Atheismus in der Schweiz
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Das Christentum ist gut, nur seine Vertreter sind schlecht!

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02.10.2007 10:13 - diko


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Am 02.10.2007 10:13 schrieb diko:

Das Problem ist doch der Mensch an sich! Klar, man kann sich die blutrünstigen Kapitel des Christentums reinziehen. – Man darf sich aber auch die blutrünstigen Kapitel der atheistisch geführten Staaten dieser Erde anschauen. Die ehemalige UDSSR oder China … – Das Problem ist der Mensch, ob Atheist oder Religiöser. – Abgesehen davon ist Lk 19,27 aus dem Kontext gerissen und entspricht keiner legitimen hermeneutischen Art.

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02.10.2007 14:52 - mrw


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Am 02.10.2007 14:52 schrieb mrw:

Antwort an diko: Die Bibel ist schlecht!

Klar, man kann sich die blutrünstigen Kapitel des Christentums reinziehen.

Wie hier an verschiedenen Stellen gezeigt wird, ist die Bibel selbst blutrünstig und schlecht. Lukas 19.27 ist ein Gleichnis von Jesus. Dabei distanziert sich Jesus aber nicht von dieser Aussage. Die Aussage mit «einem Mühlestein um den Hals in den Brunnen werfen» hingegen stammt von Jesus und ist nicht in einem Gleichnis. Ebensowenig das göttliche Gebot, Hexen zu töten («Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen», Exodus 22.17).

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02.10.2007 17:13 - anonymous


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Am 02.10.2007 17:13 schrieb anonymous:

Wie hier an verschiedenen Stellen gezeigt wird, ist die Bibel selbst blutrünstig und schlecht. Lukas 19.27 ist ein Gleichnis von Jesus. Dabei distanziert sich Jesus aber nicht von dieser Aussage. – Jesus will damit aufzeigen, wie radikal und existentiell wichtig seine Botschaft ist. Es geht aus seiner Sicht tatsächlich um alles oder nichts - um Leben oder Tod. Sollte er da sagen: "Macht doch, was Ihr wollt! Ist schon alles Recht!"??? – Es gibt m.E. zwei grobe "Brutal"-Kategorien der Bibel:

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02.10.2007 21:39 - mrw


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Am 02.10.2007 21:39 schrieb mrw:

Göttliche Gewalt gegen die, die an der Sünde festhalten und nicht umkehren wollen.

Falsch. Es trifft immer wieder auch Unschuldige. Wenn das jüdische Volk andere Völker auf göttlichen Befehl ausrottet, tut es das nicht, weil das andere Volk «gesündigt» hat, sondern es ist eine ethische Säuberung, um Lebensraum im gelobten Land zu schaffen. Nichts unterscheidet die Eroberungsfeldzüge des jüdischen Volks im alten Testaments von der Lebensraumerweiterung der Deutschen im zweiten Weltkrieg. — Einziger Unterschied: Der Auszug aus Ägypten, ja die ganzen Bücher Mose, sind erwiesenermassen erstunken und erlogen (Quelle: Zeitschrift «Bild der Wissenschaft» 12/2005 S.58-76).

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03.10.2007 15:40 - diko


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Am 03.10.2007 15:40 schrieb diko:

1) Zum Exodus: Die Behauptung, dass der Auszug erstunken und erlogen sei, ist sicherlich keine fundierte wissenschaftliche Aussage, sondern gehört eher in den Bereich der Populärwissenschaft, die mitunter versucht, durch solche Behauptungen das schnelle Geld zu machen.– In Wirklichkeit ist die Sachlage ein wenig komplizierter, wie es z.B. James K. Hoffmeier - ein Archäologe - in einem seiner Bücher aufzeigt ("Ancient Israel In Sinai"). Es gibt auch genügend Infos im Internet, die aufzeigen, dass eine Verneinung des Berichtes über den Exodus ein Pauschal-Urteil ist, dass der Sachlage nicht gerecht wird.–

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03.10.2007 15:49 - mrw


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Am 03.10.2007 15:49 schrieb mrw:

Antwort an diko: Exodus ist erstunken und erlogen

Die Behauptung, dass der Auszug erstunken und erlogen sei, ist sicherlich keine fundierte wissenschaftliche Aussage

Falsch: Zeitschrift «Bild der Wissenschaft» 12/2005 S.58-76

Es ist archäologisch erwiesen, dass der Exodus nicht stattfand. Ebenso ist klar, warum die Geschichte erfunden wurde: Um die Stämme mit einer gemeinsamen Geschichte aneinander zu binden und so zu beherrschen.

Du meinst, dass "unschuldige" Menschen durch Gott getötet worden sind.

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03.10.2007 21:52 - diko


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Am 03.10.2007 21:52 schrieb diko:

1) Ich weiß nicht, was in "Bild der Wissenschaft" für Argumente angeführt werden. Aber mal zum Ausgleich: http://www.bibleandscience.com/archaeology/exodus.htm oder: http://www.carm.org/questions/desert.htm. Vielleicht kannst Du ja mal die Argumente vergleichen und hier eine Gegenüberstellung bringen.— 2) Auf meine Frage "Was ist Schuld?" hast Du mit einer Gegenfrage geantwortet. Deshalb nochmal: Was ist Schuld? — 3) Hinsichtlich des Völkermord-Vergleichs: Du benutzt Argumente der jüdischen Geschichte, um sie gegen die jüdische Geschichte zu verwenden … kann man machen. :-) Aber mich würde es interessieren, welche biblische Stelle genau Du meinst. Versangaben wären gut. Danke!

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04.10.2007 01:38 - mrw


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Am 04.10.2007 01:38 schrieb mrw:

Antwort an diko: Pseudowissenschaft, Unschuld und Völkermord

1a) Hauptargument des Artikels in Kürze (Der Artikel geht weit darüber hinaus. Wenn ich mal viel zeit habe, schreibe ich eine Zusammenfassung): Die Archäologie hat das Gebiet des gelobten Landes im Bereich der Zeit untersucht, wo die Juden hätten eingezogen sein müssen und die ansässige Bevölkerung vertrieben haben sollen. Wäre wirklich das Volk Israel zu jener Zeit eingewandert, hätte es einen kulturellen Bruch gegeben, der nachweisbar gewesen wäre. Entweder hätte das jüdische Volk die einheimische Kultur vernichtet, oder zumindest diese mit der eigenen vermischt. Beides war nicht der Fall. Es geschah zu jener Zeit bewiesenermassen kein kultureller Umbruch. Fazit: Es gab keine Einwanderung und damit auch keinen Auszug aus Ägypten ins gelobte Land.

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10.10.2007 19:05 - diko


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Am 10.10.2007 19:05 schrieb diko:

"Wäre wirklich das Volk Israel zu jener Zeit eingewandert, hätte es einen kulturellen Bruch gegeben, der nachweisbar gewesen wäre. Entweder hätte das jüdische Volk die einheimische Kultur vernichtet, oder zumindest diese mit der eigenen vermischt. Beides war nicht der Fall."

Wenn man die biblischen Berichte liest, dann ist Folgendes zu lesen: - Manche Stämme im "gelobten Land" wurden vertrieben bzw. vernichtet. - Andere Stämme wohnten unter den Israeliten und beugten sich mehr oder weniger freiwillig der neuen Herrschaft.

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15.10.2007 18:19 - mrw


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Am 15.10.2007 18:19 schrieb mrw:

Antworten an diko

Wo die Bibel lügt: Der Exodus

Wenn man die biblischen Berichte liest, dann ist Folgendes zu lesen: - Manche Stämme im "gelobten Land" wurden vertrieben bzw. vernichtet. - Andere Stämme wohnten unter den Israeliten und beugten sich mehr oder weniger freiwillig der neuen Herrschaft. - Mit der Zeit übernahmen "die" Israeliten phasenweise die religiösen und kulturellen Eigenheiten anderer Stämme.

Und genau das stimmt nicht, wie archäologisch beweisen wurde. Die Kultur der vertriebenen Stämme hätte verschwinden müssen, und eine neue Kultur, die der Israeliten, wäre in Erscheinung getreten. Beides relativ kurzfristig, da sie ja nicht langsam und stetig zugewandert sind, sondern das ganze Gebiet in kurzer Zeit erobert haben sollen.

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