24.06.2007 23:34 - mrw
Hier sind Diskussionen zur Seite «Die vernunftbegründeten Gebote des Humanismus» gesammelt.
Am 24.06.2007 23:34 schrieb mrw:
Antwort an M. Meursault: Unnötiges Leid
Ja, das ist der Hintergrund, weshalb «unnötiges Leid» steht. Es liegt in der Natur des Menschen, Tiere zu essen. Gegen die Natur zu handeln ist meines Erachtens ebenfalls unethisch. Wenn man aber Tiere isst, sollen sie wenigstens artgerecht gehalten werden. Konkret ist das eine Aufforderung zum Konsum von biologisch produzierten Produkten, zumal dies auch der Natur insgesamt zu Gute kommt.
Tierversuchen hingegen stehe ich persönlich sehr ablehnend gegenüber. Hier gilt es zumindest sehr sorgfältig abzuwägen, wo die Grenze der Notwendigkeit liegt. Tierversuche für Kosmetika z.B. gehen meines Erachtens zu weit und sind nicht mehr mit dem notwendigen Respekt Tieren gegenüber zu rechtfertigen.
Antwort an erde
Was den ersten Teil betrifft: Ich weiss nicht ob sich Humanisten gegen Hexenverfolgung ausgesprochen haben, aber ich kann nicht glauben, dass sie das nicht getan hätten. Kannst Du die Quelle nennen?
Was das Leid der Tiere betrifft: Die Formulierung «unnötiges» ist u.a. so gewählt, weil der Mensch ein Allesfresser ist, also unter anderem auch Tiere isst, was ich einerseits als «Leid zufügen» betrachte, andererseits aufgrund unserer menschlichen Natur nicht als unethisch sondern als notwendig einstufe.
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