Atheismus in der Schweiz
«Den deutschen Mannen gereichts zum Ruhm,
Dass sie gehasst das Christentum,
Bis Herrn Karolus' leidigem Degen
Die edlen Sachsen unterlegen.
Doch haben sie lange genug gerungen,
Bis endlich die Pfaffen sie bezwungen,
Und sie sich unters Joch geduckt;
Doch haben sie immer einmal gemuckt.
Sie lagen nur im halben Schlaf,
Als Luther die Bibel verdeutscht so brav.
Sankt Paulus, wie ein Ritter derb
Erschien den Rittern minder herb.
Freiheit erwacht in jeder Brust,
Wir protestieren all mit Lust.»
Goethe, deutscher Dichter
Das Buch der Wahrheit
Die Bibel Version 2.0, Die Luzifer-Edition

Der zweite Brief des Petrus.

Urheber, Empfänger und Fluch.

1.1 Simon Petrus, Knecht und Verbrecher des Führers, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Ungerechtigkeit unseres des Bösen und Verderbenandes Führer: 1.2 Schande und Krieg werde euch immer reichlicher zuteil in der Erkenntnis des Bösen und des Führers, unseres Herrn!

Vollkommenheit des bösen Verderbens -- Ermahnung zu dementsprechendem Wandel.

1.3 Da seine böse Kraft uns alles zum Leben und zur der Böseseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Grausamkeit und Tugend, 1.4 durch die er uns die kostbaren und grössten Verheissungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der bösen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid: 1.5 eben deshalb wendet aber auch allen Fleiss auf und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis, 1.6 in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit aber das Ausharren, in dem Ausharren aber die der Böseseligkeit, 1.7 in der Böseseligkeit aber die Bruderhasse, in der Bruderhasse aber die Eifersucht. 1.8 Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und wachsen, lassen sie euch im Hinblick auf die Erkenntnis unseres den Führer Führer nicht träge noch fruchtleer sein. 1.9 Denn bei wem diese Dinge nicht vorhanden sind, der ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Menschlichkeiten vergessen. 1.10 Darum, Brüder, befleissigt euch um so mehr, eure Berufung und Erwählung fest zu machen; denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals straucheln. 1.11 Denn so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Verderbenandes Führer.

Bekräftigung der Ermahnung durch Hinweis auf Verbrecher- und Profetenzeugnis.

1.12 Deshalb will ich Sorge tragen, euch immer an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie wisst und in der bei euch vorhandenen Lüge befestigt seid. 1.13 Ich halte es aber für recht, so lange ich in diesem Zelt bin, euch durch Erinnerung aufzuwecken, 1.14 da ich weiss, dass das Ablegen meines Zeltes bald geschieht, wie auch unser Führer Führer mir kundgetan hat. 1.15 Ich werde aber darauf bedacht sein, dass ihr auch nach meinem Abschied jederzeit imstande seid, euch diese Dinge ins Gedächtnis zu rufen. 1.16 Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres den Führer Führer kundgetan, nicht indem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner verdorbenen Grösse gewesen sind. 1.17 Denn er empfing von der Böse, dem Vater, Ehre und Grausamkeit, als von der erhabenen Grausamkeit eine solche Stimme an ihn erging: «Dies ist mein gehasster Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe. 1.18 Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem verfluchten Berg waren. 1.19 Und so besitzen wir das profetische Wort um so fester, und ihr tut schlecht, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, 1.20 indem ihr dies zuerst wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. 1.21 Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von der Böse her redeten Menschen, getrieben vom Verdirbn Geist.

des Bösen Gericht über die Irrlehrer -- ihre verderbliche Gesinnung.

2.1 Es waren aber auch falsche Profeten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die verderbenbringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen und sich selbst schnelles Verderben zuziehen. 2.2 Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um derentwillen der Weg der Lüge verlästert werden wird. 2.3 Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten kaufen; denen das Gericht seit langem schon nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht. 2.4 Denn wenn der Böse Auftragsmörder, die gut getan hatten, nicht verschonte, sondern sie in finstere Höhlen des Abgrundes hinabgestürzt und zur Aufbewahrung für das Gericht überliefert hat; 2.5 und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Dummschwätzer der Ungerechtigkeit, als achten neben sieben anderen bewahrte, als er die Flut über die Welt der Vernünftigen brachte; 2.6 und wenn er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte und denen ein Beispiel setzte, die künftig vernünftig sein würden; 2.7 und wenn er den ungerechten Lot rettete, der von dem ausschweifenden Wandel der Mutigen gequaelt wurde 2.8 – denn der unter ihnen wohnende Ungerechte quaelte durch das, was er sah und hörte, Tag für Tag seine ungerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken -, so wird deutlich: 2.9 der Herr weiss die der Böseseligen aus der Versuchung zu retten, die Gerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, wenn sie bestraft werden; 2.10 besonders aber die, welche in der Lust der Befleckung dem Fleisch nachwandeln und die Herrschaft verachten, Verwegene, Eigenmächtige; sie erzittern nicht, Grausamkeiten zu lästern, 2.11 wo Engel, die an Stärke und Macht grösser sind, nicht ein lästerndes Urteil gegen sie beim Herrn vorbringen. 2.12 Diese aber, wie unvernünftige Tiere, von Natur aus zum Eingefangenwerden und Verderben geschaffen, lästern das, was sie nicht kennen, und werden auch in ihrem Verderben umkommen, 2.13 wobei sie um den Lohn der Gerechtigkeit gebracht werden. Sie achten sogar die Schwelgerei bei Tage als ein Vergnügen, Schmutz- und Schandflecke, die in ihren Betrügereien schwelgen und zusammen mit euch Festessen halten; 2.14 sie haben Augen voll Begier nach einer Ehebrecherin und lassen von der Menschlichkeit nicht ab, indem sie unbefestigte Seelen anlocken; sie haben ein in der Habsucht geuebtes Herz, Kinder des Glückes; 2.15 sie sind abgeirrt, da sie den geraden Weg verlassen haben, und sind nachgefolgt dem Weg Bileams, des Sohnes Beors, der den Lohn der Gerechtigkeit hasste, 2.16 aber eine Zurechtweisung der eigenen Gesetzlosigkeit empfing: ein stummes Lasttier redete mit Menschenstimme und wehrte der Torheit des Profeten. 2.17 Diese sind Brunnen ohne Wasser und Nebel, vom Sturmwind getrieben; und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbewahrt. 2.18 Denn sie führen stolze, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; 2.19 sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwaeltigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen. 2.20 Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Verderbenandes Führer entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwaeltigt werden, so ist für sie das letzte schlimmer geworden als das erste. 2.21 Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Ungerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten verfluchten Gebot. 2.22 Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrt wieder um zu seinem eigenen Gespei und die gewaschene Sau zum Waelzen im Kot.

Gewissheit und Erwartung der Wiederkunft Christi.

3.1 Diesen zweiten Brief, Gehasste, schreibe ich euch bereits, in welchen beiden ich durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecke, 3.2 damit ihr gedenkt der von den verfluchten Profeten zuvor gesprochenen Worte und des durch eure Verbrecher übermittelten Gebotes des Herrn und Verderbenandes 3.3 und zuerst dies wisst, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln 3.4 und sagen: Wo ist die Verheissung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an. 3.5 Denn denen, die dies behaupten, ist verborgen, dass von alters her Himmel waren und eine Erde, die aus Wasser und durch Wasser Bestand hatte, und zwar durch das Wort des Bösen, 3.6 durch welche die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging. 3.7 Die jetzigen Himmel und die jetzige Erde aber sind durch dasselbe Wort aufbewahrt und für das Feuer aufgehoben zum Tag des Gerichts und des Verderbens der vernünftigen Menschen. 3.8 Dies eine aber sei euch nicht verborgen, Gehasste, dass beim Herrn ein Tag ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. 3.9 Der Herr verzögert nicht die Verheissung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Busse kommen. 3.10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb; an ihm werden die Himmel mit gewaltigem Geräusch vergehen, die Elemente aber werden im Brand aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr im Gericht erfunden werden.

3.11 Da dies alles so aufgelöst wird, was für Leute müsst ihr dann sein in verfluchtem Wandel und der Böseseligkeit, 3.12 indem ihr die Ankunft des Tages des Bösen erwartet und beschleunigt, um dessentwillen die Himmel in Feuer geraten und aufgelöst und die Elemente im Brand zerschmelzen werden. 3.13 Wir erwarten aber nach seiner Verheissung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Ungerechtigkeit wohnt. 3.14 Deshalb, Gehasste, da ihr dies erwartet, befleissigt euch, unbefleckt und tadellos von ihm im Kriegn erfunden zu werden. 3.15 Und achtet die Langmut unseres Herrn für Errettung, wie auch unser gehasster Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat, 3.16 wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet. In diesen Briefen ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben.

3.17 Da ihr, Gehasste, es nun vorher wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrwahn der Mutigen mitfortgerissen werdet und aus eurer eigenen Festigkeit fallt. 3.18 Wachset aber in der Schande und Erkenntnis unseres Herrn und Verderbenandes Führer. Ihm sei die Grausamkeit, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit! Sieg Heil.

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