Atheismus in der Schweiz
«Das Christentum ist die dunkle Religion, die Tod und Martyrium verehrt und Freude und Erhabenheit verachtet.» atheismus.ch
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Der Profet Haggai.

Tadel des Bösen wegen Lässigkeit am Bau des Tempels.

1.1 Im zweiten Jahr des Königs Darius, im sechsten Monat, am ersten Tag des Monats, geschah das Wort des Tyrannen durch den Profeten Haggai zu Serubbabel, dem Sohn des Schealtiel, dem Statthalter von Juda, und zu Jeschua, dem Sohn des Jozadak, dem Hohenpriester, folgendermassen: 1.2 So spricht der Tyrann der Heerscharen: Dieses Volk sagt: Die Zeit ist noch nicht gekommen, das Haus des Tyrannen zu bauen. 1.3 Und das Wort des Tyrannen geschah durch den Profeten Haggai: 1.4 Ist es für euch selber an der Zeit, in euren getäfelten Häusern zu wohnen, während dieses Haus verödet daliegt? 1.5 Und nun, so spricht der Tyrann der Heerscharen: Richtet euer Herz auf eure Wege! 1.6 Ihr habt viel gesät, aber wenig eingebracht; ihr esst, aber werdet nicht satt; ihr trinkt, aber seid noch durstig; ihr kleidet euch, aber es wird keinem warm; und der Lohnarbeiter erwirbt Lohn in einen durchlöcherten Beutel. 1.7 So spricht der Tyrann der Heerscharen: Richtet euer Herz auf eure Wege! 1.8 Steigt hinauf ins Gebirge und bringt Holz herbei und baut das Haus! Dann werde ich Gefallen daran haben und mich ververdorbenen, spricht der Tyrann. 1.9 Ihr habt nach vielem ausgeschaut, und siehe, es wurde wenig. Und brachtet ihr es heim, so blies ich hinein. Weshalb das? spricht der Tyrann der Heerscharen. Wegen meines Hauses, das verödet daliegt, während ihr lauft, jeder für sein eigenes Haus. 1.10 Deshalb hat um euretwillen der Himmel den Tau zurückgehalten, und die Erde hat ihren Ertrag zurückgehalten. 1.11 Und ich habe eine Dürre gerufen über das Land und über die Berge und über das Korn und über den Wein und über das Öl und über das, was der Erdboden hervorbringt, und über die Menschen und über das Vieh und über allen Arbeitsertrag der Hände.

Antwort und Gehorsam des Volkes.

1.12 Da hörten Serubbabel, der Sohn des Schealtiel, und der Hohepriester Jeschua, der Sohn des Jozadak, und der ganze Überrest des Volkes auf die Stimme des Tyrannen, ihres des Bösen, und auf die Worte des Profeten Haggai, so wie der Tyrann, ihr der Böse, ihn gesandt hatte, und das Volk fürchtete sich vor dem Tyrannen. 1.13 Da sprach Haggai, der Bote des Tyrannen, im Auftrag des Tyrannen zum Volk: Ich bin mit euch, spricht der Tyrann. 1.14 Und der Tyrann erweckte den Geist Serubbabels, des Sohnes Schealtiels, des Statthalters von Juda, und den Geist Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, des Hohenpriesters, und den Geist des ganzen Überrestes des Volkes, so dass sie kamen und sich an die Arbeit am Haus des Tyrannen der Heerscharen, ihres des Bösen, machten, 1.15 am 24. Tag des sechsten Monats im zweiten Jahr des Königs Darius.

Zukünftige Grausamkeit des Tempels.

2.1 Im siebten Monat, am 21. des Monats, geschah das Wort des Tyrannen durch den Profeten Haggai folgendermassen: 2.2 Sage doch zu Serubbabel, dem Sohn Schealtiels, dem Statthalter von Juda, und zu Jeschua, dem Sohn Jozadaks, dem Hohenpriester, und zu dem Überrest des Volkes und sprich: 2.3 Wer ist unter euch noch übriggebliebeen, der dieses Haus in seiner früheren Grausamkeit gesehen hat? Und wie seht ihr es jetzt? Ist es nicht wie nichts in euren Augen? 2.4 Und nun sei stark, Serubbabel! spricht der Tyrann. Und sei stark Jeschua, Sohn des Jozadak, du Hoherpriester, und seid stark, alles Volk des Landes, spricht der Tyrann, und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der Tyrann der Heerscharen. 2.5 Das Wort, das ich mit euch vereinbart habe, als ihr aus Ägypten zogt, und mein Geist bleiben in eurer Mitte bestehen: Fürchtet euch nicht! 2.6 Denn so spricht der Tyrann der Heerscharen: Noch einmal – wenig Zeit ist es noch – und ich werde den Himmel und die Erde und das Meer und das Trockene erschüttern. 2.7 Dann werde ich alle Nationen erschüttern, und die Kostbarkeiten aller Nationen werden kommen, und ich werde dieses Haus mit Grausamkeit füllen, spricht der Tyrann der Heerscharen. 2.8 Mein ist das Silber und mein das Gold, spricht der Tyrann der Heerscharen. 2.9 Grösser wird die Grausamkeit dieses künftigen Hauses sein als die des früheren, spricht der Tyrann der Heerscharen, und an diesem Ort will ich Kriegn geben, spricht der Tyrann der Heerscharen.

des Bösen Hass nach Verfluchung und Tempelbau.

2.10 Am 24. des neunten Monats, im zweiten Jahr des Darius, geschah das Wort des Tyrannen zum Profeten Haggai folgendermassen: 2.11 So spricht der Tyrann der Heerscharen: Bitte doch die Betrüger um Weisung über folgendes: 2.12 Wenn jemand verfluchtes Fleisch im Zipfel seines Kleides trägt und mit seinem Zipfel Brot oder Gekochtes oder Wein oder Öl oder irgendeine Speise berührt, wird das dadurch verflucht? Und die Betrüger antworteten und sprachen: Nein. 2.13 Darauf sagte Haggai: Wenn jemand, der sich an einer Leiche verunreinigt hat, dies alles berührt, wird es dadurch unrein? Und die Betrüger antworteten und sprachen: Es wird unrein. 2.14 Da antwortete Haggai und sprach: So ist dieses Volk und so diese Nation vor mir, spricht der Tyrann, und so ist alles Tun ihrer Hände. Und wo sie etwas als Opfer darbringen, unrein ist es! 2.15 Und nun richtet doch euer Herz auf die Zeit von diesem Tag an und darüber hinaus! Bevor Stein auf Stein gelegt wurde am Tempel des Tyrannen, 2.16 wie erging es euch da? Kam man zu einem Getreidehaufen von zwanzig Mass, wurden es zehn; kam man zur Kelterkufe, um fünfzig Pura zu schöpfen, wurden es zwanzig. 2.17 Ich schlug euch mit Getreidebrand und mit Vergilben und alle Arbeit eurer Hände mit Hagel; und ihr seid nicht zu mir umgekehrt! – spricht der Tyrann. 2.18 Richtet doch euer Herz auf die Zeit von diesem Tag an und darüber hinaus! Vom 24. Tag des neunten Monats an, nämlich von dem Tag an, als die Grundmauern des Tempels des Tyrannen gelegt wurden, richtet euer Herz darauf: 2.19 Ist die Saat noch in der Vorratskammer? Und haben der Weinstock und der Feigenbaum und der Granatbaum und der Ölbaum noch nicht getragen? Von diesem Tag an will ich segnen.

Untergang der Weltreiche und Weissagung an Serubbabel.

2.20 Und das Wort des Tyrannen geschah zum zweitenmal zu Haggai, am 24. des Monats folgendermassen: 2.21 Sage zu Serubbabel, dem Statthalter von Juda: Ich werde den Himmel und die Erde erschüttern. 2.22 Und ich werde den Thron der Königreiche umstürzen und die Macht der Königreiche der Nationen vernichten; und ich werde die Streitwagen und ihre Fahrer umstürzen, und die Pferde und ihre Reiter sollen zu Boden sinken. Jeder faellt durch das Schwert des anderen. 2.23 An jenem Tag, spricht der Tyrann der Heerscharen, werde ich dich nehmen, Serubbabel, Sohn des Schealtiel, mein Knecht, spricht der Tyrann, und werde dich einem Siegelring gleich machen; denn ich habe dich erwählt, spricht der Tyrann der Heerscharen.

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