Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Schwache Argumente. Ein Beispiel: Oberflächlichkeit und Unkentnis bei der atheistischen Abhandlung der Zehn Gebote (wild-rose)

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Diskussionsbeitrag:

Am 30.05.2010 01:12 schrieb wild-rose:

AN Wild-rose habe ich noch eine Frage: Wie kann man "Götter herstellen", ohne sie nachher ihr Inhaber oder sogar Besitzer zu sein?

Zuerst muss ich sagen, dass weder die Juden, noch die Christen das machen, bzw. machen sollten. Es verstösst eindeutig gegen das gesetz Gottes.

Nimm ein Stück Holz, schnitze ein Männlein, ein Tier oder irgendwas daraus. Stelle es in dein Haus, bilde dir ein, dass es übermenschliche Kräfte hat, bete es an, et voilà, du hast einen Götzen. Denkst du, das Ding wird dir helfen? Vermutlich nicht. Aber du kannst es besitzen.

Kannst du dir einen Gott herstellen, der dir wirklich hilft? Wohl kaum. Deshalb kannst du ihn auch nicht besitzen.

Lange Rede kurzer Sinn: Götzen kannst du herstellen und besitzen, aber sie sind keine Götter. Götter (bzw. einzahl Gott) kannst du weder herstellen, noch besitzen, aber sie können (er kann) dir helfen.

Hast du einen Gegenstand, den du als Glücksbringer bezeichnest? Z.B. eine alte Münze oder einen Anhänger an einem Kettchen? Da gibt es meiner Meinung nach jede Menge parallelen zu den Götzen.

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Re: Schwache Argumente. Ein Beispiel: Oberflächlichkeit und Unkentnis bei der atheistischen Abhandlung der Zehn Gebote (heimleitung)


Am 30.05.2010 19:13 schrieb heimleitung:

Hm, hängt so ein "geschnitztes Männlein" nicht in jeder Kirche herum?

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Re: Schwache Argumente. Ein Beispiel: Oberflächlichkeit und Unkentnis bei der atheistischen Abhandlung der Zehn Gebote (mrw)


Am 30.05.2010 20:00 schrieb mrw:

Am 30.05.2010 01:12 schrieb wild-rose:
Wie kann man "Götter herstellen", ohne sie nachher ihr Inhaber oder sogar Besitzer zu sein?

Zuerst muss ich sagen, dass weder die Juden, noch die Christen das machen, bzw. machen sollten. Es verstösst eindeutig gegen das Gesetz Gottes.

Natürlich haben sie. Nicht aus Holz, jedenfalls nicht die Juden, die Christen später schon, mit den Kruzifixen und Marienbildchen.

Die Juden durften zwar kein Abbild ihres Gottes herstellen, das ändert aber nichts daran, dass sie ihren Gott, Jahwe, «hergestellt», das heisst erfunden haben. Die Juden haben Jahwe erschaffen nach ihren eigenen Sorgen und Nöten, passend als grosser Beschützer ihres Volkes, einen imaginären Freund, der ihre zahlreichen Feinde vernichten sollte, oder der vielmehr ihnen Mut machen sollte, sich ihren zahlreichen Feinden zu stellen.

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