Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: 24.01.2008 09:19 - mrw (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 16.07.2008 12:33 schrieb mrw:

Am 16.07.2008 11:20 schrieb knuddel:
Wer irgendeinem Teil der Bibel auch nur den Hauch von Moral anerkennt, hat sie nicht gelesen oder nicht verstanden.

Zufällig bin ich auf das hier gestossen. Das finde ich jetzt eine zu krasse Aussage. Nehmen wir als Beispiel Matthäus 22.39:
"Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst"
In wie fern soll das unmoralisch sein?

Erstens musst Du die Bibel als Ganzes sehen. Der grösste Teil davon ist widerwärtig und unmoralisch. Ein Gott, der die Menschheit tyrannisiert ist widerwärtig und eklig.

Zweitens ist die Aussage wahrscheinlich sogar moralisch gut gemeint. Aber es gibt zwei Punkte zu beachten:

1. Mit «nächten» gemeint ist nicht irgendein Mensch, sondern nur die Mitchristen. Bereits bei den Juden waren die gegenseitige Hilfe und die schonenden Gesetze nur auf die Hebräer beschränkt. Auch die Christen schimpfen gegen die Anders- und Ungläubigen. Die Evangelien sind voll von innerchristlichen Streitereien, Hinweise auf sogenannt falsche Profenten und so. Auch die Christen lieben nach der Bibel, wenn man sie sorgfältig liest, nur andere Christen und solche, die man noch bekehren kann. Für die anderen, Atheisten wie mich, droht die ewige Höllenqual.

2. Was ist, wenn sich jemand selbst hasst? Das kommt vor. Soll der, welcher sich selbst verstümmelt auch andere Menschen verstümmeln? Die Aussage «wie Dich selbst» ist unreflektiert und dumm. Man sieht, dass sie von einem Stammtischfilosofen kommt und nicht von einem klugen Menschen.

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Re: 24.01.2008 09:19 - mrw (knuddel)


Am 16.07.2008 13:45 schrieb knuddel:

Erstens musst Du die Bibel als Ganzes sehen.

Also dan widerrufst du damit deine Aussage "Wer irgendeinem Teil der Bibel…" und korrigierst auf: "Wer in der Gesamtheit (Billanz) der Bibel…". Verstehe ich das richtig?

Mit «nächten» gemeint ist nicht irgendein Mensch, sondern nur die Mitchristen. Bereits bei den Juden waren die gegenseitige Hilfe und die schonenden Gesetze nur auf die Hebräer beschränkt. Auch die Christen schimpfen gegen die Anders- und Ungläubigen. Die Evangelien sind voll von innerchristlichen Streitereien, Hinweise auf sogenannt falsche Profenten und so.

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