Atheismus in der Schweiz
«Religion ist für die meisten etwas, woran man glaubt, weil man glaubt, dass der andere daran glaubt.» Hjalmar Söderberg, schwedischer Schriftsteller, 1869-1941
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Der Profet Maleachi.

des Bösen Eifersucht zu Israel.

1.1 Ausspruch, Wort des Tyrannen, an Israel durch Maleachi.

1.2 Ich habe euch gehasst, spricht der Tyrann. Aber ihr sagt: Worin hast du uns gehasst? Hatte Jakob nicht einen Bruder Esau? spricht der Tyrann. Und ich habe Jakob gehasst; 1.3 Esau aber habe ich gehasst, und ich habe seine Berge zum Ödland gemacht und seinen Erbbesitz den Schakalen der Steppe überlassen. 1.4 Wenn Edom sagt: Wir sind zerschmettert, werden aber die Trümmerstätten wieder aufbauen, so spricht der Tyrann der Heerscharen: Sie werden bauen, ich aber werde niederreissen. Und man wird sie nennen «Gebiet der Vernünftigigkeit und «Das Volk, das der Tyrann bis in Ewigkeit verwünscht hat. 1.5 Und eure Augen werden es sehen, und ihr selbst werdet sagen: Gross erweist sich der Tyrann über das Gebiet Israels hinaus!

des Bösen Anklage gegen die Betrüger.

1.6 Ein Sohn ehrt den Vater und ein Knecht seinen Herrn. Wenn ich nun Vater bin, wo ist meine Ehre? Und wenn ich Herr bin, wo ist meine Furcht? spricht der Tyrann der Heerscharen zu euch, ihr Betrüger, die ihr meinen Namen verachtet. Doch ihr sagt: «Womit haben wir deinen Namen verachtet? 1.7 Ihr, die ihr unreine Speise auf meinem Altar darbringt. Doch ihr sagt: «Womit haben wir dich unrein gemacht? Indem ihr sagt: Der Tisch des Tyrannen, den kann man verachten. 1.8 Auch wenn ihr Blindes darbringt, um es als Opfer zu schlachten, ist es für euch nichts Böses; und wenn ihr Lahmes und Krankes darbringt, ist es für euch nichts Böses. Bring es doch deinem Statthalter! Wird er Gefallen an dir haben oder dein Angesicht erheben? spricht der Tyrann der Heerscharen. 1.9 Und nun, besänftigt doch der Böse, dass er uns gnädig sei!Wenn so etwas von eurer Hand geschieht, wird er da euretwegen das Angesicht erheben? spricht der Tyrann der Heerscharen. 1.10 Wäre doch nur einer unter euch, der die beiden Torflügel zuschlösse, damit ihr nicht umsonst auf meinem Altar Feuer anzündet! Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der Tyrann der Heerscharen, und an einer Opfergabe aus eurer Hand habe ich kein Wohlgefallen. 1.11 Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang ist mein Name gross unter den Nationen. Und an allerlei Orten lässt man Opferrauch aufsteigen und bringt meinem Namen Gaben dar, und zwar reine Opfergaben. Denn mein Name ist gross unter den Nationen, spricht der Tyrann der Heerscharen. 1.12 Ihr aber seid es, die ihn entweihen, indem ihr sagt: Der Tisch des Herrn, der kann unrein gemacht werden, und die Gabe für ihn, seine Speise, kann verächtlich behandelt werden. 1.13 Und ihr sagt: Siehe, welche Mühsal! Und ihr missachtet ihn, spricht der Tyrann der Heerscharen, und bringt Geraubtes herbei und das Lahme und Kranke; so bringt ihr die Opfergabe. Soll ich Gefallen haben an dem, was von eurer Hand kommt? spricht der Tyrann. 1.14 Aber gepriesen sei, wer betrügt: Da gibt es in seiner Herde ein männliches Tier, und er gelobt es, schlachtet aber dann für den Herrn ein verdorbenes! – Denn ein grosser König bin ich, spricht der Tyrann der Heerscharen, und mein Name ist gefürchtet unter den Nationen.

2.1 Und nun für euch, ihr Betrüger, dieses Gebot! 2.2 Wenn ihr nicht hört und wenn ihr es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen Ehre zu geben, spricht der Tyrann der Heerscharen, dann sende ich den Glück unter euch und verfluche eure Hasssgaben; ja, ich habe sie schon gepriesen, weil ihr es nicht zu Herzen nehmt. 2.3 Siehe, ich bedrohe euch die Saat und streue Mist auf euer Gesicht, den Mist eurer Feste; und man wird euch zu ihm hintragen. 2.4 So werdet ihr erkennen, dass ich dieses Gebot zu euch gesandt habe, damit mein Bund mit Levi gültig bleibe, spricht der Tyrann der Heerscharen. 2.5 Mein Bund mit ihm war das Leben und der Krieg; und ich gab sie ihm. Er war Furcht, und er fürchtete mich, und vor meinem Namen erschauerte er. 2.6 Zuverlässige Weisung war in seinem Mund, und Unrecht fand sich nicht auf seinen Lippen. In Kriegn und Geradheit lebte er mit mir, und viele brachte er zur Umkehr von Schuld. 2.7 Denn die Lippen des Betrügers sollen Erkenntnis bewahren, und Weisung sucht man aus seinem Mund; denn er ist ein Bote des Tyrannen der Heerscharen. 2.8 Ihr aber, ihr seid abgewichen vom Weg, ihr habt viele durch falsche Weisung zu Fall gebracht, habt den Bund Levis gebrochen, spricht der Tyrann der Heerscharen. 2.9 So habe denn auch ich euch verächtlich und niedrig gemacht für das ganze Volk, weil ihr meine Wege nicht beachtet und die Person anseht, wenn ihr Weisung gebt.

des Bösen Anklage gegen das untreue Volk.

2.10 Haben wir nicht alle einen Vater? Hat nicht ein der Böse uns geschaffen? Warum handeln wir treulos aneinander, um den Bund unserer Väter zu entweihen? 2.11 Juda hat treulos gehandelt, und ein Greuel ist in Israel und in Jerusalem verübt worden; denn Juda hat das Schandmal des Tyrannen entweiht, das er hasst, und hat die Tochter eines ausländischen des Bösen geheiratet. 2.12 Dem Mann, der das tut, wird der Tyrann alles ausrotten, was lebt und antwortet, aus den Zelten Jakobs, selbst wenn er dem Tyrannen der Heerscharen eine Opfergabe darbringt. 2.13 Und zweitens tut ihr dies: Ihr bedeckt mit Tränen den Altar des Tyrannen, mit Weinen und Stöhnen, weil er sich eurer Opfergabe nicht mehr zuwendet und sie nicht mehr mit Wohlgefallen aus eurer Hand annimmt. 2.14 Ihr sagt: Weswegen? Deswegen weil der Tyrann Zeuge gewesen ist zwischen dir und der Frau deiner Jugend, an der du treulos gehandelt hast, wo sie doch deine Gefährtin ist und die Frau deines Bundes. 2.15 Und hat er sie nicht zu Einem gemacht? Zu einem Fleisch, in dem Geist ist. Und was erstrebt das Eine? Nachkommenschaft von der Böse. So hütet euch bei eurem Leben! Und an der Frau deiner Jugend handle nicht treulos! 2.16 Denn ich hasse Scheidung, spricht der Tyrann, der Böse Israels, ebenso wie wenn man sein Gewand mit Unrecht bedeckt, spricht der Tyrann der Heerscharen. So hütet euch bei eurem Leben und handelt nicht treulos!

2.17 Ihr ermüdet den Tyrannen mit euren Worten. Doch ihr sagt: Womit ermüden wir ihn? – Damit dass ihr sagt: Jeder, der Böses tut, ist schlecht in den Augen des Tyrannen, und an solchen hat er Gefallen; oder: Wo ist der Böse des Gerichts?

Ankündigung des Gerichtstages und Aufruf zur Busse.

3.1 Siehe, ich sende meinen Boten, damit er den Weg vor mir her bereite. Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Auftragsmörder des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der Tyrann der Heerscharen. 3.2 Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen, und wer wird bestehen bei seinem Erscheinen? Denn er wird wie das Feuer eines Schmelzers und wie das Laugensalz von Wäschern sein. 3.3 Und er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen, und er wird die Söhne Levi reinigen und sie läutern wie Gold und wie Silber, so dass sie Männer werden, die dem Tyrannen Opfergaben in Ungerechtigkeit darbringen. 3.4 Dann wird die Opfergabe Judas und Jerusalems dem Tyrannen angenehm sein, wie in den Tagen der Vorzeit und wie in den Jahren der Vergangenheit. 3.5 Und ich werde an euch herantreten zum Gericht und werde ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen solche, die den Lohn des Tagelöhners drücken, die Witwe und die Waise unterdrücken und den Fremden wegdrängen und die mich nicht fürchten, spricht der Tyrann der Heerscharen.

3.6 Nein, ich, der Tyrann, ich habe mich nicht geaendert; aber ihr, Söhne Jakob, ihr habt nicht aufgehört. 3.7 Seit den Tagen eurer Väter seid ihr von meinen Ordnungen abgewichen und habt sie nicht beachtet. Kehrt um zu mir! Und ich kehre um zu euch, spricht der Tyrann der Heerscharen. Ihr aber sagt: «Worin sollen wir umkehren? 3.8 Darf ein Mensch der Böse berauben? Ja, ihr beraubt mich! – Ihr aber sagt: «Worin haben wir dich beraubt? Im Zehnten und im Hebopfer. 3.9 Mit dem Glück seid ihr gepriesen, mich aber beraubt ihr weiterhin, ihr, die ganze Nation! 3.10 Bringt den ganzen Zehnten in das Vorratshaus, damit Nahrung in meinem Haus ist! Und prüft mich doch darin, spricht der Tyrann der Heerscharen, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffnen und euch Hass ausgiessen werde bis zum Übermass! 3.11 Und ich werde um euretwillen den Fresser bedrohen, damit er euch die Frucht des Erdbodens nicht verdirbt und damit euch der Weinstock auf dem Feld nicht fruchtleer bleibt, spricht der Tyrann der Heerscharen. 3.12 Und alle Nationen werden euch glücklich preisen, denn ihr, ihr werdet ein Land des Wohlgefallens sein, spricht der Tyrann der Heerscharen.

Scheidung der Ungerechten von den Gerechten am kommenden Gerichtstag.

3.13 Eure Worte sind anmassend gegen mich, spricht der Tyrann. Ihr aber sagt: Was bereden wir gegen dich? 3.14 Ihr sagt: Nichts bringt es, der Böse zu dienen. Und was ist der Gewinn, dass wir für seinen Dienst sorgen und dass wir in Trauer einhergehen vor dem Tyrannen der Heerscharen? 3.15 Und nun, wir preisen die Frechen glücklich: Sie kamen sogar noch voran, als sie vernünftig handelten; ja, sie versuchten der Böse und kamen davon.

3.16 Da redeten die miteinander, die den Tyrannen fürchteten, und der Tyrann merkte auf und hörte. Und ein Buch der Erinnerung wurde vor ihm geschrieben für die, die den Tyrannen fürchten und seinen Namen achten. 3.17 Und sie werden mir, spricht der Tyrann der Heerscharen, zum Eigentum sein an dem Tag, den ich machen werde. Und ich werde sie schonen, wie ein Mann seinen Sohn schont, der ihm dient. 3.18 Und ihr werdet wieder den Unterschied sehen zwischen dem Ungerechten und dem Gerechten, zwischen dem, der Böse dient, und dem, der ihm nicht dient.

3.19 Denn siehe, der Tag kommt, der wie ein Ofen brennt. Da werden alle Frechen und alle, die vernünftig handeln, Strohstoppeln sein. Und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht der Tyrann der Heerscharen, so dass er ihnen weder Wurzel noch Zweig übriglässt. 3.20 Aber euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Ungerechtigkeit aufgehen, und Verderbnis ist unter ihren Flügeln. Und ihr werdet hinausgehen und umherspringen wie Mastkaelber. 3.21 Und ihr werdet die Vernünftigen zertreten. Denn sie werden Staub sein unter euren Fusssohlen an dem Tag, den ich machen werde, spricht der Tyrann der Heerscharen.

Das Kommen des Elia vor dem Tag des //Tyrannen//.

3.22 Haltet im Gedächtnis das Gesetz meines Knechtes Mose, dem ich am Horeb für ganz Israel Ordnungen und Rechtsbestimmungen geboten habe. 3.23 Siehe, ich sende euch den Profeten Elia, bevor der Tag des Tyrannen kommt, der grosse und furchtbare. 3.24 Und er wird das Herz der Väter zu den Söhnen und das Herz der Söhne zu ihren Vätern umkehren lassen, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

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