01.10.2006 21:51 - Anonymus
Hier sind Diskussionen zur Seite «Gott ist im Schläfenlappen» gesammelt.
Am 01.10.2006 21:51 schrieb Anonymus:
"Wenn man also gegen Gott argumentiert, dass es keine Beweise für ihn gibt, dann könnte man hier auch argumentieren, dass es keine Beweise gegen diese Annahme gibt und jeder Versuch diese zu erzeugen gescheitert ist, da wichtige Punkte ausgelassen wurden"
Dieser Satz war etwas undeutlich, tut mir Leid. Was ich sagen wollte ist, dass es diese Phänomene gibt, aber keine konventionellen Erklärungen dafür. Man kann sie also entweder als Lüge abtun und somit Occam entsprechen - wobei man ehrlich zu sich selbst sein und fragen sollte wie sinnvoll der Betrugsvorwurf in jedem einzelnen Fall ist (womit wir wieder bei Occam wären), oder man "widerspricht" Occam (eigentlich widerspricht man damit nicht - dies behauptet man nur, wenn man seine Aussage falsch verstanden hat) und erweitert sein Weltbild. Meiner Meinung nach sind beides legitime Positionen, da wir schlichtweg noch zu wenig wissen, um darüber eine Aussage zu treffen. Die dritte und vermutlich beste Möglichkeit wäre, die Frage offen zu lassen und auf weitere Erkenntnisse zu hoffen. Dann jedoch sollte man sich vorschnellen Urteilen enthalten.
So, das wars aber nun :)
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