Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Die zehn Gebote sind gut (thwaldner)

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Diskussionsbeitrag:

Am 22.10.2008 17:07 schrieb thwaldner:

Am 22.10.2008 14:19 schrieb torx:
Also, du sprichst vom Zeitraum 0 bis ca 1000, oder? Die zehn Gebote entstade etwa 2000 Jahre früher. Dazumals wusste man noch nichts vom künftigen Klerus der RKK. Wenn dieser Klerus sein eigentum schützen wollte, und dazu die zehn Gebote benützt hat (obwohl ich den Zusammenhang nicht sehe), dan war das eierseits vieleicht gar nicht das was Gott wollte, und andererseits wusste man 2000 Jahre vorher noch ichts davon.

Stimmt, die Christen haben das alles ja von den Juden "übernommen". Sorry, als ich "Sklaven" und "beschützen" las, habe ich mich zu einem Comment verleiten lassen. Ich musste das einfach loswerden :-)

Du hackst auf der RKK rum, dabei ging es eigentlich um die 10 Gebote.

Sind die zehn Gebote nicht Teil der RKK? Aber du meinst warscheinlich ich soll nicht abschweifen, alles klar ;-) Gut, dann dazu Folgendes. Das Leben ist nicht einfach schwarz/weiss. Wer das Leben wirklich kennt der weiss, dass man nicht generell sagen kann: Du sollst nicht töten oder du sollst kein falsches Zeugnis ablegen. All diese Pauschalisierungen, die die zehn Gebote auch darstellen, erfüllen ihren Zweck im realen Leben nicht. Die zehn Gebote sind für mich ein spiritueller Wunsch nach Zeitlosigkeit oder Unveränderbarkeit, quasi ein fester Pfeiler in den Wogen der Veränderung. Inklusive der daraus resultierenden Angst vor Veränderung.

Die zehn Gebote sind einfach nicht mehr Zeitgemäss und haben meines Erachtens keinen konkreten Bezug mehr zur Entwicklung der Gesellschaft.

cu tom

Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Re: Die zehn Gebote sind gut (aahorn)


Am 23.10.2008 09:31 schrieb aahorn:

Das Leben ist nicht einfach schwarz/weiss. Wer das Leben wirklich kennt der weiss, dass man nicht generell sagen kann: Du sollst nicht töten oder du sollst kein falsches Zeugnis ablegen. All diese Pauschalisierungen, die die zehn Gebote auch darstellen, erfüllen ihren Zweck im realen Leben nicht. Die zehn Gebote sind für mich ein spiritueller Wunsch nach Zeitlosigkeit oder Unveränderbarkeit, quasi ein fester Pfeiler in den Wogen der Veränderung. Inklusive der daraus resultierenden Angst vor Veränderung.

Es mag verständliche Grüde geben, einmal so zu handeln, wie es nicht im Gesetz steht. Aber ist es nicht gut, dass es Richtlinien gibt, wie man sich in der Regel zu verhalten hat, wenn keine Ausnahmesituationen vorliegen? Gott selber hat ja auch bei den zehn Geboten Ausnahmen gemacht. Denn Jesus hat am Sabbat geheilt (gearbeitet). Das sagt, dass der Gesunde Menschenverstad immer noch eine Rolle spielt.

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