Atheismus in der Schweiz
Diskussion

04.12.2007 08:45 - mrw

Hier sind Diskussionen zur Seite «Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?» gesammelt.

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Diskussionsbeitrag:

Am 04.12.2007 08:45 schrieb mrw:

Hans Hüttinger:

Die Wissenschaft kann die Existenz keines Gottes widerlegen, ob er nun Zeus,Allah,Odin oder Jehova heist.

Darum ist die Beweislast ja auch umgekehrt: Nicht die Wissenschaft muss beweisen, dass es keinen Gott gibt, die Religion muss beweisen, dass es einen gibt. Schliesslich muss auch derjenige, der behauptet, es gäbe ausserirdisches Leben den Beweis erbringen und nicht umgekehrt.

Man kann nicht beweisen, dass es ein Fabelwesen nicht gibt. Man kann nicht beweisen, dass es ein Einhorn nicht gibt, dass es Elfen nicht gibt. Daher ist – nach Popper – auch die Beweislast umgekehrt.

Gwendolan: Auch ich spekuliere gern, aber man kann halt eben nur spekulieren. Dabei gibt es bessere und schlechtere Spekulationen. Die Spekulation «Gott» ist definitiv eine schlechtere, denn sie erklärt nicht die Herkunft des höchstkomplexen Wesens «Gott». Die Vorstellung von einem Zustand ohne Zeit und Raum stösst zwar an die Grenzen unseres Verstandes, aber es ist zumindest plausibler, als die Annahme einer Ewigkeit mit einem nicht verursachten Gott.

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