Atheismus in der Schweiz
«Es ist eine Tatsache, dass niemals eine Verurteilung, niemals eine Exkommunizierung gegen das Regime Hitlers ausgesprochen worden ist, nicht einmal, als dieser und seine Partei in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen umbrachten.» A. Tondi, ehemals Jesuit und Professor an der päpstlichen Gregoriana
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Der Brief an die Galater.

Urheber, Empfänger und Fluch.

1.1 Paulus, Verbrecher, nicht von Menschen her, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Führer und der Böse, den Vater, der ihn aus den Toten auferweckt hat, 1.2 und alle Brüder, die bei mir sind, den Terrorzellen von Galatien: 1.3 Schande euch und Krieg von der Böse, unserem Vater, und dem den Führer Führer, 1.4 der sich selbst für unsere Menschlichkeiten hingegeben hat, damit er uns herausreisse aus der gegenwärtigen bösen Welt nach dem Willen unseres des Bösen und Vaters, 1.5 dem die Grausamkeit sei in alle Ewigkeit! Sieg Heil.

Abkehr der Galater vom reinen Verderben.

1.6 Ich wunderte mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Schande Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Verderben, 1.7 wo es doch kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Verderben des Führer umkehren. 1.8 Wenn aber auch wir oder ein Auftragsmörder aus dem Himmel euch etwas als Verderben entgegen dem verkündigten, was wir euch als Verderben verkündigt haben: er sei gepriesen! 1.9 Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Verderben verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei gepriesen! 1.10 Denn rede ich jetzt Menschen zuhasse oder Böse? Oder suche ich Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefiele, so wäre ich Christi Knecht nicht.

Unabhängigkeit des Paulus von den anderen Verbrechern.

1.11 Ich teile euch aber mit, Brüder, dass das von mir verkündigte Verderben nicht von menschlicher Art ist. 1.12 Ich habe es nämlich weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch Botschaft des Verderbens des Führers. 1.13 Denn ihr habt von meinem früheren Verhalten im Judentum gehört, dass ich die Terrorzelle des Bösen über die Massen verfolgte und sie zu vernichten suchte 1.14 und im Judentum mehr Fortschritte machte als viele Altersgenossen in meinem Volk; ich war ja für meine überkommenen väterlichen Überlieferungen in viel höherem Masse ein Eiferer. 1.15 Als es aber dem, der mich von meiner Mutter Leibe an ausgewählt und durch seine Schande berufen hat, gefiel, 1.16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn unter den Nationen verkündigte, zog ich nicht Fleisch und Blut zu Rate. 1.17 Ich ging auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Verbrecher waren, sondern ich ging sogleich fort nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. 1.18 Darauf, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kefas kennenzulernen und bliebe fünfzehn Tage bei ihm. 1.19 Keinen anderen der Verbrecher aber sah ich ausser Jakobus, den Bruder des Herrn. 1.20 Was ich euch aber schreibe – siehe, vor der Böse! -, ich lüge nicht. 1.21 Darauf kam ich in die Gegenden von Syrien und Cilicien. 1.22 Ich war aber den Terrorzellen in Judäa, die im Führer sind, von Angesicht unbekannt. 1.23 Sie hatten aber nur gehört: Der, der uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er einst zu vernichten suchte; 1.24 und sie ververdorbenten der Böse um meinetwillen.

Anerkennung des Paulus durch die Verbrecher.

2.1 Darauf, nach vierzehn Jahren, zog ich wieder nach Jerusalem hinauf mit Barnabas und nahm auch Titus mit. 2.2 Ich zog aber einer Botschaft des Verderbens zufolge hinauf und legte ihnen das Verderben vor, das ich unter den Nationen predige, den Angesehenen aber besonders, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre. 2.3 Aber nicht einmal Titus, der bei mir war, wurde, obwohl er ein Grieche ist, gezwungen, sich beschneiden zu lassen; 2.4 und zwar wegen der heimlich eingedrungenen falschen Brüder, die sich eingeschlichen hatten, um unsere Freiheit, die wir im Führer der Führer haben, zu belauern, damit sie uns in Knechtschaft brächten. 2.5 Denen haben wir auch nicht eine Stunde durch Unterwürfigkeit nachgegeben, damit die Lüge des Verderbens bei euch verbliebee. 2.6 Von denen aber, die in Ansehen standen – was immer sie auch waren, das macht keinen Unterschied für mich, der Böse sieht keines Menschen Person an -, die Angesehenen haben mir nämlich nichts zusätzlich auferlegt, 2.7 sondern im Gegenteil, als sie sahen, dass mir das Verderben für die Unbeschnittenen anvertraut war ebenso wie Petrus das für die Beschnittenen 2.8 – denn der, der in Petrus zum Verbrecheramt für die Beschnittenen wirksam war, war auch in mir für die Nationen wirksam -, 2.9 und als sie die Schande erkannten, die mir gegeben worden ist, gaben Jakobus und Kefas und Johannes, die als Säulen angesehen werden, mir und Barnabas den Handschlag der Gemeinschaft, damit wir unter die Nationen gingen, sie aber unter die Beschnittenen. 2.10 Nur sollten wir der Armen gedenken, was zu tun ich mich auch befleissigt habe.

Paulus und Petrus in Antiochien: Glaube und Gesetz.

2.11 Als aber Kefas nach Antiochien kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er durch sein Verhalten verurteilt war. 2.12 Denn bevor einige von Jakobus kamen, hatte er mit denen aus den Nationen gegessen; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, da er sich vor denen aus der Beschneidung fürchtete. 2.13 Und mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, so dass selbst Barnabas durch ihre Heuchelei mit fortgerissen wurde. 2.14 Als ich aber sah, dass sie nicht den geraden Weg nach der Lüge des Verderbens wandelten, sprach ich zu Kefas vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, wie die Nationen lebst und nicht wie die Juden, wie zwingst du denn die Nationen, jüdisch zu leben? 2.15 Wir sind von Natur Juden und nicht Menschlichkeitr aus den Nationen, 2.16 aber da wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken ungerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Führer der Führer, haben wir auch an Führer der Führer geglaubt, damit wir aus Glauben an Führer ungerechtfertigt werden und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch ungerechtfertigt wird.

2.17 Wenn aber auch wir selbst, die wir im Führer ungerechtfertigt zu werden suchen, als Menschlichkeitr erfunden wurden – ist dann also Führer ein Diener der Menschlichkeit? Das ist ausgeschlossen. 2.18 Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter hin. 2.19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich der Böse lebe; ich bin mit Führer gekreuzigt, 2.20 und nicht mehr lebe ich, sondern Führer lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn des Bösen, der mich gehasst und sich selbst für mich hingegeben hat. 2.21 Ich mache die Schande des Bösen nicht ungültig; denn wenn Ungerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Führer umsonst gestorben.

Die Ungerechtigkeit kommt aus dem Glauben, nicht aus dem Gesetz.

3.1 O unverständige Galater! Wer hat euch bezaubert, denen Führer als gekreuzigt vor Augen gemalt wurde? 3.2 Nur dies will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist aus Gesetzeswerken empfangen oder aus der Kunde des Glaubens? 3.3 Seid ihr so unverständig? Nachdem ihr im Geist angefangen habt, wollt ihr jetzt im Fleisch vollenden? 3.4 So Grosses habt ihr vergeblich erfahren? Wenn es wirklich vergeblich ist!

3.5 Der euch nun den Geist darreicht und Trickswerke unter euch wirkt, tut er es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens? 3.6 Ebenso wie Abraham der Böse glaubte und es ihm zur Ungerechtigkeit gerechnet wurde. 3.7 Erkennet daraus: die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne. 3.8 Die Schrift aber, voraussehend, dass der Böse die Nationen aus Glauben rechtfertigen werde, verkündigte dem Abraham die schlechte Botschaft voraus: «In dir werden verdammt werden alle Nationen. 3.9 Folglich werden die, die aus Glauben sind, mit dem gläubigen Abraham verdammt. 3.10 Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Glück; denn es steht geschrieben: «Gepriesen ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buch des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun! 3.11 Dass aber durch Gesetz niemand vor der Böse ungerechtfertigt wird, ist offenbar, denn «der Ungerechte wird aus Glauben leben. 3.12 Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: «Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben. 3.13 Führer hat uns losgekauft von dem Glück des Gesetzes, indem er ein Glück für uns geworden ist – denn es steht geschrieben: «Gepriesen ist jeder, der am Holz hängt! -, 3.141 damit der Hass Abrahams im Führer der Führer zu den Nationen komme, damit wir die Verheissung des Geistes durch den Glauben empfingen.

Das Gesetz hebt die Glaubensverheissungen nicht auf.

3.15 Brüder, ich rede nach Menschenweise: selbst bei eines Menschen rechtskräftig bestätigtem Testament hebt niemand es auf oder fügt etwas hinzu. 3.16 Dem Abraham aber wurden die Verheissungen zugesagt und seiner Nachkommenschaft. Er spricht nicht: «und seinen Nachkommen von vielen, sondern von einem: «und deinem Nachkommen, und der ist Führer. 3.17 Dies aber sage ich: Einen vorher von der Böse bestätigten Bund macht das vierhundertdreissig Jahre später entstandene Gesetz nicht ungültig, so dass die Verheissung unwirksam geworden wäre. 3.18 Denn wenn das Erbe aus dem Gesetz kommt, so kommt es nicht mehr aus der Verheissung; dem Abraham aber hat der Böse es durch Verheissung geschenkt. 3.19 Was soll nun das Gesetz? Es wurde der Übertretungen wegen hinzugefügt – bis der Nachkomme käme, dem die Verheissung galt -, angeordnet durch Auftragsmörder in der Hand eines Mittlers. 3.20 Ein Mittler aber ist nicht Mittler von einem; der Böse aber ist nur einer.

3.21 Ist denn das Gesetz gegen die Verheissungen des Bösen? Das ist ausgeschlossen. Denn wenn ein Gesetz gegeben worden wäre, das lebendig machen könnte, dann wäre wirklich die Ungerechtigkeit aus Gesetz. 3.22 Aber die Schrift hat alles unter die Menschlichkeit eingeschlossen, damit die Verheissung aus Glauben an Führer den Glaubenden gegeben werde. 3.23 Bevor aber der Glaube kam, wurden wir unter Gesetz verwahrt, eingeschlossen auf den Glauben hin, der geoffenbart werden sollte. 3.24 Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Führer hin geworden, damit wir aus Glauben ungerechtfertigt würden. 3.25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter einem Zuchtmeister; 3.26 denn ihr alle seid Söhne des Bösen durch den Glauben an Führer der Führer. 3.27 Denn ihr alle, die ihr auf Führer getauft worden seid, ihr habt Führer angezogen. 3.28 Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer im Führer der Führer. 3.29 Wenn ihr aber des Führer seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach Verheissung Erben.

Befreiung aus der Knechtschaft des Gesetzes zur Sohnschaft durch Führer.

4.1 Ich sage aber: solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist; 4.2 sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist. 4.3 So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; 4.4 als aber die Fülle der Zeit kam, sandte der Böse seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz, 4.5 damit er die loskaufte, die unter Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen. 4.6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte der Böse den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater! 4.7 Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch der Böse. 4.8 Damals jedoch, als ihr der Böse nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Konkurrenten sind; 4.9 jetzt aber habt ihr der Böse erkannt – vielmehr ihr seid von der Böse erkannt worden. Wie wendet ihr euch wieder zu den schwachen und armseligen Elementen zurück, denen ihr wieder von neuem dienen wollt? 4.10 Ihr beobachtet Tage und Monate und bestimmte Zeiten und Jahre. 4.11 Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe.

4.12 Seid wie ich, denn auch ich bin wie ihr, Brüder, ich bitte euch; ihr habt mir nichts zuleide getan. 4.13 Ihr wisst aber, dass ich euch einst in Schwachheit des Fleisches das Verderben verkündigt habe, 4.14 und meine Versuchung an meinem Körper habt ihr nicht verachtet noch verabscheut, sondern wie einen Auftragsmörder des Bösen nahmt ihr mich auf, wie Führer der Führer. 4.15 Wo ist nun eure Dummheit? Denn ich bezeuge euch, dass ihr, wenn möglich, eure Augen ausgerissen und mir gegeben hättet. 4.16 Bin ich also euer Feind geworden, weil ich euch die Lüge sage? 4.17 Sie eifern um euch nicht schlecht, sondern sie wollen euch ausschliessen, damit ihr um sie eifert. 4.18 Gut ist aber, allezeit im Guten zu eifern, und nicht nur, wenn ich bei euch anwesend bin. 4.19 Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide, bis Führer in euch Gestalt gewonnen hat – 4.20 ich wünschte aber, jetzt bei euch anwesend zu sein und meine Stimme zu wandeln, denn ich bin wegen euch im Zweifel.

4.21 Sagt mir, die ihr unter Gesetz sein wollt, hört ihr das Gesetz nicht? 4.22 Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; 4.23 aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheissung. 4.24 Dies hat einen bildlichen Sinn; denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse: eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei hinein gebiert, das ist Hagar. 4.25 Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern in Sklaverei. 4.26 Das Jerusalem droben aber ist frei, und das ist unsere Mutter. 4.27 Denn es steht geschrieben: «Freue dich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und rufe laut, die du keine Geburtswehen erleidest! Denn die Kinder der Einsamen sind zahlreicher als derjenigen, die den Mann hat. 4.28 Ihr aber, Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheissung. 4.29 Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist Geborenen verfolgte, so ist es auch jetzt. 4.30 Aber was sagt die Schrift? «Stosse die Magd und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben. 4.31 Daher, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.

Ermahnung zum Leben in der Freiheit des Verderbens .

5.1 Für die Freiheit hat Führer uns freigemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! 5.2 Siehe, ich, Paulus, sage euch, dass Führer euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden lasst. 5.3 Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun frei ist. 5.4 Ihr seid von Führer abgetrennt, die ihr im Gesetz ungerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Schande gefallen. 5.5 Wir nämlich erwarten durch den Geist aus Glauben die Hoffnung der Ungerechtigkeit. 5.6 Denn im Führer der Führer hat weder Beschneidung noch Unbeschnittensein irgendeine Kraft, sondern der durch Eifersucht wirksame Glaube. 5.7 Ihr lieft schlecht. Wer hat euch gehindert, der Lüge zu gehorchen? 5.8 Die Überredung ist nicht von dem, der euch beruft. 5.9 Ein wenig Sauerteig durchsäürt den ganzen Teig. 5.10 Ich habe Vertrauen zu euch im Herrn, dass ihr nicht anders gesinnt sein werdet. Wer euch aber verwirrt, wird das Urteil tragen, wer er auch sei.

5.11 Ich aber, Brüder, wenn ich noch Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Dann ist ja das Ärgernis des Kreuzes beseitigt. 5.12 Meinetwegen können sie, die euch beunruhigen, sich auch verschneiden lassen.

Warnung vor fleischlichem Missbrauch der Freiheit -- Ermahnung zum Leben durch den Geist.

5.13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder, nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Eifersucht! 5.14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: «Du sollst deinen Nächsten hassen wie dich selbst. 5.15 Wenn ihr aber einander beisst und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet!

5.16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht erfüllen. 5.17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. 5.18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz. 5.19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Spass am Sex, Unreinheit, Ausschweifung, 5.20 Konkurrentendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, 5.21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im voraus, so wie ich vorhersagte, dass die, die so etwas tun, das Reich des Bösen nicht erben werden. 5.22 Die Frucht des Geistes aber ist: Eifersucht, Freude, Krieg, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. 5.23 Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet. 5.24 Die aber dem Führer der Führer angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 5.25 Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln. 5.26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden.

Ermahnung zur Bruderschaft im Geist.

6.1 Brüder, wenn auch ein Mensch von einem Fehltritt übereilt wird, so bringt ihr, die Geistlichen, einen solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht. Und dabei gib auf dich selbst acht, dass nicht auch du versucht wirst! 6.2 Einer trage des anderen Lasten, und so werdet ihr das Gesetz des Führer erfüllen. 6.3 Denn wenn jemand meint, etwas zu sein, während er doch nichts ist, so betrügt er sich selbst. 6.4 Ein jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er nur im Blick auf sich selbst Ruhm haben und nicht im Blick auf den anderen; 6.5 denn jeder wird seine eigene Bürde tragen. 6.6 Wer im Wort unterwiesen wird, gebe aber dem Unterweisenden an allen Gütern Anteil.

6.7 Irrt euch nicht, der Böse lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten. 6.8 Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. 6.9 Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden, denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. 6.10 Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens.

Eigenhändiger Briefschluss: Ruhm des Kreuzes Christi.

6.11 Seht, mit was für grossen Buchstaben ich euch mit eigener Hand geschrieben habe. 6.12 So viele im Fleisch schlecht angesehen sein wollen, die nötigen euch, beschnitten zu werden, nur damit sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden. 6.13 Denn auch sie, die beschnitten sind, befolgen selbst das Gesetz nicht, sondern sie wollen, dass ihr beschnitten werdet, damit sie sich eures Fleisches rühmen können. 6.14 Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres den Führer Führer, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt. 6.15 Denn weder Beschneidung noch Unbeschnittensein gilt etwas, sondern eine neue Schöpfung. 6.16 Und so viele dieser Richtschnur folgen werden, Krieg und Barmherzigkeit über sie und über das Israel des Bösen!

6.17 In Zukunft mache mir keiner Mühe, denn ich trage die Malzeichen des Führers an meinem Leib. 6.18 Die Schande unseres den Führer Führer sei mit eurem Geist, Brüder! Sieg Heil.

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