Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Die zehn Gebote sind gut (torx)

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Diskussionsbeitrag:

Am 21.10.2008 23:33 schrieb torx:

Aber beleuchten wir die Zeit von Mose und den Israeliten: Eine Heirat aus Liebe war dazumals nicht die Regel. Der Vater bestimmte, wen seine Tochter heiratete. Ein Mann musste beim Vater um die Tochter werben. Also hatten wir dazumals wohl hauptsächlich Zwangshochzeiten. Dies ist in diesem Fall nicht zu verurteilen, denn ein Single-Leben ohne sorgende Familie war dazumal (vor allem im Ater) schlimmer, als eine Heirat mit jemandem, den man nicht liebt.

dem stimme ich zu. Dazu sollte man noch explizit erwähnen, dass es wohl das Ziel der Eltern war, alle ihre Kinder unbedingt unter die Haube zu bringen. Kein einziges Kind sollte alleine bleiben, da dies für den Sozialstatus und die Existenzsicherheit des Kindes eine Katastrophe gewesen wäre. Der Druck der auf den Eltern lastete, wenn sie nach einem geeigneten Ehepartner Ausschau halten mussten ist sicher oft gross gewesen. Ein verarmtes Kind war ja auch eine in den Sand gesetzte Altersvorsorge für die Eltern.

Unter all diesen Umständen war es vermutlich sogar das Beste für alle, wenn sichergestellt wurde, dass ein Kind einen Ehepartner fand. Auch wenn es eine Zwangsheirat war.

Nichtsdestotrotz sagt das Gebot auch, dass es schlecht ist, mit jemand anderem zu schlafen, wenn man eigentlich eine Glückliche Familie hat. Unter den damaligen Umständen der fehlenden Empfängnisverhütungsmittel war das umso wichtiger. Nur so aus Neugier: Ab wann wurden Kondome aus Tierdärmen verwendet?

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Qualität der Gebote, Frauen, Heirat und Treue [ Re: Die zehn Gebote sind gut ] (mrw)


Am 22.10.2008 02:23 schrieb mrw:

Am 21.10.2008 23:33 schrieb torx:
Aber beleuchten wir die Zeit von Mose und den Israeliten:

Gerade hier müssen sich die Bibel und «Gott» einen Vorwurf gefallen lassen:

Wäre es einem allmächtigen Gott nicht möglich gewesen, die damalige brutale, archaische, kriegerische ud patriarchalische Gesellschaft zu verbessern? Wäre es nicht vielmehr die Pflicht eines angeblich allmächtigen Gottes gewesen, Verbesserungen zu bringen, anstatt nur den Status Quo festzuschreiben? Hätte ein Gott nicht den Menschen schon damals moderne humanistische Werte bringen können, die sich am Menschen und seinen Bedürfnissen orientieren?

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