Re: Leo [Re: Jesus hat ein vorbildliches Leben gelebt] (datura)
Am 07.06.2010 23:10 schrieb datura:
Natürlich gestehe ich jedem Menschen zu das Wort Atheist für sich zu gebrauchen. Ich finde nur, dass es aussagekräftiger ist wenn man den Ausdruck "atheistischer Agnostiker" verwendet. Schließlich wird der Ausdruck Atheist mit "Gottesleugner" gleichgesetzt.
Ich bin mit meiner Meinung nicht an die Zustimmung anderer gebunden.Hoppla, da scheine ich bei Dir einen Nerv getroffen zu haben
! Klar bist du das nicht! Desshalb habe ich ja auch gesagt; "das ist nur meine Meinung über Deine Satzbauten"
! Wollte Dich damit nicht kränken oder so! Bestimmt nicht! Halte mich hier so gut wie möglich an die Forum-Regeln!
Du hast mich nicht im geringsten gekränkt! Es war nur eine Feststellung. Ich muss mich für dieses Missverständniss entschuldigen.
Ich hoffe du misst mit derselben Messlatte auch bei uns anderen Usern
Natürlich mache ich das.
Weil er das naturwissenschaftliche Urteil fällt, dass Gott nicht existiert. D Er übersieht aber, dass Naturwissenschaften kein Urteil darüber fällen können, ob es einen christlichen Gott gibt. Ockhams Rasiermesser gibt nur an, welche Modelle sinnvoll sind, aber nicht, ob diese Modelle etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben. Ich gebe ihm vollkommen recht, wenn er meint, dass es nicht sinnvoll ist einen Gott anzunehmen. Aus der Tatsache, dass es nicht sinnvoll ist einen Gott anzunehmen, folgt aber nicht, dass es keinen Gott gibt. Ich will hier keineswegs MRW beleidigen, aber hier macht er auf mich den Eindruck religiös zu sein. Das ist nur eine persönliche Meinung, und keine Beleidigung von irgent einer Person.
Willkommen im Club
(bezüglich der handfesten Argumente natürlich)!
Ich denke, dieser Club wird sehr groß sein. Ich glaube, dass sich diesen Club alle hier anschließen können.
Ich will nicht politisieren! Dafür gibts Blocher und co.!
Diese Website hat politische Ziele. Es erscheint daher sinnvoll Politik nicht auszuschließen.
"Nehmen wir an, dass eine Religion nutzlos ist." —> Ganz ehrlich, das tue ich!…."Von Religionen wissen wir, dass sie teuer sind." —> Ja, das sind sie! Frag die Steuerzahler!
Ich wusste, dass ich mit der Annahme der "nutzlosen Religion" hier sehr gut ankomme.
"Religionen müssen daher einen größeren Nutzen haben als Kosten." —> Das ist eine Annahme die ich nicht teile.
Das ist keine Anahme, sondern eine Schlussfolgerung, aus dem hergeleiteten Widerspruch. Warum hat sich in der Antike keine atheistische Gruppe durchgesetzt? Diese hätte mehr Resorcen zur Verfügung als eine Religiöse. Wie ist so etwas möglich? Es gibt meines Erachtens nur eine sinnvolle Lösung: Religion ist sinnvoll!
"Gerade in diesem "nutzlosen" Resourcenverbrauch muss der Nutzen für die Gesellschaft begraben liegen." —> Es muss? Auch diese Ansicht teile ich nicht.
WARUM HAT SICH DANN DER (angeblich sinnlose) RECOURCENVERBRAUCH DURCHGESETZT?
Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, von denen alle minderstens 1600 Jahre Tod sind. Worte verändern ihre Bedeutung. Warum soll das nicht auch mit dem Wort "wunder", oder mit der Beschreibung "über das Wasser gehen" geschehen sein? Vielleicht bedeutet "über das Wasser gehen" das selbe wie heute "schwimmen". Da damals sehr wenige Menschen schwimmen konnten, war das ganze halt ein "wunder" im Sinne der damaligen Menschen. ……"Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, von denen alle mindestens 1600 Jahre Tod sind." —> Jep, das ist so!
"Worte verändern ihre Bedeutung." —> Jawohl, auch das ist so! Obwohl man hier bereits fragen könnte; "Stimmt denn dann das was in der Bibel steht auch wirklich noch, oder sind die Worte bereits verändert (zb. zugunsten der "achzumenschlichen" Religion)"?
Hier sind wir also einer Meinung….
"Warum soll das nicht auch mit dem Wort "wunder"…" —> BINGO!!! Jetzt reden wir ja über dasselbe!
Exakt! Die Frage, ob die Bibel die Wahrheit schreibt hängt von der Bedeutung der Worte ab.
Jedoch zeigt sich am Beispiel der Türkei; Der Sieger schreibt die Geschichte! (Zumindest im Siegerland)…
Nur nebenbei erwähnt: Die Türkei hat den 1.WK verlohren.
Meine Frage zielt darauf ab: "War Jesus wirklich der Sohn Gottes? Oder war er "nur" (nicht abschätzig gemeint) ein durch Augenzeugen und Geschichtsschreiber übertrieben göttlich dargestellter Mann"? Er konnte villeicht wirklich nur schwimmen, ist das ein Grund im gleich den Titel des Heilands zu geben?
Genau hier ist des Pudels Kern. Woher wills Du wissen, ob die Bibel die Wahrheit schreibt? Ich zitire Galater 3,26:
Demnach folglich gab es sehr viele "Gottes Söhne". Wenn man das auf Jesus umlegt bedeutet das nichts anderes, als wie dass Jesus an Gott glaubte. Ich denke etwas ist sehr wahrscheinlich: Jesus war ein gottgläubiger Mensch.
Um eine Aussage als "wahr" oder "falsch" zu beurteilen, sollte man die Aussage in Ihrer Bedeutung verstehen.
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