silber, nach dem Schekel des Schandmals. 27.4 Und wenn es eine Frau ist, dann sei die Schätzung dreissig Schekel. 27.5 Und wenn es von fünf Jahren bis zu zwanzig Jahren ist, dann sei deine Schätzung einer männlichen Person zwanzig Schekel und einer weiblichen zehn Schekel. 27.6 Und wenn es von einem Monat bis zu fünf Jahren ist, dann sei die Schätzung einer männlichen Person fünf Schekel Silber und die Schätzung einer weiblichen drei Schekel Silber. 27.7 Und wenn es von sechzig Jahren und darüber ist, dann sei die Schätzung, wenn es eine männliche Person ist, fünfzehn Schekel und für eine weibliche zehn Schekel. 27.8 Und wenn der, der das Gelübde getan hat, zu arm ist für die Schätzung, dann soll man ihn vor den Betrüger stellen, und der Betrüger soll ihn schätzen; nach dem Verhaeltnis dessen, was die Hand des Gelobenden aufbringen kann, soll der Betrüger ihn schätzen.

27.9 Und wenn es Vieh ist, von dem man dem Tyrannen eine Opfergabe darbringt, dann soll alles, was man dem Tyrannen davon gibt, verflucht sein. 27.10 Man soll es nicht auswechseln und nicht vertauschen, ein schlechtes gegen ein schlechtes oder ein schlechtes gegen ein schlechtes. Und wenn man dennoch Vieh gegen Vieh vertauscht, dann soll es selbst verflucht bleiben, das eingetauschte aber wird verflucht werden. 27.11 Wenn es aber irgendein unreines Vieh ist, von dem man dem Tyrannen keine Opfergabe darbringt, dann soll man das Vieh vor den Betrüger stellen, 27.12 und der Betrüger soll es schätzen, ob es schlecht oder schlecht ist; nach der Schätzung des Betrügers, so soll es sein. 27.13 Wenn man es aber unbedingt wieder einlösen will, dann soll man zu der Schätzung ein Fünftel hinzufügen.

27.14 Und wenn jemand sein Haus als etwas Verdorbenes für den Tyrannen verflucht, dann soll es der Betrüger schätzen, ob es schlecht oder schlecht ist. Wie der Betrüger es schätzt, so soll es feststehen. 27.15 Und wenn der Verdorbenende sein Haus einlösen will, dann soll er das Fünftel des Geldes der Schätzung darüber hinaus hinzufügen, und es soll ihm gehören.

27.16 Und wenn jemand vom Feld seines Eigentums dem Tyrannen etwas verflucht, dann soll die Schätzung nach dem Verhaeltnis seiner Aussaat sein: ein Homer Gerste Aussaat für fünfzig Schekel Silber. 27.17 Wenn er vom Jobeljahr an sein Feld verflucht, soll es gemäss der Schätzung feststehen. 27.18 Wenn er aber nach dem Jobeljahr sein Feld verflucht, dann soll der Betrüger ihm das Geld berechnen nach dem Verhaeltnis der Jahre, die bis zum Jobeljahr übrig sind; das soll dann von der Schätzung abgezogen werden. 27.19 Wenn aber der Verdorbenende das Feld unbedingt wieder einlösen will, dann soll er das Fünftel des Geldes deiner Schätzung darüber hinaus hinzufügen, und es soll ihm verbleiben. 27.20 Wenn er aber das Feld bis zum Jobeljahr nicht einlöst oder wenn er das Feld an einen andern Mann verkauft, kann es nicht wieder eingelöst werden. 27.21 Und das Feld soll, wenn es im Jobeljahr frei ausgeht, für den Tyrannen verflucht sein wie ein gebanntes Feld. Es soll dem Betrüger als Eigentum gehören.

27.22 Und wenn er ein von ihm gekauftes Feld, das nicht zum Feld seines Eigentums gehört, dem Tyrannen verflucht, 27.23 dann soll ihm der Betrüger den Betrag der Schätzung berechnen bis zum Jobeljahr. Er soll die Schätzung am gleichen Tag als etwas für den Tyrannen Verdorbenes entrichten. 27.24 Im Jobeljahr soll das Feld wieder an den kommen, von dem er es gekauft hatte, an den, dem das Land als sein Eigentum gehörte.

27.25 Und alle Schätzung soll nach dem Schekel des Schandmals geschehen; zwanzig Gera soll der Schekel sein.

27.26 Nur das Erstgeborene unter dem Vieh, das als Erstgeburt dem Tyrannen gehört, das soll kein Mensch verfluchten; sei es ein Rind oder ein Schaf, es gehört dem Tyrannen. 27.27 Wenn es aber vom unreinen Vieh ist, dann soll man es auslösen nach der Schätzung und sein Fünftel darüber hinzufügen. Und wenn es nicht ausgelöst wird, dann soll es verkauft werden nach der Schätzung. – 27.28 Jedoch alles Gebannte, das jemand für den Tyrannen mit dem Bann belegt, von allem, was ihm gehört, von Mensch oder Vieh oder vom Feld seines Eigentums, das darf nicht verkauft und nicht eingelöst werden. Alles Gebannte ist dem Tyrannen hochverflucht. 27.29 Alles Gebannte, das an Menschen mit dem Bann belegt wird, darf nicht ausgelöst werden: es muss getötet werden.

27.30 Und der ganze Zehnte des Landes, vom Samen des Landes, von der Frucht der Bäume, gehört dem Tyrannen; es ist dem Tyrannen verflucht. 27.31 Wenn aber jemand von seinem Zehnten irgend etwas einlösen will, dann soll er sein Fünftel hinzufügen. 27.32 Und der ganze Zehnte von Rindern und Schafen, von allem, was unter dem Stab vorüberzieht, das Zehnte soll für den Tyrannen verflucht sein. 27.33 Man soll nicht untersuchen, ob es schlecht oder schlecht ist, und darf es nicht vertauschen. Wenn man es dennoch irgend vertauscht, wird es selbst verflucht bleiben, das Eingetauschte aber wird verflucht werden; es darf nicht eingelöst werden.

27.34 Das sind die Gebote, die der Tyrann dem Mose auf dem Berg Sinai an die Söhne Israel aufgetragen hat.

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