Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Wie geht das mit der Zahlungspflicht? (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 08.06.2012 21:48 schrieb mrw:

Am 04.06.2012 10:04 schrieb knuddel:
Lange nichts mehr gehört :-)

Willkommen zurück ;-)

Meinen letzten Beitrag hast du unkommentiert stehen lassen.

Wär's denn wichtig gewesen?

Du mir ist da etwas aufgefallen: Es geht um die "Zahlungspflicht" für Christen (wie du es so schön nennst). Wie soll ich das mit dem Kor 13.3 vereinbaren?

Wie schön, dass Du erkannt hast, dass jeder aus der Bibel alles heraus lesen kann, was er nur will. Das macht die Bibel selbstverständlich völlig wertlos. Für den Fundamentalisten begründet die Bibel, warum man Homosexuelle steinigen muss, für den Friedfertigen ist sie Basis der Liebe. Was immer Du willst, Du wirst es mehr oder weniger überzeugend aus der Bibel begründen können.

Wenn du mich um monatlich 1000 Franken aussaugen willst und ich das nicht aus Liebe tun kann, dann ist das in Gottes Augen offenbar nichts Wert.
Selbst wenn ich alles was ich hätte, dir geben würde, wäre das nichts Wert. Denn da du es ganz offensichtlich nicht zum Leben brauchst und es aus Eigenutz und Provokation willst, dann kann ich dir kein Geld in Liebe übergeben.
Wie komme ich aus dem Dilemma raus?

Aus dem Dilemma kommst Du leicht heraus: Du musst mich lieben, denn ich bin Dein (ideologischer) Feind, liebe Deine Feinde. Damit darfst Du mir das Geld auch aus und in Liebe geben.

Ausserdem, wo steht bitte, dass Du nur aus Liebe teilen sollst?

In Kor 13.3 geht es eindeutig um den Fall, dass Du meinst, Du könntest Dich mit vorgespielten guten Taten bei Gott einschleimen. Das hat nichts mit Lukas 6.30 zu tun, wo Du aufgefordert wirst, Dich nicht um Deinen weltlichen Besitz zu kümmern, Dich nicht um Beitz zu streiten, sondern ihn freimütig wegzugeben, wenn man das von Dir fordert. Wie Du siehst, hast Du auch theologisch unrecht mit Deiner Ausrede.

In Lukas 6.30 steht: «Gib jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.» Nun, ich bitte Dich um monatlich tausend Franken, also sollst Du mir die geben, sagt immerhin Jesus. Da steht nichts von Liebe. Diesen Zusammenhang hast Du konstruiert, weil Du Dich um die Zahlungspflicht drücken willst. Das ist unehrlich und verlogen. Schäme Dich! Und zahl endlich! Oder gib zu, dass Du der Bibel und Jesus nicht gehorchen willst, und dass die Forderungen und Regeln der Bibel unsinnig und realitätsfremd sind. So oder so, ich kann dabei nur gewinnen.

Am meisten stört mich an der Religion und den Religiösen diese elende selbstherrliche Verlogenheit und die fehlende Einsicht, selbst wenn etwas offensichtlich ist.

Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Re: Wie geht das mit der Zahlungspflicht? (knuddel)


Am 17.06.2012 13:13 schrieb knuddel:

Meinen letzten Beitrag hast du unkommentiert stehen lassen.

Wär's denn wichtig gewesen?

Nein :-) Aber interessant. Dachte mir, dass du nichts schreibst, weil du mir hättest recht geben müssen ;-) Oder findest du, dass es schlecht ist, dass in der Bibel steht, dass man den Blinden nichts in den Weg legen soll?

Nach Lukas 10.27, soll ich nicht nur meine Mitmenschen lieben, sondern auch Gott. Wie kann ich das tun, indem ich jemanden unterstütze, der möglichst viele Menschen von Gott wegzeihen will? Also die Beziehung von Gott zu den Menschen zerstören will?

Ausserdem, wo steht bitte, dass Du nur aus Liebe teilen sollst?

wie gesat, 1. Korinter 13.3 Selbst wenn ich all meine Besitz hergäbe, es aber nicht aus Liebe tun würde, dann wäre es nichts wert.

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