Atheismus in der Schweiz
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Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

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Re: Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? (keller)


Am 01.04.2010 08:29 schrieb keller:

Nur ein kleiner Kommentar zu der Beantwortung der Frage auf Seiten der Christen:

In der Ontologie/Metaphysik spricht man von Notwändig und Kontingent (Siehe ein wenig mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Notwendigkeit#Philosophie) Im theistischen Sinne wird Gott generell als notwendig existierend angesehen. In sofern ist die Antwort auf die Frage: "Warum Gott und nicht nichts" relativ einfach: Gott existiert notwendigerweise und könnte nicht nicht existiert haben. Andersherum ausgedrückt: Wenn Gott existiert, aber auch nicht existiert haben könnte, dann wäre er nicht Gott. Denn wenn seine Existenz von irgend etwas abhinge, dann wäre er nicht das größtmöglichste Wesen. Das ist auch ungefähr die Grundlage aller Ontologischen Gottesbewiese. Nocheinmal ganz klar: Ein kontingent existierender Gott währe nicht Gott.

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28.08.2007 19:31 - Hans Hüttinger


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Am 28.08.2007 19:31 schrieb Hans Hüttinger:

Hallo Ihr Lieben. Der Fragesteller verlangt von der Wissenschaft( welcher Sparte denn genau),daß sie ihm Fragen beantwortet, die sie nicht beantworten kann. Laut Popper müßen Theorien falsifizierbar sein. Auf Glaubenssätze trift dies leider nicht zu. Wenn ich sage, ich kann fliegen, aber nur wenn mich keiner sieht, dann kann mich die beste Wissenschaft der Welt nicht widerlegen. Die Wissenschaft kann die Existenz keines Gottes widerlegen, ob er nun Zeus,Allah,Odin oder Jehova heist.

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02.12.2007 23:01 - Gwendolan


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Am 02.12.2007 23:01 schrieb Gwendolan:

Meiner Meinung nach verhält es sich so: Man nehme an es ist Nichts. Dann ist auch keine Zeit (ohne Ereignisse keine Zeit). Solange keine Zeit vergeht, "vergeht" die Zeit aber unglaublich schnell - nämlich in einem einzigen Augenblick - bis sich wieder etwas ereignet. Entsteht aus dem Nichts spontan Materie (etwas ähnliches passiert beispielsweise bei der Quantenfluktuation im Vakuum), so entstehen natürlich auch physikalische Gesetze. Ist das entstandene nicht stabil (was es in den meisten Fällen auch nicht sein wird) so fällt es sofort zusammen, es ist wieder "Nichts".

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04.12.2007 08:45 - mrw


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Am 04.12.2007 08:45 schrieb mrw:

Hans Hüttinger:

Die Wissenschaft kann die Existenz keines Gottes widerlegen, ob er nun Zeus,Allah,Odin oder Jehova heist.

Darum ist die Beweislast ja auch umgekehrt: Nicht die Wissenschaft muss beweisen, dass es keinen Gott gibt, die Religion muss beweisen, dass es einen gibt. Schliesslich muss auch derjenige, der behauptet, es gäbe ausserirdisches Leben den Beweis erbringen und nicht umgekehrt.

Man kann nicht beweisen, dass es ein Fabelwesen nicht gibt. Man kann nicht beweisen, dass es ein Einhorn nicht gibt, dass es Elfen nicht gibt. Daher ist – nach Popper – auch die Beweislast umgekehrt.

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