Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Widersprüche im christlichen Gotteskonzept (sahara)

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Diskussionsbeitrag:

Am 09.12.2008 14:24 schrieb sahara:

Auch dann ist es genau in diesem Punkt nicht mehr allmächtig.
Ein allmächtiges Wesen kontrolliert aber auch die Raumzeit. Es kann sich selbst nur dann in einem Teil der Raumzeit die Allmacht versagen, wenn es die Kontrolle über die Raumzeit aufgibt. Doch dann ist es nicht mehr allmächtig.
In dem Moment, wo ein allmächtiges Wesen auf einen Teil seiner Allmacht verzichtet, wie auch immer, gibt es zwei Varianten:
Entweder es gibt die Kontrolle über etwas auf, es macht, dass es selbst nicht mehr allmächtig ist, und zumindest die Kontrolle über einen Teilbereich endgültig verliert. Dann ist das Wesen nicht mehr allmächtig.
Oder es verzichtet auf die Ausübung der Allmacht, bleibt aber trotzdem allmächtig und kann jederzeit die volle Allmacht ausüben. Dann behält es die volle Kontrolle.

Deine zweite Variante halte ich für unwahrscheinlich, da es ihn eben wie du gesagt hast, dan nicht reuen würde oder müsste. Also hat er wohl die Kontrolle über gewisse Dinge abgegeben. Dazu gehören meiner bescheideen Meinung nach zum Beispiel: Die Zeit, unser Wille, die Naturgesetze (Konstanten) und sicher noch vieles mehr.

Demnachzufolge kann man aber getrost annehmen, dass Gott allmächtig war, bevor er angefangen hat, auf Teile seiner Macht zu verzichten. Oder findest du das flasch?

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Re: Widersprüche im christlichen Gotteskonzept (mrw)


Am 09.12.2008 18:34 schrieb mrw:

Am 09.12.2008 14:24 schrieb sahara:
Deine zweite Variante halte ich für unwahrscheinlich, da es ihn eben wie du gesagt hast, dann nicht reuen würde oder müsste. Also hat er wohl die Kontrolle über gewisse Dinge abgegeben.

Beide Varianten sind unwahrscheinlich. Dabei liegt die einfachste und stimmigste Lösung auf der Hand: Den Gott der Bibel gibt es nicht, er ist eine Erfindung der Menschen.

Das erklärt mit einem Schlag auch alle Widersprüche und Fehler der Bibel. Die Menschen, die Gott erfunden haben, waren nicht perfekt. Obschon sie sich viel Mühe gegeben haben, die Bibel konsistent zu redigieren, sind genügend Fehler und Ungereimtheiten übrig geblieben, um ihnen auf die Schliche zu kommen.

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