Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Paralleluniversen [Re: Stephen Hawkings Meisterwerk] (knuddel)

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Diskussionsbeitrag:

Am 12.10.2010 09:07 schrieb knuddel:

da du mir mir nicht mehr schreiben wolltest, wirst du wahrscheinlich nicht Andworten, was auch besser ist,

Hab ich das? War nicht meine Absicht, vieleicht habe ich einen Diskussionsstrang aus den Augen verloren? Ist auch nicht verwunderlich, wei mrw das Forum so konfiguriert hat, dass meine Beiträge jeweils wieter unten erscheinen.

trtzdem sollte hier einiges klargestellt werden:

um es gleich vorwegzunehmen: Das was ich geschrieben habe, habe ich nicht erfunden. Es gibt Literatur dazu. Die Einwände die du gebracht hast sind bereits bekannt. Da bist du nicht der erste, der diese Überlegungen gemacht hat. Und ich bin auch nicht der erste, der den Eiwänden widerspricht. Ich kann das ganz bequem aus der Literatur zitieren. Und zwar nicht nur aus Wikipedia ;-)

Und wir haben das Glück, genau diesem Planeten zu leben.

Nein, es konnte hier entstehen, also entstand es hier, das ist kein Glück sondern nur logisch.

Das war ja auch nur die Einleitung. Hier habe ich ja gar nicht in erster Linie kritisiert. Die Frage ist nicht, ob Leben in diesem Universum entstad, sondern ob Dieses Universum überhaupt entstehen konnte.

dass es ein zu grosser Zufall wäre dass unser Universum nicht Millisekunden nach dem Urknall wieder in sich zusammengefallen wäre.

Ja, aber wenn man bedenkt, wie oft es das vieleicht gemacht hat, ist es genau wie mit der Erde. Die wahrscheinlichkeit, dass kein Universum entstanden währe, währe nahezu Null.

Hier haben wir zwei Varianten: 1.) Das Universum ist immer wieder in sich zusammengefallen und neu entstanden (wie du sagst)

2.) Jedes Universum existiert nur ein mal, dafür gibt es unendlich viele davon (Paralleluniversumesoterik)

Punkt 1 wird in zweierlei Hinsicht als nicht praktisch betrachtet: 1.1.) Siehe Wikipediaartikel "Big Chruch" (Zusammenfall des Universums)

1.2.) Naturkonstanten können theoretisch unendlich weit nach oben oder unten abweichen. Das heisst, um sämtliche Kombinationen zu versuchen braucht man unendlich viele Versuche. Dies setzt eine unendlich lange Zeit voraus. Dass das Universum (die Universen) unendlich lang entstehen und in sich zusammenfallen gilt als unmöglich. Denn auf einem unendlich langen Zeitstrahl kommt man nie in der Gegenwart an.

Es bleibt nur noch die Möglichkeit 2: Dass unendlich viele Paralleluniversen bestehen

Oder Möglichkeit 3: Dass Gott unser Universum (von mir aus auch noch ein paar mehr :-) ) erschaffen hat.

man braucht paralel universen überhaupt nicht, um die Entstehung zu erklären. (siehe oben)

Das was oben steht sehe ich als widerlegt. Und ich musste dazu nur ein Kapitel lesen.

Wer beahuptet, das Leben sie ohne Gott entstanden, muss sich immer mehr an erfundene Konstrukte klammern, je mehr wir über die Beschaffenheit des Universums herausfinden.

Auch das kannst du wohl kaum beweissen.

Da muss man nichts beweisen. Wenn es nicht so wäre, müsste man sich nicht nicht der Paralleluniversumsesoterik bedienen.

Der korreckte Vergleich währe, dass du aber unendlich viele Leben hättest und wenn du einmal kein Ass zihen würdest wüder das Pockerspiel und somit der Versuch direckt vergessen.

Der Korrekte Vergleich ist, dass es unendlich vielen Pokerspieler gibt und einer von ihnen zieht immer Asse. Und du hast das Pech, genau diesen als Gegner zu haben. Das würdest du doch nicht glauben ;-)

Wenn man bei der Antikreationistischen Theorie irgendwo angreifen will, dann doch ehr dort, wo zum erstn mal überhaupt etwas aus nichts entsteht. Das kann man glaub ich nicht sinvoll erklären.

Das ist dann noch ne Stufe weiter hinten. Aber wir begreifen ja noch nicht mal die Stufe die wir jetzt diskutieren.

Da sind sich Kreationismuss und Antikreationismuss meines erachtens recht ebenbürtig, die entstehung des Universums konnte eben noch nicht erklärt werden. Und nur weil man es nicht weis an einen Gott zu glauben ist logisch genau so falsch wie daran zu glauben, dass es sicher keinen gibt.

Es scheint zwei Möglichkeiten zu geben: Gott oder unendlich viele Paralleluniversen. (Oder Gott UND die Paralleluniversen).

Die allgemeine Haltung der meisten Atheisten ist aber soweit ich weiß auch nicht, dass es sichen keinen Gott gibt, sondern nur, das es keinen derzeit keinen bekannten Gott gibt und keinen Grund zur Annahme, dass es einen geben sollte. Darum ist es sinvoll und auch taktisch klug so zu legen als gäbe es keinen.

Genau das selbe kann man über Paralleluniversen sagen. Also warum klammert sich überhaupt jemand daran?

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