Atheismus in der Schweiz
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Argumente für das Christentum

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Eingetroffene Profezeiungen beweisen, dass die Bibel Gottes Wort ist


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Jesus Christus hat tatsächlich gelebt


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02.10.2007 10:48 - diko


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Am 02.10.2007 10:48 schrieb diko:

1) Jesus Christus gab es wirklich. 2) Dies wurde in jahrhundertealten Texten vorhergesagt. 3) Die damaligen live-Zeugen waren trotz ihrer kulturellen-religiösen Herkunft bereit, für eine Aussage zu sterben und zu leiden, von der sie wussten, dass sie ihnen Leid und Tod bringen würde: "Jesus ist Gott in Menschengestalt und er ist auferstanden vom Tod! Und ich bin Zeuge!" 4) Es bleibt die Prüfung an Dich: Entweder Jesus ist ein Verrückter, er ist ein Machtbesessener oder er ist wirklich Gott in Menschengestalt. Dies möge gewissenhaft geprüft werden!

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02.10.2007 13:51 - mrw


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Am 02.10.2007 13:51 schrieb mrw:

Antwort an diko: Falsche Behauptungen

Falscher Ort für dieses Thema → gehe ins Diskussionsforum damit!

1) Es ist nicht bewiesen, dass Jesus gelebt hat. Es sind keine unmittelbaren Zeugenaussagen von Personen, die ihn kannten überliefert. Die Leben-Jesu-Forschung hat gezeigt, dass selbst wenn es einen Jesus gab, dieser nicht identisch ist mit der Überlieferung aus den Evangelien.

2) Der Jesus der Evangelien wurde so konstruiert (erfunden), dass er auf die Überlieferungen passt. Siehe hierzu Karlheinz Deschner, «Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe».

3) Welche «Live-Zeugen»? Siehe 1)

4) Falsch, es gibt wesentlich mehr Alternativen. Dieselbe Diskussion wurde schon geführt unter: Aktuell, Werbung, Kleider bedrucken, «Falsche Alternativen». Dort liste ich einige Alternativen auf, zusammen mit ihrer Wahrscheinlichkeit.

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02.10.2007 17:35 - diko


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Am 02.10.2007 17:35 schrieb diko:

1) Die Leben-Jesu-Forschung/das Jesus-Seminar ist eine Richtung, die von vornherein unter voreingenommenen Voraussetzungen ausgegangen ist. Eine ihrer Hauptthesen ist z.B. die Ablehnung, dass es Wunder geben kann. Aus ihrer Sicht muss von vornherein alles "Übernatürliche" aus dem Leben Jesu gestrichen werden, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. So meint man dann, an den "historischen" Jesus zu kommen. Unter den heutigen Theologen und Historikern besteht weitesgehend kein Zweifel mehr an der Existenz Jesu. Wenn es noch einzelne Splittergruppen aus der früheren liberalen Theologie Ende des 19.Jh. geben mag, dann haben sie den Anschluss an die aktuellen Diskussionen verpasst.

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02.10.2007 21:19 - mrw


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Am 02.10.2007 21:19 schrieb mrw:

Antwort an diko: Augenzeugen

Du fragst nach "live"-Zeugen? Der Apostel Johannes. Apostel Petrus.

Welche schriftlichen Zeugnisse haben diese angeblichen Augenzeugen eigenhändig verfasst? – Alles kommt aus zweiter Hand, nichts ist authentisch.

Matthäus.

Meinst Du den Evangelisten? Der war kein Augenzeuge. Das Matthäusevangelium wurde Jahrzehnte nach dem Leben von Jesus geschrieben (falls er überhaupt gelebt hat).

Niemand hat Jesus gesehen und dann selbst darüber geschrieben, es gibt keine Berichte von Augenzeugen, sondern nur Berichte über angebliche Augenzeugen. Ebenso gibt es nur ausserchristliche Quellen über die ersten christlichen Gemeinden, aber keine über Jesus persönlich.

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03.10.2007 16:54 - anonymous


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Am 03.10.2007 16:54 schrieb anonymous:

1) Du meinst, dass "alles" aus zweiter Hand käme. Ich wäre an den Belegen dafür interessiert. Würdest Du sie mir zukommen lassen?– 2) Was sagst Du zu der (nach meinem Wissen) Voreingenommenheit der "Leben-Jesu-Forschung"?–

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03.10.2007 20:21 - mrw


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Am 03.10.2007 20:21 schrieb mrw:

Du meinst, dass "alles" aus zweiter Hand käme.

Nenne mir einen Augenzeugen, der Jesus persönlich getroffen hat und dies auch niedergeschrieben hat (mit Angabe ds Dokumentes, welches er verfasst hat).

Du wirst keinen einzigen finden!

Was sagst Du zu der (nach meinem Wissen) Voreingenommenheit der "Leben-Jesu-Forschung"

Hätte Jesus tatsächlich Wunder vollbracht, gäbe es zeitgenössische Berichte darüber. Da es keinen Bericht gibt, von jemandem verfasst, der persönlich ein Wunder miterlebt hat, ist damit zur Genüge bewiesen, dass Jesus entweder nie gelebt hat, oder keine Wunder vollbrachte. Jedenfalls war niemand von den Wundern so beeindruckt, dass er es für notwendig hielt, der Nachwelt schriftlich davon zu berichten.

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10.10.2007 21:30 - diko


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Am 10.10.2007 21:30 schrieb diko:

"Nenne mir einen Augenzeugen, der Jesus persönlich getroffen hat und dies auch niedergeschrieben hat (mit Angabe ds Dokumentes, welches er verfasst hat)."

Der Apostel Johannes hat das Johannes-Evangelium geschrieben, spätestens 90 n.Chr. Johannes war Augenzeuge.

Der Apostel Petrus hat die Petrus-Briefe geschrieben, noch vor 90 n-Chr. Petrus war Augenzeuge.

"Hätte Jesus tatsächlich Wunder vollbracht, gäbe es zeitgenössische Berichte darüber." Im NT gibt es zeitgenössische Berichte, die Du aber nicht gelten lässt. Das andere Klientel - die nichtmessianischen Juden - hatten nicht unbedingt ein Interesse daran, Jesus durch Wunderberichte hochzupuschen.

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15.10.2007 15:48 - mrw


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Am 15.10.2007 15:48 schrieb mrw:

Augenzeugen

Der Apostel Johannes hat das Johannes-Evangelium geschrieben, spätestens 90 n.Chr. Johannes war Augenzeuge. Der Apostel Petrus hat die Petrus-Briefe geschrieben, noch vor 90 n-Chr. Petrus war Augenzeuge.

Das sind erstens keine unabhängigen Augenzeugen, denn sie sind Mitverfasser des neuen Testaments, und zweitens ist sehr umstritten, um nicht zu sagen unwahrscheinlich, dass der Schreiber des Johannesevangeliums und der Schreiber der Petrusbriefe mit den jeweiligen Aposteln identisch waren. Wann wurden die Texte geschrieben? Du sagst selbst, im Jahr 90. Meine Quellen sagen um 80. Jedenfalls wären sie dann schon steinalt gewesen, und Jesus längst tot (oder in den Himmel gefahren). Abgesehen davon, dass die Menschen damals selten so alt wurden, hast Du irgendeine vernünftige Erklärung, weshalb sie diese angeblichen Wundertaten nicht sofort niederschrieben, sondern erst so spät?

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