Atheismus in der Schweiz
Diskussion

29.12.2007 22:39 - mrw

Hier sind Diskussionen zur Seite «Es ist zuviel Zufall im Spiel» gesammelt.

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Diskussionsbeitrag:

Am 29.12.2007 22:39 schrieb mrw:

Antwort an Jack: Wiederholung, da nichts verstanden

Du hast offenbar absolut nichts von meiner Antwort verstanden, dass Du nochmals dasselbe wiederholst, was ich Dir bereits widerlegt habe. Es nervt mich, wenn ich mich wiederholen musst, aber bitte, ich versuche es nochmals in ganz einfachen Worten.

Kannst Du in dem Fall im Labor die Entstehung des Lebens 1:1 wiederholen?

Wie ich bereits sagte, das ist nicht notwendig. Man muss Gesteinsverformungen nicht 1:1 im Labor nachvollziehen, um die Geologie zu bestätigen, man muss nicht die Entstehung von Sternen und Planeten 1:1 im Labor nachvollziehen, um die Astronomie zu bestätigen, und man muss nicht 1:1 die Evolution im Labor nachvollziehen, um die Biologie zu bestätigen. Die wissenschaftlichen Methoden sind wesentlich ausgefeilter und gewitzter, als Du unterstellst, und als Du offenbar verstehen kannst.

Da spielt der Zufall kaum eine Rolle.

Mit anderen Worten: Nimm einen Haufen Schrott, schmeiss es auf den Boden, und wenn sich Schraube und Mutter berühren, dann entsteht vielleicht mal ein Lenkrad, …

Nein, denn das wäre Zufall. In der Evolution aber spielt Zufall keine entscheidende Rolle, wie ich bereits sagte. Du hast die Evolutionstheorie nicht einmal ansatzweise verstanden. Sie besteht aus Mutationen (nur wenig Zufall, da bei vielen Mutationen alle möglichen Kombinationen gelegentlich vorkommen) und Selektion (kein Zufall, sondern sehr Zielgerichtet).

Deine Argumentation strotzt von Unwissenheit. Sie ist einfach nur dumm. Lerne erst etwas über die Evolutionstheorie, bevor Du Dich weiter lächerlich machst.

Tja, leider habe ich von Wissenschaft, Biologie und Schulmedizin mehr Ahnung als Dir lieb ist.

Schulwissen und Wissenschaft ist nicht dasselbe. Man kann vieles auswendig lernen, ohne die wissenschaftliche Methodik verstanden zu haben.

Und wie Sterne entstanden sind, weiss man auch nicht 100%-ig. Man vermutet es.

Man kann es aus anderen Beobachtungen ableiten, genau wie die Entstehung des Lebens. Das Wissen muss auch nicht 100%-ig sein. Die Resultate der Wissenschaft gehen in jedem Fall aber weit über «Vermutung» hinaus. Es ist nebenbei ein herausragendes Merkmal von Wissenschaft, dass sie erstens Irrtum zulässt und diesen zweitens auch korrigieren kann. Religion hingegen ist pure Vermnutung. Sie lässt keinen Irrtum und keinen Zweifel gelten und kennt keinen Mechanismus zur Korrektur.

Falsch. Wenn man keine beweisbaren Alternativen zur Schöpfung vorweisen kann, kann man die Existenz einer schöpferischen, lebensschaffenden Kraft nicht ausschliessen.

Der Irrtum liegt ganz auf Deiner Seite. Eine falsifizierbare Theorie kann man falsifizieren ohne die richtige Antwort wissen zu müssen. Es reicht zu zeigen, dass eine bestimmte Antwort falsch ist. Dann muss man halt weiter suchen.

Ansonsten erklär mir, was war zuerst: Die Ribosomen, oder die RNA für dieselben, die der DNA im Zellkern entspricht. Hast Du meine Frage verstanden?

Ja. Eine ähnliche Frage ist ein aktueller Streitpunkt der Biologie. Es geht um die Frage, ob zuerst die Information (RNA) oder die Membran war. Hierzu gab es kürzlich einen Artikel im Spektrum der Wissenschaften.

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