Atheismus in der Schweiz
Diskussion

03.10.2007 20:49 - mrw

Hier sind Diskussionen zur Seite «Argumente für den Glauben» gesammelt.

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Diskussionsbeitrag:

Am 03.10.2007 20:49 schrieb mrw:

Antwort an anonymous: Fakten gegen Religion

Ich kann keine anderen Schlussfolgerungen ziehen, die Faktenlage ist dermassen klar.

  1. Der Ursprung des Lebens wird bei Darwin logisch und schlüssig erzählt. Der Schöpfungsmythos hingegen ist ein Märchen, das nichteinmal über die Dinosaurier zu berichten wusste (der Hauptgrund übrigens, warum die Schöpfungstheorie vor 150 Jahre verworfen werden musste). (NB: Auch wenn Christen das nicht wissen, weil sie sich nicht damit ernsthaft beschäftigen: Evolution hat nichts mit Zufall zu tun!)
  2. Wissenschaft erklärt, wie die Welt funktioniert, Religion nicht.
  3. Wissenschaft erklärt wie Religion funktioniert.
  4. Jede Aussage der Religion über die Welt ist falsch, wenn sie der Wissenschaft widerspricht, von der Schöpfung über das Alter und Form der Erde, u.s.w.. Noch nie hat die Religion die Wissenschaft korrigiert, immer umgekehrt.
  5. Wenn «Gott» eine Erklärung sein soll, was erklärt «Gott»? Gott erklärt nichts. Religion erklärt nichts.
  6. Religion ist beliebig. Es gibt so viele Religionen, warum sollte ausgerechnet Deine die einzig richtige sein?
  7. Die Filosofie ist von Menschen für Menschen gemacht, und viel besser darin, dem Leben einen Sinn und eine Ethik zu geben, als Religionen es jemals sein können.
  8. Die Quellenlage jeder Religion ist katastrofal schlecht. Wie bereits mehrfach gesagt: Kein Augenzeuge hat je von seiner Begegnung mit Jesus ein schriftliches Zeugnis abgegeben! Gäbe es einen Gott, müsste man sich nicht über die Authentizität antiker Schriften streiten!
  9. Gäbe es einen Gott, wäre es ihm ein Leichtes, sich deutlich und auch für Atheisten klar ersichtlich zu erkennen zu geben. Die Tatsache, dass man an einen Gott glauben muss, statt zu wissen, dass es ihn gibt ist der beste Beweis dafür, dass es keinen Gott gibt! Welches Interesse sollte ein Gott haben, uns über seine Existenz im Unklaren zu lassen? Im alten Testament hat er sich angeblich auch deutlicher gezeigt!
  10. Eine von einem Gott erschaffene Welt, müsste besser sein, als die unsere. Die Tatsache, dass wir uns eine bessere Welt vorstellen können, ist Beweis, dass es keinen allmächtigen und gütigen Gott gibt.
  11. Der angebliche «Gott der Liebe» ist ein selbstsüchtiger Massenmörder.
  12. Die Christen (und viele andere Religionen) haben enorm viel Leid und Unheil in diese Welt gebracht – im totalen Widerspruch zu ihrem eigenen Anspruch.

u.s.w. u.s.f.

Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man eine solche Faktenlage anders interpretieren kann!

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