Re: Die vernunftbegründeten Gebote des Humanismus (sophieamrain)
Am 11.06.2010 22:24 schrieb sophieamrain:
Da sind mir entschieden zu viel Gebote drin. Es hat seinen guten Grund, dass in unseren Gesetzbüchern hauptsächlich Verbote stehen, und nicht Gebote. Und es sind zu viel Gebote. Die Grundregeln sollten so einfach sein, dass die Kinder sie verstehen. Und es sollten nicht die jeweils speziellen Vorlieben des Autors drin auftauchen.
Die Goldene Regel reicht doch. Die ist universell, es gibt sie in passiver und aktiver Form:
Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
Treat others as you would wish to be treated.
Dann muss man sich noch darüber im klaren sein, dass alles Leben auf diesem Planeten einen gemeinsamen Ursprung hat, was einen gewissen Respekt gegenüber anderen Lebewesen bedingen sollte, und das wars dann.
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Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Re: Die vernunftbegründeten Gebote des Humanismus (mrw) Am 12.06.2010 10:07 schrieb mrw:
Der Unterschied liegt in der Anwendung: Ein Verbot ist eine Reaktion auf einen tatsächlichen Missstand. Ein Gebot ist eine ethische Leitlinie, nach der man seine Lebensgestaltung ausrichten kann, und die auch auf Fragen Antwort geben kann, die bisher noch nicht berücksichtigt wurden.
An dieser Aussage gibt es schon auch einen heiklen Punkt: |
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