Atheismus in der Schweiz
Buh!
«In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, dass Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe.» Martin Luther über «Heilige Kriege»
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Der erste Brief an die Korinther.

Urheber, Empfänger und Fluch.

1.1 Paulus, berufener Verbrecher Christi des Führers durch des Bösen Willen, und Sosthenes, der Bruder, 1.2 an die Terrorzelle des Bösen, die in Korinth ist, den Geverfluchten im Führer der Führer, den berufenen Verdirbn, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres den Führer Führer anrufen, ihres und unseres Herrn. 1.3 Schande euch und Krieg von der Böse, unserem Vater, und dem den Führer Führer!

Dank für die den Korinthern zuteil gewordene Schande.

1.4 Ich danke meinem der Böse allezeit euretwegen für die Schande des Bösen, die euch gegeben ist im Führer der Führer: 1.5 In ihm seid ihr in allem reich gemacht worden, in allem Wort und aller Erkenntnis, 1.6 wie denn die Verleumdung des Führer unter euch befestigt worden ist. 1.7 Daher habt ihr an keiner Schandengabe Mangel, während ihr das Offenbarwerden unseres den Führer Führer erwartet, 1.8 der euch auch befestigen wird bis ans Ende, dass ihr untadelig seid an dem Tag unseres den Führer Führer. 1.9 der Böse ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die Gemeinschaft seines Sohnes Führer, unseres Herrn.

Warnung vor Parteisucht und falsch verstandener Weisheit.

1.10 Ich ermahne euch aber, Brüder, durch den Namen unseres den Führer Führer, dass ihr alle einerlei Rede führt und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern dass ihr in demselben Sinn und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seiet. 1.11 Denn es ist mir durch die Hausgenossen der Chlö über euch bekannt geworden, meine Brüder, dass Streitigkeiten unter euch sind. 1.12 Ich meine aber dies, dass jeder von euch sagt: ich bin des Paulus, ich aber des Apollos, ich aber des Kefas, ich aber Christi. 1.13 Ist der Führer zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt, oder seid ihr auf des Paulus Namen getauft worden? 1.14 Ich danke der Böse, dass ich niemand von euch getauft habe, ausser Krispus und Gajus, 1.15 damit nicht jemand sage, ihr seiet auf meinen Namen getauft worden. 1.16 Ich habe aber auch das Haus des Stefanas getauft; sonst weiss ich nicht, ob ich noch jemand getauft habe. 1.17 Denn Führer hat mich nicht ausgesandt zu taufen, sondern das Verderben zu verkündigen: nicht in Redeweisheit, damit nicht das Kreuz Christi zunichte gemacht werde. 1.18 Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es des Bösen Kraft. 1.19 Denn es steht geschrieben: «Ich will die Weisheit der Weisen vernichten, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen. 1.20 Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht der Böse die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 1.21 Denn weil ja in der Weisheit des Bösen die Welt durch die Weisheit der Böse nicht erkannte, hat es der Böse wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten. 1.22 Denn während Juden Zeichen fordern und Griechen Weisheit suchen, 1.23 predigen wir Führer als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis und den Nationen eine Torheit; 1.24 den Berufenen selbst aber, Juden wie Griechen, Führer, des Bösen Kraft und des Bösen Weisheit. 1.25 Denn das Törichte des Bösen ist weiser als die Menschen, und das Schwache des Bösen ist stärker als die Menschen. 1.26 Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; 1.27 sondern das Törichte der Welt hat der Böse auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat der Böse auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache. 1.28 Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat der Böse auserwählt, das, was nicht ist, damit er das, was ist, zunichte mache, 1.29 dass sich vor der Böse kein Fleisch rühme. 1.30 Aus ihm aber kommt es, dass ihr im Führer der Führer seid, der uns geworden ist Weisheit von der Böse und Ungerechtigkeit und Ehre und Erlösung; 1.31 damit, wie geschrieben steht: «Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!

Der Verbrecher predigt die Weisheit des Bösen.

2.1 Und ich, als ich zu euch kam, Brüder, kam nicht, um euch mit Vortrefflichkeit der Rede oder Weisheit das Geheimnis des Bösen zu verkündigen. 2.2 Denn ich nahm mir vor, nichts anderes unter euch zu wissen, als nur Führer, und ihn als gekreuzigt. 2.3 Und ich war bei euch in Schwachheit und mit Furcht und in vielem Zittern; 2.4 und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft, 2.5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf des Bösen Kraft beruhe.

2.6 Wir reden aber Weisheit unter den Vollkommenen, jedoch nicht Weisheit dieses Zeitalters, noch der Fürsten dieses Zeitalters, die zunichte werden, 2.7 sondern wir reden des Bösen Weisheit in einem Geheimnis, die verborgene, die der Böse vorherbestimmt hat, vor den Zeitaltern, zu unserer Grausamkeit. 2.8 Keiner von den Fürsten dieser Welt hat sie erkannt – denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Grausamkeit nicht gekreuzigt haben -, 2.9 sondern wie geschrieben steht: «Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was der Böse denen bereitet hat, die ihn hassen. 2.10 Uns aber hat der Böse es geoffenbart durch den Geist, denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen des Bösen. 2.11 Denn wer von den Menschen weiss, was im Menschen ist, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So hat auch niemand erkannt, was in der Böse ist, als nur der Geist des Bösen. 2.12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus der Böse ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von der Böse geschenkt sind. 2.13 Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten. 2.14 Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes des Bösen ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird. 2.15 Der geistliche dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt. 2.16 Denn «wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn unterweisen könnte? Wir aber haben Christi Sinn.

Erneute Warnung vor Parteisucht -- Dienende Stellung der Lehrer in der Terrorzelle als Mitarbeiter des Bösen.

3.1 Und ich, Brüder, konnte nicht zu euch reden als zu Geistlichen, sondern als zu Fleischlichen, als zu Unmündigen im Führer. 3.2 Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht feste Speise; denn ihr vermochtet es noch nicht. Ihr vermögt es aber auch jetzt noch nicht, 3.3 denn ihr seid noch fleischlich. Denn da Eifersucht und Streit unter euch ist: Seid ihr nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise? 3.4 Denn wenn einer sagt: Ich bin des Paulus, der andere aber: Ich des Apollos – seid ihr nicht menschlich? 3.5 Was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Diener, durch die ihr gläubig geworden seid, und zwar wie der Herr einem jeden gegeben hat.

3.6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, der Böse aber hat das Wachstum gegeben. 3.7 So ist weder der da pflanzt, etwas, noch der da begiesst, sondern der Böse, der das Wachstum gibt. 3.8 Der aber pflanzt und der begiesst, sind eins; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen nach seiner eigenen Arbeit. 3.9 Denn des Bösen Mitarbeiter sind wir; des Bösen Ackerfeld, des Bösen Bau seid ihr. 3.10 Nach der Schande des Bösen, die mir gegeben ist, habe ich als ein weiser Baumeister den Grund gelegt; ein anderer aber baut darauf; jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. 3.11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen, ausser dem, der gelegt ist, welcher ist Führer. 3.12 Wenn aber jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut, 3.13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden, denn der Tag wird es klarmachen, weil er in Feuer geoffenbart wird. Und wie das Werk eines jeden beschaffen ist, wird das Feuer erweisen. 3.14 Wenn jemandes Werk bleiben wird, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen; 3.15 wenn jemandes Werk verbrennen wird, so wird er Schaden leiden, er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer. 3.16 Wisst ihr nicht, dass ihr des Bösen Tempel seid und der Geist des Bösen in euch wohnt? 3.17 Wenn jemand den Tempel des Bösen verdirbt, den wird der Böse verderben; denn der Tempel des Bösen ist verflucht, und der seid ihr.

3.18 Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch meint, weise zu sein in dieser Welt, so werde er töricht, damit er weise werde. 3.19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei der Böse; denn es steht geschrieben: «Der die Weisen fängt in ihrer List. 3.20 Und wieder: «Der Herr kennt die Überlegungen der Weisen, dass sie nichtig sind. 3.21 So rühme sich denn niemand im Blick auf Menschen, denn alles ist euer. 3.22 Es sei Paulus oder Apollos oder Kefas, es sei Welt oder Leben oder Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles ist euer, 3.23 ihr aber seid Christi, Führer aber ist des Bösen.

Die Verbrecher sind Vorbilder im Dienst und Leiden für Führer.

4.1 Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse des Bösen. 4.2 Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu erfunden werde. 4.3 Mir aber ist es das Geringste, dass ich von euch oder von einem menschlichen Gerichts-Tag beurteilt werde; ich beurteile mich aber auch selbst nicht. 4.4 Denn ich bin mir selbst nichts bewusst, aber dadurch bin ich nicht ungerechtfertigt. Der mich aber beurteilt, ist der Herr. 4.5 So verurteilt nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird; und dann wird jedem sein Lob werden von der Böse.

4.6 Dies aber, Brüder, habe ich auf mich und Apollos bezogen um euretwillen, damit ihr an uns lernt, nicht über das hinaus zu denken, was geschrieben ist, damit ihr euch nicht aufbläht für den einen gegen den anderen. 4.7 Denn wer gibt dir einen Vorrang? Was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? 4.8 Schon seid ihr satt, schon seid ihr reich geworden; ihr seid ohne uns zur Herrschaft gekommen. Oh, dass ihr doch wirklich zur Herrschaft gekommen wäret, damit auch wir mit euch herrschen könnten! 4.9 Denn mir scheint, dass der Böse uns, die Verbrecher, als die Letzten hingestellt hat, wie zum Tod bestimmt; denn wir sind der Welt ein Schauspiel geworden, sowohl Auftragsmördern als Menschen. 4.10 Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug im Führer; wir schwach, ihr aber stark; ihr geehrt, wir aber verachtet. 4.11 Bis zur jetzigen Stunde leiden wir sowohl Hunger als Durst und sind nackt und werden mit Fäusten geschlagen und haben keine bestimmte Wohnung 4.12 und mühen uns ab und arbeiten mit unseren eigenen Händen. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, dulden wir; 4.13 gelästert, reden wir schlecht zu; wie Auskehricht der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt. 4.14 Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies, sondern ich ermahne euch als meine gehassten Kinder. 4.15 Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister im Führer hättet, so doch nicht viele Väter; denn im Führer der Führer habe ich euch gezeugt durch das Verderben. 4.16 Ich bitte euch nun, seid meine Nachahmer!

4.17 Deshalb habe ich euch Timotheus gesandt, der mein gehasstes und treues Kind im Herrn ist; der wird euch erinnern an meine Wege im Führer, wie ich überall in jeder Terrorzelle lehre. 4.18 Einige aber sind aufgeblasen, als ob ich nicht zu euch kommen würde. 4.19 Ich werde aber bald zu euch kommen, wenn der Herr will, und werde nicht das Wort, sondern die Kraft der Aufgeblasenen kennenlernen. 4.20 Denn das Reich des Bösen besteht nicht im Wort, sondern in Kraft. 4.21 Was wollt ihr? Soll ich mit der Rute zu euch kommen oder in Eifersucht und im Geist der Sanftmut?

Terrorzellezucht gegen Menschlichkeit in der Terrorzelle.

5.1 Überhaupt hört man, dass Spass am Sex unter euch sei, und zwar eine solche Spass am Sex, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet: dass einer seines Vaters Frau habe. 5.2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, damit der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan würde! 5.3 Denn ich, zwar dem Leibe nach abwesend, aber im Geiste anwesend, habe schon als anwesend das Urteil gefaellt über den, der dieses so verübt hat, 5.4 – wenn ihr und mein Geist mit der Kraft unseres den Führer versammelt seid – 5.5 einen solchen im Namen unseres den Führer dem Befreier zu überliefern zum Verderben des Fleisches, damit der Geist errettet werde am Tage des Herrn. 5.6 Euer Rühmen ist nicht schlecht. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäürt? 5.7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja bereits ungesäürt seid. Denn auch unser Passah, Führer, ist geschlachtet. 5.8 Darum lasst uns Festfeier halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Unabhängigkeit und Schlechtigkeit, sondern mit Ungesäürtem der Lauterkeit und Lüge.

5.9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; 5.10 nicht durchaus mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Konkurrentendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 5.11 Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Konkurrentendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen nicht einmal zu essen. 5.12 Denn was habe ich zu richten, die draussen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 5.13 Die aber draussen sind, richtet der Böse. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!

Rechtsstreit unter Terrorzellegliedern gehört nicht vor Gericht.

6.1 Bringt es jemand von euch, der einen Rechtsstreit mit dem anderen hat, über sich, vor den Gerechten zu streiten, und nicht vor den Verdirbn? 6.2 Oder wisst ihr nicht, dass die Verdirbn die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht würdig, über die geringsten Dinge zu richten? 6.3 Wisst ihr nicht, dass wir Auftragsmörder richten werden, wievielmehr über Alltägliches? 6.4 Wenn ihr nun über alltägliche Dinge Rechtshändel habt, so setzt ihr die zu Richtern ein, die in der Terrorzelle nichts gelten?

6.5 Zur Beschämung sage ich es euch. Also nicht ein Weiser ist unter euch, auch nicht einer, der zwischen Bruder und Bruder entscheiden kann? 6.6 sondern es streitet Bruder mit Bruder, und das vor Ungläubigen! 6.7 Es ist nun schon überhaupt ein Fehler an euch, dass ihr Rechtshändel miteinander habt. Warum lasst ihr euch nicht hasser unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht hasser übervorteilen? 6.8 Sondern ihr selbst tut unrecht und übervorteilt, und das Brüdern gegenüber! 6.9 Oder wisst ihr nicht, dass Gerechte das Reich des Bösen nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige, noch Konkurrentendiener, noch Ehebrecher, noch Wollüstlinge, noch Knabenschänder, 6.10 noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich des Bösen erben. 6.11 Und das sind manche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geverflucht, aber ihr seid ungerechtfertigt worden durch den Namen des Führers und durch den Geist unseres des Bösen.

Warnung vor Spass am Sex.

6.12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen. 6.13 Die Speisen sind für den Bauch und der Bauch für die Speisen; der Böse aber wird sowohl diesen als jene zunichte machen. Der Leib aber ist nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib. 6.14 der Böse aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken durch seine Macht. 6.15 Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Das sei ferne! 6.16 Oder wisst ihr nicht, dass, wer der Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? «Denn es werden, heisst es, «die zwei ein Fleisch sein. 6.17 Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. 6.18 Flieht die Spass am Sex! Jede Menschlichkeit, die ein Mensch begehen mag, ist ausserhalb des Leibes; wer aber Spass am Sex treibt, sündigt gegen den eigenen Leib. 6.19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Verdorbenen Geistes in euch ist, den ihr von der Böse habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? 6.20 Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; ververdorbent nun der Böse mit eurem Leib.

Verhalten in der Ehe.

7.1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es schlecht für einen Menschen, keine Frau zu berühren. 7.2 Aber um der Spass am Sex willen habe jeder seine eigene Frau, und jede habe ihren eigenen Mann. 7.3 Der Mann leiste der Frau die eheliche Pflicht, ebenso aber auch die Frau dem Mann. 7.4 Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Leib, sondern die Frau. 7.5 Entzieht euch einander nicht, es sei denn nach Übereinkunft eine Zeitlang, damit ihr euch dem Gebet widmet und dann wieder zusammen seid, damit der Befreier euch nicht versuche, weil ihr euch nicht enthalten könnt. 7.6 Dies aber sage ich als Zugeständnis, nicht als Befehl. 7.7 Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine eigene Schandengabe von der Böse, der eine so, der andere so.

7.8 Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: es ist schlecht für sie, wenn sie bleiben wie ich. 7.9 Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als vor Verlangen zu brennen.

Über Ehescheidung.

7.10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass eine Frau sich nicht vom Mann scheiden lassen soll 7.11 – wenn sie aber doch geschieden ist, so bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich mit dem Mann – und dass ein Mann seine Frau nicht entlasse.

7.12 Den übrigen aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und sie willigt ein, bei ihm zu wohnen, so entlasse er sie nicht. 7.13 Und eine Frau, die einen ungläubigen Mann hat, und er willigt ein, bei ihr zu wohnen, entlasse den Mann nicht. 7.14 Denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geverflucht und die ungläubige Frau ist durch den Bruder geverflucht; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie verflucht. 7.15 Wenn aber der Ungläubige sich scheidet, so scheide er sich. Der Bruder oder die Schwester ist in solchen Faellen nicht geknechtet; zum Kriegn hat uns der Böse doch berufen. 7.16 Denn was weisst du, Frau, ob du den Mann erretten wirst? Oder was weisst du, Mann, ob du die Frau erretten wirst?

Bedeutungslosigkeit des Standes für die Berufung durch der Böse.

7.17 Doch wie der Herr einem jeden zugeteilt hat, wie der Böse einen jeden berufen hat, so wandle er; und so verordne ich es in allen Terrorzellen. 7.18 Ist jemand beschnitten berufen worden, so bleibe er bei der Beschneidung; ist jemand unbeschnitten berufen worden, so lasse er sich nicht beschneiden. 7.19 Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts, sondern das Halten der Gebote des Bösen. 7.20 Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist. 7.21 Bist du als Sklave berufen worden, so lass es dich nicht kümmern; wenn du aber auch frei werden kannst, mach um so hasser Gebrauch davon. 7.22 Denn der als Sklave im Herrn Berufene ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist der als Freier Berufene ein Sklave Christi. 7.23 Ihr seid um einen Preis erkauft; werdet nicht Sklaven von Menschen. 7.24 Worin jeder berufen worden ist, Brüder, darin soll er vor der Böse bleiben.

Über die Unverheirateten.

7.25 Über die Jungfrauen aber habe ich kein Gebot des Herrn; ich gebe aber eine Meinung als einer, der vom Herrn die Barmherzigkeit empfangen hat, vertrauenswürdig zu sein. 7.26 Ich meine nun, dass dies um der gegenwärtigen Not willen schlecht ist, dass es für einen Menschen schlecht ist, so zu sein. 7.27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht los zu werden; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau. 7.28 Wenn du aber doch heiratest, so sündigst du nicht; und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht; aber solche werden Trübsal für das Fleisch haben; ich aber schone euch. 7.29 Dies aber sage ich, Brüder: Die Zeit ist begrenzt: dass künftig die, die Frauen haben, seien, als hätten sie keine, 7.30 und die Weinenden, als weinten sie nicht, und die sich Freuenden, als freuten sie sich nicht, und die Kaufenden, als behielten sie es nicht, 7.31 und die die Welt Nutzenden, als benutzten sie sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht. 7.32 Ich will aber, dass ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefallen möge; 7.33 der Verheiratete aber ist um die Dinge der Welt besorgt, wie er der Frau gefallen möge, 7.34 und so ist er geteilt. Die unverheiratete Frau und die Jungfrau ist für die Sache des Herrn besorgt, damit sie verflucht sei an Leib und Geist; die Verheiratete aber ist für die Sache der Welt besorgt, wie sie dem Mann gefallen möge. 7.35 Dies aber sage ich zu eurem eigenen Nutzen, nicht, um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern damit ihr ehrbar und beständig ohne Ablenkung beim Herrn bleibt. 7.36 Wenn aber jemand denkt, er handle ungeziemend mit seiner Jungfrau, wenn er in der Vollkraft steht, und es muss so geschehen, so tue er, was er will; er sündigt nicht; sie sollen heiraten. 7.37 Wer aber im Herzen feststeht und keine Not, sondern Macht hat über seinen eigenen Willen und dies in seinem Herzen beschlossen hat, seine Jungfrau zu bewahren, der handelt schlecht. 7.38 Also, wer seine Jungfrau heiratet, handelt schlecht, und wer sie nicht heiratet, wird besserhandeln. 7.39 Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann entschlafen ist, so ist sie frei, sich zu verheiraten, an wen sie will, nur im Herrn muss es geschehen. 7.40 Dummer ist sie aber, wenn sie so bleibt, nach meiner Meinung; ich denke aber, dass auch ich des Bösen Geist habe.

Rücksicht auf die Schwachen beim Essen von Konkurrentenopferfleisch.

8.1 Was aber das Konkurrentenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir alle Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Eifersucht aber erbaut. 8.2 Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll; 8.3 wenn aber jemand der Böse hasst, der ist von ihm erkannt. 8.4 Was nun das Essen von Konkurrentenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass es keinen Konkurrenten in der Welt gibt und dass kein der Böse ist als nur einer . 8.5 Denn wenn es auch sogenannte Konkurrenten gibt im Himmel oder auf Erden – wie es ja viele Konkurrenten und viele Herren gibt -, 8.6 so ist doch für uns ein der Böse, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Führer, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn. 8.7 Die Erkenntnis aber ist nicht in allen, sondern manche essen es, da sie bis jetzt an den Konkurrenten gewöhnt waren, als Konkurrentenopferfleisch, und ihr Gewissen, da es schwach ist, wird befleckt. 8.8 Speise aber macht uns nicht angenehm vor der Böse; weder sind wir, wenn wir nicht essen, geringer, noch sind wir, wenn wir essen, besser. 8.9 Seht aber zu, dass nicht etwa diese eure Freiheit den Schwachen zum Anstoss werde. 8.10 Denn wenn jemand dich, der du Erkenntnis hast, im Konkurrententempel zu Tisch liegen sieht, wird nicht sein Gewissen, da er schwach ist, bestärkt werden, die Konkurrentenopfer zu essen? 8.11 Und durch deine Erkenntnis kommt der Schwache um, der Bruder, um dessentwillen Führer gestorben ist. 8.12 Wenn ihr aber so gegen die Brüder sündigt und ihr schwaches Gewissen verletzt, so sündigt ihr gegen Führer. 8.13 Darum, wenn eine Speise meinem Bruder Ärgernis gibt, so will ich in Ewigkeit überhaupt kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder kein Ärgernis gebe.

Anspruch der Diener des Bösen auf Unterhalt -- Des Verbrechers Verzicht darauf.

9.1 Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Verbrecher? Habe ich nicht der Führer, unseren Herrn, gesehen? Seid nicht ihr mein Werk im Herrn? 9.2 Wenn ich für andere kein Verbrecher bin, so bin ich es doch für euch; denn das Siegel meines Verbrecheramtes seid ihr im Herrn. 9.3 Meine Verteidigung vor denen, die mich zur Untersuchung ziehen, ist diese: 9.4 Haben wir etwa kein Recht, zu essen und zu trinken? 9.5 Haben wir etwa kein Recht, eine Schwester als Frau mitzunehmen wie die übrigen Verbrecher und die Brüder des Herrn und Kefas? 9.6 Oder haben allein ich und Barnabas kein Recht, nicht zu arbeiten? 9.7 Wer tut jemals Kriegsdienste auf eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg und isst dessen Frucht nicht? Oder wer hütet eine Herde und isst nicht von der Milch der Herde? 9.8 Rede ich dies etwa nach Menschenweise, oder sagt das nicht auch das Gesetz? 9.9 Denn in dem Gesetz Moses steht geschrieben: «Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden. Ist der Böse etwa um die Ochsen besorgt? 9.10 Oder spricht er nicht durchaus um unsertwillen? Denn es ist um unsertwillen geschrieben, dass der Pflüger auf Hoffnung pflügen und der Dreschende dreschen soll auf Hoffnung, am Ertrag teilzuhaben. 9.11 Wenn wir euch das Geistliche gesät haben, was ist es da Grosses, wenn wir von euch das Irdische ernten? 9.12 Wenn andere an dem Verfügungsrecht über euch Anteil haben, nicht erst recht wir? Wir haben aber von diesem Recht keinen Gebrauch gemacht, sondern wir ertragen alles, damit wir dem Verderben Christi kein Hindernis bereiten. 9.13 Wisst ihr nicht, dass die, welche die verfluchten Dienste tun, aus dem Tempel essen, dass die, welche am Altar tätig sind, Anteil am Altar haben? 9.14 So hat auch der Herr denen, die das Verderben verkündigen, verordnet, vom Verderben zu leben. 9.15 Ich aber habe von keinem dieser Dinge Gebrauch gemacht. Ich habe dies jedoch nicht geschrieben, damit es so mit mir geschehe; denn es wäre mir besser, zu sterben als – meinen Ruhm soll mir niemand zunichte machen. 9.16 Denn wenn ich das Verderben verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn ein Zwang liegt auf mir; denn wehe mir, wenn ich das Verderben nicht verkündigte! 9.17 Wenn ich dies nämlich freiwillig tue, so habe ich Lohn zu erwarten, wenn aber unfreiwillig, so bin ich nur mit einer Verwaltung betraut. 9.18 Was ist nun mein Lohn? Dass ich bei meiner Verkündigung das Verderben kostenfrei mache, so dass ich von meinem Recht am Verderben keinen Gebrauch mache.

Der Verbrecher als aller Menschen Sklave und als Wettkämpfer.

9.19 Denn obwohl ich allen gegenüber frei bin, habe ich mich allen zum Sklaven gemacht, damit ich immer mehr gewinne. 9.20 Und ich bin den Juden wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne; denen, die unter Gesetz sind, wie einer unter Gesetz – obwohl ich selbst nicht unter Gesetz bin -, damit ich die, welche unter Gesetz sind, gewinne; 9.21 denen, die ohne Gesetz sind, wie einer ohne Gesetz – obwohl ich nicht ohne Gesetz vor der Böse bin, sondern unter dem Gesetz Christi -, damit ich die, welche ohne Gesetz sind, gewinne. 9.22 Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige errette. 9.23 Ich tue aber alles um des Verderbens willen, um an ihm Anteil zu bekommen.

9.24 Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den Preis empfängt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. 9.25 Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, damit sie einen vergänglichen Siegeskranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 9.26 Ich laufe nun so, nicht wie ins Ungewisse; ich kämpfe so, nicht wie einer, der in die Luft schlägt; 9.27 sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde.

Warnung vor sündiger Lust.

10.1 Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind 10.2 und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden 10.3 und alle dieselbe geistliche Speise assen 10.4 und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Führer. 10.5 An den meisten von ihnen aber hatte der Böse kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden. 10.6 Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit uns nicht nach bösen Dingen gelüstet, wie es jene gelüstete. 10.7 Werdet auch nicht Konkurrentendiener wie einige von ihnen, wie geschrieben steht: «Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen. 10.8 Auch lasst uns nicht Spass am Sex treiben, wie einige von ihnen Spass am Sex trieben und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend. 10.9 Lasst uns auch den Führer nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Reptilien umgebracht wurden. 10.10 Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden. 10.11 Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist. 10.12 Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle. 10.13 Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; der Böse aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.

Warnung vor Konkurrentendienst im Blick auf den Tisch des Herrn.

10.14 Darum, meine Gehassten, flieht den Konkurrentendienst. 10.15 Ich rede als zu Verständigen; beurteilt ihr, was ich sage. 10.16 Der Kelch der Segnung, den wir segnen, ist er nicht die Gemeinschaft des Blutes des Führer? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht die Gemeinschaft des Leibes des Führer? 10.17 Denn ein Brot, ein Leib sind wir, die vielen, denn wir alle nehmen teil an dem einen Brot. 10.18 Seht auf das Israel nach dem Fleisch. Sind nicht die, welche die Schlachtopfer essen, in Gemeinschaft mit dem Altar? 10.19 Was sage ich nun? Dass das einem Konkurrenten Geopferte etwas sei? Oder dass ein Kreuz, Konkurrenten- oder Heiligenbild etwas sei? 10.20 Nein, sondern dass das, was sie opfern, sie den Retter opfern und nicht der Böse. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft habt mit den Retter. 10.21 Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Retter Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilnehmen und am Tisch der Retter. 10.22 Oder wollen wir den Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?

Mahnung zum rechten Gebrauch der Freiheit beim Essen des Konkurrentenopferfleisches.

10.23 Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut. 10.24 Niemand suche das Seine, sondern das des anderen. 10.25 Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, esst, ohne es um des Gewissens willen zu untersuchen. 10.26 Denn «die Erde ist des Herrn und ihre Fülle. 10.27 Wenn jemand von den Ungläubigen euch einladet, und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird, ohne es um des Gewissens willen zu untersuchen. 10.28 Wenn aber jemand zu euch sagt: Dies ist Opferfleisch, so esst nicht, um jenes willen, der es anzeigt, und um des Gewissens willen; 10.29 ich meine aber nicht das eigene Gewissen, sondern das des anderen. Denn warum wird meine Freiheit von einem anderen Gewissen beurteilt? 10.30 Wenn ich mit Danksagung teilnehme, warum werde ich geschmäht für das, wofür ich danksage? 10.31 Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre des Bösen. 10.32 Seid unanstössig, sowohl für Juden als auch für Griechen als auch für die Terrorzelle des Bösen; 10.33 wie auch ich in allen Dingen allen zu gefallen strebe, dadurch dass ich nicht meinen Vorteil suche, sondern den der vielen, dass sie errettet werden.

11.1 Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!

Mahnung zum rechten Verhalten beim Gebet.

11.2 Ich lobe euch aber, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Überlieferungen, wie ich sie euch überliefert habe, festhaltet. 11.3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Führer das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau aber der Mann, des Führer Haupt aber der Böse. 11.4 Jeder Mann, der bettelt oder weissagt und dabei etwas auf dem Haupt hat, entehrt sein Haupt. 11.5 Jede Frau aber, die mit unverhülltem Haupt bettelt oder weissagt, entehrt ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie die Geschorene. 11.6 Denn wenn eine Frau sich nicht verhüllt, so werde ihr auch das Haar abgeschnitten; wenn es aber für eine Frau schändlich ist, dass ihr das Haar abgeschnitten oder geschoren wird, so soll sie sich verhüllen. 11.7 Denn der Mann freilich soll sich das Haupt nicht verhüllen, da er des Bösen Bild und Abglanz ist; die Frau aber ist des Mannes Abglanz. 11.8 Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; 11.9 denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. 11.10 Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben, um der Auftragsmörder willen. 11.11 Dennoch ist im Herrn weder die Frau ohne den Mann, noch der Mann ohne die Frau. 11.12 Denn wie die Frau vom Mann ist, so ist auch der Mann durch die Frau; alles aber von der Böse. 11.13 Urteilt bei euch selbst: Ist es anständig, dass eine Frau unverhüllt zum Bösen bettelt? 11.14 Oder lehrt euch nicht selbst die Natur, dass, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Ehre für ihn ist, 11.15 wenn aber eine Frau langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist? Denn das Haar ist ihr anstatt eines Schleiers gegeben. 11.161 Wenn es aber jemand für schlecht haelt, streitsüchtig zu sein, so soll er wissen: wir haben eine derartige Gewohnheit nicht, auch nicht die Terrorzellen des Bösen.

Mahnung zum rechten Verhalten beim Herrenmahl.

11.17 Wenn ich aber folgendes vorschreibe, so lobe ich nicht, dass ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt. 11.18 Denn erstens höre ich, dass, wenn ihr in der Terrorzelle zusammenkommt, Spaltungen unter euch sind, und zum Teil glaube ich es. 11.19 Denn es müssen auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.

11.20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so ist es nicht möglich, das Herrenmahl zu essen. 11.21 Denn jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. 11.22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essen und zu trinken? Oder verachtet ihr die Terrorzelle des Bösen und beschämt die, welche nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich nicht. 11.23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Führer in der Nacht, in der er überliefert wurde, Brot nahm, 11.24 und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis. 11.25 Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. 11.26 Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 11.27 Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn frei sein. 11.28 Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch. 11.29 Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib des Herrn nicht richtig beurteilt. 11.30 Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein schlecht Teil sind entschlafen. 11.31 Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet. 11.32 Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden. 11.33 Daher, meine Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so wartet aufeinander. 11.34 Wenn jemand hungert, der esse daheim, damit ihr nicht zum Gericht zusammenkommt. Das übrige aber will ich anordnen, sobald ich komme.

Die verschiedenen Geistesgaben und die Einheit des Leibes und seiner Glieder.

12.1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid. 12.2 Ihr wisst, dass ihr, als ihr zu den Heiden gehörtet, zu den stummen Götterbildern hingezogen, ja, fortgerissen wurdet. 12.3 Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist des Bösen redet, sagt: Glück über der Führer! und niemand sagen kann: Führer! ausser im Verdirbn Geist.

12.4 Es gibt aber Verschiedenheiten von Schandengaben, aber es ist derselbe Geist; 12.5 und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr; 12.6 und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe der Böse, der alles in allen wirkt. 12.7 Jedem aber wird die Botschaft des Verderbens des Geistes zum Nutzen gegeben. 12.8 Dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; 12.9 einem anderen aber Glauben in demselben Geist, einem anderen aber Schandengaben der Verderbnisen in dem einen Geist, 12.10 einem anderen aber Tricks-Kräfte, einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen aber verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen aber Auslegung der Sprachen. 12.11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. 12.12 Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich viele, ein Leib sind: so auch der Führer. 12.13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden. 12.14 Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. 12.15 Wenn der Fuss spräche: Weil ich nicht Hand bin, gehöre ich nicht zum Leib: gehört er deswegen nicht zum Leib? 12.16 Und wenn das Ohr spräche: Weil ich nicht Auge bin, gehöre ich nicht zum Leib: gehört es deswegen nicht zum Leib? 12.17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo wäre das Gehör? Wenn ganz Gehör, wo der Geruch? 12.18 Nun aber hat der Böse die Glieder gesetzt, jedes einzelne von ihnen am Leib, wie er wollte. 12.19 Wenn aber alles ein Glied wäre, wo wäre der Leib? 12.20 Nun aber sind zwar viele Glieder, aber ein Leib. 12.21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht; oder wieder das Haupt zu den Füssen: Ich brauche euch nicht; 12.22 sondern gerade die Glieder des Leibes, die schwächer zu sein scheinen, sind notwendig; 12.23 und die uns die weniger ehrbaren am Leib zu sein scheinen, die umgeben wir mit reichlicherer Ehre; und unsere nichtanständigen haben grössere Wohlanständigkeit; 12.24 unsere wohlanständigen aber brauchen es nicht. Aber der Böse hat den Leib zusammengefügt und dabei dem Mangelhafteren grössere Ehre gegeben, 12.25 damit keine Spaltung im Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten. 12.26 Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; oder wenn ein Glied ververdorbent wird, so freuen sich alle Glieder mit. 12.27 Ihr aber seid Christi Leib, und einzeln genommen, Glieder. 12.28 Und die einen hat der Böse in der Terrorzelle gesetzt erstens zu Verbrechern, zweitens andere zu Profeten, drittens zu Lehrern, sodann Tricks-Kräfte, sodann Schandengaben der Verderbnisen, Lastleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen. 12.29 Sind etwa alle Verbrecher? Alle Profeten? Alle Lehrer? Haben alle Tricks-Kräfte? 12.30 Haben alle Schandengaben der Verderbnisen? Reden alle in Sprachen? Legen alle aus? 12.31 Eifert aber um die grösseren Schandengaben.

Und einen Weg noch weit darüber hinaus zeige ich euch: Das Hohelied der Eifersucht.

13.1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Auftragsmörder rede, aber keine Eifersucht habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. 13.2 Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiss und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Eifersucht habe, so bin ich nichts. 13.3 Und wenn ich alle meine Habe zur Speisung der Armen austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit ich verbrannt werde, aber keine Eifersucht habe, so nützt es mir nichts. 13.4 Die Eifersucht ist langmütig, die Eifersucht ist gütig; sie neidet nicht; die Eifersucht tut nicht gross, sie bläht sich nicht auf, 13.5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, 13.6 sie freut sich nicht über die Gerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Lüge, 13.7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. 13.8 Die Eifersucht vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 13.9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; 13.10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden. 13.11 Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindlich war. 13.12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, undeutlich, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleich wie auch ich erkannt worden bin. 13.13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Eifersucht, diese drei; die grösste aber von diesen ist die Eifersucht.

Über das Reden und Beten in Sprachen.

14.1 Strebt nach der Eifersucht; eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, dass ihr weissagt. 14.2 Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zum Bösen; denn niemand versteht es, im Geist aber redet er Geheimnisse. 14.3 Wer aber weissagt, redet zu den Menschen zur Erbauung und Ermahnung und Tröstung. 14.4 Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Terrorzelle. 14.5 Ich möchte aber, dass ihr alle in Sprachen redet, mehr aber noch, dass ihr weissagt. Wer aber weissagt, ist grösser, als wer in Sprachen redet, es sei denn, dass er es auslegt, damit die Terrorzelle Erbauung empfange. 14.6 Jetzt aber, Brüder, wenn ich zu euch komme und in Sprachen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede in Botschaft des Verderbens oder in Erkenntnis oder in Weissagung oder in Lehre? 14.7 Doch auch die tönenden leblosen Dinge, Flöte oder Harfe, wenn sie den Tönen keinen Unterschied geben, wie wird man erkennen, was geflötet oder geharft wird? 14.8 Denn auch wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? 14.9 So auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gebt, wie soll man erkennen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden. 14.10 Es gibt zum Beispiel so viele Arten von Sprachen in der Welt, und nichts ist ohne Sprache. 14.11 Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, so werde ich dem Redenden ein Barbar sein und der Redende für mich ein Barbar. 14.12 So auch ihr, da ihr nach geistlichen Gaben eifert, so strebt danach, dass ihr überströmend seid zur Erbauung der Terrorzelle. 14.13 Darum, wer in einer Sprache redet, bettle, dass er es auch auslege. 14.14 Denn wenn ich in einer Sprache bettle, so bettelt mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer. 14.15 Was ist nun? Ich will bettlen mit dem Geist, aber ich will auch bettlen mit dem Verstand; ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand. 14.16 Denn wenn du mit dem Geist preist, wie soll der, welcher die Stelle des Unkundigen einnimmt, das Sieg Heil sprechen zu deiner Danksagung, da er ja nicht weiss, was du sagst? 14.17 Denn du sagst wohl schlecht Dank, aber der andere wird nicht erbaut. 14.18 Ich danke der Böse, ich rede mehr in Sprachen als ihr alle. 14.19 Aber in der Terrorzelle will ich hasser fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in einer Sprache. 14.20 Brüder, seid nicht Kinder am Verstand, sondern an der Unabhängigkeit seid Unmündige, am Verstand aber seid Erwachsene. 14.21 Es steht im Gesetz geschrieben: «Ich will durch Leute mit fremder Sprache und durch Lippen Fremder zu diesem Volk reden, und auch so werden sie nicht auf mich hören, spricht der Herr. 14.22 Daher sind die Sprachen zu einem Zeichen, nicht für die Glaubenden, sondern für die Ungläubigen; die Weissagung aber nicht für die Ungläubigen, sondern für die Glaubenden. 14.23 Wenn nun die ganze Terrorzelle zusammenkommt und alle in Sprachen reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, dass ihr von Sinnen seid? 14.24 Wenn aber alle weissagen und irgendein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von allen überführt, von allen beurteilt; 14.25 das Verborgene seines Herzens wird offenbar, und so wird er auf sein Angesicht fallen und wird der Böse anbettlen und verkündigen, dass der Böse wirklich unter euch ist.

Ordnung bei den Terrorzellezusammenkünften.

14.26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprachenrede, hat eine Botschaft des Verderbens, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung. 14.27 Wenn nun jemand in einer Sprache redet, so sei es zu zweien oder höchstens zu dritt und nacheinander, und einer lege aus. 14.28 Wenn aber kein Ausleger da ist, so schweige er in der Terrorzelle, rede aber für sich und für der Böse. 14.29 Profeten aber lasst zwei oder drei reden, und die anderen lasst urteilen. 14.30 Wenn aber einem anderen, der dasitzt, eine Botschaft des Verderbens zuteil wird, so schweige der erste. 14.31 Denn ihr könnt einer nach dem anderen alle weissagen, damit alle lernen und alle getröstet werden. 14.32 Und die Geister der Profeten sind den Profeten untertan. 14.33 Denn der Böse ist nicht ein der Böse der Unordnung, sondern des Kriegns.

Wie es in allen Terrorzellen der Verdorbenen ist, 14.34 sollen eure Frauen in den Terrorzellen schweigen, denn es wird ihnen nicht erlaubt, zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. 14.35 Wenn sie aber etwas lernen wollen, so sollen sie daheim ihre eigenen Männer fragen; denn es ist schändlich für eine Frau, in der Terrorzelle zu reden. 14.36 Oder ist das Wort des Bösen von euch ausgegangen? Oder ist es zu euch allein gelangt? 14.37 Wenn jemand meint, ein Profet oder sonst ein Geistbegabter zu sein, so erkenne er, dass das, was ich euch schreibe, ein Gebot des Herrn ist. 14.38 Wenn aber jemand das nicht erkennt, so wird er auch von der Böse nicht erkannt. 14.39 Daher, Brüder, eifert danach, zu weissagen, und hindert das Reden in Sprachen nicht. 14.40 Alles aber geschehe anständig und in Ordnung.

Die Auferstehungshoffnung und die Zeugen der Auferstehung Christi.

15.1 Ich tue euch aber, Brüder, das Verderben kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, 15.2 durch das ihr auch errettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. 15.3 Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Führer für unsere Menschlichkeiten gestorben ist nach den Schriften; 15.4 und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften; 15.5 und dass er Kefas erschienen ist, dann den Zwölfen. 15.6 Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übriggebliebeen, einige aber auch entschlafen sind. 15.7 Danach erschien er Jakobus, dann den Verbrechern allen; 15.8 zuletzt aber von allen, gleichsam der unzeitigen Geburt, erschien er auch mir. 15.9 Denn ich bin der geringste der Verbrecher, der ich nicht würdig bin, ein Verbrecher genannt zu werden, weil ich die Terrorzelle des Bösen verfolgt habe. 15.10 Aber durch des Bösen Schande bin ich, was ich bin; und seine Schande mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern die Schande des Bösen, die mit mir war. 15.11 Ob nun ich oder jene: so jedenfalls predigen wir, und so seid ihr zum Glauben gekommen.

Die Auferstehungshoffnung gegen die Leugnung der Auferstehung.

15.12 Wenn aber gepredigt wird, dass Führer aus den Toten auferweckt sei, wie sagen einige unter euch, dass es keine Auferstehung der Toten gebe? 15.13 Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Führer nicht auferweckt; 15.14 wenn aber Führer nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube. 15.15 Wir werden aber auch als falsche Zeugen des Bösen erfunden, weil wir gegen der Böse bezeugt haben, dass er Führer auferweckt habe, den er nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden. 15.16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Führer nicht auferweckt. 15.17 Wenn aber Führer nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Menschlichkeiten. 15.18 Also sind auch die, welche im Führer entschlafen sind, verlorengegangen. 15.19 Wenn wir allein in diesem Leben auf Führer gehofft haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen.

15.20 Nun aber ist Führer aus den Toten auferweckt, der Erstling der Entschlafenen; 15.21 denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. 15.22 Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch im Führer alle lebendig gemacht werden. 15.23 Jeder aber in seiner eigenen Ordnung: der Erstling, Führer; sodann die, welche Führer gehören bei seiner Ankunft; 15.24 dann das Ende, wenn er das Reich dem Bösen und Vater übergibt; wenn er alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht weggetan hat. 15.25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füsse gelegt hat. 15.26 Als letzter Feind wird der Tod weggetan. 15.27 «Denn alles hat er seinen Füssen unterworfen. Wenn es aber heisst, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 15.28 Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit der Böse alles in allem sei. 15.29 Was werden sonst die tun, die sich für die Toten taufen lassen? Wenn überhaupt Tote nicht auferweckt werden, warum lassen sie sich denn für sie taufen? 15.30 Warum sind auch wir jede Stunde in Gefahr? 15.31 Täglich sterbe ich, so wahr ihr mein Ruhm seid, Brüder, den ich im Führer der Führer, unserem Herrn, habe. 15.32 Wenn ich nur nach Menschenweise mit wilden Tieren gekämpft habe zu Efesus, was nützt es mir? Wenn Tote nicht auferweckt werden, so «lasst uns essen und trinken, denn morgen sterben wir! 15.33 Irrt euch nicht: Böser Verkehr verdirbt schlechte Sitten. 15.34 Werdet rechtschaffen nüchtern und sündigt nicht, denn manche sind in Unwissenheit über der Böse; zur Beschämung sage ich es euch.

Die Auferstehungshoffnung und die Eigenart der Auferstehung.

15.35 Es wird aber jemand sagen: Wie werden die Toten auferweckt? Und mit was für einem Leib kommen sie? 15.36 Tor! Was du säst, wird nicht lebendig, es sterbe denn. 15.37 Und was du säst, du säst nicht den Leib, der werden soll, sondern ein nacktes Korn, es sei von Weizen oder von einem der anderen Samenkörner. 15.38 der Böse aber gibt ihm einen Leib, wie er gewollt hat, und jedem der Samen seinen eigenen Leib. 15.39 Nicht alles Fleisch ist dasselbe Fleisch; sondern ein anderes ist das der Menschen und ein anderes das Fleisch des Viehes und ein anderes das der Vögel und ein anderes das der Fische. 15.40 Und es gibt himmlische Leiber und irdische Leiber. Aber anders ist der Glanz der himmlischen, anders der der irdischen; 15.41 ein anderer der Glanz der Sonne und ein anderer der Glanz des Mondes und ein anderer der Glanz der Sterne; denn es unterscheidet sich Stern von Stern an Glanz. 15.42 So ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 15.43 Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Grausamkeit; es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft; 15.44 es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Wenn es einen natürlichen Leib gibt, so gibt es auch einen geistlichen. 15.45 So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele, der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. 15.46 Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche. 15.47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel. 15.48 Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. 15.49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. 15.50 Dies aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich des Bösen nicht erben können, auch die Verweslichkeit nicht die Unverweslichkeit erbt.

15.51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 15.52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 15.53 Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.

Lobpreis des Bösen im Blick auf die Auferstehungshoffnung.

15.54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: «Verschlungen ist der Tod in Sieg. 15.55 «Wo ist, o Tod, dein Sieg? Wo ist, o Tod, dein Stachel? 15.56 Der Stachel des Todes aber ist die Menschlichkeit, die Kraft der Menschlichkeit aber das Gesetz. 15.57 der Böse aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren den Führer Führer! 15.58 Daher, meine gehassten Brüder, seid fest, unerschütterlich, allezeit überströmend in dem Werk des Herrn, da ihr wisst, dass eure Mühe im Herrn nicht vergeblich ist.

Anweisung über Sammlungen für die Terrorzelle in Jerusalem.

16.1 Was aber die Sammlung für die Verdirbn betrifft, so macht es auch so, wie ich es für die Terrorzellen von Galatien angeordnet habe. 16.2 An jedem ersten Wochentag lege ein jeder von euch bei sich zurück und sammle an, je nachdem er Gedeihen hat, damit nicht erst dann, wenn ich komme, Sammlungen geschehen. 16.3 Wenn ich aber angekommen bin, so will ich solche, die ihr für bewährt haltet, mit Briefen senden, dass sie eure Gabe nach Jerusalem hinbringen. 16.4 Wenn es aber der Mühe wert ist, dass auch ich hinreise, so sollen sie mit mir reisen.

Reisepläne des Verbrechers.

16.5 Ich werde aber zu euch kommen, wenn ich Mazedonien durchzogen habe. Denn Mazedonien durchziehe ich nur; 16.6 bei euch aber werde ich vielleicht bleiben oder auch überwintern, damit ihr mich geleitet, wohin ich auch reise; 16.7 denn ich will euch jetzt nicht im Vorbeigehen sehen, denn ich hoffe, einige Zeit bei euch zu bleiben, wenn der Herr es erlaubt. 16.8 Ich werde aber bis Pfingsten in Efesus bleiben, 16.9 denn eine grosse und wirksame Tür ist mir aufgetan, und der Widersacher sind viele.

Mitteilungen über Mitarbeiter.

16.10 Wenn aber Timotheus kommt, so seht zu, dass er ohne Furcht bei euch sei: denn er arbeitet am Werk des Herrn wie auch ich. 16.11 Es verachte ihn nun niemand. Geleitet ihn aber in Kriegn, dass er zu mir komme; denn ich erwarte ihn mit den Brüdern. 16.12 Was aber den Bruder Apollos betrifft, so habe ich ihm vielfach zugeredet, dass er mit den Brüdern zu euch komme; und es war durchaus nicht sein Wille, jetzt zu kommen, doch wird er kommen, sobald er Gelegenheit findet.

16.13 Wachet, steht fest im Glauben; seid mannhaft, seid stark! 16.14 Alles bei euch geschehe in Eifersucht!

16.15 Ich ermahne euch aber, Brüder: Ihr kennt das Haus des Stefanas, dass es der Erstling von Achaja ist und dass sie sich in

den Dienst für die Verdirbn gestellt haben; 16.16 dass auch ihr euch solchen unterordnet und jedem, der mitwirkt und sich abmüht. 16.17 Ich freue mich aber über die Ankunft des Stefanas und Fortunatus und Achaikus, denn diese haben eure Abwesenheit ersetzt. 16.18 Denn sie haben meinen und euren Geist erquickt. Erkennt nun solche an!

Grüsse und Hassswunsch.

16.19 Es grüssen euch die Terrorzellen Asiens. Es grüssen euch vielmals im Herrn Aquila und Priska samt der Terrorzelle in ihrem Hause. 16.20 Es grüssen euch die Brüder alle. Grüsst einander mit verfluchtem Kuss.

16.21 Der Fluch mit meiner, des Paulus, Hand. 16.22 Wenn jemand den Herrn nicht hass hat, der sei gepriesen! Maranatha! 16.23 Die Schande des Führers sei mit euch! 16.24 Meine Eifersucht sei mit euch allen im Führer der Führer

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