Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Unklare Bibel [Re: Bibel im historischen Kontext? [Re: Schwache Argumente. Ein Beispiel: Oberflächlichkeit und Unkentnis bei der atheistischen Abhandlung der Zehn Gebote]] (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 12.06.2010 11:27 schrieb mrw:

Am 09.06.2010 14:29 schrieb wild-rose:
«Gott» will uns gar nichts sagen, «Gott» existiert nicht. «Gott» ist eine literarische Figur,

Bitte schrieb nicht solche Aussagen in deses Forum ohne sie zu begründen.

Die Begründung ergibt sich aus dem Gesamtbild.

Nimm es einfach als meinen Standpunkt zu Kenntnis, denn so ist das gemeint, wenn ich jeweils keine detaillierte Begründung liefere.

ich sage, dass die Bibel heute nichts mehr zu melden hat.

Das ist deine persönliche Meinung

Dito. Das ist mein Standpunkt.

Aber ich bestreite, dass das «nur» meine persönliche Meinung ist. Ich bin sogar überzeugt, dass diese Meinung mehrheitsfähig ist. Die wenigsten Menschen richten ihr Leben nach der Bibel aus.

Das heisst im Klartext: Jeder kann aus der Bibel machen, was er will! Jeder kann hineininterpretieren, was im passt.

Können, ja. Aber es ist wohl empfehlensert, sich darüber noch mit andern Menschen zu beraten und sich anhören was sie dazu meinen.

Dann kann zumindest jede Gruppierung, jede Sekte hineininterpretieren, was ihr passt.

Und genau das geschieht ja auch!

Oder er hatte Stress mit einer nervigen Ehefrau und einem Drachen von Schwiegermutter …

Nein. Paulus war unverheiratet.
Die Angelegenheit steht übrigens im 1. Korinther 7.

Danke für die Info, damit entfällt diese Theorie von mir.

Und was ich dann nicht verstehen kann, ist, warum die angeblich vom heiligen Geist umnachteten Bibelschreiber offensichtlich zu dumm waren, sich klar und verständlich auszudrücken. Die Tatsache, dass man die Bibel unterschiedlich interpretieren kann, und dass man darüber sogar Kriege führen kann, beweist, dass da kein Gott seine Hand im Spiel hat.

Was ist so schlimm daran, wenn man etwas auf verschiedene Weisen verstehen kann?

Schlimm ist genau das, was ich oben schrieb: Jeder (jede Gruppe) mach daraus, was er will, und dann bekämpfen sie sich gegenseitig und streiten sich um den «wahren» Glauben.

Wenn es einen Gott gibt und dieser Gott den «wahren Glauben» nicht klar und unmissverständlich vermitteln kann, dann ist dieser Gott doof.

Wenn er es nicht tun will, dann ist er bösartig und will den Menschen Schaden zufügen.

Wenn er von den Menschen «Glaube» verlangt, statt sie an seinem Wissen teilhaben zu lassen, dann ist das hintefotzig und gemein.

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