Atheismus in der Schweiz
Diskussion

23.11.2007 19:47 - mrw

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Diskussionsbeitrag:

Am 23.11.2007 19:47 schrieb mrw:

Hanna:

von wegen liebe deinen nächsten

Leider ist die Bibel voll von Beispielen «liebe Deinen Nächsten, töte jeden Fremden». Die Liebe bezieht sich nur auf die anderen Juden. Nichtjüdischen Völkern gegenüber ist die Bibel feindselig bis grausam. Das erklärt auch die vielen Kriege, die im Namen Gottes geführt werden. Gott hat im alten Testament an der Spitze des mosaischen Heeres ganze Völker vernichten, verlangt, dass deren Altäre eingerissen werden, dass die Frauen und Kinder getötet würden. Da wundert es wenig, wenn Christen auch aggressiv werden. Zum Glück(?) kennen viele Christen grosse Teile der Bibel nicht, oder sie sind schon so vorgeprägt, dass sie die Grausamkeit, die dahinter steht nicht mehr wahrnehmen. Aber andere nehmen sie wahr, und reagieren entsprechend. Daher bin ich der Meinung, dass man diesen Glauben nicht einfach tolerieren darf, sondern ihn aktiv bekämpfen muss. Man kann als ethisch denkender Mensch nicht die Bibel kennen und sie nicht verurteilen. Wie die Geschichte zeigt, haben die Christen viel Unheil angerichtet — und der Grund dafür ist die Grausamkeit der Bibel, welche nebst Liebe (aber nur für die Nächsten, nicht für die, die weiter weg sind) auch sehr viel Gewalt und Hass predigt. Zum Beispiel «Du sollst nicht töten!» lies mal etwas weiter, gleich darauf folgt eine Liste der todeswürdigen Verbrechen! Wie kann das zusammen gehen, nicht töten und die Todesstrafe (üblicherweise sehr grausam vollzogen durch Steinigung)? Ganz einfach: «Du sollst nicht töten» ist eben nicht absolut gemeint, sondern relativ, eigentlich gemeint ist «Du sollst keine Juden töten, ausser sie verstossen gegen ein Gebot». Nur die heutigen Christen kennen in der Regel nicht einmal die zehn Gebote im Wortlaut, geschweige denn in ihrem Kontext. Als die Bibel geschrieben wurde, zu der Zeit und an dem Ort (anderswo war man ethisch weiter entwickelt!) war es so normal, dass andere Völker vernichtet werden dürfen, und dass auf gewisse Verbrechen die Todesstrafe steht, so normal, dass man es nicht für notwendig hielt, «Du sollst nicht töten» entsprechend zu ergänzen. Das zeigt doch nur, dass die Bibel ein Buch ist, das von Menschen geschrieben wurde und nicht göttlich inspiriert wurde, im Gegenteil, die wurde von sehr dummen und primitiven Menschen geschrieben. Was sind die zehn Gebote wert, wenn gleich darauf steht, welche Regeln gelten, wenn man die eigene Tochter in die Sklaverei verkaufen will? Ich habe den zehn Geboten diesen Artikel gewidmet: «Die zehn Gebote sind gut»

Ja okay das verstehe ich auch mit dem gott segne euch, aber du könntest es ihm ja noch mal selber erklären, oder vielleicht hat er es auch mitgelesen, weil ich hätte es nciht sofort verstanden wie du das meinst

Das Problem ist: Ihr Christen seid so verbohrt und von Eurem Glauben eingenommen, dass Ihr meint, was für euch gut sei, sei auch für alle anderen gut. Ihr denkt nicht einmal daran, man könnte auf Ungläubige Rücksicht nehmen, weil Ihr Unglaube für einen schwerwiegenden Fehler hält. Darum reagiere ich mittlerweile auch schnell gereizt.

du hast meine Frage mit der emotionalität nicht beantwortet?

Emotionalität: Jetzt ist die Emotionalität weg. Vergleiche mal Deinen ersten Beitrag mit Deinem letzten, vielleicht merkst Du den Unterschied. Es geht um die Art, wie Du zuerst geschrieben hast («Hey, da ist einer…»), den Tonfall, abgesehen vom Inhalt, dann die vielen Ausrufezeichen, die Grossschrift, die vielen Fehler, alles ein Hinweis darauf, dass Du sehr emotional warst, als Du es schriebst. Bitte verzeih, wenn ich erst etwas unwirsch reagiert habe. Ich erlebe solche Emotionalität hier oft, aber auf der Basis kann man nicht miteinander diskutieren.

Du warst nicht die einzige, die argumentierte, Jesus sei für mich gestorben. Daher habe ich zu diesem Thema den Artikel verfasst: Jesus ist für Dich gestorben.

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