Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Leo [Re: Jesus hat ein vorbildliches Leben gelebt] (pain)

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Diskussionsbeitrag:

Am 28.06.2010 21:21 schrieb pain:

Am 25.06.2010 23:01 schrieb datura:
Am 21.06.2010 19:55 schrieb pain:
—> Was diskutieren wir dann? Wenn deine Argumentation nicht überzeugend ist, dann behalte sie für Dich!

Diskussionen machen Spaß! Deshalb diskutieren wir.

Auch wieder wahr ;-)

… "Beide Helfer sind in Ihrer Wirkung gleich."

—> Hier muss ich Dir recht geben. Die Wirkung ist gleich.

"DAHER wird die Gesellschaft Durch Religion meines Erachtens altruisistischer. Die Wirkung, ist für die Gesellschaft wichtig, und nicht die Motivation. JA, es ist selbstlos jemanden eine warme Suppe zu spendieren. JA, es ist egoistisch jemanden für 100 Jungfrauen im Jenseits eine warme Suppe zu spendieren. DER VORTEIL liegt in der Wirkung der Religion."

—> Man könnte aber natürlich auch argumentieren, dass der Nachteil der Religion (Religionskriege, religionsinterne Konflikte, Sekten welche sich aus "Ur-Religionen" bilden, ect.) eine negative Wirkung auf die Gesellschaft hat! Aber ich denke das wäre eher etwas für Gedankenexperimente :-)!

Lieber pain! Glaubst Du, ohne religiösen Schwachsinn währe auch nur eine annähernd so selbstlose Handlung möglich? Ich kann es mir nicht vorstellen….

Da hast Du wohl recht, ohne religiösen Schwachsinn währe so einiges nicht möglich ;-)!

—> Nein, wie oben schon x-mal geschrieben, das Ergebnis bleibt gleich! ABER unsere diskussion ging über die Handlung (ist diese Altruistisch oder nicht?), …. !

Und hier noch ein mal: Die Handlung (=Selbstmord für die Gruppeninteresse) ist selbstlos. Das Motiv, was zu der Handlung führte ist zwar nicht selbstlos. Man sollte hier zwischen Motiv der Handlung und der Handlung unterscheiden.

Absolut, muss ich mich korrigieren! Die Unterscheidung Motiv der Handlung und die eigentliche Handlung muss gemacht werden. Diesbezüglich richte ich meine Argumentation auf die Motivation der Handlung aus. Aber es muss hier angefügt werden, dass die Motivation erst zur Handlung führt und somit sehr gewichtig ist bei der Betrachtung welche wir hier machen! Sprich: Würde man dem Attentäter keine Jungfrauen (oder sonst was Verlockendes) anbieten , würden wohl nur noch ein Bruchteil der Attentate selbst stattfinden.

Er hat das Pristeramt freiwillig gewählt. Er verzichtet damit auf die Weitergabe seiner Gene. (zumindest offiziell)

Was, wie wir alle wissen, gegen die Natur des Menschen ist! Damit lassen sich viele "Verfehlungen" der Prister aller Art, zumindest vordergründlich erklären!

Es ist also ein Zwang der Kirche und ganz bestimmt nicht selbstlos weil der Prister es so möchte! Frag mal in deiner Gemeinde rum, welcher der katholischen Prister wirklich ehelos leben möchte? Sie fügen sich in diesen Zwang, weil ihr Glaube anscheinend stärker ist als der grosse und antiquierte Unsinn den dieser Zwang beinhaltet!
Der religiöse Glaube schafft es, dass diese sich den (schwachsinnigen) Zwang freiwillig unterwerfen! Er kann seine Gene nicht weitergeben. Ist das nicht auch in der Wirkung selbstlos?
WÜRDEN die Prister die Chance erhalten zu heiraten und trotzdem im Amt bleiben können, glaubst Du nicht auch dann würden sich sehr viele dafür entscheiden? Es wäre nur menschlich!

Absolut Deiner Meinung.

;-)

"Das Gebäude hat den selben Schaden, unabhängig davon, ob er es wegen der Jungfrauen im Paradies getan hat, oder ob er altruisistisch war. Es ist egal." —> Falsch! Basierend auf unserer Diskussion OB die HANDLUNG altruistisch ist oder nicht! Richtig wenn es um das Ergebnis geht! ;-)

Ich würde eher meinen: "irrelevant, wenn es um die Diskussion geht ob die Handlung altruisistisch war oder nicht."

Hier muss ich die Motiv der Handlung vorschieben, wie Oben bereits erwähnt ;-) Zum Ergebnis wie gehabt: es ist egal, WTC ist zerstört! Bin ich Deiner Meinung.

Bevor ich hier weiterfahre möcht ich klarstellen was wir über Gläubige Menschen wissen:
1.) Sie glauben, dass es einen Gott gibt der strafen kann.
2.) Sie glauben an die Aussagen der Bibel.
3.) In der Bibel steht: Mörder werden von Gott bestraft.
4.) Sie handeln meistens in ihren Interresse.
Nein, ich glaube das ist die naheliegendste Lösung, wenn wir die Gültigkeit des Rassiermesser-Axiom annehmen.

Das widerspricht aber der Tatsache DASS gläubige Menschen morden (und schlimmeres!).

Nein, das widerspricht nicht der obigen Tatsache. Sie handeln meistens nach ihren Interesse. Das heißt eben, dass sie nicht immer das Morden unterlassen.

Schön umschifft Datura ;-)! Also bitte, laut Deinem Punkt 4) stimmt die Sache jetzt. Das Wort meistens ist dehnbar genug um die Argumentation geltend zu machen! So gesehen muss ich Dir recht geben. Ändert aber nicht die Tatsache, dass es trotzdem Gläubige gibt welche töten!

Macht das so einen großen Unterschied? Dann hast Du halt die Etentität gutmütige Persönlichkeit hinzugefügt. Was macht das für einen Unterschied?

Bezüglich dem Morden schon, eine "gutmütige Persönlichkeit" wird Dich weniger wahrscheinlich töten als eine "bösartige Persönlichkeit"!

Nehmen wir zb Jack the ripper und Gandhi, wer wir Dich wohl eher töten? ;-) Die Persönlichkeit dieser Personen hat bestimmt mehr Gewicht, als deren Religion, meinst Du nicht auch?

Ausserdem ist Deine unnötige Etentität ein schwaches Argument gegem meines! Sonst könnte ich ja auch einfach argumentieren der Glaube dieser Person währe eine unnötige Etentität ;-)

Das kannst Du eben nicht argumentieren. Ich habe vorausgesetzt, dass Du einen Christen im Wald begegnest. Christen glauben nun einmal an Gott.

Hast recht! Sorry wegen dem Missverständnis!

"Zu b) Hier fügst Du die Annahme hinzu, dass der Wald Teil eines Staates ist, in dem es eine Staatsgewalt gibt, die Fähig ist Mörder zu verfolgen. ⇒ Wald ist für Polizei zugänglich ist eine unnötige Etentität. ⇒ Lt. Rassiermesser-Axiom unglaubwürdig."
—> Der Wald IST Teil eines Staates! Er gehört einem! Was weiss ich, der Schweiz, Österreich …. . Auch Mörder werden verfolgt, ob nun durch Ermittlung oder aktiv durch Polizeikräfte.

JA! Der Wald IST Teil eines Staates! Diese Tatsache bedeutet aber nicht, dass der Staat die notwendigen Resourcen hat den Mord zu verfolgen. Es gibt ja auch Staaten, wo die Staatsgewalt nur auf dem Papier besteht.

Das mag sein, dennoch hat die Etentität bei Staaten wo die Staatsgewalt die Möglichkeit besitzt, durchaus Gültigkeit. Auserdem ist die "Staatsreligion" bei Staaten wo die Staatsgewalt nur auf dem Papier besteht meistens nicht christlich ;-) Oftmals sogar Polytheistisch, was die Strafverfolgung durch einen Gott ausschliesst.

Abgesehen davon, ist es in diesen Staaten sowiso nicht weit her mit dem Glauben an sich! Den meisten Leute in diesen Staaten, welche solche Verbrechen begehen, ist die Strafe (ob nun durch Gott oder die Exekutive) sowiso egal!

"Wald ist für Polizei zugänglich ist eine unnötige Etentität" —> Wohl eher Deine Aussage über die unnötige Etentität! DENN der Wald ist realistisch, genauso wie die Polizei und die Ermittlung wegen Mord!

Wenn der Mord in einen Staat stattfindet, wo die Staatsgewalt nur auf dem Papier besteht, der Mörder aber in die Schweiz zurückkehrt, dann ist der Wald für die Polizei unzugänglich. Der Polizei, die zu dem Staat gehort auf dem Mord stattfände ist der Wald nicht zugänglich, weil die Polizei nicht existiert. Der Schweizer Polizei ist der Wald auch nicht zugänglich, da sie nichts vom Mord erfährt. Das sind alles realistische Zenarien.

Zugegeben, für dieses realistische Szenario stimmt Deine Argumentation! Es ist zwar durchaus möglich, aber alleine hierfür das ganze Drumherum bezüglich der Nützlichkeit der Strafe Gottes zu machen finde ich zu schwach!

Für die Zeiteugen schien es wirklich Feuer zu regnen.

Auch andere Städte gingen schon unter, das ist kein Grund das Märchenbuch heilig zu sprechen!

Man darf doch wohl noch die Tatsache erwänen, dass das angebliche "Märchenbuch" in wesentlichen Teilen doch keine Märchen sind. Gott mag ein Märchen sein. Ob Gott ein Märchen ist, weiß ich nicht. Sodom und Gomora waren keine Märchen. Auch der geschilderte Untergang stimmt mit dem archiologischen Spuren überein.
Demnach folglich kann man die Bibel teilweise als autentische Historische Quelle betrachten. Natürlich ist sehr unwahrscheinlich, dass so Scherze wie "zur Salzsäule erstarrt" eine korrekte Beschreibung der Sachverhalte darstellt.

"Man darf doch wohl noch die Tatsache erwähnen, dass das angebliche "Märchenbuch" in wesentlichen Teilen doch keine Märchen sind." —> Natürlich darf man ;-) So wollte ich das bestimmt nicht rüberbringen, bitte entschuldige die allfällig harsche Wortwahl. Allerdings finde ich Deine Aussage "wesentlichen Teilen" doch recht komisch! Ich finde eher dass die Bibel in den "wesentlichen Teilen" NICHT stimmt!

"Demnach folglich kann man die Bibel teilweise als autentische Historische Quelle betrachten." —> Die wenigen Beispiele welche tatsächlich so genau stimmen (und bei Sodom und Gomora mag dies durchaus zutreffen), dass man sie als authentisch nehmen kann, sind mir definitiv zu schwach vertreten. Nach wie vor halte ich die Bibel für ein Märchenbuch, welches man ZWINGEND überarbeiten (oder gänzlich abschaffen) sollte!

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