Atheismus in der Schweiz
Diskussion

21.09.2007 13:18 - mrw

Hier sind Diskussionen zur Seite «Atheismus in der Schweiz» gesammelt.

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Diskussionsbeitrag:

Am 21.09.2007 13:18 schrieb mrw:

Antwort an Nicolas Karl

Nicolas Karl schrieb am 20.09.2007 20.46:

Wer von euch glaubt ernsthaft er könne mittels seines kleinen Gehirns eine unbegreifliche Macht widerlegen?

Was bringt Dich auf die anmassende Idee, Dein kleines Gehirn hätte den einzig richtigen Glauben gefunden?

Du bist zu polemisch, um mit Dir sinnvoll diskutieren zu können.

Nennt mir ein überzeugendes Argument welches mich eines besseren belehrt und mich vom Glauben abfallen lässt

Das findest Du hier: Argumente

Nicolas Karl schrieb am 20.09.2007 21.11:

ich weiß zwar nicht genau warum ihr ständig anfangt mit euren tollen technischen und politischen Errungenschaften zu prallen wenn man mit euch über Religion diskutiert aber falls du es noch nicht weißt oder es verdränkt hast, die meißten "Errungenschaften" auf die du so stolz zu sein scheinst stammen von gläubigen Leuten.

Die Frage ist nicht, wer etwas erfunden oder entdeckt hat, sondern mit welcher Methode. Keine einzige wissenschaftliche Erkenntnis wurde durch Glaube erlangt, jede wissenschaftliche Erkenntnis muss sich der wissenschaftlichen Methodik unterstellen. Glaube bringt keinen Fortschritt. Wissenschaft und die darauf basierende Technik hingegen schon.

Ach übrigens ich bin nicht besessen und das "umfassende Psychogramm" von mir könnt ihr euch in den Arsch schieben wenn ihr glaubt ihr wüsstet irgendetwas über mich nur weil ihr von mir ein paar geschriebene Backpfeifen und die Wahrheit bekommen habt. Mich beschleicht ehrlich das Gefühl, dass es euch irgendwie stimuliert wenn ihr euch auf kosten anderer Leute wichig machen könnt.

Was Du sagst, spricht für sich selbst. Vielen Dank, dass wir die Wahrheit von Dir hinnehmen durften. Du Grosser, Weiser, Allwissender.

und weiter am 21.09.2007 10.13:

Ich stimme vollkommen mit "Thole" überein. Ihr meckert die ganze Zeit wie intolerant wir doch wären und da müsse man doch was machen. Wir Christen sind im Gegensatz zu euch durchaus in der Lage Anders/Nichtgläubige zu akzeptieren. Was glaubt ihr den warum ihr überhaupt die Möglichkeit habt euch auf Websites wie dieser hier über uns auszulassen? Wenn ihr so etwas im Nahen Osten versuchen würdet, stünde am nächsten Morgen ein wütender Mop vor eurer Haustür! Der Großteil der Welt kann euch jetzt schon nicht leiden also kippt vielleicht besser kein Benzin ins Feuer. Nur ein kleiner Ratschlag.

Wenn wir unsere Meinung sagen dürfen, verdanken wir das nicht der Grosszügigkeit der Christen, sondern dem jahrhundertelangen Kampf in Europa gegen Religion und Kirchen, für Humanismus und Aufklärung. Mach uns nichts vor: Wenn Du könntest, würdest Du diese Seite schliessen lassen. Da Du dies nicht kannst, musst Du Deine Aggressionen im Forum loswerden.

Zum Glück bist Du nicht «der Grossteil der Welt», aber genau wegen solchen wie Dir gibt es diese Seiten. Wenn alle Religiösen anständig wären, musste man die Religionen nicht bekämpfen.

Antwort an Hans: Bush der Christ

hans schrieb am 19.09.2007 22.00:

Ich würde G.W. Bush nicht als Führer bezeichnen.

Als was sonst? Ist er nicht der politische und militärische Führer der VSA, wie Wolf schrieb? Anders als die Schweiz haben die VSA keine Demokratie, in der das Volk regiert und die Legislative letztinstanzlich kontrolliert, sondern eine Republik, was bedeutet, dass man seinen Diktator auf Zeit zwischen warmer und kalter Scheisse wählen darf. Der Präsident hat in den VSA ähnlich viel Macht, wie ein Diktator.

Wenn du [Bush] als Christ oder christlich bezeichnest, kann ich mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Das Christentum, muß schon ganz schön auf den Hund gekommen sein, wenn sich Bush als Christ betiteln darf.

Bush muss als Christ bezeichnet werden, denn er versteht sich selbst als Christ und die Mehrheit der amerikanischen christlichen Fundamentalisten sehen das auch so. Darum haben sie ihn ja gewählt. Wenn einer Gebetsforschung fördert, Gebete in Regierungssitzungen einführt, aus missionarischem Eifer Länder überfällt, sich für «Intelligent Design» ausspricht, für Schulgebete und Religiöse Institutionen zu Lasten des Staates stärkt, als was soll man ihn bezeichnen? Nebst einigen wüsten Schipfwörtern passt «Christ» haargenau.

Antwort an Wolf: Ziel und Zweck dieser Seiten Teil 2

Wolf scrieb am 19.09.2007 18.46:

[…] es bringt nichts, Religion und damit deren Anhänger zu bekämpfen […]. Die fanatischen werden noch fanatischer und die anderen interessiert eine solche Diskussion sowieso nicht.

Da bin ich nicht einverstanden. Nebst den paar Fanatikern, die diese Seiten besuchen, um sich ihren Fanatismus zu bestätigen, sowie Vollblutatheisten, die sich hier bestätigt sehen, besuchen uns viele Zweifler, die sich durchaus angesprochen und angeregt fühlen. Dies zumindest schliesse ich aus den Besucherstatistiken und vereinzelten Beiträgen, die Meinungen zwischen den Extremen wiedergeben.

Es gibt viele, die sich über Religion noch wenig Gedanken gemacht haben, und einfach nur neugierig sind. Meiner Erfahrung nach sind es wenige, die sich aus Überzeugung für oder gegen eine Religion entschieden haben. Die Meisten machen einfach mit, ohne sich allzuviele Gedanken darüber zu machen, auch wenn sie eher nicht glauben, fühlen sie sich durch das Umfeld als Christen. Das ist unser Hauptzielpublikum.

Nur ein Vormachen wie es besser geht, kann wirklich erfolgversprechend sein.

Das ist ein anderes Ziel. Dafür habe ich http://religionsfrei.org gestartet. Diskutiert doch die Die vernunftbegründeten Gebote des Humanismus, und wenn Ihr mit diesen Geboten einverstanden seid, lebt nach ihnen. Das Schöne für uns Atheisten ist, dass wir uns unsere Gebote selbst geben und sie jederzeit hinterfragen dürfen.

Antwort an Alex: Ist jede Religion abzulehnen? Tun Religionen nicht auch Gutes?

Alexschrieb am 19.09.2007 13.07:

Ist jede Form von Religion abzulehnen?

Im Prinzip ja, wenn man die Einsteins Auffassung von Religion nicht als Religion bezeichnet. Wenn Religion heisst, dass man etwas als Dogma akzeptieren muss, wenn Glaube verlangt wird, dann ist Religion abzulehnen. Wenn Religion heisst, man sieht sich selbst als etwas besseres (z.B. Gotteskinder, Auserwählte), man grenzt sich aus oder man bekämpft Andersdenkende mit Gewalt statt mit Argumenten, dann ist Religion abzulehnen. Wenn Religion bedeutet, dass irgendwoher Regeln übernommen werden, die man nicht hinterfragen darf, und die Gesetz für alle sein sollten, dann ist Religion abzulehnen. Wenn sich die Menschen nicht als Katholiken, Protestanten, Christen, Moslems, Buddhisten sehen würden, gäbe es weniger Bürgerkriege, mehr ethische Durchmischung, weniger Konflikte. Hätten sich in Nordirland die Protestanten mit den Katholiken verheiratet und durchmischt, gäbe es nicht Jahrhunderte nach dem eigentlichen Konflikt mit England noch Terrorismus. Dann könnte heute niemand mehr sagen, wer von Iren abstammt und wer von Engländern. Dasselbe gilt für die Juden: Ohne Religion hätte es nie Judenverfolgungen gegeben und keinen Staat Israel und keine vertriebenen Palestinenser.

Das Schlimmste und Gefährlichste ist: Religion mit Macht!

Leistet die Religion nicht auch etwas positives für das Gemeinwohl?

Hierzu gibt es einen Artikel, der die Frage beantwortet: Haben die Kirchen Anrecht auf Geld?. Du kannst Dort darüber diskutieren.

Alex schrieb am 20.09.2007 11.02:

Mit Religion wurde schon oft versucht etwas zu legitimieren, was mit den Glaubensinhalten nicht im geringsten etwas zu tun gehabt hat.

Leider gehören Eroberungsfeldzüge durchaus zu den Glaubensinhalten des Christentums, ebenso wie der Missionsauftrag. Das Übel, welches die Christen in die Welt hinaus tragen, basiert auf der Bibel. Es ist nicht so, dass die Religion gut wäre, und nur die Menschen schlecht. Beim Christentum ist es die Wurzel, die Religion, die fault und stinkt.

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