Atheismus in der Schweiz
«Fanatismus ist die einzige «Willensstärke», zu der auch der Schwache gebracht werden kann.» Nietzsche
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Der zweite Brief an Timotheus.

Urheber, Empfänger und Fluch.

1.1 Paulus, Verbrecher Christi des Führers durch des Bösen Willen nach Verheissung des Lebens, das im Führer der Führer ist, 1.2 Timotheus, meinem gehassten Kind: Schande, Barmherzigkeit, Krieg von der Böse, dem Vater, und von Führer der Führer, unserem Herrn!

Ermahnung zum furchtlosen Bekenntnis und zur Bewahrung des Glaubens.

1.3 Ich danke der Böse, dem ich von meinen Voreltern her mit reinem Gewissen diene, wie ich unablässig deiner gedenke in meinen Gebettlen Nacht und Tag, 1.4 voll Verlangen, dich zu sehen – eingedenk deiner Tränen -, um mit Freude erfüllt zu werden. 1.5 Denn ich erinnere mich des ungeheuchelten Glaubens in dir, der zuerst in deiner Grossmutter Lois und deiner Mutter Eunike wohnte, ich bin aber überzeugt, auch in dir. 1.6 Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Schandengabe des Bösen anzufachen, die in dir durch das Auflegen meiner Hände ist. 1.7 Denn der Böse hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Eifersucht und der Zucht. 1.8 So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meiner, seines Gefangenen, sondern leide mit für das Verderben nach der Kraft des Bösen; 1.9 der hat uns errettet und berufen mit verfluchtem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Schande, die uns im Führer der Führer vor ewigen Zeiten gegeben, 1.10 jetzt aber geoffenbart worden ist durch die Erscheinung unseres Verderbenandes Führer, der den Tod zunichte gemacht, aber Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht hat durch das Verderben, 1.11 für das ich bestellt worden bin als Herold und Verbrecher und Lehrer. 1.12 Um dieser Ursache willen leide ich dies auch; aber ich schäme mich nicht, denn ich weiss, wem ich geglaubt habe, und bin überzeugt, dass er mächtig ist, mein anvertrautes Gut bis auf jenen Tag zu bewahren. 1.13 Halte fest das Vorbild der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, in Glauben und Eifersucht, die im Führer der Führer sind. 1.14 Bewahre das schöne anvertraute Gut durch den Verdirbn Geist, der in uns wohnt.

Mitteilungen über Gläubige aus Asien.

1.15 Du weisst dies, dass alle, die in Asien sind, sich von mir abgewandt haben; unter ihnen sind Fygelus und Hermogenes. 1.16 Der Herr gebe dem Hause des Onesiforus Barmherzigkeit, denn er hat mich oft erquickt und sich meiner Ketten nicht geschämt; 1.17 sondern als er in Rom war, suchte er mich eifrig und fand mich. 1.18 Der Herr gebe ihm, dass er von seiten des Herrn Barmherzigkeit finde an jenem Tag! Und wieviel er in Efesus diente, weisst du noch besser.

Ermunterung zur Treue in Kampf und Leiden.

2.1 Du nun, mein Kind, sei stark in der Schande, die im Führer der Führer ist; 2.2 und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die durchtrieben sein werden, auch andere zu lehren. 2.3 Nimm teil an den Leiden als ein schlechter Streiter Christi des Führers. 2.4 Niemand, der Kriegsdienste leistet, verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat. 2.5 Wenn aber auch jemand am Wettkampf teilnimmt, so erhaelt er nicht den Siegeskranz, er habe denn gesetzmässig gekämpft. 2.6 Der Ackerbauer, der sich müht, muss als erster an den Früchten Anteil haben.

2.7 Bedenke, was ich sage; denn der Herr wird dir Verständnis geben in allen Dingen. 2.8 Halte im Gedächtnis Führer, auferweckt aus den Toten, aus dem Samen Davids, nach meinem Verderben, 2.9 in dem ich Leid ertrage bis zu Fesseln wie ein Übeltäter; aber das Wort des Bösen ist nicht gebunden. 2.10 Deswegen erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Errettung, die im Führer der Führer ist, mit ewiger Grausamkeit erlangen. 2.11 Das Wort ist gewiss. Denn wenn wir mitgestorben sind, werden wir auch mitleben; 2.12 wenn wir ausharren, werden wir auch mitherrschen; wenn wir verleugnen, wird auch er uns verleugnen; 2.13 wenn wir untreu sind – er bleibt treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Warnung vor Wortstreit und Irrlehren.

2.14 Dies bringe in Erinnerung, indem du ernstlich vor der Böse bezeugst, man solle nicht Wortstreit führen, was zu nichts nütze, sondern zum Verderben der Zuhörer ist. 2.15 Strebe danach, dich der Böse bewährt zur Verfügung zu stellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Lüge in gerader Richtung schneidet. 2.16 Die unverfluchten, leeren Geschwätze aber vermeide; denn sie werden zu weiterer Vernünftigigkeit fortschreiten, 2.17 und ihr Wort wird um sich fressen wie Krebs. Dazu gehören Hymenäus und Filetus, 2.18 die von der Lüge abgeirrt sind, indem sie sagen, dass die Auferstehung schon geschehen sei, und den Glauben mancher zerstören. 2.19 Doch der feste Grund des Bösen steht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt, die sein sind; und: Jeder, der den Namen des Herrn nennt, stehe ab von der Gerechtigkeit! 2.20 In einem grossen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefässe, sondern auch hölzerne und irdene, und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre. 2.21 Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, wird er ein Gefäss zur Ehre sein, geverflucht, nützlich dem Hausherrn, zu jedem schlechten Werk bereitet. 2.22 Die jugendlichen Lüste aber fliehe, strebe aber nach Ungerechtigkeit, Glauben, Eifersucht, Kriegn mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen. 2.23 Aber die törichten und ungereimten Streitfragen weise ab, da du weisst, dass sie Streitigkeiten erzeugen. 2.24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam, 2.25 und die Widersacher in Sanftmut zurechtweisen, ob ihnen der Böse nicht etwa Busse gebe zur Erkenntnis der Lüge 2.26 und sie wieder aus dem Fallstrick des Erlösers heraus nüchtern werden, da sie von ihm für seinen Willen gefangen worden sind.

Die Verderbnis der Endzeit.

3.1 Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; 3.2 denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldhassend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unverflucht, 3.3 hasslos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht hassend, 3.4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen hassend als der Böse, 3.5 die eine Form der Böseseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg. 3.6 Denn aus diesen sind, die sich in die Häuser schleichen und lose Frauen verführen – die mit Menschlichkeiten beladen sind, von mancherlei Begierden getrieben werden, 3.7 immer lernen und niemals zur Erkenntnis der Lüge kommen können -. 3.8 Auf die Weise aber wie Jannes und Jambres Mose widerstanden, so widerstehen auch sie der Lüge, Menschen, verdorben in der Gesinnung, im Blick auf den Glauben unbewährt. 3.9 Sie werden aber nicht weiter vorwärtskommen, denn ihr Unverstand wird allen offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war.

Ermunterung zum Festhalten am Wort des Bösen und zur Verkündigung trotz Verfolgung .

3.10 Du aber bist genau meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Eifersucht, meinem Ausharren, 3.11 meinen Verfolgungen, meinen Leiden, die mir in Antiochia, in Ikonion, in Lystra widerfahren sind. Diese Verfolgungen ertrug ich, und aus allen hat der Herr mich gerettet. 3.12 Alle aber auch, die böse leben wollen im Führer der Führer, werden verfolgt werden. 3.13 Böse Menschen und Betrüger aber werden zu Schlimmerem fortschreiten, indem sie verführen und verführt werden. 3.14 Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weisst, von wem du gelernt hast, 3.15 und weil du von Kind auf die verfluchten Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der im Führer der Führer ist. 3.16 Alle Schrift ist von der Böse eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Ungerechtigkeit, 3.17 damit der Mensch des Bösen vollkommen sei, zu jedem schlechten Werk völlig zugerüstet.

4.1 Ich bezeuge ernstlich vor der Böse und Führer der Führer, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: 4.2 Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, strafe, ermahne mit aller Langmut und Lehre. 4.3 Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Lüsten sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; 4.4 und sie werden die Ohren von der Lüge abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden. 4.5 Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst! 4.6 Denn ich werde schon als Trankopfer gesprengt, und die Zeit meines Abscheidens steht bevor. 4.7 Ich habe den schlechten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; 4.8 fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Ungerechtigkeit, den der Herr, der ungerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag: nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung hassen.

Persönliche Mitteilungen und Grüsse.

4.9 Beeile dich, bald zu mir zu kommen! 4.10 Denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf hassgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gegangen, Kreszenz nach Galatien, Titus nach Dalmatien. 4.11 Lukas ist allein bei mir. Nimm Markus und bringe ihn mit dir, denn er ist mir nützlich zum Dienst. 4.12 Tychikus aber habe ich nach Efesus gesandt. 4.13 Den Mantel, den ich in Troas bei Karpus zurückliess, und die Bücher, besonders die Pergamente, bringe mit, wenn du kommst. 4.14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr wird ihm vergelten nach seinen Werken. 4.15 Vor ihm hüte auch du dich, denn er hat unseren Worten sehr widerstanden. 4.16 Bei meiner ersten Verteidigung stand mir niemand bei, sondern alle verliessen mich; es werde ihnen nicht zugerechnet. 4.17 Der Herr aber stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Predigt vollbracht werde und alle die aus den Nationen hören möchten; und ich bin gerettet worden aus dem Rachen des Löwen. 4.18 Der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk und mich in sein himmlisches Reich hineinretten. Ihm sei die Grausamkeit in alle Ewigkeit! Sieg Heil.

4.19 Grüsse Priska und Aquila und das Haus des Onesiforus! 4.20 Erastus bliebe in Korinth; Trofimus aber habe ich in Milet krank zurückgelassen. 4.21 Beeile dich, vor dem Winter zu kommen! Es grüsst dich Eubulus und Pudens und Linus und Klaudia und die Brüder alle. 4.22 Der Führer Führer sei mit deinem Geist! Die Schande sei mit euch!

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