13.07.2007 19:04 - mrw
Hier sind Diskussionen zur Seite «Jesus hat ein vorbildliches Leben gelebt» gesammelt.
Am 13.07.2007 19:04 schrieb mrw:
Antwort an Ruth
Wer ist schwach? Wir, die wir auf eigenen Füssen stehen, oder Du, die sich auf einen imaginären Gott abstützen muss?
Die Menschheit kommt erst weiter, seit sie gelernt hat, wieder auf sich selbst zu vertrauen und an den Menschen zu glauben, statt an Götter. Das Zeitalter des Glaubens, das finstere Mittelalter, war der grösste Rückschritt, der in Europa je gemacht wurde. Und all das Leid und all die Verfolgung nur wegen dieser dummen Kreuzanbetung!
Und heute sind die Moslems da, wo die Europäer vor der Renaissance waren — sieh's dir an! Was die Afghanen unter den Taliban hatten, hatten wir in Europa einst unter christlicher Herrschaft!
Gott will, dass wir ihn lieben, loben und seinem Plan gehorchen? Toll! Das wollten Stalin, Hitler und 毛泽东 (Mao Zedong) auch. Bei denen, wie bei Deinem Fantasie-«Gott» gilt: Sie wollen bejubelt werden, und wehe denen, die sich gegen sie auflehnen. Dein Gott ist ein Tyrann. Gäbe es ihn, müsste man ihn umso mehr bekämpfen.
Hitler hat die Konzentrationslager erfunden, Gott hat die Hölle erfunden. Beide haben sich auf die gleiche Art und Weise um die Menschheit «verdient» gemacht. Dein «Gott» ist ein mordender Tyrann, der selbst vor seinem eigenen «Sohn» nicht Halt macht.
Wo die Christen hin kamen, schufen sie Elend, Leid und Zerstörung, sei es nun durch brutalste Zwangskonvertierung, Verfolgung Andersdenkender, oder «nur» durch geistige Verstümmelung basierend auf fortwährender repetitive Suggestion bereits ab dem Säuglingsalter und auf Denkverboten, oder durch psychische Verstümmelung wegen ihren rigiden (Sexual-) Moralsvorstellungen und ihren geistigen Fesseltricks1). Eine Welt ohne Christen wäre eine bessere Welt. Dafür kämpfen wir.
Wenn es einen Gott gäbe, der uns liebte, dann sollte er:
- Sich offen und allen zeigen!
- Uns helfen, Frieden zu schaffen (statt Streit anzustacheln).
Der zweite Punkt würde übrigens durch den ersten bereits weitgehend erfüllt: Wenn klar wäre, dass es einen Gott gäbe, und klar wäre, was der von uns wollte, bräuchten sich die Menschen nicht mehr die Köpfe einzuschlagen und Terroranschläge zu verüben, im Streit darum, wer denn nun den «wahren» Gott anbetet.
Darum sage ich es immer wieder: «Wissen2)»=«gut», «glauben3)»=«schlecht»! Solange jeder, auch Du, nur glaubt, er hätte die einzig richtige Religion und wüsste genau, was sein Gott (oder seine Gotter) wolle, solange wird das die Hauptursache für Krieg, Terrorismus und andere Verbrechen bleiben. Erst wenn sich die Menschen von der Religion trennen, können sie anfangen, nach vernünftigen Lösungen für unsere Probleme zu suchen.
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