Atheismus in der Schweiz
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Argumente für den Atheismus

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Re: Argumente für den Atheismus (david)


Am 18.07.2008 07:05 schrieb david:

http://www.onlinecliptv.com/list/video/10182/Zeitgeist

War mir nicht so ganz sicher zu welchem Thema ich diesen Film linken sollte da der film viele Themen beinhaltet.

Bitte, ansehen. (Fals nicht eh schon getan) Hab ich eurer Meinung nach mit "Argumente für Atheismus" die richtige überschrift?

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02.10.2007 10:31 - diko


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Am 02.10.2007 10:31 schrieb diko:

Der Atheismus ist was für Leute, die eine Entscheidung hinsichtlich eines Themas getroffen haben, das sie nie wirklich kennengelernt haben. – Besser sind die Agnostiker: Sie enthalten sich im gewissen Sinne. Sie halten sich zurück, bis sie sich ihrer Meinung gewisser sind. Das ist redselig und verständlich. – Wem das aber zu mühselig ist (weil dann müsste man eingestehen, dass es zumindest die Möglichkeit einer Gottesexistenz gibt), der sollte Atheist werden.

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02.10.2007 14:09 - mrw


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Am 02.10.2007 14:09 schrieb mrw:

Antwort an diko: Entscheidung

Agnostiker kann man nur gegenüber einem Thema sein, dessen Wahrscheinlichkeit in alle Richtungen etwa gleich ist. Selbst ein Atheist kann nicht mit absoluter Sicherheit ausschliessen, dass er sich irrt, aber er weiss aufgrund seiner Beschäftigung mit dem Thema, dass er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit recht hat.

Der Atheismus ist was für Leute, die eine Entscheidung hinsichtlich eines Themas getroffen haben, das sie nie wirklich kennengelernt haben.

Diese Aussage ist schlicht falsch. Wir Atheisten haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt, bevor wir Atheisten geworden sind. Und wie Du sieht, beschäftigen wir uns immer noch damit.

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02.10.2007 17:23 - diko


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Am 02.10.2007 17:23 schrieb diko:

"Wir Atheisten haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt, bevor wir Atheisten geworden sind. Und wie Du sieht, beschäftigen wir uns immer noch damit." – Dann haben wir bis zu einem gewissen Grad etwas gemeinsam: Ich beschäftige mich auch damit. Auch. bevor ich zum Glauben an Jesus kam. – Allerdings bin ich zu einem anderen Ergebnis gekommen: Ich meine, dass die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher ist, dass der Atheismus ein Irrweg ist und der Glaube an einen Gott der richtige Weg ist. – Tja, Patt-Situation, oder? :-)

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02.10.2007 21:22 - mrw


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Am 02.10.2007 21:22 schrieb mrw:

Nein, keine Patt-Situation. Auch wenn der Atheismus ein Irrweg wäre, hättest Du damit nicht automatisch Recht. Das Christentum ist mit Sicherheit ein Irrweg, auch falls es einen Gott geben würde.

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03.10.2007 16:18 - anonymous


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Am 03.10.2007 16:18 schrieb anonymous:

Na gut, dann keine Patt-Situation. :-) – Ich kann das ja bis zu einem gewissen Grad verstehen, wenn jemand Atheist ist. Ich will das respektieren. Ich weiß auch, dass letztlich wohl die wenigsten Diskussionen dazu beitragen werden, dass jemand seine Ansicht wechselt.– D.h.: Auch wenn wir beide ein Leben lang miteinander diskutieren würden, würdest Du wahrscheinlich Atheist bleiben wollen und ich würde Christ bleiben wollen.– Trotzdem mag ich Diskussionen auch. In manchen Punkten, wenn sie denn einigermaßen sachlich geführt sind, können sie helfen, Neues zu lernen. Manchmal schulen sie sogar in der Argumentation.–

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03.10.2007 18:39 - mrw


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Am 03.10.2007 18:39 schrieb mrw:

Ich weiß auch, dass letztlich wohl die wenigsten Diskussionen dazu beitragen werden, dass jemand seine Ansicht wechselt.

Nö, interessant ist es erstens um neue Argumente zu hören (ach wie lange ist das her, dass hier einer mal ein neues Argument ins Spiel gebracht hat), und zweitens vor allem für die stillen und noch unentschiedenen Zuhörer (respektive Mitleser).

Gott entzieht sich unseren naturwissenschaftlichen Beweismethoden.

Nein. Wie Dawkins in Richard Dawkins, «Der Gotteswahn» ausführlich darlegt, und es auch hier mehrfach beschrieben ist. Gott entzieht sich zwar der Beweismethode, weil nur bewiesen werden kann, was existiert. Was nicht existiert kann gezwungenermassen nicht bewieseen werden. Dennoch kann die Hypothese Gott zur genüge widerlegt werden.

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01.12.2007 14:53 - >Erasma<


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Am 01.12.2007 14:53 schrieb >Erasma<:

Ich (14) habe mich Tage, wenn nicht sogar Wochen mit genau diesem Thema auseinendergesetzt. Meine Mutter und ihre Freunde sind überzeugte Christen, die Familie meines Vaters das genaue Gegenteil, obwohl er sehr tolerant ist. Ich bin Atheist geworden, WEIL ich mich so intensiv mir diesem Thema und der Renaissance beschäftigt habe. Ist es nicht so, dass man einen Gott so drehen und wenden kann, wie es einem passt und wie man an ihn glauben kann? Bei den Christen z.B.: Der Mensch ist für sie wie ein Nichts (=schwach, also zu schwach um ohne Gott zu leben?) (vgl. Psalm 6,3). Gott ist demnach stark in den Menschen, weil Jesus für sie starb (vgl. Römer 5,6). Dann fällt es natürlich leicht an einen solchen Gott zu glauben, oder? Der tolle, wunderbare Gott gab seinen einzigen tollen, wunderbaren Sohn, um sich für etwas verantwortlich zu machen, von dem er von Anfang an gewusst hat. Und dann weint er auch noch, um uns Menschen, die ihm angeblich ja sooo gleich sind. Daraus folgt: Er muss schon ewig am weinen sein (er ist ja "allwissend", also auch wissend um die Zukunft)und hat trotzdem die Menschen erschaffen, obwohl er doch wusste, was geschehen würde. Das alles, um die blutige Geschichte des Christentums außen vor zu lassen, ist schon wie gemacht, um logisch denkende Menschen von Christum abzubringen. Solch schwerwiegende Gegensätze lassen sich in fast allen Religionen finden (nach meinen Recherchen in Bibliotheken, nicht im Internet). Alle meinen, ihr Glaube sei der richtige. Ich bin nicht Atheist, weil ich risigniere, sondern aus Überzeugung. »Gott« ist eine Phantasiegestalt, die den Menschen hilf, sich nicht selbst zu zerfleischen, obwohl auch das das Resultat aus Glauben sein kann.

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03.12.2007 11:38 - mrw


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Am 03.12.2007 11:38 schrieb mrw:

Hallo «>Erasma<». Ich stimme Dir voll und ganz zu.

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06.12.2007 23:23 - Ratze


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Am 06.12.2007 23:23 schrieb Ratze:

Ihr wollt wissen, ob es Gott wirklich gibt? Ernsthaft? Oder sucht ihr überhaupt nicht danach? Habt ihr Lust auf ein Experiment? Ich rede hier nicht von Autosuggestion, Epilepsie, Drogenerfahrungen, Vorstellung oder ähnlichem, sondern davon, dass ihr für euch persönlich wirklich herausfinden könnt, ob Gott existiert und somit real erfahrbar ist.

Folgendes: ladet Gott doch einfach mal in euer Leben ein. Betet, und wenn es nur eine Minute ist. Bittet ihn *ernsthaft* und *aufrichtig*, in euer Leben zu treten. Wenn Gott existiert, wird etwas passieren - das kann dauern, bei mir waren es 3 Wochen - wenn er nicht existiert, war es absolut ungefährlich und ihr hättet nur eine Minute Zeit vergeudet. Aber wie viele Minuten habt ihr schon insgesamt in eurem Leben verschwendet?

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06.12.2007 23:50 - mrw


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Am 06.12.2007 23:50 schrieb mrw:

Antwort an Ratze

Ihr wollt wissen, ob es Gott wirklich gibt?

Eigentlich wissen wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass es keine Götter gibt. Aber wir sind offen, erstens dafür, dass sich Gott persönlich zeigt, was ihm ja eigentlich ein leichtes sein müsste, oder dass uns jemand einen überzeugenden Gottesbeweis vorlegt.

Oder sucht ihr überhaupt nicht danach

Es gibt keinen Grund danach zu suchen. Ich suche weder nach Einhörnern, noch nach kleinen grünen Männchen auf dem Mars, noch nach Elfen noch nach einem Gott, weil ich an all das nicht glaube. Wozu? Gäbe es einen Gott, und wäre ihm etwas an uns gelegen, würde er sich zeigen. Da sich kein Gott freiwillig von sich aus zeigt, ist anzunehmen, dass es keine gibt, oder vielleicht dieser von uns nichts wissen will.

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28.01.2008 15:46 - Transformation


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Am 28.01.2008 15:46 schrieb Transformation:

Ich gehöre weder einer Religion an, noch bin ich atheist, aber ich hab mal paar fragen: "Du erlebst irgendetwas normales und meinst, es sei ein Zeichen Gottes, weil Dein Glaube Deine Wahrnehmung und Interpretation beeinflusst." Ist es nicht so dass für Gläubige es zur warheit in ihrer welt wird? Wir Menschen glauben doch nur das, was in unsere Vorstellung von der Realität passt. Also gäbe es doch für Gläubige wirklich Gott und für atheisten wirklich keinen Gott. oder etwa nicht?

Und was hat der oberste Spruch: «Es ist ein Irrtum, die Zivilisation eines Volkes der Einwirkung der Religion zuschreiben zu wollen, und eine Torheit, wenn die Regierungen eine Religion in Schutz zu nehmen suchen. Passt dieselbe für das Volk, so wird sie keinen Schutz brauchen, passt sie nicht dafür, so wird sie nichts Gutes wirken.»

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28.01.2008 16:04 - mrw


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Am 28.01.2008 16:04 schrieb mrw:

Ist es nicht so dass für Gläubige es zur warheit in ihrer welt wird?

Du bringst «Wahrheit» und «Wahrnehmung» durcheinander.

Nur weil im Glaubensgebäude früherer Generationen Blitze von wütenden Göttern (Zeus, Thor) auf die Welt geschleudert wurden, war es trotzdem sowohl damals, als auch heute einfach nur falsch, nichts weiter.

der Spruch meint doch nur, dass man nicht irgendeine religion in Schutz nehmen sollte.

Korrekt. Das bezieht sich auf den typischen Irrtum «Europa ist christlich», und die falsche Annahme, dass Religion eines besonderen Schutzes bedürfe.

Hier ist die Diskussion, darüber, was hier steht. Wenn Du etwas hinterfragen willst, das woanders steht, gehört das nicht hierher, sondern dorthin, wo es steht.

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