Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Warum man sich über «Gott» lustig machen sollte (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 14.09.2010 18:16 schrieb mrw:

Am 06.09.2010 21:13 schrieb mohrtc:
Hurrah! Endlich habe ich hier gleichgesinnte gefunden.

:-)

Ich kann nur raten, mit Gläubigen nicht zu diskutieren, denn es bringt alles nichts.

Die Frage ist, wem es was bringt. Der Gläubige wird seine Meinung nicht ändern. Du Deine vermutlich auch nicht. Es kann etwas bringen, weil jeder seine eigene Position in der Diskussion überdenken muss. Und die Diskussion kann durchaus auch für unbeteiligte Drittpersonen interessant sein.

Wer gefangen ist, bleibt es bis zu seinem Tod und bis die Person nach dem Tod erkennt, dass es weder ein Paradies noch ein Gott oder einen Jesus gibt. (Gilt auch für alle anderen Religionen und Glaubensrichtungen!)

1. Wahrscheinlich, 2. siehe Datura; Unser Problem ist, wenn wir recht haben, werden wir es nicht erfahren. Aber das ist auch absolut unwichtig.

Da wir über ein Leben nacht dem Tod oder Götter nichts wissen können, ist es sinnvoll, diese Möglichkeit bei der Lebensgestaltung ausser acht zu lassen.

Ich war leider leider 13 lange Jahre gefangen in einer Beziehung mit einer fanatisch gläubigen Frau. Weil ich zu tolerant war und ihren Glauben akzeptierte, verliess ich sie nicht schon früher. Jetzt aber bin ich frei und es passiert mir sowas nie mehr.

Dann war das die richtige Entscheidung für Dich, aber …

Mein Lebensziel ist jetzt, Religionen und Kirchen auf dieser Welt zu hetzen und zu zerstören,

… es bringt nichts, nun einen Kreuzzug gegen alle Religionen zu starten.

Stehe zu Deinem Atheismus, rede offen darüber, wie Religion Dein Leben beeinträchtigt hat, das genügt eigentlich schon.

in einer Form, Gläubige zu vernünftigem Denken zu bewegen.

Das erscheint mir quasi unmöglich.

Ja ich weiss, Schwachsinn und fast unmöglich dies zu erreichen, trotzdem ist dies nun meine Einstellung. Die Menschheit ist wirklich am verblöden mit diesem scheiss Glauben. Die Atheisten müssen mehr und überzeugender werden.

Wir versuchen sachlich unsere Argumente zu verteidigen. Aber selbst das verstehen viele Gläubigen nicht und werten es als aggressive Angriffe; zugegeben, wir nehmen kein Blatt vor den Mund und sagen gern mal direkt, was wir wovon halten …

Aber es soll jeder glauben, was er will, solange er andere damit nicht beheligt. Bei Dir und Deiner Frau war das offenbar nicht der Fall, aber Du hast es immerhin 13 Jahre ausgehalten.

Ich denke, dass es wohl immer ein Problem ist, wenn in einer Beziehung einem Oartner Religion sehr wichtig ist, und der andere das anders sieht. Man kann, wie ich vermute, wohl nur mit unterschiedlicen religiösen Ansichten in einer Beziehung leben, wenn Religion beiden nicht besonders wichtig ist.

Du hattest Pech, ok, aber ich würde Dir nun raten, nach vorn zu schauen und daraus zu lernen. :-)

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