30.12.2007 15:30 - mrw
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Am 30.12.2007 15:30 schrieb mrw:
Die Grausamkeit des semitischen Gottes zum Beispiel, der Kriege führt, die Todesstrafe fordert, unschuldige Kinder mordet und dann von sich behauptet, die Menschen zu lieben.
Die Tatsache, dass ein Kreuzestod keine gute Sache ist zum Beispiel, dass im Gegenteil dieser archaische und grausame Gott den Menschen nur vergeben will, wenn dafür Blut geflossen ist.
Die Stellung der Frau in der Bibel zum Beispiel. Wenn Lot der wütenden Menge anbietet, seinen jüngfräulichen Töchter zu vergewaltigen, statt sich an seinen Gästen zu vergreifen, und dies noch als Heldentat dargestellt wird.
Und so weiter. Christen picken sich heraus, was ihnen gefällt und was sie erbaut. Das unmenschliche, grausame hingegen blenden moderne Christen aus. Fundamentalisten hingegen erinnern sich an die Grausamkeiten und erschiessen darum Abtreibungsärzte, befürworten die Todesstrafe und verlangen die Steinigung von Schwulen.
Wie oder wann kann man sich denn als Atheist bezeichen?
Grundsätzlich: Wenn man nich an einen Gott glaubt.
Meiner Ansicht nach ist die Bezeichnung aber erst wirklich passend, wenn man sich die Sache wirklich gut überlegt hat und weiss, warum man nicht an einen Gott glaubt.
Ein Unglaube, weil man sich keine Gedanken darüber gemacht hat, ist ein schwacher Unglaube. Das sind dann vielleicht die «berühmten» möchtegern Atheisten, die in einer Krisensituation plötzlich doch beten.
Ein Atheist aus Überzeugung kann nicht plötzlich beten, weil er weiss, wie sinnlos das ist.
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