Atheismus in der Schweiz
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Anleitung zum Kirchenaustritt

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Re: Anleitung zum Kirchenaustritt (dusauton)


Am 25.09.2009 16:45 schrieb dusauton:

Hallo zusammen

Ich habe versucht, dem Pfarramt Baden mitzuteilen, dass ich aus der römisch-katholischen Kirche austreten will. Das Pfarramt besteht darauf, dass ich ihnen die Adresse des Taufortes und der Taufpfarrei bekanntgebe.

Ist das Pfarramt berechtigt, diese Angaben zu verlangen? Wozu brauchen sie diese Information?

Ich bin in Frankreich getauft worden und ich habe keine Ahnung, wie ich diese Angaben beschaffen soll. Wie kriegt man in Frankreich einen Taufbuchauszug und weiss jemand wie "Taufbuchauszug" auf Französisch heisst?

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14.02.2007 14:39 - Eric Lorup


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Am 14.02.2007 14:39 schrieb Eric Lorup:

Sg. Damen und Herren,

ich bin Österreicher, habe jedoch meinen Hauptwohnsitz in die Schweiz verlegt. Wie trette ich aus der Kirche aus? Die offizielle Stelle in Österreich verweist in so einem Fall eben auf die Gepflogenheiten des Hauptwohnsitz Landes.

MfG Eric Lorup

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11.05.2007 19:12 - mrw


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Am 11.05.2007 19:12 schrieb mrw:

Kirchenaustritt für in der Schweiz wohnhafte Ausländer

Guten Tag Wir sind italiener, geboren und wohnhaft in der Schweiz. Wie können wir aus der Kirche austreten?
ich bin Österreicher, habe jedoch meinen Hauptwohnsitz in die Schweiz verlegt. Wie trette ich aus der Kirche aus? Die offizielle Stelle in Österreich verweist in so einem Fall eben auf die Gepflogenheiten des Hauptwohnsitz Landes.

Jeder, der seinen Wohnsitz in der Schweiz hat, kann auf die selbe Art aus der Kirche austreten, wie die Schweizer. Wie oben unter Vorgehen beim Kirchenaustritt angegeben.

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13.07.2007 22:37 - Benno Schneuwly


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Am 13.07.2007 22:37 schrieb Benno Schneuwly:

Guten Tag Gibt es eine Kündigungs- Frist?

MFG Benno

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18.07.2007 08:36 - mrw


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Am 18.07.2007 08:36 schrieb mrw:

Kündigungsfrist

Hallo Benno

Gibt es eine Kündigungs-Frist?

Das weiss ich nicht. Vermutlich zählt der 31.12. oder der 1.1., um zu entscheiden, ob noch eine Kirchensteuer geschuldet ist - oder sie wird anteilig verrechnet.

Melde Dich ab, dann weisst Du's… ;-) (Und sag's mir bitte auch, dann nehme ich das auf.)

Benno: Ich wollte Dir per Mail antworten, aber die Mail konnte nicht zugestellt werden.

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10.08.2007 14:28 - Philippe


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Am 10.08.2007 14:28 schrieb Philippe:

Guten Tag. Ich bin schweizer Staatsbürger und auch da geboren und getauft worden. Lebe jetzt aber in Deutschland. Was muss ich dann tun um auszutreten? Gilt hier das deutsche Verfahren (über ein Amtsgericht)? Oder das schweizer Verfahren (mit einem Brief)?

Danke und mit freundlichem Gruss Philippe

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10.08.2007 15:01 - mrw


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Am 10.08.2007 15:01 schrieb mrw:

Antwort an Philippe: Austritt für Schweizer im Ausland

In der Schweiz abmelden kann man sich nur, wenn man in der Schweiz wohnt. Wer in Deutschland lebt, muss sich nach deutschem Recht abmelden. Manchmal beisst sich das, wie das Beispiel aus Spanien (s.o.) zeigt. Ich habe noch keine Rückmeldung, ob diese Person in Spanien es geschafft hat, sich abzumelden…

Nachdem Du, Philippe, hier in Bezug auf Deutschland Erfahrungen gesammelt haben wirst, teile sie uns bitte mit. Ich werde sie dann in diese Anleitung integrieren.

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10.08.2007 15:56 - Marco


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Am 10.08.2007 15:56 schrieb Marco:

Im Kanton St. Gallen muss man die Unterschrift übrigens beglaubigen lassen. Kostet 15 Franken und kann bei der Gemeinde gemacht werden.

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20.09.2007 11:20 - Melanie


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Am 20.09.2007 11:20 schrieb Melanie:

Hallo, ich habe eine Frage, stimmt das wenn man aus der römisch-katholische Kirche austretet keine Taufpaten mehr werden kann?

Danke und Gruss Melanie

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20.09.2007 13:15 - mrw


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Am 20.09.2007 13:15 schrieb mrw:

Hallo Melanie, leider weiss ich nicht, wie die katholische Kirche es mit den Taufpaten hält. Das würde aber heissen, dass dies auch reformierten verschlossen wäre. Hier musst Du Dich mit dieser Frage an die katholische Kirche wenden.

Wir von atheismus.ch sind ohnehin dagegen, Kinder taufen zu lassen. Ein Kind sollte von Religion verschont bleiben, bis es alt genug ist, zu verstehen und zu entscheiden, das heisst frühestens b ca. 10 Jahren sollte man Kinder mit Religion konfrontieren. Dann soll es dem Kind freigestellt werden, ob es sich taufen lassen will, oder nicht.

Statt einer Tauffeier machen wir eine Willkommensfeier für das Kind. Dabei kann man natürlich auch ein Gotti und Götti für das Kind ernennen. Früher waren diese dazu da, sich im Fall des vorzeitigen Todes der Eltern um das Kind zu kümmern, heute haben sie rein symbolische Bedeutung.

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20.09.2007 18:22 - Anita Wick


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Am 20.09.2007 18:22 schrieb Anita Wick:

Guten Tag. Wenn ich innerhalb der Schweiz umziehe und mich bei der neuen Gemeinde anmelde, darf ich dann einfach sagen, dass ich konfessionslos bin oder muss ich unbedingt einen Kirchenaustritt schriftlich formulieren? Ich wurde seinerzeit bei meiner Taufe auch nicht gefragt, ob ich reformiert sein möchte. Besten Dank und freundliche Grüsse A. Wick

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21.09.2007 11:50 - mrw


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Am 21.09.2007 11:50 schrieb mrw:

Hallo Anita. Wohl kaum. Rein theoretisch müsste eine blosse Willensäusserung genügen, die durch die Angabe von «konfessionslos» ja erfolgt wäre, aber in der Praxis würde sich diese Auffassung wohl kaum durchsetzen. Leider werden die Kirchen bei uns immer noch einseitig bevorzugt. Wenn Du sicher sein willst, dass Dein Austritt ankommt, meldest Du Dich konfessionslos auf der Gemeinde an, mit Hinweis auf den umgehenden Austritt, und gleichzeitig offiziell bei der (neuen) Kirchgemeinde ab.

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24.09.2007 17:40 [ D... ]


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Am 24.09.2007 17:40 schrieb [atheismus.ch: Name auf Wunsch gelöscht] :

Hallo! Kann ich (14 Jahre alt) aus der römisch - katholischen Kirche austreten? Muss dan die ganze Familie austreten oder kann auch nur ich austreten? Brauch ich da eine Unterschrift von meinen Eltern? Und wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin, muss ich dann noch in den Religionsunterricht gehen? MfG [D…]

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24.09.2007 19:34 - mrw


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Am 24.09.2007 19:34 schrieb mrw:

Hallo D…

  • Mit 14 Jahren brauchst Du noch die Einwilligung Deiner Eltern. Die religiöse Volljährigkeit beginnt in der Schweiz mit 16 Jahren (Information von http://ch.ch). Bis dahin müssen Deine Eltern unterschreiben.
  • Du kannst alleine austreten, ohne dass Deine Eltern auch austreten müssen, auch dann, wenn sie Deinen vorzeitigen Austritt unterschreiben.
  • In den Religionsunterricht musst Du ohnehin nicht gehen, wenn Du nicht willst. Allerdings könnten Dich Deine Eltern dazu zwingen bis Du 16 bist. Auch ich musste mich mit 13 gegen meine Eltern wehren, als ich ihrer Kirche den Rücken kehrte… ;-)

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02.10.2007 16:47 - anna


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Am 02.10.2007 16:47 schrieb anna:

Hallo

Also eine kurze frage habe ich: Wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin..bin ich dann Atheist?Also an keinen Glauebn mehr gebunden??? Freu mich auf ANtwort

Gruß Anna

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02.10.2007 21:54 - mrw


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Am 02.10.2007 21:54 schrieb mrw:

Antwort an anna: Ist man nach Kirchenaustritt Atheist?

Nein, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, wird man nicht automatisch Atheist. Ein Atheist glaubt nicht an einen Gott. Ein Atheist kommt nach sorgfältiger Überprüfung der Faktenlage und nach intensiver Beschäftigung mit Wissenschaft und Religion zum Resultat, dass unsere Welt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht von einem Gott erschaffen wurde, und dass die Quellen, die von Göttern oder übernatürlichen Ereignissen berichten allesamt zweifelhaft und unglaubwürdig sind.

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20.11.2007 22:41 - Peter


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Am 20.11.2007 22:41 schrieb Peter:

Hallo

ich bin vor vielen Jahren (damals wohnhaft in der Schweiz) aus der Kirche per Kündigung ausgetreten. Dies wurde auch der dortigen Steuerbehörde mitgeteilt und seither akzeptiert. D.H. seit dem bezahle ich keine Kirchensteuer in der Schweiz. Nun muss ich aber seit einiger Zeit auf Grund des Hauptwohnsitzes (Lebensmittelpunkt) in Deutschland versteuern und bekomme alle Jahre die Lohnsteuerkarte mit dem Eintrag der Zugehörigkeit zu einer Konfession. Anfangs habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Jetzt möchte ich aber diesen Eintrag richtig stellen gemäss meiner Kündigung in der Schweiz. Mein Problem ist nun dass ich weder eine Kopie meines Kündigungsschreibens habe noch eine Austrittbescheinigung welche ich als "Beweis" vorlegen könnte. Eigentlich eine perfiede Vorstellung, dass man beweisen muss nicht mehr dazu zu gehören - oder.

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21.11.2007 14:19 - mrw


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Am 21.11.2007 14:19 schrieb mrw:

Hallo Peter

Eigentlich eine perfiede Vorstellung, dass man beweisen muss nicht mehr dazu zu gehören - oder.

Ja, die Beweislast müsste anders herum sein. Verlange doch von Deinem letzten Wohnort in der Schweiz eine Bestätigung. Die müssten die Unterlagen ja noch haben.

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11.12.2007 14:09 - Akexander Brügger


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Am 11.12.2007 14:09 schrieb Akexander Brügger:

Hallo, wie finde ich die richtige Adresse? (wohne in Horw, Kanton Luzern) Adressat ist bei den Landeskirchen die Kirchgemeinde des Wohnorts***

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11.12.2007 16:21 - mrw


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Am 11.12.2007 16:21 schrieb mrw:

Hallo Alexander. Da Du Mitglied einer Kirche bist, und daher in Deiner Kirchgemeinde tief verwurzelt, solltest Du doch wissen, welches Deine Kirchgemeinde ist. ;-) Das zeigt wieder einmal, wie unsinnig das System ist: Man ist (zwangs-) Mitglied und viele wissen nicht einmal wo. Am besten, Du fragst auf der (politischen) Gemeinde nach, wo Du Dich abmelden musst. Die Adressen der katholischen und reformierten Kirchgemeinde sollten im Telefonbuch stehen. Weisst Du wenigstens, bei welchem Verein Du dabei bist?

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22.12.2007 10:13 - Peter


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Am 22.12.2007 10:13 schrieb Peter:

Ich habe eine korrkten Kirchenautriitt eingereicht mit einem Formular welches ich im Internet gefunden habe. Ich habe dann umgehend einen langen Brief erhalten und die Bitte wenn ich immer noch austreten möchte diese Formulare auszufüllen. Alleine das finde ich schon danben, es kommt aber noch besser. Ich muss Fragen beatworten die ich nicht kann: Alles rund um die Taufe. Insbesondere das Taufdatum kenne ich nicht. Auch meine Eltern nicht. Ich bin wirklich verärgert, dass meine Kirchgemeinde so gegen das Gesetzt verstösst. Was soll ich tun? Ich möchte auf jeden Fall die Pfarrgemeinde über ihr inkorrektes Verhalten informieren.

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22.12.2007 15:08 - mrw


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Am 22.12.2007 15:08 schrieb mrw:

Antwort an Peter: Illegales Verhalten einer Kirchgemeinde

Ich bin kein Jurist, daher kann ich hier keine verbindlichen Aussagen geben. Aber in unseren Kreisen ist das Verfahren zur Abmeldung in der Schweiz bekannt.

Wenn Du in der Schweiz wohnst, ist das beschriebene Vorgehen klar unzulässig. Es genügt eine klare Willensäusserung von Dir, dass Du austreten willst. Wie genau die aussehen muss, ist nicht in jedem Kanton gleich, in St. Gallen muss man sie offenbar beglaubigen lassen, im Kanton Zürich genügt ein Brief wie oben angegeben.

Ganz klar illegal ist es, Angaben zu verlangen, die über die Personalien hinaus gehen. Das Taufdatum brauchst Du ganz sicher nicht zu wissen. Es ist ganz einfach: Wenn Du auf einer Mitgliederliste verzeichnet bist, haben sie Dich von dieser zu löschen. Dafür genügen die Angaben, die sie brauchen, um Dich eindeutig auf dieser Liste zu identifizieren, also Name und Adresse. Wenn Du nicht auf einer Mitgliederliste bist, haben sie auch keinen Anspruch auf Steuern.

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22.12.2007 18:08 - Peter


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Am 22.12.2007 18:08 schrieb Peter:

…danke für die schnelle Antwort. Das wäre die Gemeinde Hitzkirch Kanton Luzern. Der Brief kam vom Pfarreileiter [atheismus.ch: Name auf Antrag entfernt]. Ich kenne einige Personen persönlich aus dem Kirchrat und das ganze wird noch zu reden geben, denn ich werde einen freundlichen aber sehr klaren Brief schreiben. Danke und Gruss Peter

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28.12.2007 14:46 - Herr Alex Moray


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Am 28.12.2007 14:46 schrieb Herr Alex Moray:

Hallo Bin seit bald neun Jahren geschieden und wir haben eine 14 jährige Tochter die bei der Mutter lebt. Meine Ex - Frau ist seit etwa 8 Jahren religionslos, resp. ist aus der ref. Kirche ausgetretten. Nun… ich selber habe überhaupt kein bezug zur Kiche, lediglich die Kirchensteuer und angesichts der mitlerweilen hohen und sinnlosen Kirchensteuer, möchte auch ich kündigen. Meine Frage: Wenn ich und meine Ex - Frau beide religionslos sein sollten, darf meine getaufte Tochter weiterhin in der Schule den Religionsunterricht, respektiv, darf sie die bevorstehende Konfirmationsunterricht besuchen und konfirmiert werden?

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29.12.2007 22:16 - mrw


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Am 29.12.2007 22:16 schrieb mrw:

Meine Frage: Wenn ich und meine Ex - Frau beide religionslos sein sollten, darf meine getaufte Tochter weiterhin in der Schule den Religionsunterricht, respektiv, darf sie die bevorstehende Konfirmationsunterricht besuchen und konfirmiert werden?

Ja. Jeder Mensch kann nach freier Entscheidung einer Religionsgemeinschaft angehören — oder auch nicht. Bei Kindern unter 16 entscheiden die Eltern, aber die Mitgliedschaft von Eltern und Kindern ist nicht voneinander abhängig.

Wichtig ist, dass der Wille im Kündigungsschreiben klar zum Ausdruck kommt: z.B. «Dieser Austritt gilt ausdrücklich nicht für meine Tochter, die in der Kirche verbleibt.» oder so ähnlich.

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07.01.2008 12:52 - Rebecca Geiger


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Am 07.01.2008 12:52 schrieb Rebecca Geiger:

Hallo!

Es stimmt sicher, dass ich eine schöne Hochzeit organisieren kann auch ohne Kirche mit Pfarrer-Rede… Aber mir stellt sich dann automatisch die Frage wie es wohl aussehen würde, wenn ich einen Mann heiraten wollte, der noch in einer Kirche ist und der gerne auch in einer heiraten möchte. Wenn ich bereits ausgetreten wäre, wie wird das dann gehandhabt? Darf er dann auch nicht in einer Kirche heiraten? Oder darf ich trotzdem wieder in einer Kirche getraut werden? Getrennt trauen könnten sie uns ja wohl schlecht ;p Danke im Voraus für die Antwort!

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07.01.2008 13:14 - mrw


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Am 07.01.2008 13:14 schrieb mrw:

Wenn ich bereits ausgetreten wäre, wie wird das dann gehandhabt? Darf er dann auch nicht in einer Kirche heiraten?

Eine Bekannte von mir ist Freidenkerin und nicht in einer Kirche. Ihr Mann ist katholisch. Sie haben eine gemischte Feier gehabt: Ein Freidenker und ein katholischer Geistlicher haben die Zeremonie gemeinsam durchgeführt.

Im Zweifelsfall sollte Dein künftiger Mann in seiner Kirche fragen, wer bereit wäre, ihn zu trauen, oder wer bereit wäre, bei einer gemischtreligiösen Zeremonie mitzumachen. Vermutlich hängt es auch mit der Person des Geistlichen zusammen und seiner Offenheit.

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22.01.2008 12:10 - andrea


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Am 22.01.2008 12:10 schrieb andrea:

hallo.. ich würde gerne aus der kirche austreten,bin aber erst 16. Meine Mutter ist nicht so begeistert davon. Meine Frage kann ich auch ohne ihre Erlaubnis austreten? Da ich noch die Schule besuche und noch den Religionsuntericht besuchen muss wäre eine weitere frage wann ich denn damit aufhören könnte? (der religionsuntericht ist nicht der einzige grund für meinen hoffentlich baldigen austritt) lg andrea

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22.01.2008 18:37 - mrw


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Am 22.01.2008 18:37 schrieb mrw:

Hallo andrea, in der Schweiz hast Du mit 16 Jahren die religiöse Mündigkeit erreicht, das heisst, Du darfst ohne die Einwilligung Deiner Eltern aus der Kirche austreten, und Du darfst selbst entscheiden, ob Du am Religionsunterricht teilnehmen willst.

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22.01.2008 20:15 - andrea


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Am 22.01.2008 20:15 schrieb andrea:

vielen dank für deine antwort wie lange dauert es ungefähr nach dem absenden des briefes bis man offiziell ¨befreit¨ ist? lg

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23.01.2008 09:13 - mrw


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Am 23.01.2008 09:13 schrieb mrw:

Hallo andrea, Das weiss ich nicht aber wenn Du es getan hast, dann lass es uns doch wissen. Auch wenn es irgendwelche Schwierigkeiten mit dem Austritt oder in der Schule mit dem Ende des Religionsunterrichts gibt, könntest Du uns informieren.

Was denn Religionsunterricht betrifft: Ich an Deiner Stelle würde dem Klassenlehrer mit Hinweis auf die religiöse Mündigkeit erklären, dass ich nicht mehr gehen will, und dann nicht mehr gehen, sowie keine Strafe akzeptieren, die allenfalls aus dieser Verweigerung kommen könnte. Aber das braucht natürlich ein Durchsetzungsvermögen, das nicht unbedingt allen gegeben ist.

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25.01.2008 13:38 - Andrea S.


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Am 25.01.2008 13:38 schrieb Andrea S.:

Hallo! Ich werde dieses Jahr meine erste Steuererklärung ausfüllen bei der ich dann auch tief in die Tasche greifen muss… :( (bin bald 20) Da mir die Online-Berechnung gesagt hat das ich für die Kirchensteuer ganze 400.00Fr für Nichts und nochmals nichts bezahlen muss will ich auch austreten. Ich überlege mir das schon lange da ich nicht in die Kirche gehe am Sonntag und ich glaube auch nicht wirklich an einen alten grauen Mann im Himmel.

ABER: die Vorstellung in einer Kirche zu heiraten gefällt mir! Nicht wegen religiösen Gründen sondern weil ich's einfach schön finde wenn man z.B. in der Kirche singt (akkustik) und vorne steht und so. Kann man dann trotzdem noch in der Kirche heiraten wenn man ausgetreten ist, muss dann aber vlt. eine Gebühr bezahlen?

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26.01.2008 09:21 - mrw


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Am 26.01.2008 09:21 schrieb mrw:

Hallo Andrea S., den Kirchenaustritt sollte man natürlich in erster Linie aus Überzeugung einreichen, nicht nur um Steuern zu sparen. Das ist aber bei Dir wohl der Fall.

Ob man dennoch in der Kirche heiraten kann, weiss ich nicht, ich werde versuchen, mich zu erkundigen.

Im schlimmsten Fall würde es wohl 400Fr. kosten: Eintreten, heiraten, austreten und für maximal ein Jahr Kirchensteuern bezahlen. ;-)

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28.01.2008 09:52 - Andrea S.


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Am 28.01.2008 09:52 schrieb Andrea S.:

Steuern sparen ist natürlich ein wichtiger Aspekt in der momentanen nicht sehr positiven Finanzlage. Aber wie schon gesagt, ich gehe nicht in die Kirche und glaube nicht an einen Gott oder alten Mann und war nie religiös veranlagt, also bitte nicht als geldgierig abstempeln ;) Aber danke fürs Abklären und ja, wird vlt. eine Jahressteuer teuer sein :)

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28.01.2008 10:38 - mrw


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Am 28.01.2008 10:38 schrieb mrw:

Die allgemeine Empfehlung lautet: Erkundige Dich bei Deiner Kirchgemeinde.

Wenn ich recht verstehe, willst Du nur das Gebäude mieten, und keinen Pfarrer dazu. Im Kanton Argau gib es ein Reglement «Kirchliche Angebote und Handlungen für Nichtmitglieder», das sich aber nur auf kultische Handlungen also «Gottesdienste» für Nichtmitglieder bezieht, und verlangt, dass die Empfänger der Dienstleistung gläubig sind:

[…] Es sind folglich keine Dienstleistungen, die man unabhängig von der Glaubensgrundlage und der Gemeinschaft individuell konsumieren kann. kirchliche Handlungen haben immer etwas mit der Einstellung und Glaubenshaltung der Betroffenen zu tun. Bei Mitgliedern setzt die Kirche bzw. die Pfarrperson diese Haltung stillschweigend voraus. Bei Nichtmitgliedern ist die Frage, welche Haltung oder Erwartung hinter dem Wunsch nach einer kirchlichen Handlung steht, Gegenstand des individuellen Gesprächs einer Pfarrerin oder eines Pfarrers mit den Betroffenen.
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29.01.2008 17:48 - andrea


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Am 29.01.2008 17:48 schrieb andrea:

hallo.. nachdem ich letzte woche meinen brief abgeschickt habe, wurde mir heute ein gespräch mit meiner religionslehrerin aufgedrückt:(…nach einer unsinnigen debate ob es gott gibt oder nicht eröffnete sie mir dass es zwar möglich sei auszutreten jedoch müsse ich bis zum schuljahresende den religionsuntericht besuchen, weil es in irgendeinem lehrbuch oder so stehe:(…

ABER: 4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.

meint ihr ich könnte mich mit diesem artikel durchsetzen??

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29.01.2008 18:46 - mrw


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Am 29.01.2008 18:46 schrieb mrw:

andrea:

[…] jedoch müsse ich bis zum schuljahresende den religionsuntericht besuchen

Ich kann nicht für andere sprechen. An Deiner Stelle würde ich mich durchsetzen und den Unterricht nicht mehr besuchen, Ende der Diskussion. Da kann ich sehr stur sein.

Ja, es ist ein klarer Verstoss gegen ein verfassungsmässig garantiertes Recht, und die Verfassung steht über dem Lehrplan und theoretisch auch über jedem Gesetz. In der Praxis wirst Du Dich vor Gericht damit wohl kaum durchsetzen können, aber darum geht es ja gar nicht. Nur weil Du den Religionsunterricht nicht mehr besuchst, wird man Dich kaum verklagen. Ebenso wird man z.B. schlechtere Noten in einem anderen Fach damit nicht rechtfertigen können, ebensowenig wie einen Schulverweis. Wenn Du auch stur schaltest, nicht mehr gehst, und auch keine Strafaufgaben deswegen akzeptierst, dürfte Deine Schule Mühe haben, etwas dagegen zu tun. Aber es hängt dann von Deiner Beharrlichkeit ab, und von Deinem Durchsetzungsvermögen. Wenn Du es als Dein Recht betrachtest, dass Du frei entscheiden kannst, ob Du am Religionsunterricht teilnehmen willst (und das ist immerhin ein Menschenrecht, das auch die unsere Verfassung garantiert), dann solltest Du dieses Recht gemäss Gebot 5.I.1) aus den Geboten des Humanismus auch einfordern, und Dein Recht verteidigen, in diesem Fall wäre meines Erachtens Ungehorsam und passiver Widerstand angebracht.

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30.01.2008 12:30 - anonymous


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Am 30.01.2008 12:30 schrieb anonymous:

danke für deine antwort:)…ich werde es mir überlegen

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