Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Leo [Re: Jesus hat ein vorbildliches Leben gelebt] (datura)

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Diskussionsbeitrag:

Am 14.07.2010 20:44 schrieb datura:

Am 12.07.2010 15:13 schrieb pain:
Zum Thema kleine Fehler: Wieviele Menschen lebten im "christlichen Zeitalter"? <Hausnummer> 3 Mrd. Wieviele Menschen starben durch das Christentum? Vielleicht 30 Millionen. Das macht eine Todeswahrscheinlichkeit durch das Christentum von gerade einmal 1%.

Was hat die %-uale Menge mit der schlimmen Tat zu tun? Als humanistisch denkender Mensch sollte das doch egal sein! Nicht?
Sollten Mörder Deiner Meinung nach etwa nicht bestraft werden wenn sie einen anderen Menschen getötet haben? Immerhin entspricht ein einziges Menschenleben nur etwa 0.000000015% der Gesamtbevölkerung (ca 6'800'000'000 Menschen). Das ist meiner Meinung nach keine Rechtfertigung!

Ein Zitat aus Wikipedia:

Mord gilt in allen Rechtsordnungen als gravierendste Straftat gegen das Leben eines Menschen. Sowohl Mord als auch Totschlag sind vorsätzliche Tötungen eines anderen Menschen, wobei Mord schwerer bestraft wird als Totschlag.

Mord ist eine Straftat in einer Rechtsordnung. Das wesen einer Straftat ist, dass es der Rechtsordnung zuwiderlauft.

Im damaligen Rechtssystem war eine Ketzer- oder Hexenverbrennung keine Straftat, sondern eine im Rechtssystem vorgesehene Handlung. Daher handelt es sich nicht um Morde, die begangen wurden. Die Folterungen waren auch keine Verbrechen, da sie im Rechtssystem zur Beweisaufnahme vorgesehene Methoden.

Das Wissen, dass man mit diese Beweismethode auch erfunde Straftaten beweisen konnte kam erst später. Daher wurde diese Beweismethode verworfen. Ich denke, wir machen es uns zu leicht, wenn wir meinen, das waren alles Spinner, die damals lebten. Schließlich hatten sie ja nicht unser Wissen.


Schlimmer als Morden: Angenommen du hättest Kinder und eine Frau, vor Deinen Augen werden sie Vergewaltigt und gefoltert, eine sehr lange Zeit! Glaub mir, schon nach kurzem wirst Du den Tod (oder den Mord) nicht mehr als das Schlimmste annehmen…

Ich meine nur, dass Floter (solange keine ensten Verletzungen entstehen) oder eine eine einmalige Vergewaltigung nicht so schlimm ist wie die objektive Vernichtung der Person. Der zugefügte Schaden ist beim Mord am größten. ⇒ Mord ist schlimmer als ein bischen erzwungenen Sex. Da die Dame dannach fröhlich das leben genießen kann (soferne sie nicht ermordet wird). <Scherzhafte untertreibung>

"Da die Dame dannach fröhlich das leben genießen kann…"
—> Du solltest nicht so abschätzig darüber reden! Der psychische Druck (Angstzustände, Depressionen, etc) der bei den meisten Frauen nach so einer Tat herrscht, ist keineswegs fröhlich, wie Du das nennst!

Mit fröhlich wollte ich nur die Differenz des Schadens zwischen den kleineren Übel (= Vergewaltigung) und den größeren Übel (= Mord) unterstreichen. Es ist natürlich keineswegs abschätzig gemeint. Dem Vergewaltigungsopfer kann möglicherweise ein Psychotherapeut zu einen glücklichen Leben helfen. Dem Mordopfer ist diese Chance genommen. Ihm kann und konnte bisher noch niemand helfen. (Wenn wir hier den Aussagen über dem berühmten Wanderprediger keinen glauben Schenken)

Dann empfehle ich Dir es nachzulesen. Unter anderem; "Der Bürgerkrieg in Sierra Leone in den späten neunziger Jahren."

Danke für dem Tipp!! Werde mich sicher diesem Thma wiedmen.

Du wirst nicht entäuscht sein wenn Du darüber liest, versprochen!

Das weiß ich schon jetzt, dass ich nicht entäuscht sein werde. Bei einen Tipp von einen sehr interessanten Diskussionspartner ist diese Wahrscheinlichkeit sehr gering.

"Durch das 'wissenschaftlich tiefere Nachfragen' kommst Du zu mehr Aussagen… Jeh mehr du weißt, desto wahrscheinlicher bist Du an der echten Ursache dran." —> Ja, richtig ;-)! Darum verwendet man ja in aller Regel wissenschaftliche Methoden und NICHT die allseits beliebten (und faden) Antworten der Religionen! Zu der ich auch die Antwort zähle; Er tötet Dich nicht, weil er gläubig ist.

Diese Antwort ist keine Antwort der Religion, sondern eine Antwort die Du dir aus deinem Wissen über religiöse Menschen abgeleitet hast. Es ist also eine wissenschaftliche Theorie. In diesem Fall haben wir durch Hinterfragen der Theorie eine andere Theorie gefunden, die besser zu seien scheint.

Im Gegenteil! Es ist eine Frechheit sich überhaubt abmelden zu müssen! Es soll gefälligst so sein wie bei JEDEM anderem Verein auch, das man sich anmelden muss wenn man dabei sein soll und nicht umgekehrt!

Ich glaube nicht, dass es sich um einen Verein handelt. Bei uns handelt es sich um eine Gebietskörperschaft öffentlichen Rechts.

"Bei Religion kommt es eben nicht auf die Wahrheit an." —> Eben, wenn es das täte gäbe es KEINE Religion! Denn die Religion hat keine Wahrheit, sie hat nur eine Schar von leichtgläubigen (oder stark indoktrinierten) Menschen, welche nicht nach einer Antwort suchen wollen, sondern sich mit der gepredigten Antwort Gott zufrieden geben.

"Denn die Religion hat keine Wahrheit…" ⇒ Hier muss ich Dir etwas widersprechen. Die Religion hat den Menschen eine Glaubenswahrheit anzubieten.

Beim Nutzen der Religion eine altruisistischere Gesellschaft zu erhalten, sind wir immer noch unterschiedlicher Meinung!

Wo ist der Fehler in meiner Argumentation?

Wen interessieren denn schon die religiösen Phantasien der Menschen bitte schön? Beim Geschichtsbuch gehts in erster Linie um die tatsächlich passierte Geschichte, wie ich meine!

Bei der Geschichte geht es darum, das Leben der Menschen zu verstehen. Dies kann man nun nur einmal dann, wenn man auch über das religiöse Leben der Menschen bescheid weiß. Ich weiß viel zu wenig über die Götterwelt und Antike um die damaligen Menschen zu verstehen.

Wenn ich was über die religiösen Phantersien der Menschen wissen will, dann gehe ich in eine Kirche und frag rum ;-)!

Wo findest Du Menschen, die den alten Isiskult, Herakleskult …. betreiben? Das sind alles spannende Glaubenswahrheiten, die ich nicht nachvollziehen kann.

Die Bibel gibt Auskunft über wesentliche historische Fragen: Was geschah mit einer Ehebrecherin? ⇒ Steinigung. Auch gibt sie eine mögliche Auskunft was mit menschen geschah, die sich nicht an die Samstagruhe hielten ⇒ Todesstrafe.

Ja, aber das steht auch in Geschichtsbücher! Und mit Verlaub, eine Steinigung bei Ehebruch ist veraltet!

Die Ethik zu defineren ist Sache der Gesellschaft. Welche ethischen Werte die Israeliten damals hatten können wir in der Bibel nachlesen.

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