Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: psychologischer Effekt des Glaubens (emporda)

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Diskussionsbeitrag:

Am 18.07.2011 13:55 schrieb emporda:

Vielen Punkten kann ich zustimmen

Wissenschaft ist eine Methodologie des Zweifels, sie arbeitet mit Hypothesen, Theorien, Fossilien, Tests wieder und wieder auf der Suche nach gesicherten Antworten für eine allen Forschern zugängliche und immer wiederholbare Realität. Forschendes Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnis reduziert die religiöse absolute Wahrheit als puren Unsinn.

Etwa 4350 Religionen erschöpfen sich als parasitärer geistiger Diebstahl in anderen Kulturen. Zweifel an der geklauten Wahrheit sind verboten und werden durch Drohung mit Existenzvernichtung bis zum Mord bestraft. Christliche Wahrheiten sind Phantasien nach 250 v.C. in Palästina aus sumerischen Mythen als AT kopiert. Gegenteilige wissenschaftliche Erkenntnis wird willentlich ignoriert, Religion als wahnhafter Kult, zementiert in ewig wahren Dogmen, kann weder Wissen integrieren noch neues schaffen. Als Wahn oder Psychose gilt eine gestörte Realitätserfassung ohne Einsicht und wird zur psychotischen Schizophrenie, wenn der Wähnende leidet oder sein Verhalten für seine Mitwelt unzumutbar wird.

Religiotie (religiöse Idiotie) ist eine Form geistiger Behinderung verursacht von religiöser Indoktrination vornehmlich im frühen Kindesalter. Sie führt schnell zu unterdurchschnittlich kognitiven Leistungen und Einschränkungen des affektiven Verhaltens in Glaubensfragen. Im Unterschied zu den pathologischen Formen der Intelligenzminderung bedingt Religiotie nicht automatisch einen generell reduzierten Intelligenzquotienten. Wie es beim autistischen Syndrom eine „Inselbegabung" gibt, so gibt es auch eine „Inselverarmung". Religiotie sollte vornehmlich als eine „partielle Entwicklungsstörung" verstanden werden - ein Begriff, den der Psychologe Franz Buggle gebildet hat. Religiotie hält absurde Dinge gegen jede Vernunft und Wissenschaft für wahr und begeht dafür auch „heilige“ Gewalttaten.

Bei Gruppen von Hominiden und Primaten ist die Akzeptanz des Führers Bedingung im Clan zu überleben. Der Aufstieg zum Führer erfolgt durch Agressivität, Drohungen und notfalls Gewalt. Für <25% der Menschen wird weder die Führung in Frage gestellt noch werden deren Ansprüche diskutiert, die Menschen können keine Demokratie gestalten. Die Führer negieren ihre Schwächen mit pseudo-göttlichen Kriterien wie all-fähig, all-wissend und dem Auserwählt-Syndrom als Paranoia, die freies Denken unterbindet. Ignoranten zu regieren ist einfacher als Menschen, die denken, die Aussagen hinterfragen und sogar protestieren.

Wie demaskiert die RKK das Christentum in 245 ewig wahren Dogmen „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der—Drohung, Drohung“. Durch Drohungen sichert sich ein sinnfreier Humbug seine zahlenden Idioten; die Religionsführer lassen morden, rauben, stehlen, plündern, fälschen, missbrauchen, sie bedrohen wie Papst Ratzfatz die eigene Elite mit der höchst denkbaren Strafe. Totalitär paranoide Systeme überleben nur, wenn sie brutal gegen Protest, Kritik oder Abweichung vorgehen. Dies wird dann umgedeutet mit Begriffen wie Antichrist, Anathema, Konterrevolution usw. Den Kirchen gelingt es so sich einen Freiraum zu verschaffen, die staatliche Kontrolle auszuhebeln, abzuzocken und selbst gebildeten Menschen das Unwissen bronzezeitlicher Analphabeten als ewige Wahrheit zu verkaufen.

Kern der christlichen Drohungen ist die auf Konzilen von 418 n.C, 431 n.C. und 529 n.C. erfundene Erbsünde als göötlicher Konstruktionsfehler, nur <10% der Priester glauben daran. Schuldkomplexe wirken sich psychisch zerstörend auf schwache Charaktere aus, die nach frühkindlicher Gehirnwäsche kritiklos alles akzeptieren. Die Moralschwelle wird nach hinten verlegt und erzeugt neue Schuldgefühle in geistig-mentaler Abhängigkeit. Je schuldiger sich jemand glaubt umso besser für die Kirche, er wird leicht manipulierbar. Gott als Fiktion schizophrener Gehirne mildert psychische Schwächen in geistiger Einfalt. Der Arzt E. Schaetzing nennt das Symptom »ekklesiogene Neurose« seiner Patienten, die unter religiösen Schuldgefühlen und den Vorschriften ihres Glaubens zusammenbrechen.

Rassismus ist das übelste Element aller Religionen. Andersgläubige werden erschlagen, verbrannt, versklavt, vergewaltigt, gequält, missioniert, ihnen wird die Ehe verweigert, der Job gekündigt, öffentlich diskreditiert, zur Ermordung aufgerufen usw. Jede Religion nennt dies eine gute Taten von ihrem paranoiden Gott befohlen. Respekt vor Menschen, Kulturen und dem Wissen Anderer wird dämonisiert oder zerstört. Die Menschenrechte verankert in der UN-Erklärung von 1948 werden von den Religionen abgelehnt.

Nur Gläubige kennen den Pfad der Tugend, sogar Massenmörder wie der Katholik Adolf Hitler. Ungläubige sind immer Sünder oder Verbrecher. In den religiösen Bewegungen finden sich fast nur Fanatiker, Irre, Kriminelle, Geisteskranke und Persönlichkeitsgestörte, die als Propheten, Heilsbringer, Unsterbliche, Allwissende, Retter der Nation usw. auftreten. Das Auserwählt wähnen ist wie eine Zeitbombe, die als blinder Hass gegen Andersdenkende gezündet wird. Die geistig minderbemittelte Gefolgschaft ist mit Titeln, Einkommen und Funktionen zufrieden.

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