Atheismus in der Schweiz
Diskussion

03.10.2007 18:39 - mrw

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Diskussionsbeitrag:

Am 03.10.2007 18:39 schrieb mrw:

Ich weiß auch, dass letztlich wohl die wenigsten Diskussionen dazu beitragen werden, dass jemand seine Ansicht wechselt.

Nö, interessant ist es erstens um neue Argumente zu hören (ach wie lange ist das her, dass hier einer mal ein neues Argument ins Spiel gebracht hat), und zweitens vor allem für die stillen und noch unentschiedenen Zuhörer (respektive Mitleser).

Gott entzieht sich unseren naturwissenschaftlichen Beweismethoden.

Nein. Wie Dawkins in Richard Dawkins, «Der Gotteswahn» ausführlich darlegt, und es auch hier mehrfach beschrieben ist. Gott entzieht sich zwar der Beweismethode, weil nur bewiesen werden kann, was existiert. Was nicht existiert kann gezwungenermassen nicht bewieseen werden. Dennoch kann die Hypothese Gott zur genüge widerlegt werden.

Der wissenschaftliche Grundsatz ist: Wer behauptet, ein Gott existiere, der muss diese Behauptung beweisen (und nicht umgekehrt!). Kann der Beweis nicht erbracht werden, und erklärt die Hypothese nicht Dinge korrekt, die ohne nicht erklärt werden können, ist die Hypothese falsch und widerlegt.

Nebenbei bemerkt (auch nicht zum 1. Mal!): Wenn es einen Gott gäbe, wäre es seine Sache, uns zu begegnen, nicht umgekehrt — und zwar so, dass wir ihn auch erkennen können, auch wir Atheisten. Es steht nicht in unserer Macht, etwas zu glauben, was wir für blanken Unsinn halten, selbst wenn wir das wollten, wir können es nicht und wir können es nicht wollen. Es stünde aber in der Macht eines solchen Gottes, sich auch für Atheisten unmissverständlich zu erkennen zu geben. Tut er dies nicht, ist das ein Beweis, dass es ihn nicht gibt. Es sei denn natürlich, er wolle, dass wir uns seinetwegen streiten. Womit nochmals bewiesen ist: Es gibt keinen Gott, oder er ist böse. :-)

Ein weiterer Grund für den Atheismus ist aus meiner Erfahrung, dass mancher sehr negative Erlebnisse im Leben hatte

Blödsinn. Wir sind Atheisten, weil wir die Argumente abgewogen haben und uns für die logische und stimmige Erklärung entschieden haben, nicht aus Gefühlsduselei. Solche Unterstellungen nerven extrem, weil sie immer wieder kommen und komplett falsch sind. Die Strategie der Christen: «Wenn Du nicht glaubst, was ich glaube, muss mit Dir etwas nicht in Ordnung sein.» Das Gegenteil ist der Fall!

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