Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Vergleich Organisation Religöse vs. Atheisten (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 29.07.2010 15:25 schrieb mrw:

Am 29.07.2010 12:14 schrieb fredric:
Dieses Ziel erreichen gute Bildung und die Universitäten am besten.

Wenn diese Bildung Ethik einschließt - ok.

Ehik wird an der filosofischen Fakultät behandelt. — und was von den Universitäten als Ethik herauskommt, ist tausendmal klüger und vernünftiger, als was Religionen je geschafft haben. :-)

Ok - aber ich meinte politische Macht. Die ich persönlich gar nicht haben will - die aber nötig ist um sich gegen andere politische Mächte wehren zu können.

Ziel dieser Webseiten ist es unter anderem zu zeigen, dass Atheismus eine durchaus gesunde und vernünftige Weltanschuung ist. Wir wollen Menschen ermutigen, stolz auf ihre Gottlosigkeit zu sein und diese ebenso stolz in ihrem Umfeld zu verteidigen. Inklusive in der Politik.

Gottlose Politiker gibt es in allen Parteien (ausser den explizit religiösen). Diese setzen sich auch für unsere Sache ein.

Gedanken sind frei - Handlungen nicht.

Handlungen sollen, abgesehen von den benannten Ausnahmen, auch frei sein.

«Gedankenfreiheit» gibt es auch in der Diktatur, und sie ist nichts wert, ohne die Freiheit, die Gedanken auch formulieren und verbreiten zu dürfen. Es geht nicht um «Meinungsfreiheit», es geht um «Meinungsäusserungsfreiheit».

Und genau hier ist die Zivilgesellschaft gefragt: Alle vernünftigen Kräfte müssen solche Ansprüche erkennen, um sie heftig zurückzuweisen.

Sicher - aber wie machen wir das in der Praxis?

Wir können es durch den Beitrag unserer vernünftigen Kraft unterstützen.

atheismus.ch leistet seinen Beitrag konkret hier durch Aufklärung und Diskussion. Du kannst Deinen Beitrag in Deinem Umfeld leisten, indem Du Dich dort wehrts, wo Du Kenntnis unverschämter religiöser Ansprücht erlangst.

Ich habe kein Problem mit Religion, sondern mit Dummheit. Aber leider suchen sich die Dummen all zu gerne eine Religion um ihre Dummheit zu rechtfertigen und umzusetzen.

Statistisch gesehen nimmt Religiosität ab mit steigender Bildung und Intelligenz. Dummheit ist unser Feind. Nicht nur, aber auch darum poche ich auf gute Bildung.

Ich denke so über Moral

Schmid-Salomon definiert Moral als starre Regeln, die diskussionslos von irgendeiner (vermeintlichen) Autorität festgelegt werden.

Ethik sind die Regeln, die wir uns selbst geben, weil es vernünftig ist und die Gesellschaft ohne Regeln nicht funktionieren kann.

Es ist richtig, sich ethisch zu verhalten, es ist aber falsch zu moralisieren.

Erst bei Fanatikern möchte ich aktiv werden

Die braucht man nicht zu überzeugen, man muss sie blossstellen und bekämpfen.

Womit wir wieder bei politischer Macht sind.

so viel Macht braucht es gar nicht.

Zum einen: Lass Dich von einer Dir nahestehenden Partei aufstellen und wählen und setze Dich gleich politisch für Deine Anliegen ein.

Aber es geht auch anders: Jeder kann in seinem Umfeld handeln und Im Zeitalter des Internets, kann das auch jeder öffentlich tun. Meist braucht es nicht mehr, als einen kleinen Denkanstoss.

Die Gesellschaft ändert sich schon: Sie entwickelt sich, wird reifer und säkularer.

Ja, ich meinte, dass ich (oder sonst wer) die Gesellschaft nicht ändern kann. Wenige große Persönlichkeiten konnten sie beeinflussen - aber die Änderung war meist nicht die beabsichtigte.

Nicht der einzelne Mensch verändert die Gesellschaft, sondern die Summe aller Menschen, der «Zeitgeist». Manchmal ist die Zeit einfach reif für gewisse Veränderungen.

Welche Person dann im Detail an der Spitze steht, ist oft gar nicht so wichtig.

Man kann das selbstverständlich beeinflussen, aber nur in bescheidenem Ausmass: Man kann den Fluss der Zeit unterstützen oder behindern, aber nicht stoppen.

So können die Kirchen ihren Zerfall allenfalls verlangsamen, aber nicht aufhalten. Irgendwann werde sie auch das letzte ihrer Privilegien abgeben müssen.

Wir können es zwar einigermassen gelassen sehen, es ist aber durchaus sinnvoll und hilfeich, unterstützend einzugreifen.

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