Atheismus in der Schweiz
Diskussion

28.01.2008 15:29 - mrw

Hier sind Diskussionen zur Seite «Filosofie und Ethik» gesammelt.

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Diskussionsbeitrag:

Am 28.01.2008 15:29 schrieb mrw:

An Micha: Eine komische Entscheidungsgrundlage verwendest Du da, um «Christ» zu werden. Statt konkret zu argumentieren, kommst Du mit Pauschalplätzen, gerade weil Dir Argumente fehlen.

«Transformation» schrieb:

UND ICH BIN SCHOCKIERT, wie wenig ihr den Glauben anderer Menschen verspottet.

Ist das ein freudscher Versprecher. Wir werden uns bemühen, den Glauben anderer Menschen mehr zu verspotten.

Aber mal im Ernst:

Glaube ist Unsinn und Unsinn verdient keinen Respekt.

Auch heiliger Unsinn ist nach wie vor Unsinn, und man soll es auch so nennen! Wie kann man argumentieren, wenn aus falscher Rücksicht Dummheit und Unsinn nicht beim Namen nennen darf?

Respekt ist nicht etwas, was einem einfach so zufliegt, sondern Respekt muss man verdienen. Wer überzeugende Argumente für seinen Glauben vorweisen kann, wird auch mit dem gebührenden Respekt behandelt.

sondern hält das was er tut für das richtige

Nur weil jemand etwas für richtig hält, muss es noch lange nicht richtig sein. Selbst wenn dann die Handlung noch richtig ist, kann es immernoch sein, dass die Motivation zur Handlung falsch war.

Keiner kann Gott/Götter weder wiederlegen noch beweisen.

Man muss Götter nicht widerlegen, man muss sie beweisen. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass es übernatürliche Wesen, welcher Art auch immer gäbe, aber sehr vieles spricht dagegen. Folglich ist diese Annahme zu verwerfen. Wer dennoch daran festhalten will, ist verpflichtet, überzeugende Beweise vorzulegen. Da die Gläubigen dies nicht können, packen sie ihren Aberglauben in den schwülstigen und feierlichen Unsinn von Religionen, und hoffen, dass sie den Kritikern das Maul verbieten, oder zumindest auf «Respekt» vor ihrem wackeligen Konstrukt appellieren können.

Es ist schon beinahe eine Geschmacksfrage ob man an sowas glaubt oder nicht.

Das ist genau der Punkt: «Glaube» ist nichts weiter, als totale Beliebigkeit! Genau darum muss man jeden Glauben entschieden ablehnen. Genau darum ist Glaube wertlos.

Aber dies KONNTE NUR BEWIESEN WERDEN, WEIL VIELE MENSCHEN SOSEHR NACHGEDACHT HABEN, DASS SIE WIRKLICH GLAUBTEN; DASS SOWAS EXESTIEREN KÖNNTE.

Nein, vollkommen falsch. Sie haben es eben nicht geglaubt, sondern erforscht. Wissenschaft und Religion sind grundverschiedene Konzepte. Erkenntnis kann man nur durch Wissenschaft gewinnen. Glaube ist wertlose Beliebigkeit.

Ich bi weder gegen noch für euch, jedoch gegen Diskriminierung

Und ich bin gegen intellektuelle Unredlichkeit und faule Kompromisse. Was falsch ist soll falsch genannt werden, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten.

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